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Agent Rot in Hannover unterwegs

In Hannover treibt ein Agent sein Unwesen. Genauer gesagt „Agent Rot“ macht die Landeshauptstadt Niedersachsens unsicher. Schon oft wurde er in der Stadt gesichtet, doch bisher konnte er noch nicht gefasst werden. Heute Abend, kurz vor 19 Uhr bekamen wir die Nachricht rein, dass „Agent Rot“ sich in unmittelbarer Nähe befindet. So zogen wir los. Ausgestattet mit einer Taschenlampe, einem Notizbuch und einem Stempel.

Die Koordinaten wurden uns auf unser GPS-Gerät geschickt, sodass wir ruckzuck den angeblichen Sichtpunkt erreichen konnten. Doch da war keiner mehr. Allerdings fielen uns kleine Hinweise auf. Schon im Vorfeld haben wir die Information bekommen, dass er seine Wege mit Hinweisen versieht.

  • 1 Reflektor = weiter auf dem Weg bleiben
  • 2 Reflektoren nebeneinander = den rechten Weg nehmen
  • 2 Reflektoren untereinander = den linken Weg nehmen

So griffen wir sofort zu den Taschenlampen und suchten die Eilenriede in Hannover ab, zogen von Station zu Station, wir übersahen keine Blinkies. Doch einige Muggel, vielleicht sogar Kollegen von „Agent Rot“, streiften unseren Weg und versuchten uns aufzuhalten.

Er muss hier in der Nähe sein! Geocaching Hannover EilenriedeAn einer Stelle fiel uns eine neue Botschaft auf: 3 Reflektoren auf einmal! Das konnte nur eines bedeuten: er ist in der Nähe! Wir schärften unsere Sinne, richteten unsere Blicke in alle Richtungen, bis wir ihn erspähten! Da ist der Gesuchte! Wir haben ihn gefunden: „AGENT ROT“. Er kauerte hinter einem Baumstamm und ließ sich gewaltfrei festnehmen.

Das war er also, der Multi-Nachtcache „GC2JKRF Agent Rot„. Mein erster Blinkie-Cache, den ich allein angegangen bin. Durch den Wherigo „Jack The Ripper„, konnten meine Blicke für Reflektoren in der Gruppe schon mal geschult werden, sodass ich heute Abend genau wusste, worauf zu achten ist, bzw. wie man mit der Taschenlampe die Blinkies am besten sehen kann.

Erfolgreich gefangen! Agent Rot konnte nicht entkommen! Geocaching Hannover EilenriedeDer Multi ist, wie auch im Listing angegeben, ein kinderfreundlicher, schöner Weg durch die Eilenriede in Hannover. Zeitlich war ich ungefähr 30 Minuten unterwegs. Sehr spannend und schön! Auch das Finale fand ich sehr niedlich und „Agent Rot“ war gar nicht soooo gefährlich, wie man annimmt.

Von mir gab es auch noch ein kleines blaues Schleifchen als Dankeschön!

In dem Sinne:)

Veröffentlicht in: Geocaching

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EarthCache: Ein Rapakiwi-Granit in Hannover

International EarthCache Day2014Heute ist es endlich soweit, der große internationale EarthCache Day 2014 ist am heutigen Sonntag, den 12. Oktober 2014. Wie ich schon in meinem Beitrag „Es ist wieder Earth Cache Zeit“ berichte, legt Geocaching.com am heutigen Tag den Fokus auf Earth Caches. Alle Geocacherinnen und Geocacher, die heute diesen besonderen Cache loggen erhalten ein weiteres einmaliges Souvenir.

Ich habe mir für heute den EarthCache „GC27ZQ5 Rapakiwi-Granit“ ausgesucht, und verbinde diesen Tag mit dem „EarthCache Virtual 5K Run„. Dieser Run ist ausgerufen von der „The Geological Society of America“ im Rahmen des zehnjährigen Jubiläums der Earth Caches. Die Aufgabe ist, in den Tagen vom 03. Oktober bis 13. Oktober 2014 einen Earth Cache zu besuchen, allerdings müssen 5 Kilometer gelaufen, gewalkt oder per Fahrrad gemeistert werden. Der Earth Cache muss am Beginn der Distanz oder aber am Ende sein. Ich hätte euch gerne früher davon berichtet, allerdings bin ich selber erst gestern Abend darauf gestoßen. Ihr habt aber ja noch bis Morgen Zeit.

Also rein in die Klamotten, Schuhe an, Technik geschnappt und auf ging der Lauf, quer durch die „grüne Lunge Hannovers“, die Eilenriede in Richtung Rapakiwi. Die Eilenriede ist der ca. 640 Hektar große Stadtwald, überwiegend Laubbäume, von Hannover, der am südlichsten Punkt den Maschsee erreicht.

International Earth Cache Day - GC27ZQ5 Rapakiwi Hannover FindlingAn den Koordinaten angekommen, fiel sofort ein Hinweisschild auf, dass die verschiedenen sehenswerten Vorkommen in der näheren Umgebung aufzeigten. Unter anderem wurde der Findling erwähnt. Allerdings war der Findling nicht sofort zu entdecken. Ich suchte an den Koordinaten, nein. Aber auf dem Schild stand ein Hinweis: „Rund 100 Meter westlich vom „Heiligers Brunnen“ liegt ein Findling„. Und schwupps viel mein Blick nach einigen Schritten auf den weit gereisten Gesteinsbrocken.

Rapakiwi GranitDoch was ist eigentlich das für ein Gestein, das ich da gefunden habe? Was ist ein Rapakiwi? Dieses Gestein hat seinen Ursprung in Finnland, und somit ist auch sein Name finnisch und bedeutet übersetzt so viel wie „fauler Stein“. Denn betrachtet man diesen Granitstein genauer entdeckt man sogenannte Einsprenglinge, die in ungleichmäßigen Größen eingeschlossen sind. Sogenannte Ovoide.

International EarthCache Day - GC27ZQ5 Rapakiwi Hannover Souvenir erreichtDoch wie kommen solche Findlinge nach Deutschland? Während der Eiszeit befanden sich große Gletscher über Europa, und diese haben die Eigenschaft zu fließen. Durch diese langsame Bewegungen werden auch Gesteine und andere Vorkommen mitgeschliffen. Das bedeutet, dass auch dieser Findling schon eine Reise von über 1100 Kilometer hinter sich hat.

Um den Cache erfolgreich zu lösen, müssen natürlich auch einige Fragen beantwortet werden. So möchte „Die Familie mit Hund“ gerne wissen:

  • 1.  Aus welchen 4 Grundmassen besteht ein Rapakiwi- Granit und woher stammt er ?
  • 2. wann wurde der Stein hierher „transportiert“ ?
  • Ein Foto vom Stein kann ebenfalls mit ins Online-Logbuch.

Es ist immer wieder erstaunlich, welche kleinen Schätze sich fast vor der Haustür befinden, die man beim normalen Spazierengehen oftmals übersieht. Vielen Dank an diese besonderen Caches, die uns viel über unsere Heimat, unsere Geschichte und über unsere Erde mitteilen!

Auch danke für das nächste Souvenir in meiner Sammlung! Auf den nächsten EarthCache Day!

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Geocaching, Natur

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