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Ein Freudensprung in Hildesheim

Und wieder ist ein ereignisreiches Wochenende rum. Es wurden einige verschiedene Cache-Arten im Landkreis Hildesheim besucht.

Ich muss sagen, dass ich bis jetzt recht konsequent bin meine Geocaching Statistik etwas aufzumöbeln. Vor einigen Tagen berichtete ich ja, dass ich gerne meine längste Fundserie von ehemals neun Tagen etwas verlängern würde. Aktuell stehe ich bei 17 Tagen. Das heißt, wenn ich heute einen Cache finde, dann habe ich die Serie verdoppelt. Ich bin gespannt, wann die diese Phase abreißen wird. Natürlich kann ich nicht jeden Tag mehrere Caches loggen, sodass ich mir für knappe Tage auch nur einen Cache rausgesucht habe.

Ich weiß, dass es diverse Geocaching Challenges gibt, bei denen man jeden Tag einen Cache loggen muss, aber ich glaube nicht, dass ich mir diesen Stress geben möchte: 365 Tag ohne Unterbrechung ist schon wirklich nicht einfach.

Quarteragent LHR 5 Geocaching Leine Heide Radweg Atlan68 HildesheimHabe ich vor einigen Tagen gejault, dass ich etwas matschig von einem Mystery Cache wiederkam? Heute kann ich sagen, das war Kindergarten. Heute weiß ich, was es heißt, im Matsch zu wühlen.

Am Freitag wollte ich endlich den Leine-Heide-Radweg zwischen Gronau und Brüggen (Landkreis Hildesheim) abschließen, alle Caches wurden eingesammelt, außer „GC4EGK5 LHR 5„. Hier brauchte man Gummitstiefel oder eine Anglerhose, und die Stiefel habe ich ja erst seit einigen Tagen. Schon auf dem Weg zum Cache sah ich in der Ferne einen Menschen wild um die Brücke laufen.

Als er mir dann entgegen kam, entdeckte ich sein GPS-Gerät und fragte ihn beiläufig, ob meine Gummistiefel ausreichen. Wir beide wollten diesen Cache heute loggen, komme, was wolle. Doch, dass es so matschig wird… Ich war unter der Brücke, in einer nebenarmigen Röhre, im Wasser, überall. Es nutzte nix. Dank eines Telefonjokers von Atlan68 konnten wir einen Tipp bekommen, wo sich der Fiesling befindet, denn der Hint brachte uns beide nicht weiter. Toller Cache, doch, ich hätte wirklich überall noch gesucht, aber bestimmt nicht an dieser Stelle.

Ich danke Atlan68 für seine tolle Hilfe und Unterstützung. Allein wäre ich hier saumäßig gescheitert.

Da am Samstag großer Familienbesuch anstand, blieb wenig Zeit für eine größere Cacherunde, doch das Wetter hat mich quasi gefordert. So besuchte ich den „GC32X15 Der Bachwächter“ in Heyersum bei Hildesheim. Abends wurde dann noch gemeinsam ein großes Familienfest gefeiert.

Dafür rief ich den gestrigen Tag erneut aus zu einer großen Runde. Ehrlich gesagt habe ich bei meinem ersten EarthCache am Morgen noch nicht geahnt, was ich am Abend feiern könnte. Neben dem EarthCache „GC2CQE3 Erdzeitreise an den Giesener Teichen„, zu dem ich in diesem Bericht etwas ausführlich schreiben möchte, nahm ich noch zwei weitere kleinere Caches nördlich von dem Hildesheimer Stadtteil Himmelsthür mit: „GC2GDQN Luftschlösser“ und „GC40QXQ Hildesheimer Leuchtturm„.

Mittags haben OceanSea und ich dann noch einen kleinen Abstecher nach Banteln unternommen und haben endlich Zeit gehabt, den niedlichen, kinderfreundlichen vier Stationen-Multi-Cache „GC1F3JH Allee der uralten Bäume“ zu absolvieren. Hier geht auch oftmals meine Joggingstrecke vorbei. Es ist immer wieder überwältigend, wie groß, breit und alt diese tollen Bäume sind.

Auch ein Mystery durfte heute nicht fehlen. Da ich grade dabei bin, die nähere Umgebung etwas aufzuräumen, widmete ich mich noch dem „GC4782J Schloss Brüggen

Gegen 19 Uhr überkam mich dann noch einmal die Lust, mich noch mal dem Cachen zu widmen. Es fehlen ja nur noch wenige Funde, bis der nächste Meilenstein erreicht ist. So startete ich meine Nachtcache-Runde wieder mal in Himmelsthür. Ich habe mir allerdings für die Runde nur innerstädtische Caches rausgesucht, da ich nicht im Dunkeln allein durch Wälder spazieren wollte. Ich weiß jedoch nicht, welches Gefühl entspannter ist, mitten in den verlassenen Hildesheimern Industriegeländen zu suchen oder in einem Wald. Begonnen habe ich bei „GC5ED6B Ein Kletterbaum im Park von Himmelsthür„.

Nach und nach zog es mich nach Hildesheim rein. Angst hatte ich vor dem Cache „GC4JRG2 Cachers Alptraum oder wie auf dem Präsentationsteller„. Da ich dort öfter zum Einkaufen vorbeikomme, weiß ich, wie voll diese Kreuzung tagsüber ist. Heute Abend war es allerdings ein Witz. Sonntagabends ist hier fast totenstille, ein Traum für jeden Cacher!

Über mich selber habe ich mich beim Coca Cola Werk geärgert. Der kleine Fiesling wollte sich mir heute einfach nicht zeigen. Ich suchte dort beinahe eine Stunde lang. Ich muss einfach blind gewesen sein

Als es 23:48 Uhr war, ich an der Bundesstraße in Hildesheim stand, konnte ich mir ein Grinsen und ein Luftsprung nicht verkneifen. Anders wollte ich nicht den Tag abschließen. „GC3MRJE An der B1“ war der Glückliche, der gemeinsam mit mir meinen neuen Meilenstein feierte:

Geocaching Meilenstein 600 HildesheimIch fand meinen 600. Cache in Hildesheim!

Unglaublich. Langsam wird es unheimlich. Es ist immer wieder eine Freude, wenn man einen weiteren Meilenstein erreicht und über die letzten Cacher-Erfahrungen nachdenkt! Ganz toll. Ob es der 400., der besondere 500. oder jetzt der 600. Cache ist.

Ich wollte in diesem Jahr den 400. finden. Jetzt muss ich mir wohl doch evtl. das Ziel setzen, das MaJo mir schon vor wenigen Wochen per Twitter mitteilte.

Meilenstein Geocaching Quarteragent

 

In dem Sinne 🙂

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Matsch… überall ist Matsch!

Matsch überall ist Matsch Geocaching Quarteragent Gummistiefel

Das Wetter an diesem Montagmorgen ist ja eher bescheiden. Es nieselt leicht vor sich hin, es windet ordentlich und es ist kalt. Ich habe mir zwar keine Challenge vorgenommen, aber wie ich gestern Abend schon schrieb, möchte ich die Anzahl an Fundtagen am Stück etwas ausweiten und habe mir dafür jeden Tag ein zwei kleine Tradis oder Mystery-Caches vorgenommen. Schon gestern Abend konnte ich mithilfe eines kleinen Stubsers einen Zahlen-Mystery lösen, den ich heute auch unbedingt finden wollte. Doch dass ich am Ende des Tages so matschig nach Hause kommen sollte…

Begonnen habe ich heute Morgen also mit dem „GC4NAWP Fluch der Taler„, einem Mystery-Cache, bei dem man aus einem Bild voller römischer Zahlen die Koordinaten herausfinden musste. Doch oftmals gibt es einfach nichts zu rechnen oder so zu suchen. Die ganzen Zeit des Rätselns war umsonst, als ich einen kleinen Tipp von Mopple the Wale bekommen hatte. Natürlich, klar… Man kennt das ja. Gut, dass ich nach und nach hinter diese ganzen Rätsel steige. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn ich zu erst in die falsche Richtung rechnete. Heute Morgen ging es dann auch schnell zu den finalen Koordinaten, wo ich dann auf ein Steinbeet gestoßen bin. Ich möchte nichts verraten, aber auch hier wurde ich mal wieder geblendet und suchte zu erst vergeblich das Falsche :).

Einen kurzen Schlenker in Richtung des Tafelberges zum „GC3GTEY Plumps!!!„, vorbei an „GC57EYM Auf weiter Flur / HI-Caching“ (oh hier oben angekommen habe ich, dank der Höhe und dem teils matschigen Aufstiegs ganz schön gepustete, aber die Aussicht machte die Anstrengung wieder wett) und dem „GC587C8 Der Dichter“ ging es zu einem kleinen Lost Place. Der „GC47Y94 Bahnhof Godenau“ ist ein ehemaliger Bahnhof, der heute nicht mehr angefahren wird. Die Schienen neben ihm sind aber noch in Betrieb. Hier war ich schon zwei Mal gewesen und musste wieder ungeloggt fahren. Heute lächelte mich nach einer kurzen Suche etwas an, dass ich aber erst wieder aus meinem Blickfeld verschwinden lassen wollte. „Das kann es nicht sein, so etwas machen Cacher nicht„, oder doch? Ein kurzer prüfender Griff und schwupps hielt ich das Logbuch dieses alten, verlassenen Bahnhofs in den Händen und konnte mich eintragen.

Geocaching Rrrring! Es darf geklingelt werden. Quarteragent GC3PTRHMeine nächsten Ziele sollten wieder zwei Mystery-Caches sein. Beginnen wollte ich mit dem „GC2XJA8 Die geheime Botschaft„. Mit einem genauen Blick lassen sich die Koordinaten erahnen und ich zog zu den finalen Koordinaten. Dort angekommen sah ich auch den Cache schon baumeln, doch der Matsch…. „Ach komm, rein da, so schlimm kann es nicht sein“. Ein erster Schritt und ich wusste genau: „Nein, das war ein Fehler„. Ich sackte mit meinen Schuhen in eine riesen Matschpfütze. Der Matsch sah vorher irgendwie nach einem stabileren, sandigen Untergrund aus. Mit den matschigen, triefenden Schuhen brach ich das Bergen kurzerhand ab. Nein, hier musste erst die Cacher Ausrüstung erweitert werden, bevor ich den Cache logge.

Ab in das Cachermobil und weiter ging die Reise zu dem Mystery „GC3PTRH Rrrring! Es darf geklingelt werden.“ Dank meiner tollen Aluleiter, konnte ich diesen „Baum“ schnell hochklettern und mich in das tolle Logbuch verewigen. Wäre es heute nicht so windig und nasskalt gewesen, hätte man von diesem Ort aus den Blick auf die Sieben Berge sehr genießen können. Ich war allerdings froh, dass ich bei dem Sturm wieder mit beiden Beinen auf der Erde stand.

Meine neuen Gummistiefel kamen sofort in den ersten Einsatz! Geocaching Quarteragent MatschIch ärgerte mich immer noch ein wenig, dass ich die geheime Botschaft nicht geloggt habe. Das nächste Ziel hieß Baumarkt. Ich kaufe mir nun Gummistiefel. Ein Cacher ohne Gummistiefel? Das geht nicht. Kurze Anprobe und ruck zuck war ich zurück am Final und konnte durch den Matsch waten. Ich freute mich, dass ich so gut durchkam, trotz der sehr geringen Höhe, und loggte den Cache. Es wurde doch grade irgendwie kühl…?! Ich musste so sehr geduckt gehen, dass ich mit der Hose schon wieder im Matsch saß. Ich sah aus, das war keine Freude… So ein matschiges Erlebnis hatte ich selten beim Cachen! Die Hände, die Schuhe, die Hose, der Pullover, alles war voll.

Zu Hause ging es direkt unter die Dusche und ich habe entspannt meine Erlebnisse online in die Geocaching.com Logbücher eingetragen!

In dem Sinne 🙂 Matsch auf!

 

 

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