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Ohne meinen Handwärmer gehe ich nicht Cachen

Dass der Herbst und der Winter nicht die beliebtesten Geocaching-Jahreszeiten sind, ist bekannt. Zum einen liegt sehr viel Laub rum, sodass der eine oder andere Cache in der Schwierigkeitswertung um einige Punkte ansteigt, zum anderen wird es manchmal so kalt, dass einem die Finger regelrecht abfrieren. Klar habe auch ich Handschuhe, mit denen ich oft losziehe, doch beim blinden Suchen, oder sagen wir mal, wenn nur die Finger „sehen“,  sind Handschuhe oftmals unpraktisch. Ohne Handschuhe tun einem die Hände und Finger schnell sehr weh. Das heißt nur eins, Handwärmer müssen her.

Knick HandwärmerAbhilfe habe ich mir erst mit den typischen „Knick-Handwärmern“ verschafft. Jeder kennt diese weichen, geldurchsichtigen kleinen Kissen. Bei Bedarf muss man einfach nur das kleine Metallplättchen knicken und die Flüssigkeit wird hart und warm. Ich habe mir gleich ein Pack gekauft, bestehend aus 5 Kissen. Als es im letzten Jahr sehr kalt war, dachte ich, dass ich damit eine eiskalte und verschneite Geocaching-Tour durchstehe. Weit gefehlt. Diese Kissen hatten eine Wärmephase von maximal 10 Minuten. Allerdings waren sie schon nach fünf Minuten nur noch lauwarm, sodass die eiskalte Finger trotz leichter Wärme nicht mehr auftauen wollten. Die Kissen wurden auf der Tour schnell aufgebraucht.

Letztes Jahr verschenkte ich an einen Bekannten für sein Training andere Wärmepads, die mir jetzt wieder in den Sinn kamen.

ThermoPad Handwärmer Geocaching Wandern QuarteragentIch habe ein wenig gesucht und bin auf die Marke „ThermoPad“ gestoßen, die Handwärmer und Zehenwärmer und weitere Pads im Sortiment hat. Ich habe mir von den Zehen- und Handwärmern einige Exemplare bestellt, um diese Wärmequelle zu testen.

In einem Handwärmer- bzw. Zehenwärmerset sind zwei Pads enthalten, na klar, für zwei Hände bzw. Füße. Sobald die Verpackung geöffnet wird und die Pads mit der Luft in Berührung kommen, werden sie aktiviert. Es dauert ein paar Minuten und man spürt, dass die Kissen superwarm werden. Laut Verpackung halten die „ThermoPad Handwärmer“ bis zu acht Stunden, werden bis zu 55° warm und das kann ich auch bestätigen. Sie halten sehr lange und wenn man in jede Jacken- oder Hosentasche ein Pad steckt, können die Hände perfekt warmgehalten werden.
Auch die Zehenwärmer funktionieren sehr gut. Man klebt sie direkt unterhalb oder oberhalb der Zehen auf den Socken. Meines Erachtens sind die Zehenwärmer nicht ganz so warm. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Füße kochen, doch von Frieren war keine Spur. Die Zehen waren warm und taten nicht weh.

Das Einzige, das etwas schade ist, ist dass die ThermoPads nur einmal benutzt werden können. Nach dem sie aufhörten zu wärmen, kann man sie im Restmüll entsorgen. Die Inhaltsstoffe sind: Eisenpulver, Salz, Aktivkohle, Wasser und Vermiculit. Bei Amazon kosten zehn ThermoPads Handwärmer Packs 12,80€ und zehn Zehenwärmer Packs 11,99€.

Ich bin echt ein Freund von diesen Pads geworden und habe immer ein Pack in meiner Geocaching-Ausrüstung dabei. Man weiß ja nie, wie kalt die nächste Tour wird.

Welche Erfahrungen mit Handwärmern habt ihr gemacht? Wie haltet ihr euch bei Winter-Geocaching-Touren oder anderen Wanderungen warm? Über eure Erfahrungen und Tipps und Tricks in den Kommentaren freue ich mich.

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Technik, Tests & Reviews

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