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Drei Zecken für ein Halleluja

Das kann doch nicht wahr sein. Seit Februar 2013 bin ich bei Geocaching.com angemeldet. Seit Oktober 2013 bin ich aktives Mitglied und habe meinen ersten Cache gefunden. Nie ist etwas passiert, immer ging alles gut. Gut, einige kleine Kratzer an den Beinen oder des Öfteren kleine Rötungen von Brennnesseln, die möchte ich nicht verschweigen. Aber das sind alles natürliche Souvenirs, die ein Geocacher so einsammelt. Seit Sonntagabend allerdings kann ich ein weiteres Souvenir mein Eigen nenne. Nach meiner schönen Tour durch den Hildesheimer Wald, den Mysterys, den Tradis, und dem EarthCache kam ich geschafft aber glücklich nach Hause. Einige Stunden später fiel mir beim Duschen ein Mitreisender auf. Allerdings war es kein Trackable, den ich vergessen habe zu loggen, sondern eine Zecke an meinem Fußknöchel. Sie war sehr klein und ich musste schon ganz genau hinschauen, um sie überhaupt als Zecke zu identifizieren. Zu erst hielt ich das Tierchen für einfach festsitzenden Dreck.

ZeckeNach dem ich die Zecke entfernt hatte, suchte ich mich ab und war ziemlich froh, als ich keine weiteren Biester entdeckt habe. Schnell habe ich noch mal im Internet nachgelesen, wie man die Zecken entfernen muss, ob es irgendwelche Tipps gibt, grade was auch die Desinfektion betrifft. Ich hatte schon befürchtet, dass ich besser einen Arzt aufsuchen sollte. Doch die Informationsseiten schilderten, dass man erst mal abwarten solle und die Stelle des Zeckenstichs beobachten muss. Wenn die Stelle sich verhärtet, errötet oder anfängt zu schmerzen, muss ein Arzt aufgesucht werden.

Ich hatte schon vor einiger Zeit, ich schätze es war 2002, mal eine Zecke gehabt. Damals habe ich auch keine Veränderung an der Stichstelle bemerkt, allerdings kam es wenig später zu „neurologischen“ Problemen. Bis heute weiß man nicht, ob es wirklich mit der Zecke in Zusammenhang stand, allerdings wurde ich für den Fall einer Borreliose behandelt und habe Unmengen an Medizin in die Adern gepumpt bekommen.

Naja, wirklich beruhigt war ich nach den ganzen Tipps also nicht. Zu all dem Übel fand ich heute Mittag eine weitere, etwas größere Zecke. Kaum zu Hause angekommen wurde der Impfpass rausgekramt, ich war doch mal gegen FSME geimpft. Hmm… beunruhigend, dass auf dem Impfpass schon eine Notiz meines Arztes haftete, „FSME Auffrischung, wenn gewünscht.“ Die letzte Impfung ist schon 11 Jahre her, genauer gesagt 2003. Nun gut. Um diese Biestergeschichte zu komplettieren, fand ich heute Abend das Ungetüm Nummer 3!

Ein Jahr streife ich durch Wiesen, Wälder, Felder, auf der Suche nach Dosen und an nur einem Wochenende bringe ich DREI Zecken mit nach Hause. Ich frage: tut sowas Not? Nein, tut es nicht.

In dem Sinne 🙁

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Cachen im Hildesheimer Wald

Das letzte Wochenende im September, voraussichtlich der letzte schöne warme und sonnige Sonntag in diesem Jahr. Wer den nicht nutzt, hat Pech gehabt. Das habe ich mir auch gedacht und habe mir einige Geocaches herausgesucht und habe mich auf mein Fahrrad gesetzt. Die Tour begann in Rheden und verlief dann bis in den tiefen Hildesheimer Wald. Was ich von da alles für Überraschungen mitbrachte…. naja. Beginnen wir mal chronologisch.

Mystery Cache Hildesheimer Wald.jpgSeit Langem saß ich schon an einem Zahlen-Buchstaben-Rechen-Rätsel. Das „GC47PBA ABC Mystery„-Rätsel. Gestern habe ich nun Unterstützung erhalten und konnte endlich das Rätsel lösen. Gemeinsam macht so was dann auch mehr Spaß und man schubst sich gegenseitig auf die richtige Fährte. Kaum gelöst musste ich auch schon los, ich wollte auch schauen, ob wir wirklich richtig lagen. Erst musste ich auf einige Muggel warten, die im gemütlichsten Gang durch die Feldmark wanderte. Dann schnell zum Cache und geloggt. Als ich mich vom Ort entfernte, sah ich, dass ich aus einem entfernten Auto beobachtet wurde. Nun ja. C’est la vie. Hoffen wir mal, dass der Cache dort unberührt bleibt.

Heute Mittag habe ich die Geocaching Karte betrachtet und mir fiel auf, dass auf dem Leine-Heide-Radweg zwischen Gronau und Brüggen ein neuer Cache stationiert wurde. Dort waren zwei Caches, die mich immer noch nicht anlächelten, einer davon sollte also heute zum Strahlen gebracht werden. Und schon ging die Tour los. Quer durch die Sonne bis zur Stelle. Ich hatte schon Angst, dass ich, wie beim Cache LHR 5, mit Stiefeln anrücken muss um ihn zu bergen. Doch dem war nicht so. „GC5CW70 LHR 7“ war ein weiterer, fieser, Cache, der sich super in die dortigen Verstecke einreihen kann. Damit der Radweg nun langsam voll wird, und ich die Reihe abschließen kann, brauche ich einfach mal Stiefel, die ich in meine Cacher-Ausrüstung eingliedere.

Das nächste Ziel sollte eine Mystery-Runde werden, die leider schon an der ersten Station scheiterte. „GC33C1W Stimuliere die Sinne #1“ ist eine Mystery Reihe, die verschiedene Aufgaben für verschiedene Sinne des Menschen hat. Bei der ersten Aufgabe sollte ich einen bestimmten Punkt in Rheden finden und dem Bachlauf folgen. Am vermeintlichen Ziel gab es jedoch keine Dose. Erst dachte ich, dass ich evtl. falsch suche, an der falschen Stelle bin, aber ein Blick in die abgegebenen Logs bei www.geocaching.com brachte die Ernüchterung: seit dem letzten Enablen gibt es 7 DNF-Logs („Do not find“), keinen einzigen Fund. Schade, ich hoffe, dass der Owner diesen Cache schnell überprüft und freigibt. Denn auch die folgenden Caches können nur nach dem Fund des ersten Caches gemeistert werden (Koordinaten/Punkt sind in der Dose des ersten Mystery’s).

DNF Pride Hildesheimer Wald Geocaching (R)+Aber von dem kleinen DNF lasse ich mich nicht abschrecken. Es warteten ja noch weitere Koordinaten darauf, gelöst und aufgesucht zu werden. Zwei Mystery’s der Kochelche habe ich mir rausgesucht, die mit den „falschen“ Koordinaten in der Nähe von Barfelde/Betheln am Hildesheimer Wald versehen wurden. Schnell wurden die Listings der niedlichen Caches „GC281R0 Zweiraumwohnnung“ und „GC28JKH Leckereien zum Picknick“ gelöst und die Reise auf dem Drahtesel ging weiter. Bevor ich die beiden Zielkoordinaten erreichen sollte, hielt ich noch schnell bei „GC3K0N3 Schöner Blick ins Leinetal“ und verschwand, leider fundlos.

Hildesheimer Wald Geocaching MathildenhallGespannt war ich, was als Zweiraumwohnung auf mich warten würde. Und ich wurde nicht enttäuscht. Es war ein kleiner Lost Place am Rande des Hildesheimer Walds. Erst mal umgeschaut, ob keiner da ist, und dann mit der Taschenlampe in die kleine „Wohnung“ mit zwei Zimmern. Der Cache war dann in einer Wand versteckt, die ich erst mal öffnen musste. Fotos gibt es unten in der Galerie, aber denkt immer daran, wer sich selber spoilern möchte….. ;). Leider habe ich bei diesem Cache vergessen, auf den Bonus-Hinweis zu achten. Das heißt, ich komme mal wieder zu Besuch. Auch die Leickereien Zum Picknick, ließen nicht lange auf sich warten. Allerdings waren sie quasi schon auf dem Präsentierteller, da sie nicht wie vorgesehen versteck waren, sondern offen am Hildesheimer Waldrand lagen.

So, alle Caches auf meiner Liste sind abgearbeitet, aber das Wetter ist so schön und eine kleine weitere Fahrt mitten in den Hildesheimer Wald wäre doch nett, vor allem, weil ich hier noch nicht so häufig war. Schnell mein Garmin Etrex 30 gezückt und die Karte studiert. Ein Steinbruch, ein Zugang zur Unterwelt und ein interessanter Earth-Cache, check, die nehme ich noch mit. Mensch, ich wusste gar nicht, dass es hier so bergig ist. So musste ich beim Steinbruch „GC4GTGJ Hoch & Tief am Steinbruch“ etwas verschnaufen, bevor ich loggen konnte. Das nächste Ziel war Moria, besser gesagt die „GC2GPJZ Pforte von Moria 1„, ich wusste nicht, dass Mittelerde mitten im Hildesheimer Wald zu finden war. Die Pforte konnte ich auch finden, man bat mich auch um eine Unterschrift, doch passieren durfte ich nicht.

In der Nähe von der Pforte befand sich auch ein Earth-Cache. Die „GC3XK33 Entstehung eines Salzsattels“ befindet sich an einem ehemaligen Eingang zum Bergwerk-Schacht „Mathildenhall“ auf dem Berg des Hildesheimer Waldes. Auf die Besonderheit des Caches und die Lösung gehe ich in dem folgenden Blog-Beitrag: „Mathildenhall“ genauer ein. Zu Hause habe ich dann die noch fehlende Aufgabe gelöst und konnte somit heute meinen 4. EarthCache loggen.

Auf dem Rückweg hielt ich noch kurz bei „GC4YGAB Definitiv kein T1…“ und muss sagen, dass ich beim Untersuchen des Gegenstandes etwas zittrige Hände hatte. Denn was sich da unter bewegte, war kein kleines Tier. Gut, dass ich die Dose schnell fand und ungestört loggen konnte. Es und ich verhielten uns im Einvernehmen ruhig.

Ich freue mich über eine solche spannende und auch anstrengende Runde im Hildesheimer Wald. Und die Karte verrät, dass ich nicht das letzte Mal in diesem Wald war. Hier verstecken sich noch einige Caches, die auf meinen Besuch warten! Nur möchte ich dann keine Bewohner/innen aus dem Wald mitnehmen. Liebe Zecke am Bein: du wohnst im Wald nicht auf mir. Danke 🙁

Und jetzt viel Spaß mit den Bildern in der Galerie, oder nicht spoilern lassen und ab in den Hildesheimer Wald!

In dem Sinne 🙂

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Limmer Caching

LimmerImmer wenn man auf die Geocaching Karte schaut entdeckt man neue Caches und sieht, dass alte, bekannte Geocaches wieder verschwinden. Heute Morgen freute ich mich, dass mal wieder einige neue Verstecke auf der Karte erschienen sind. Meine heutige, kurze Cache-Reise ging nach Limmer, bei Alfeld im Landkreis Hildesheim. Schon des Öfteren habe ich mich gefragt, warum das Gewerbegebiet so leer ist und keiner auf die Idee gekommen ist einen Multi-Cache oder eine Tradi-Sammlung dort auslegt.

Und schon habe ich die Geocaches „GC58767 Spannendes Limmer I„, „GC5876N Spannendes Limmer II“ und „GC58775 Spannendes Limmer III“ gefunden und besucht. Alle drei Caches haben sich in der Nähe von „spannenden“ Gegenständen gefunden. Diejenigen die den Ortsteil kennen und auch das Gewerbegebiet, können sich sicherlich schon denken, wo diese kleinen Dosen versteckt waren. Vielleicht erhaltet ihr ja unten in der Galerie einen kleinen Hinweis! Aber wie immer gilt! Passt auf, wer den Spaß am Cachen nicht verlieren möchte, sollte sich die Fotos besser nicht anschauen!

Und wenn man schon mal dort ist, können auch noch die am Külf Waldesrand versteckten zwei Logbücher signiert werden. Der Weg und das Wetter haben es quasi angeboten, und so wanderte ich noch ein kleines Stück weiter zur „GC3H1GV Grillhütte„. Ich dachte an eine kleine dunkle Hütte, aber weit gefehlt! Hier kann man sicherlich schön feiern und gleichzeitig den tollen Ausblick über das Leinetal und Alfeld genießen. Vielleicht sollte man sie mal mieten. Der Cache war das Highlight der Runde. Wieder einmal hat sich der Owner Gedanken gemacht und das Logbuch klasse in die Umgebung eingepasst! So macht Geocaching Spaß!

Schon wenige Meter weiter, vorbei an einem riesigen Insektenhotel, traf ich dann auf den „GC3H1HM Steinfuß„. Auch diese Dose konnte sich nicht lange verstecken. Allerdings war ich froh, schnell wieder los zuziehen, da immer wieder komische Geräusche aus dem Wald schallten. Sicherlich nur ein Förster, aber etwas gruselig war es dennoch!

Am Waldrand habe ich dann noch ein schönes Panoramafoto geschossen. Der Ausblick war superschön, vor allem wenn die einzelnen Sonnenstrahlen zwischen den Wolken hervorkamen.

PanoramaDer letzte, und eigentlich erste, Cache, den ich heute gefunden habe, war der „GC58876 Limmer Brunnen„. Ein echt schöner, selbst gebastelter Cache inmitten der Stadt bei Alfeld.

Und somit hat meine Geocaching-Statistik heute sechs weitere Caches verbucht.

In dem Sinne 🙂

Limmer Panorama

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Geocaching Tierrunde am Waldrand von Mehle

Geocaching MehleWas macht man an einem etwas kühlen, wolkigen, langweiligen Sonntag? Ganz klar man sucht sich eine schöne Runde an Geocaches auf der Karte raus und fängt an zu suchen. Heute haben wir, Quarteragent und OceanSea, uns einen Waldrand bei Mehle rausgesucht, an dem noch einige kleine Smileys fehlten.

Die Aussicht am Waldrand bei Mehle über das Leinetal ist wahnsinnig schön. Wir konnten, trotz diesigen Wetters, bis zum Brocken schauen!

Wir starteten im Westen und haben unsere Suche in Richtung Osten vollzogen. Insgesamt konnten wir sieben Geocaches finden und loggen. Und ich muss sagen, dass ich so schöne, detailreiche, handwerklich großartige vier Caches der „Tierrunde“ noch gar nicht gesehen habe. Hier geht ein ganz großes Lob an den Owner, also den Besitzer, der Geocaches raus: Wuschty!

Alle Caches der Tierrunde hatten ein bestimmtes Tier als Grundlage und man musste entweder ein Rätsel lösen, oder man konnte einfach die schön gestalteten Caches betrachten, am liebsten hätte man für jeden Cache ein kleines blaues Schleifen da lassen, sprich ein Favoritenpunkt abgeben. Ich habe mich aber, stellvertretend für die gesamte Tierrunde, für den Wildkater entschieden, da das mit der beste Cache der Runde war. Auf unserem gemütlichen Weg durch den Wald und am Waldrand entlang konnten wir noch ein Radrennen beobachten, dass „RTF, RV Concordia Hannover„. Wir haben den Teilnehmer/innen ein wenig zugejubelt und sie angefeuert.

Und schon ging die Geocaching Runde mit OceanSea los. Einen „Bären Cache“ am Waldrand bei Mehle! Was sich wohl darin versteckt? Wie der Cache Name schon verrät, ein etwas blaues Tier. Eigentlich kenne ich nur den blauen Elefanten. Heute also der blaue Bär. Wie auch in der Galerie zu sehen, befand sich ein kleines „Vogelhaus“ mit einer Tür (!) mitten im Wald die einen quietsch blauen kleinen Bären enthielt, dieser konnte allerdings nur kurz von dem Logbuch ablenken.

Kurz nach dem wir uns durch das Dickicht geschlagen haben, erreichten wir schon den „Hahn„! Wir waren begeistert, so viel gut ausgebaute Infrastruktur in Mehle haben wir gar nicht erwartet. Da steht ein kleiner Wasserhahn inmitten des Waldes.

Dann wurde es kratzig. Je näher wir dem Geocache kamen, desto mehr fauchte es schon aus dem Wald. Und dann standen wir vor ihm, den kratzigen „Wildkater“ von Mehle. Der gestiefelte Kater lachte uns quasi ins Gesicht und meinte, wir müssen erst an die Dose herankommen, so leicht dürfe man dort nicht loggen. Es gab ein Rohr mit ganz vielen Löchern darin, dazu zwei Nägel, die durch die Löcher passten. Durch die Löcher im Rohr konnten die Nägel die Dose langsam nach oben an die offene Seite des Rohres transportieren! Die Dose war ganz schön zerkratzt, da hat der Kater wahre Arbeit geleistet.

Die letzte Station der Tierrunde Mehle war bei Herrn „Krokodil„. Schon auf dem Weg zur Panzerechse hatten wir einen Anstieg unseres Adrenalinpegels zu spüren bekommen: Schrie da jetzt ein Kind oder knarzte nur ein Baum? Warum liegt hier ein „Kuscheldecke“ mitten auf dem Weg? Und wieso gehen jetzt zu einem gefräßigen Tier?
Das Krokodil war allerdings ganz ruhig und harmlos und ließ uns ein paar Mal an ihm vorbei, bis wir die richtige Dose mit dem Logbuch erwischt hatten.

Entlang der Radrenn-Strecke kehrten wir dann noch in der Nähe von Kendelke, einem Wald-Café, beim kleinen Baumstamm-Cache „Zum Kendelke“ ein, besuchten die große alte „Castanea Sativa“ und fanden „Zwei Wasser„, die leider unversteckt am Wegesrand liegen. 

Dass wir dann zum Ende hin noch ein paar Hinterlassenschaften von Gronkh in Mehle finden würden, hätten wir nicht gedacht. Mensch Gronkh, du musst schon mal zwischen Wirklichkeit und Spiel unterscheiden. Du kannst nicht einfach, wie im Spiel „The Forest“, über all ein „Hunting Sehlter“ aufstellen. 🙂

Trotz des dunklen und windigen Wetters regnete es nicht. So konnten wir schön in Ruhe suchen und die tollen Dosen genießen! Ich wünsche allen viel Spaß bei der Suche und beim Bestaunen der Geocaches. Aber bitte, Münder wieder schließen danach 😉

In dem Sinne 🙂

 

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Geocaching-Steinbergrunde Delligsen

Heute wurde es langsam mal wieder Zeit auf Geocaching-Cachesuche zu gehen. Ich habe mir eine kleine Runde bei Delligsen ausgesucht mit 7 Caches, gelegen an einem Berg und einem Waldrand.

Steinberg 1- 7 von Delliman

Als ich in Delligsen angekommen bin, dachte ich, als ich den Berg sah, dass ich keine große Lust auf eine Bergwanderung habe, aber zum Glück bin ich wirklich losgegangen. Es war eine total schöne Cache Runde, die mit Kreativität glänzte. Der Owner hatte sich wirklich Mühe gegeben. So macht Geocaching Spaß!

In der unteren Galerie habe ich euch mal einige Fotos von den Caches hochgeladen. Aber Achtung, wer sich den Spaß am Cachen nicht verderben möchte, da er/sie vielleicht selber noch diese kleine Runde absolvieren will, sollte sich die Bilder vielleicht nicht anschauen. Ich rufe allgemein mal den SpoilerAlert aus 🙂

Nach der Runde bin ich dann noch an der B3 einem Travelbug Hotel begegnet, dass unbedingt gefunden werden wollte.

TB Hotel B3 von Doc7204

Und siehe da, ich hatte sogar noch einen nagelneuen Travelbug Dog Tag bei mir in der Geocaching Tasche, den ich dann natürlich gleich mal auf die Reise geschickt habe. Zusammen mit dem Einkaufswagenchip von „Der Gründel“, ich ich gewonnen habe, ist nun ein weiterer Travelbug im Umlauf, der die Welt erkunden darf. Allerdings hoffe ich, dass dieser etwas weiter reisen darf, als mein letzter Bug, der nach wenigen Kilometern vermisst wurde. Also falls ihr meinen EKW Travelbug mal findet, gleich loggen und weiterreisen lassen.

Schön mal wieder auf einer GPS Geocaching Schatzsuche gewesen zu sein.

In dem Sinne 🙂

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Neue Laufstrecken

Ich mag es ja gerne zu joggen, allerdings nerven mich recht schnell immer dieselben Strecken auf und abzulaufen. Und so ging es mir auch heute Morgen mal wieder. Und so suchte ich mal nach neuen Laufstrecken in der Gegend. Da in der näheren Umgebung viele von mir schon so abgelaufen wurden, dachte ich mir, nimmst’e das Auto und fährst halt ein Stück.
Und so habe ich bei Runtastic zwei Strecken gefunden, die zwar anspruchsvoll aber interessant waren. Naja, anspruchsvoll für mich, andere Jogger mögen über diese Höhenmeter lachen, ich bin allerdings nicht gewohnt, Höhenmeter zu überwinden.

Also eine Laufstrecke befindet sich im Duinger Wald, einer in Eimer und dem Thüster Berg. Heute Morgen entschied ich mich für die Strecke im Wald, und schon waren die Sachen gepackt und meine Reise ging los. Auf der Fahrt geht man noch mal alles durch, und auch Zweifel kamen auf, wenn man das nicht schafft. Aber man kann ja immer noch zurückgehen oder umkehren.

Apemap zum Orientieren beim Lauf

Apemap zum Orientieren beim Lauf

Auf dem Parkplatz in Duingen angekommen schnallte ich mir schnell den Pulsgurt um, startete das Polar GPS Gerät trank noch einen Schluck und wollte mir die Strecke raussuchen…….. Wie schön und toll die Online-Welt doch ist, wenn man keinen Netzempfang hat. Problem an der Sache ist, das ist zwar ein „einfacher Rundlauf“ ist, allerdings der Wald Tausende Abzweigungen mit sich bringt und ich nur einmal am Rand des Waldes zum Geocachen war.
Orientierung… Also langsam und vorsichtig wurde also der Parkplatz nach einem Funken Empfang abgesucht. Dauerte auch nur 10min und die Strecke konnte endlich geladen werden. 10 Minuten, die fast endlos sind, wenn man bedenkt, wo man da schon alles sein könnte :D.

Zusätzlich zu der Runtastic-App hatte ich mir vorher noch eine Art Wanderapplikation heruntergeladen, und vorsichtshalber auch die GPX Datei hereingeladen. Da die Zoom-Funktion in Runtastic nur gering ausfällt,
wollte ich im Zweifel diese App nutzen. Und ich muss sagen, dass mir die App: ApeMap sehr gut gefällt, einfach zu bedienen ist und auch mit verschiedenen Karten und Ansichten zu nutzen ist. Bei einigen Abzweigungen war sie eine tolle Hilfe!

Ich bin froh, dass ich diese 13,71 Kilometer geschafft habe und vor allem bin ich froh, dass ich mir die richtige Richtung des Rundlaufes ausgesucht hatte! Man merkt wirklich, dass ich absolut untrainiert beim Joggen mit Höhenmetern bin. Somit hab ich diese Höhenmeter zwar geschafft, auch wenn es langsam war, dafür konnte man bergab dann sich in Ruhe auslaufen.

Auswertung des Laufes bei Runtastic

Auswertung des Laufes bei Runtastic

Vor der vermeintlichen letzten Abbiegung sah ich quasi fast durch das Gebüsch schon den Parkplatz und schloss innerlich zufrieden mit der Runde ab, wollte noch mal leicht Gas geben, als ich nach der Kurve feststellte, Parkplatz? Bestimmt, nur mit Sicherheit nicht hier. Kurzer Blick in die Apemap und festgestellt…. es fehlt noch knapp ein Kilometer… Naja also noch mal sammeln und nicht verzweifeln. Grade nach der Freude zieht sich dann die letzte Strecke leider etwas.

Doch ich hab es geschafft. 13,71 Kilometer in 1 Stunde und 11 Minuten und 251 Höhenmetern.

 

Für denn Fall ich hätte mich verlaufen, hätte Twitter mich bestimmt rausgeholt 😀


 

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Geocaching

Seit einiger Zeit verfolge ich das Hobby „Geocaching“. Die „Geocacher“ sind die Menschen, die oftmals wild durch den Wald laufen und verloren auf ein Gerät schauen.

Geocaching ist recht schnell erklärt, wenn man es mit einer Schatzsuche vergleicht. Der moderne Schatzsucher benötigt allerdings keine Schatzkarte mehr. Die Suche beginnt mittels Koordinaten und einem GPS-fähigen Gerät.

Der Geocache, oftmals eine Dose mit einem Logbuch, wird an einem interessanten oder spannenden Ort versteckt. Damit andere Suchende diesen Cache auch finden, werden die Koordinaten des Schatzes auf einer Plattform im Internet, die bekannteste ist von Groundspeak www.geocaching.com, veröffentlicht. Und schon kann die Suche beginnen.

Die Koordinaten werden in das GPS-Gerät oder in ein GPS-fähiges Smartphone eingegeben und die Geocacher suchen den Ort des Verstecks auf. Sobald der Cache gefunden wurde, tragen sie sich in das Logbuch ein und der Schatz gilt als gehoben/geloggt. Ebenfalls werden diese Erfolge meistens in die digitalen Logbücher der Internetseiten eingetragen, sodass der Suchende eine Statistik über seine Erfolge führen kann, und der Verstecker immer aktuelle Informationen über seinen Cache erhält.

Jeder Geocacher kann eigene Caches verstecken. Somit wächst nicht nur die Community sondern auch die Anzahl der ausgelegten Dosen stetig an.

Soweit die kurze und knappe Einführung in Welt des Geocachings.

Beim weiteren Betrachten ist das Cachen allerdings etwas tiefgründiger, allein durch die Vielzahl an verschiedenen Cachearten!  Ob Tradi-, Mysterie-, Multi-, Event-Cache, oder oder oder….  Grade diese Vielfalt macht es aus, dass die moderne Schatzsuche nicht langweilig wird und die Cacher an immer neue, spannende Orte bringt.

geocaching im wald trackable

 

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