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Zu den T5ern klettern

Geocaching Wanderungen ist was Feines. Besonders, wenn man einige Dose, ob Tradi, Multi oder Mystery und Earth Caches finden kann. Oftmals schaue ich mir besondere Orte oder Gebiete an und suche mir eine schöne Strecke raus, die ich mit meinen Wanderschuhen bewältigen kann. Wenn man dann die einzelnen Routen abläuft, kommt es oftmals schon mal vor, dass man auf einmal vor einem Cache steht und er einfach unerreichbar ist. Ich spreche von T5 Geocaches zum Klettern.

Kletterselfie QuarteragentSchon lange habe ich mir überlegt, mit Hilfe von einer Kletterausrüstung in die Baumkronen zu klettern und um diese T5 Geocaches zu erreichen. Doch ebenfalls ist mir seitdem ich mir die Gedanken machte klar, dass dieses nicht ohne einen vorherigen Kurs gehen kann.

Zu Weihnachten erhielt ich dann einen Gutschein für einen Kletterkurs bei „Seiltechnik Hannover“ für den Kletterkurs „Klettern für Geocacher“.

Nach dem ich den Termin im März einmal verschieben musste, durfte ich jetzt am Wochenende endlich loslegen und mit den Jungs von „Seiltechnik Hannover“ an die Bäume. Bevor der Kurs startete, dachte ich, dass ich ohne professionelle Anleitung niemals einen Baum rauf schaffe. Der Kurs war für einen Tag angelegt. Stefan und sein Team haben sich viel Zeit genommen und haben neben den praktischen Erfahrungen auch viel Wert auf die Theorie und die richtige Technik gelegt.

Sicherheit muss sein, wo ist der HelmEs war ein superschöner, zwar etwas nasser, aber sehr interessanter und lehrreicher Nachmittag, der mich wirklich auf den Geschmack des Kletterns gebracht hat.

Kaum war das Wochenende vorbei stand dann auch schon der erste T5 an. Mit der eigenen Ausrüstung und dem eingeweihten Buddy Max ging es in den Wald zum ersten T5.

Ich gebe es zu. So schnell und so einfach, wie am Samstag, ging es nicht. Doch nach dem das Seil eingebaut war, der Buddy mich gecheckt hatte und auch der Ankerpunkt überprüft wurde, ging es für mich das erste Mal allein in die Baumkrone.

Quarteragent KletternEs war ein tolles Gefühl und es hat riesig Spaß gemacht. Vor allem war ich unglaublich stolz, meinen ersten T5 alleine geloggt zu haben. Toll. Ich danke auch Max für die gute Hilfe am Boden. So kann man Arbeiten!

Für alle Interessierte aus dem Bereich Hannover und weiter, kann ich die Kurse bei „Seiltechnik Hannover“ nur empfehlen und auch die Beratung im Shop in Hannover ist absolut top! Ich fühlte mich wirklich sehr gut aufgehoben. Vielen Dank dafür!

Jetzt geht die Reise weiter und der nächste T5er Baum wartet darauf, dass wir ihn hinaufklettern.

In dem Sinne 🙂

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Matsch… überall ist Matsch!

Matsch überall ist Matsch Geocaching Quarteragent Gummistiefel

Das Wetter an diesem Montagmorgen ist ja eher bescheiden. Es nieselt leicht vor sich hin, es windet ordentlich und es ist kalt. Ich habe mir zwar keine Challenge vorgenommen, aber wie ich gestern Abend schon schrieb, möchte ich die Anzahl an Fundtagen am Stück etwas ausweiten und habe mir dafür jeden Tag ein zwei kleine Tradis oder Mystery-Caches vorgenommen. Schon gestern Abend konnte ich mithilfe eines kleinen Stubsers einen Zahlen-Mystery lösen, den ich heute auch unbedingt finden wollte. Doch dass ich am Ende des Tages so matschig nach Hause kommen sollte…

Begonnen habe ich heute Morgen also mit dem „GC4NAWP Fluch der Taler„, einem Mystery-Cache, bei dem man aus einem Bild voller römischer Zahlen die Koordinaten herausfinden musste. Doch oftmals gibt es einfach nichts zu rechnen oder so zu suchen. Die ganzen Zeit des Rätselns war umsonst, als ich einen kleinen Tipp von Mopple the Wale bekommen hatte. Natürlich, klar… Man kennt das ja. Gut, dass ich nach und nach hinter diese ganzen Rätsel steige. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn ich zu erst in die falsche Richtung rechnete. Heute Morgen ging es dann auch schnell zu den finalen Koordinaten, wo ich dann auf ein Steinbeet gestoßen bin. Ich möchte nichts verraten, aber auch hier wurde ich mal wieder geblendet und suchte zu erst vergeblich das Falsche :).

Einen kurzen Schlenker in Richtung des Tafelberges zum „GC3GTEY Plumps!!!„, vorbei an „GC57EYM Auf weiter Flur / HI-Caching“ (oh hier oben angekommen habe ich, dank der Höhe und dem teils matschigen Aufstiegs ganz schön gepustete, aber die Aussicht machte die Anstrengung wieder wett) und dem „GC587C8 Der Dichter“ ging es zu einem kleinen Lost Place. Der „GC47Y94 Bahnhof Godenau“ ist ein ehemaliger Bahnhof, der heute nicht mehr angefahren wird. Die Schienen neben ihm sind aber noch in Betrieb. Hier war ich schon zwei Mal gewesen und musste wieder ungeloggt fahren. Heute lächelte mich nach einer kurzen Suche etwas an, dass ich aber erst wieder aus meinem Blickfeld verschwinden lassen wollte. „Das kann es nicht sein, so etwas machen Cacher nicht„, oder doch? Ein kurzer prüfender Griff und schwupps hielt ich das Logbuch dieses alten, verlassenen Bahnhofs in den Händen und konnte mich eintragen.

Geocaching Rrrring! Es darf geklingelt werden. Quarteragent GC3PTRHMeine nächsten Ziele sollten wieder zwei Mystery-Caches sein. Beginnen wollte ich mit dem „GC2XJA8 Die geheime Botschaft„. Mit einem genauen Blick lassen sich die Koordinaten erahnen und ich zog zu den finalen Koordinaten. Dort angekommen sah ich auch den Cache schon baumeln, doch der Matsch…. „Ach komm, rein da, so schlimm kann es nicht sein“. Ein erster Schritt und ich wusste genau: „Nein, das war ein Fehler„. Ich sackte mit meinen Schuhen in eine riesen Matschpfütze. Der Matsch sah vorher irgendwie nach einem stabileren, sandigen Untergrund aus. Mit den matschigen, triefenden Schuhen brach ich das Bergen kurzerhand ab. Nein, hier musste erst die Cacher Ausrüstung erweitert werden, bevor ich den Cache logge.

Ab in das Cachermobil und weiter ging die Reise zu dem Mystery „GC3PTRH Rrrring! Es darf geklingelt werden.“ Dank meiner tollen Aluleiter, konnte ich diesen „Baum“ schnell hochklettern und mich in das tolle Logbuch verewigen. Wäre es heute nicht so windig und nasskalt gewesen, hätte man von diesem Ort aus den Blick auf die Sieben Berge sehr genießen können. Ich war allerdings froh, dass ich bei dem Sturm wieder mit beiden Beinen auf der Erde stand.

Meine neuen Gummistiefel kamen sofort in den ersten Einsatz! Geocaching Quarteragent MatschIch ärgerte mich immer noch ein wenig, dass ich die geheime Botschaft nicht geloggt habe. Das nächste Ziel hieß Baumarkt. Ich kaufe mir nun Gummistiefel. Ein Cacher ohne Gummistiefel? Das geht nicht. Kurze Anprobe und ruck zuck war ich zurück am Final und konnte durch den Matsch waten. Ich freute mich, dass ich so gut durchkam, trotz der sehr geringen Höhe, und loggte den Cache. Es wurde doch grade irgendwie kühl…?! Ich musste so sehr geduckt gehen, dass ich mit der Hose schon wieder im Matsch saß. Ich sah aus, das war keine Freude… So ein matschiges Erlebnis hatte ich selten beim Cachen! Die Hände, die Schuhe, die Hose, der Pullover, alles war voll.

Zu Hause ging es direkt unter die Dusche und ich habe entspannt meine Erlebnisse online in die Geocaching.com Logbücher eingetragen!

In dem Sinne 🙂 Matsch auf!

 

 

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T5er und Klettern will gelernt sein

KLettern T5 GeocachingSeit Langem überlege ich, ob ich nicht auch mal mein Hobby ausbauen soll. Bisher habe ich ja überwiegend Geocaches gefunden, die eher auf Boden bzw. Augenhöhe waren. Gut, durch meine neue Aluleiter hat sich mein Suchhorizont schon ein wenig erweitert. Doch das Interesse mal einen Geocache in schwindelerregender Höhe zu loggen, wäre ein nächstes Ziel, dass ich gerne in Angriff nehmen würde. Die Rede ist von einem T5′er. Das Problem an der Sache ist, dass ich bis jetzt noch nicht wirklich geklettert bin.

Naja gut, doch mit ca. 15 war ich mal auf einer Jugendfreizeit in Südfrankreich, dort sind wir in den Bergen etwas geklettert und vor zwei Jahren habe ich in Hannover mal einen Hochseilgarten besucht. So gesehen habe ich, (… ja okay…) quasi keine Erfahrung. Auch habe ich keine Bekannte, die als Hobby an Bäumen hochklettern.

Die Frage ist nun, wie ich an die Sache herangehe. Ich kann ja nicht einfach in einen Fachhandel gehen bzw. einen Online-Shop aufrufen und mir irgendwelche Utensilien kaufen. Denn erstens wüsste ich nicht, was ich brauche, und zweitens wüsste ich erst recht nicht, wie ich die Sachen richtig benutze.

Wie seid ihr vorgegangen? Habt ihr einen Kurs mitgemacht? Falls ja, wo kann man das lernen und sind diese „Geocaching T5 Kletter-Crash-Kurse“ gut? Was sollte man für eine gute Kletterausbildung ausgeben? Habt ihr euch gleich die passende Kletterausrüstung gekauft? Und wie viel Zeit muss man investieren, bevor man mit Bekannten zum Klettern losziehen kann? Ich will nichts überstürzen und alle wichtigen Regeln und Grundsätze kennenlernen.

Wie ihr seht, bin ich ein absoluter Anfänger und bräuchte erst mal eine grundsätzliche Einführung ins Klettern und T5’ern. Vielleicht könnt Ihr mir ja einen Tipp geben oder bestimmte Kurse, Lektüre, Ausrüstungen empfehlen!

Ich würde mich sehr über eure Hilfe freuen!

In dem Sinne 🙂

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