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Von deaktivierten Geocaches!

Die Abstandsregelung ist ja allgemein eine gute Sache. Durch diese Regelung kann gewährleistet werden, dass nicht alle paar Meter ein Geocache versteckt wird, und wenn mehrere Caches in der Nähe liegen, nicht verwechselt werden. Es gilt, dass physische Geocaches nicht näher als 161 Meter (also 0,1 Meile) voneinander ausgelegt werden dürfen. Ärgerlich wird es allerdings, wenn Geocaches wenig gewartet, gepflegt oder für eine sehr lange Zeit deaktiviert sind.

Ich habe mir schon im letzten Jahr eine Region rausgesucht, in der ich drei Geocaches versteckt und die jeweiligen Listing erstellt habe. Durch die inzwischen vorhandene Karte konnte ich einige Bereiche dank der Cacheumkreise Abstände rausfiltern. Natürlich werden weitere physische Stationen, von Multi- oder Mystery-Geocaches nicht angezeigt. Das ist auch gut so, das würde nur den Spaß am Rätseln nehmen. Die drei eingereichten Caches wurden jedoch schon in der ersten Runde durch den/die Reviewer/in gecancelt. Alle drei Caches bekamen Abstandskonflikte mit nur einem Mystery. Ich muss dazu sagen, sie lagen ordentlich weit auseinander.

Abstandskonflikt Geocaching Geocache Abstand Distance QuarteragentIch wollte diesen Mystery bereits vorher, als auch darauf hin lösen, um dann die Genauigkeit zu haben, wo ich denn noch eine Chance habe, weitere Caches auszulegen. Ich habe jedoch den Cache nicht lösen können, und auch Nachfragen beim Owner, oder den letzten Funden blieben unbeantwortet.

Inzwischen ist der Mystery seit Oktober 2014 deaktiviert. Zwar drohte schon fast die Archivierung, doch außer einer Antwort vor fast einem Monat, dass es noch etwas dauern würde, ist nichts passiert.

Was mich daran stört? Dass ein über vier Monate lang deaktivierter Cache, einen sehr großen Spielraum für neue Caches einnimmt und somit auch versperrt.
Also um es vorwegzunehmen, der Mystery war zu erst da und hat daher natürlich seine Berechtigung, doch dann bitte auch mit einer vernünftigen Portion Wartung und auch etwas schnellerem Handeln. Vier Monate sind dann wirklich schon zu lange.

So, Luft ist draußen! Neuer Mut und neue Ideen sind gefragt!

Gibt es bei euch auch solche Geocaches, die euch etwas ärgern möchten? Wie geht ihr mit solchen Situationen um? Sucht ihr euch einfach andere Gebiete? Über eure Erfahrungen und Berichte in den Kommentaren freue ich mich.

In dem Sinne :)

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Matsch… überall ist Matsch!

Matsch überall ist Matsch Geocaching Quarteragent Gummistiefel

Das Wetter an diesem Montagmorgen ist ja eher bescheiden. Es nieselt leicht vor sich hin, es windet ordentlich und es ist kalt. Ich habe mir zwar keine Challenge vorgenommen, aber wie ich gestern Abend schon schrieb, möchte ich die Anzahl an Fundtagen am Stück etwas ausweiten und habe mir dafür jeden Tag ein zwei kleine Tradis oder Mystery-Caches vorgenommen. Schon gestern Abend konnte ich mithilfe eines kleinen Stubsers einen Zahlen-Mystery lösen, den ich heute auch unbedingt finden wollte. Doch dass ich am Ende des Tages so matschig nach Hause kommen sollte…

Begonnen habe ich heute Morgen also mit dem „GC4NAWP Fluch der Taler„, einem Mystery-Cache, bei dem man aus einem Bild voller römischer Zahlen die Koordinaten herausfinden musste. Doch oftmals gibt es einfach nichts zu rechnen oder so zu suchen. Die ganzen Zeit des Rätselns war umsonst, als ich einen kleinen Tipp von Mopple the Wale bekommen hatte. Natürlich, klar… Man kennt das ja. Gut, dass ich nach und nach hinter diese ganzen Rätsel steige. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn ich zu erst in die falsche Richtung rechnete. Heute Morgen ging es dann auch schnell zu den finalen Koordinaten, wo ich dann auf ein Steinbeet gestoßen bin. Ich möchte nichts verraten, aber auch hier wurde ich mal wieder geblendet und suchte zu erst vergeblich das Falsche :).

Einen kurzen Schlenker in Richtung des Tafelberges zum „GC3GTEY Plumps!!!„, vorbei an „GC57EYM Auf weiter Flur / HI-Caching“ (oh hier oben angekommen habe ich, dank der Höhe und dem teils matschigen Aufstiegs ganz schön gepustete, aber die Aussicht machte die Anstrengung wieder wett) und dem „GC587C8 Der Dichter“ ging es zu einem kleinen Lost Place. Der „GC47Y94 Bahnhof Godenau“ ist ein ehemaliger Bahnhof, der heute nicht mehr angefahren wird. Die Schienen neben ihm sind aber noch in Betrieb. Hier war ich schon zwei Mal gewesen und musste wieder ungeloggt fahren. Heute lächelte mich nach einer kurzen Suche etwas an, dass ich aber erst wieder aus meinem Blickfeld verschwinden lassen wollte. „Das kann es nicht sein, so etwas machen Cacher nicht„, oder doch? Ein kurzer prüfender Griff und schwupps hielt ich das Logbuch dieses alten, verlassenen Bahnhofs in den Händen und konnte mich eintragen.

Geocaching Rrrring! Es darf geklingelt werden. Quarteragent GC3PTRHMeine nächsten Ziele sollten wieder zwei Mystery-Caches sein. Beginnen wollte ich mit dem „GC2XJA8 Die geheime Botschaft„. Mit einem genauen Blick lassen sich die Koordinaten erahnen und ich zog zu den finalen Koordinaten. Dort angekommen sah ich auch den Cache schon baumeln, doch der Matsch…. „Ach komm, rein da, so schlimm kann es nicht sein“. Ein erster Schritt und ich wusste genau: „Nein, das war ein Fehler„. Ich sackte mit meinen Schuhen in eine riesen Matschpfütze. Der Matsch sah vorher irgendwie nach einem stabileren, sandigen Untergrund aus. Mit den matschigen, triefenden Schuhen brach ich das Bergen kurzerhand ab. Nein, hier musste erst die Cacher Ausrüstung erweitert werden, bevor ich den Cache logge.

Ab in das Cachermobil und weiter ging die Reise zu dem Mystery „GC3PTRH Rrrring! Es darf geklingelt werden.“ Dank meiner tollen Aluleiter, konnte ich diesen „Baum“ schnell hochklettern und mich in das tolle Logbuch verewigen. Wäre es heute nicht so windig und nasskalt gewesen, hätte man von diesem Ort aus den Blick auf die Sieben Berge sehr genießen können. Ich war allerdings froh, dass ich bei dem Sturm wieder mit beiden Beinen auf der Erde stand.

Meine neuen Gummistiefel kamen sofort in den ersten Einsatz! Geocaching Quarteragent MatschIch ärgerte mich immer noch ein wenig, dass ich die geheime Botschaft nicht geloggt habe. Das nächste Ziel hieß Baumarkt. Ich kaufe mir nun Gummistiefel. Ein Cacher ohne Gummistiefel? Das geht nicht. Kurze Anprobe und ruck zuck war ich zurück am Final und konnte durch den Matsch waten. Ich freute mich, dass ich so gut durchkam, trotz der sehr geringen Höhe, und loggte den Cache. Es wurde doch grade irgendwie kühl…?! Ich musste so sehr geduckt gehen, dass ich mit der Hose schon wieder im Matsch saß. Ich sah aus, das war keine Freude… So ein matschiges Erlebnis hatte ich selten beim Cachen! Die Hände, die Schuhe, die Hose, der Pullover, alles war voll.

Zu Hause ging es direkt unter die Dusche und ich habe entspannt meine Erlebnisse online in die Geocaching.com Logbücher eingetragen!

In dem Sinne :) Matsch auf!

 

 

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Winterzeit – Geocachezeit?

Kaum wurden die Uhren umgestellt, hatte man heute Morgen das Gefühl, die ganze Stadt verfällt in einen tiefen Schlaf. Als ich heute Morgen gegen 9:30 Uhr nach draußen ging um ein, zwei Tradi Geocaches einzusammeln und ein paar Munzees zu scannen, dachte ich wirklich, dass die Menschen ausgeflogen sein. Und das, obwohl es nach Sommerzeit ja schon halb 11 gewesen wäre.

Geocache Hannover Alles total Kuuuuuh..l QuarteragentNa gut. Beschweren werde ich mich sicherlich nicht, da ich somit die Gelegenheit hatte, in Ruhe durch Hannover zu ziehen. Ich habe mir zu erst einige Geocaches rausgesucht, die schön auf dem Weg zur Bank und zum Bäcker lagen, so konnte ich diese kleine Runde auch noch praktisch verbinden. Die erste Station war „GC4K5X5 Auf dem Weg zum Maschsee„. Hier war ich vor einigen Tagen schon einmal, allerdings war es dunkel und ich hatte keine Taschenlampe dabei. Dazu kommt, dass ich damals, wie sich heute herausgestellt hat, auch an der falschen Stelle gesucht habe. Weiter gen Süden vorbei an einigen kleinen Munzee Scans, kam ich dann am Fiedelerplatz an. Hier befindet sich ein Bücherschrank. Und natürlich, wo Bücherschränke sind, können Caches nicht weit entfernt sein. Somit habe ich auch an diesem Platz ein Smiley an den Geocache „GC27TH1 Mini-Bücherei – 19. Bücherschrank in Hannover“ geheftet. Kurz bevor ich in die Bank eintrat, grinste mich noch der „GC2Z3QY Abgehängt“ an. Und der ist zwar einfach, aber auch sehr fies. Denn dieser kleine Tradi befindet sich direkt vor der Straßenbahnhaltestelle und man ist wirklich auf einem Präsentierteller. Gut, dass heute Sonntag ist, wenig Menschen unterwegs waren und das Geschäft, an dem sich der Cache direkt befindet, geschlossen war. Denn ich musste quasi unter das Schaufenster krabbeln, um an den Geocache zu gelangen.

Geocache Hannover Bugenhagen Kirche QuarteragentNach dem Frühstück widmete ich mich zwei Mystery- Caches. Bei einem Kaffee habe ich mir die verschiedenen Lösungen zusammengeschrieben und die Koordinaten gebildet. Kurz auf der Karte meines Garmin Etrex30 überprüft und schon waren wieder die Schuhe geschnürt und es ging zurück in die Eilenriede, wo ich gestern schon auf der Spur von Agent Rot war. Erste Mystery Station war „GC23YNN In der Kürze liegt die Würze…„. Diesen Mystery kann ich auch jedem Geocaching Anfänger empfehlen! Denn zum Lösen dieses recht einfachen Geocaches, lernt man einige Abkürzungen rund um die digitale Dosensuche kennen. An den Zielkoordinaten angekommen, habe ich dann schell zugreifen wollen, mist zu große Hand. Kurz nen Stock gesucht, einigen Muggeln einen schönen Sonntag gewünscht und dann endlich zugestochert, zugegriffen und eingeloggt.

Weiter durch die Eilenriede ging es zum zweiten Mystery: „GC275FV Alles total Kuuuuuh..l!„. Für die Lösung musste ich mich etwas mit dem Thema Kuh beschäftigen. Durch die richtige Beantwortung von Fragen ergaben sich dann die Zielkoordinaten.

Der Abschluss dieser kleinen Tour sollte noch ein zwei Stationen Multi-Cache sein. Rausgesucht hatte ich mir „GC26TAY Bugenhagen – Kirche„. Hier kam ich allerdings etwas durcheinander, ich dachte, dass ich schon am Beginn etwas suchen müsste, und wunderte mich, als ich noch mal auf die Karte schaute, wie ich denn auf die Idee kam, denn in die Kirche oder gar auf die Kirche, das konnte ja nicht sein. Also noch mal ins Listing geschaut, die Aufgaben gelöst und schnell zu den Zielkoordinarten gelaufen. Jetzt merkte ich schon, dass ich nur wenige Meter vom Fußweg entfernt von einigen Muggeln begutachtet wurde. „Was tut der da?“, „Warum hockt der da?“. Nein, ich wollte wirklich nur die kleine Filmdose suchen.

Wenn ich heute Abend noch Lust habe, könnte ggf. noch ein letzter kleiner Nacht-Geocache auf mich warten. Warten wir es mal ab.

In dem Sinne :)

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Torx in Banteln

Schon letztes Jahr, kurz nach meinem Beginn des Geocachens, habe ich das Rätsel des Bantelner Multis GC22D43 4 mal 1 für den futurecube“ gelöst. Doch da ich damals im Stockdunkeln in der kleinen Gemeinde stand, hatte ich keine Lust den weiten Weg mitten zwischen die Felder auf mich zu nehmen. Heute fiel mir dieses Rätsel wieder ein und ich machte mich bei schönstem Wetter auf den Weg. Schon im Listing steht, dass für den Cache ein Torx Schraubendreher benötigt wird und weitere Schraubendreher. An dem Geocache angekommen, staunte ich echt nicht schlecht. Ich habe mit zwei, drei Schrauben gerechnet, es waren insgesamt  15. Zwei waren Torx, bei den anderen kann das grade Jubiläum feiernde Unternehmen IKEA nur grüßen.

Multi Cache Banteln GC22D43 4 mal 1 für den futurecubeGeschafft Multi Cache GC22D43 4 mal 1 für den futurecubeDer Cache an sich war ein ordentlicher Klotz und ich dachte, dass sich darin bestimmt eine tolle Dose versteckt, doch es kam nur eine Filmdose heraus. Dennoch war es ein interessantes Rätsel und eine tolle Gegend. Das Besondere war wirklich, dass man nicht kurz ankommt, und den Geocache loggt, sondern sich Zeit nehmen muss und auch vor Ort die Felder und die Aussicht genießen kann.

Der zweite Cache heute war ein Mystery: „GC1WA95 Banteln. Im Listing befinden sich einige Fragen, die man beantworten muss, damit man die richtigen Koordinaten des Caches bekommt. Da ich Banteln etwas kenne, war für mich die Lösung keine Schwierigkeit, sodass ich sieben von acht Fragen schon zu Hause lösen konnte. Nur den Schlachter hatte ich zwar vor Augen, allerdings kannte ich den Namen nicht. Nach dem ich die Koordinaten in mein Garmin GPS-Gerät eingegeben habe, freute ich mich, dass der Bantelner Mystery-Cache auf dem Weg des vorherigen Multis lag. Auch dieser Cache konnte bei sonnigem Wetter erfolgreich geloggt werden.

Inzwischen steht meine Statistik bei 452 Caches! Für manche Powercacher mag das vielleicht nicht viel sein, doch ich freue mich, dass ich gestern meinen ersten Geocache-Geburtstag feiern durfte. Und die Anzahl von 452 kleinen Schätzen innerhalb eines Jahres ist für mich wahnsinnig!

In dem Sinne :)

 

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Mystery angepeilt – Cache ausgelegt

Mystery am Expowal - Check!Und ich habe die Peilung doch raus. Heute Mittag in der Mittagspause habe ich mir noch mal den Mystery-Multi Cache vorgenommen. Da ich ja gestern die Koordinaten und die Peilungen noch mal am PC haargenau durchgegangen bin, konnte ja nur eine Stelle infrage kommen. Allerdings war es genau dieselbe Stelle, an der ich gestern schon einmal suchte. Angekommen an den Koordinaten musste ich erst mal einige Muggel abwarten. Und telefonierende Muggel lieben es zu schlendern.

Kaum habe ich eine Chance gewittert, verschwand ich wieder unter der Brücke, die über den Messeschnellweg führt und suchte den „GC2K4FA Gotteshäuser: Expowal – eine unglaubliche Kirche„. Doch wie auch gestern war dort nichts zu finden. Doch dann erblickten meine Augen etwas ganz auffälliges, das nicht zufällig da sein musste. Und ZACK bei näherer Betrachtung konnte es nur das sein. Da klebte doch tatsächlich ein QR Code.  Doch so einen Cache bzw. ein solches Finale kannte ich bis jetzt noch nicht. Nach dem ich den Code gescannt habe, hatte ich auch sofort die Erlaubnis den Mystery Cache loggen zu dürfen. Ich finde das eine echt witzige Idee, grade bei Caches die keine Wartungen benötigen kann man ein solches Finale nutzen. Gut, es gibt sicherlich den einen oder die andere traditionelle/n Geocacher/in, der/die sich lieber ein konventionelles Finale wünscht.

Heute Morgen bin ich schon etwas früher aufgestanden und hatte mir auf dem Weg in Richtung Arbeit noch zwei weitere Caches rausgesucht. Allerdings blieb einer unversucht, da ein Bauer sich direkt vor dem Cache befand und leider keine Anstalten machte, sich in den nächsten paar Minuten vom Fleck zu bewegen. Somit musste ich das Experiment „GC39Q7T Peg’s home“ leider kurzfristig absagen. Dafür konnte meine Pechsträhne aber beim nächsten Cache unterbrochen werden. Wenige Meter weiter befand sich der Cache „GC3RY6Z Am Judenfriedhof„, der gemeinsam mit dem oben beschriebenen Mystery mein 450. Cache ist.

Ebenfalls habe ich heute Morgen einen neuen Cache ausgelegt. Gestern Abend habe ich schon ein neues Listing vorbereitet, und laut der neuen Karte, die die Auslegung vereinfacht, müsste nichts im Wege stehen. Allerdings kann es sein, dass noch Mysterys oder Multis in die Quere kommen. Sobald der neue Cache den Reviewer-Prozess durchlaufen hat, werde ich natürlich davon berichten.

Eine weitere Neuigkeit gibt es bezüglich „GC3B5F2 Die Peilung„. Hier hatte ich eine Anfrage an den Owner gestellt, ob ich einen Tipp bekommen könnte. Heute Abend habe ich gesehen, dass der Cache vorerst disabled wurde. „Dose war nass. …Habe ich erst mal mitgenommen. Demnächst geht es weiter….“ heißt es im Log. Wo sie nun war weiß ich nicht und einen Tipp gab es bislang auch noch nicht.

In dem Sinne :)

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Das Listing im Blick

Wer kennt das nicht, man hat spontan Lust, ein bis zwei Geocaches zu suchen liest sich das Listing durch, allerdings übersieht die Schwierigkeit- und Geländewertungen.

Heute bin ich fast mal wieder an mir selber gescheitert. Ich habe mir die schönen Mysterys „GC2WEZ6 Buchstabensalat“ und „GC2GCQD Judy“ vorgenommen. Zu Hause habe ich mich vorher in Ruhe an die Listings gesetzt und die Lösungen erarbeitet, beide sind wirklich niedliche kleine Aufgaben, die auch für Kinder geeignet sind. Also Mysterys gelöst und Koordinaten aufgeschrieben.

Das Listing und die D-T-Wertungen lesenUnd schon ging es los zur ersten Station: Judy. An den gelösten Koordinaten schaute ich mich um, doch ich fand nichts. Drehte Stöcker, Steine, Tannenzapfen um und krabbelte ins nasse Gebüsch. Ich fand einfach keinen Cache. Ich bin die Lösung noch einmal durchgegangen. Es muss einfach alles richtig sein. Noch mal geguckt, den Radius etwas vergrößert – nichts. Was tut man also? Genau schaut in die letzten Logs, um da eventuell einen Tipp zu erfahren. Und hier kommt meine Blindheit auf. Ich schaute auf das Datum des letzten Logs und sah: 28. Juni 2014. Dann wird der Cache wohl weg sein. Schade. Im Auto ging ich noch mal die ganze Aufgabe von Anfang an durch. Es kann nur so sein, dann entdeckte ich den Geochecker. Koordinaten eingegeben: FALSCH. Klasse. Ich gab auf und zog weiter in Richtung der gelösten Koordinaten vom Buchstabensalat.

Nach etwas nasser Stapferei durch tiefe Brennnesselwälder konnte ich diesen kleinen Cache schnell finden und loggen.

Immer noch ärgerte ich mich über Judy. Das kann nicht sein. Ich fahre noch mal hin. So einfach darf man nicht aufgeben. Ich öffnete die letzten Logs noch einmal auf meinem Garmin und was sehe ich? „Vor Ort war der Kletterbaum auch fix ausgemacht“, oder „Vor Ort kurz geklettert und geloggt“. Schnell überprüfte ich die D/T- Wertung und die Attribute im Listing und siehe da: der erste Blick von mir traf ihn. Die Judy, den Cache. Und wenn ich ehrlich sein soll, es passt natürlich. Die Judy wurde meine persönliche Nummer 436! Die Koordinaten lagen in der Tat etwas abseits, allerdings wüsste ich nicht, wie ich auf die anderen kommen sollte. Egal. Das Suchen hat dennoch Spaß gemacht und man freut sich mehr, als wenn man nach 5 Sekunden den Cache in den Händen hält.

Also mehr Konzentration und vor allem genaues lesen der Listings und Wertungen, dafür sind sie schließlich da und dafür geben sich die Owner, meistens jedenfalls, richtig mühe.

In dem Sinne :)

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