Wie jetzt vegan?

Vorsätze, immer hört man Vorsätze, man braucht doch einen Vorsatz für das neue Jahr. Ich habe mich noch nie an irgendwelche Vorsätze gehalten. Doch irgendwie kribbelt auch mich jedes Jahr etwas. Etwas das meint, ich müsste mal etwas Neues ausprobieren. Im letzten Jahr war es kein Alkohol mehr zu trinken. Schon vor einigen Wochen überkam mich der Gedanke, warum nicht mal vegan leben? Es muss ja nicht für immer sein. Aber man kann es ja mal ausprobieren.

Quarteragent VeganAm Montag ging es dann auch los. Ehrlich gesagt stand ich dann morgens da und wusste eigentlich noch gar nichts darüber. Was esse ich denn nun? Wo bekomme ich denn die Lebensmittel her? Und Brötchen ohne Frischkäse? Gibt es veganen Frischkäse? Ich habe dann erst mal den Rewe durchstöbert und fand, nunja, relativ wenig. Außer Fertigessen, wie vegane Frikadellen, Würstchen, Veggy King (das Pendant zu Curry King, der Currywurst aus der Mikro) und veganen Joghurt.

Eigentlich klar, ich will ja auch kein komplettes veganes Menü fertig einkaufen, macht man ja so auch nicht. Also musste eine andere Strategie her.

Ich suchte mir einige Rezepte aus dem Internet raus. Allerdings blieben nicht viele über, da ich von einigen fast gar keine Zutaten kannte und diese sicherlich auch nicht im Einkaufsladen neben an bekam.

Die Wahl fiel auf einen Gemüseauflauf. Klingt sehr normal, und die meisten Zutaten waren schnell zu finden. Ob Sojamilch oder vegane Margarine und das eigentliche Gemüse von Brokkoli bis Kartoffeln und Tomaten, das ist schnell besorgt. Doch was sind Hefeflocken? Im Laden lief ich am Regal in dem sich die Hefe versteckt auf und ab. Nun gut, dann verzichte ich halt auf die. Bei der geringen Menge kein Problem.

Ich muss sagen, vorurteilsmäßig hat man ja schon immer so einen alternativen Geschmack im Mund, doch das Rezept war ganz okay.

Wo ich schon mehr Probleme bekomme, ist die Schokolade. Gestern hatte ich die Chance in einem Ketten-Bioladen reinzuschauen. Erst war ich überrascht, dass es doch einige Tafeln Schokolade gab, die komplett vegan sind. Doch handelt es sich hierbei vor allem um Zartbitterschokolade. Ja ich weiß, dass Vollmilchschokolade nicht wirklich geht, aber gibt es da kein ähnliches Produkt? Ich muss mich erst mal in die Sache reinfuchsen.

Ich bin gespannt, ob ein veganes Leben etwas für mich ist. Einfach ist es jedenfalls nicht. Oder vielleicht noch nicht.

Jetzt seid ihr gefragt. Habt ihr gute, tolle, vielleicht für den Anfang auch einfache Rezepte für mich, die ihr mir empfehlen könnt? Wie seid ihr umgestiegen? Habt ihr bestimmte Tipps und Tricks? Auch beim Essen gehen ist es ja nicht wirklich einfach.

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Tipps!

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Kochen & Essen

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1 Comment

  1. Conny Januar 10, 2015

    Hi!
    Zum Thema Schokolade kann ich dir von Vivani die Rice Choc empfehlen. Kommt meiner Meinung nach sehr nah an Vollmilchschokolade ran. Oder, wenn du Nougat magst, die White Nougat Crisp auch von Vivani.

    Ansonsten kann ich dir sehr Reismilch ans Herz legen. Ist süßlich, aber ich find die am besten. Zum Frühstück kannst du z.B. Haferbrei essen. Oder Sojajoghurt (von z.B. Provamel ) mit Obst und Müsli (aufpassen, ob da Honig drin ist).

    Ich finde bei eat-this.org gibt es super Rezepte. Oder bei bevegt.de

    Ich hoffe, ein wenig geholfen zu haben. Bei Fragen melde dich gern.

    Liebe Grüße und alles Gute für deinen Versuch!

    Conny

    reply

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