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Opencaching Projekt 12

Ich bin ja seit Oktober 2013 ein aktiver Geocacher. Angemeldet bin ich auf der Geocachingseite: www.geocaching.com. Über diese Seite bekomme ich immer alle neuen Koordinaten, Caches, Listings und Co angezeigt. Ebenfalls nutze ich die Online-Logbuch-Funktion, sodass ich auch eine schöne Übersicht über meine Funde bekomme. Doch neben Geocaching.com von Groundspeak gibt es auch noch alternative Seite. Eine davon ist Opencaching.de (OC).

OpencachingIhm Gegenzug zu Geocaching.com ist Opencaching ein nichtkommerzielles Projekt mit aktuell fast 30.000 online gelisteten Geocaches. Der Betreiber dieser Plattform ist ein Verein: Opencaching Deutschland e.V. mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe. OC finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

Im Allgemeinen unterscheiden sich die beiden Plattformen im Umfang kaum. Die Inhalte von OC sind allerdings für alle interessierten Geocacherinnen und Geocacher ohne Anmeldung einsehbar. Bei der Nutzung von Logbüchern oder der Erstellung von Caches kann man sich einfach registrieren.

Das aktuelle Projekt von Opencaching.com ist „Projekt 12“

In der letzten Mitteilung von OC, möchte das Team gerne die Attraktivität der Geocaches auf der Plattform steigern. Da einige Caches sowohl auf Geocaching.com als auch auf der OC Plattform zu finden sind, sollen die individuellen Caches auf OC ausgebaut werden, sogenannte „OConlys„. Laut Beitrag ist dieses freiwillige Projekt an alle Geocacheverstecker/innen gerichtet, die in diesem Jahr jeden Monat einen neuen OConly verstecken. Hierbei spielt es keine Rolle, welche Art von Cache ausgelegt wird.
Hier werden sicherlich schon einige Cacher/innen unruhig und hoffen, dass es nicht zu weiteren einfachen Dosen kommt. Das Team möchte dieses auch nicht und bittet „anderen Cachern tolle Orte oder Verstecke zeigen.Hier gelangt ihr zum Blogeintrag!

Seid ihr bei Open Caching?

Seid ihr eigentlich auch bei beiden Plattformen registriert? Ich habe zwar einen Account auf beiden Seiten, muss aber zugeben, dass ich GC.com einfach als Hauptseite nutze. Dazu kommt, dass ich gerne alles an einem Ort organisiere. Da einige Caches auf beiden Seiten verfügbar sind, müsste ich theoretisch nachloggen, wozu ich nicht wirklich Lust habe. Und wenn ich Caches auf OC.de logge, finde ich die in meiner Statistik auf GC.com nun auch nicht. Interessehalber schaue ich allerdings immer wieder mal vorbei, um zu gucken, was es an Neuigkeiten gibt.

Werdet ihr am Projekt 12 teilnehmen oder habt ihr schon angefangen? Wie ist eure Erfahrung mit Opencaching? Und welche Plattform gefällt euch besser? Über eure Meinungen und Erfahrungen freue ich mich! Auf in die Kommentare!

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Geocaching

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Garmin Oregon 650

Und ich habe es doch getan. Ich habe den Schritt gewagt und bin endlich auf ein neues GPS-Gerät umgestiegen. Wie ich schon in den vorherigen Blogeinträgen immer wieder erwähnt habe, dass ich mit mir hadere, habe ich letzte Woche kurzen Prozess gemacht und mit das Garmin Oregon 650 gekauft.

Zu erst möchte ich hier eine kleine Gegenüberstellung vom Oregon 650 zu meinem ehemaligen Garmin Etrex30 darstellen.

Eigenschaften Garmin Oregon 650 Garmin Etrex 30
Größe & Gewicht 6,1 x 11,4 x 3,3 cm, 209,8 g 5,4 x 10,3 x 3,3 cm, 141,7 g
Display 240 x 400 Pixel
Touchscreen
176 x 220
TFT
Batterien, Nutzungsdauer Akkupack inkl. aber auch mit 2 AA Batterien nutzbar, 16 h 2 AA Batterien, 25 h
Wasserdicht IPX7 IPX7
Kamera 8 Megapixel inkl. Blitz keine
Kompass Elektronischer Kompass Elektronischer Kompass
Höhenmesser Barometischer Höhenmesser Barometischer Höhenmesser
Verbindungen Bluetooth, Ant+, Highspeed USB USB
interner Speicherplatz 3,5 GB, microSD-Card möglich 1,7 GB, microSD-Card möglich
Waypoints
Routen
4000
200
2000
200
Routingfähigkeit Ja Ja

Das Gerät

Schon beim Auspacken des Geräts ist mir die Größe des Oregon 650 und die etwas höhere Grammzahl aufgefallen. Ich finde, dass das Etrex 30 durch das etwas kleinere Gehäuse „fester“ in der Hand liegt bzw. etwas griffiger ist, dennoch liegt auch das Oregon 650 gut in der Hand. Da ich sowieso, wie bei meinem Vorgänger, den Karabinerhaken grundsätzlich am Gerät habe, kann ich das Oregon auch daran zusätzlich sichern. Die Öffnung zu den Batterien bzw. zum Akkupack ist durch einen Drehverschluss gesichert. Dieser zieht den Deckel ordentlich an das Gerät. Laut Garmin hat auch das Oregon eine Wasserdichtigkeit nach dem IPX7 Standard.

Display & Menü

Garmin Oregon 650 Quarteragent GPS-GerätVor dem Kauf war ich etwas irritiert über die immer noch geringe Pixeldichte des Oregon 650. Doch wenn ich beide Geräte im Kartenmodus nebeneinander halte, ist schon ein deutlicher Fortschritt zu erkennen. Auch das drei Zoll große Display bietet viel Platz und eine gute Übersicht der Karten. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung sind die Karten und das Menü super zu erkennen.
Der Touchscreen lässt sich sehr gut bedienen, auch bei leichter Feuchtigkeit gibt es keine Probleme bei der Steuerung durch das Menü oder der Karten. Wenn es allerdings sehr stark regnet, kann es vorkommen, dass ggf. durch die Tropfen unbeabsichtigt Menüpunkte ausgewählt werden. Bei dickeren Handschuhen kann es zu Problemen mit der Steuerung kommen, aber das kennt man ja schon aus dem Smartphone-Bereich.

Die Menüführung des Oregon 650 ist selbsterklärend und superleicht zu verstehen. Grade wenn man vorweg schon mit Garmin  GPS-Geräten gearbeitet hat, fällt einem das Menü bzw. die Einstellungen recht einfach. Im Gegensatz zum Etrex 30 hat das Garmin Oregon 650 nur noch zwei Hardwaretasten. Diese können nach belieben in den Einstellungen selbst neu definiert werden.

Akku

Bei der Oregon 650er Version liegt ein Akkupack bei. Das besteht aus zwei zusammengefügten AA-Akkus, die beim Einlegen in das Batteriefach einen kleinen Schalter betätigen. Durch den Druck auf den Schalter kann das Gerät auch per USB Kabel und Netzstecker aufgeladen werden. Liegen allerdings nur zwei AA Batterien im Fach, wird der Schalter nicht betätigt, eine Aufladung kann somit nicht per Stromkabel stattfinden. Das Akkupack kann man auch zusätzlich erwerben und liegt aktuell bei ca. 24 Euro. Laut Hersteller soll das Gerät ca. 16 Stunden mit einer Akkufüllung laufen. Ich werde in den laufenden Tagen mal von der Akkudauer berichten.

Karten & GPX

Ich hatte das Oregon 650 am Freitag bekommen und konnte es heute bei einer kleinen Tour ausprobieren. Da ich mich für die 650er Variante entschieden habe ohne integrierte topografische Karte, habe ich mir zunächst wieder eine aktuelle OpenStreetMap Karte heruntergeladen und per Garmin Basecamp auf dem GPS-Gerät installiert. Ich hatte die Karte zwar vorher auf meine microSD Karte geladen, doch irgendwie wurde mir die von mir gewünschte Karte beim Einrichten des Oregon 650 nicht angezeigt. Daher die direkte Installation auf dem Gerät. Durch die 3,5 GB internen Speicher ist das natürlich gar kein Problem. Die vorhandene Karte kann zwar ebenfalls genutzt werden, ist aber für Wanderungen oder zum Geocachen meines Erachtens nach unbrauchbar. Beim ersten Begutachten der Karten auf dem Gerät verfällt man sofort in die Smartphone-Haptik und wischt die angezeigte Karte von links nach rechts und vergrößert und verkleinert sie mit zwei Fingern. So macht das wirklich Spaß.
Ebenso fix konnte ich, wie gewohnt, meine GPX Datein der Geocaching.com Pocket-Queries auf die microSD Karte ziehen.

GPS & Höhenmeter

Das Garmin Oregon 650 bietet wie das Etrex 30 die Möglichkeit des Empfangs von GPS und GLONASS Satelliten, sodass innerhalb weniger Sekunden eine sehr genaue Positionsbestimmung funktioniert. Zusätzlich hat Garmin die HotFix Einstellung. Das Gerät kann bei einer längeren Nutzung die Position der Satelliten bis zu drei Tage vorausberechnen und somit bei dem neuen Einschalten des Geräts schneller die aktuelle Position bestimmen.
Das Oregon 650 ist ebenfalls mit einem barometrischen Höhenmesser ausgestattet.

Konnektivität

Der typische Austausch von Daten lief schon beim Etrex 30 über die USB-Schnittstelle bzw. die microSD Karte. Die ANT+ Technologie habe ich schon bei dem Etrex genutzt für die Ansteuerung zu meinem zusätzlichen Temperatursensor. Das Garmin Oregon 650 bietet zu diesen Schnittstellen noch ein Bluetooth 3.0 Modul. Dieses soll mit der Smartphone-App funktionieren, habe ich allerdings bis heute Abend noch nicht weiter ausprobiert.

Fazit

Garmin Oregon 650 Quarteragent AkkupackIm direkten Vergleich ist das Garmin Oregon 650 ein sehr schnelles, handliches und gut steuerbares GPS-Gerät. Die leichte Bedienung, das selbsterklärende Menü, die Schnelligkeit beim Laden der Karten oder der Geocaching-Datenbank ist wirklich beeindruckend. Auch das Design des Geräts macht einiges her. Ich kann nur sagen, dass ich mich freue, endlich diesen Schritt des Wechsels gegangen zu haben.

Was mich allerdings stört, ist, dass es keine richtige Tasche für das GPS-Gerät gibt. Zwar gibt es eine Tasche für die Oregon Reihe, allerdings ist diese nur halb passend und nicht wirklich gut zu nutzen. Des Weiteren habe ich eine Art „Steinhülle“ für das Oregon gesehen. Die sieht allerdings so klobig und, sorry, hässlich aus. Natürlich wird sie sicherlich am meisten das Gerät schützen, aber die möchte ich nicht haben.

Sobald ich das Gerät weiter getestet habe, vor allem auf die Akkudauer etc., werde ich noch mal ein Update zu diesem Bericht schreiben.

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Technik, Tests & Reviews

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Es ist wieder EarthCache Zeit

EarthCache Groundspeak (R)

Groundspeak hat vor einigen Tagen schon verkündet, dass an dem jetzt kommenden Sonntag wieder der „International EarthCache Day“ ist. Und zwar bekommen alle Cacherinnen und Cacher ein besonderes Souvenir, wenn sie am Sonntag, den 12. Oktober 2014, einen EarthCache finden, lösen und ihn natürlich auf Geocaching.com loggen. Laut dem Blogeintrag ist das besondere Souvenir nur an diesem Sonntag erhältlich. Also solltet ihr schon jetzt die Geocaching Karte zücken und mal durchstöbern, welche besonderen Punkte der Erde ihr besuchen möchtet.

Und zu entdecken gibt es vieles! Falls ihr noch nicht genau wisst, was ein Earth Cache ist, könnt ihr in meiner kleinen Infothek mal vorbeischauen. Auf der Seite „Cache-Arten“ stehen die vielfältigen Geocaches mal einfach zusammengefasst.

Wichtig ist zu wissen, dass Earth Caches virtuelle Geocaching Punkte sind, an denen keine Dosen versteckt sind. Oftmals besucht man einen spannenden, historischen, geologischen oder, oder oder Ort und hat im Listing verschiedene Aufgaben, die man vor Ort lösen muss.

Meinen ersten EarthCache fand ich letztes Jahr im Dezember: den „GC3H29K Dolomit am Thüster Berg„. Hier musste die Gesteinsfarbe bestimmt und ein experimenteller Versuch durchgeführt werden (Achtung, Geschmacksproben sind in diesem Fall nicht erlaubt). Weitere besondere Caches die ich bis jetzt gefunden habe sind: „GC1Z401 Der Giesener Wetterberg„, und der „GC28QWV Earthcache bei Sibbesse / Wellenmuster„. Doch einer der spannendsten EarthCaches war der erst kürzlich geloggte „GC3XK33 Entstehung eines Salzsattels„. Da es sich hierbei um einen geologischen aber auch geschichtlichen Cache handelt, der sich beim ehemaligen Bergwerk Mathildenhall befindet.

Jetzt aber fangt an zu planen… Enden möchte ich heute mit einem Zitat von Tucholsky, das den besonderen Sonntag am besten beschreibt.

In dem Sinne 🙂

Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an. – Kurt Tucholsky

 

Veröffentlicht in: Geocaching

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