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Matsch… überall ist Matsch!

Matsch überall ist Matsch Geocaching Quarteragent Gummistiefel

Das Wetter an diesem Montagmorgen ist ja eher bescheiden. Es nieselt leicht vor sich hin, es windet ordentlich und es ist kalt. Ich habe mir zwar keine Challenge vorgenommen, aber wie ich gestern Abend schon schrieb, möchte ich die Anzahl an Fundtagen am Stück etwas ausweiten und habe mir dafür jeden Tag ein zwei kleine Tradis oder Mystery-Caches vorgenommen. Schon gestern Abend konnte ich mithilfe eines kleinen Stubsers einen Zahlen-Mystery lösen, den ich heute auch unbedingt finden wollte. Doch dass ich am Ende des Tages so matschig nach Hause kommen sollte…

Begonnen habe ich heute Morgen also mit dem „GC4NAWP Fluch der Taler„, einem Mystery-Cache, bei dem man aus einem Bild voller römischer Zahlen die Koordinaten herausfinden musste. Doch oftmals gibt es einfach nichts zu rechnen oder so zu suchen. Die ganzen Zeit des Rätselns war umsonst, als ich einen kleinen Tipp von Mopple the Wale bekommen hatte. Natürlich, klar… Man kennt das ja. Gut, dass ich nach und nach hinter diese ganzen Rätsel steige. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn ich zu erst in die falsche Richtung rechnete. Heute Morgen ging es dann auch schnell zu den finalen Koordinaten, wo ich dann auf ein Steinbeet gestoßen bin. Ich möchte nichts verraten, aber auch hier wurde ich mal wieder geblendet und suchte zu erst vergeblich das Falsche :).

Einen kurzen Schlenker in Richtung des Tafelberges zum „GC3GTEY Plumps!!!„, vorbei an „GC57EYM Auf weiter Flur / HI-Caching“ (oh hier oben angekommen habe ich, dank der Höhe und dem teils matschigen Aufstiegs ganz schön gepustete, aber die Aussicht machte die Anstrengung wieder wett) und dem „GC587C8 Der Dichter“ ging es zu einem kleinen Lost Place. Der „GC47Y94 Bahnhof Godenau“ ist ein ehemaliger Bahnhof, der heute nicht mehr angefahren wird. Die Schienen neben ihm sind aber noch in Betrieb. Hier war ich schon zwei Mal gewesen und musste wieder ungeloggt fahren. Heute lächelte mich nach einer kurzen Suche etwas an, dass ich aber erst wieder aus meinem Blickfeld verschwinden lassen wollte. „Das kann es nicht sein, so etwas machen Cacher nicht„, oder doch? Ein kurzer prüfender Griff und schwupps hielt ich das Logbuch dieses alten, verlassenen Bahnhofs in den Händen und konnte mich eintragen.

Geocaching Rrrring! Es darf geklingelt werden. Quarteragent GC3PTRHMeine nächsten Ziele sollten wieder zwei Mystery-Caches sein. Beginnen wollte ich mit dem „GC2XJA8 Die geheime Botschaft„. Mit einem genauen Blick lassen sich die Koordinaten erahnen und ich zog zu den finalen Koordinaten. Dort angekommen sah ich auch den Cache schon baumeln, doch der Matsch…. „Ach komm, rein da, so schlimm kann es nicht sein“. Ein erster Schritt und ich wusste genau: „Nein, das war ein Fehler„. Ich sackte mit meinen Schuhen in eine riesen Matschpfütze. Der Matsch sah vorher irgendwie nach einem stabileren, sandigen Untergrund aus. Mit den matschigen, triefenden Schuhen brach ich das Bergen kurzerhand ab. Nein, hier musste erst die Cacher Ausrüstung erweitert werden, bevor ich den Cache logge.

Ab in das Cachermobil und weiter ging die Reise zu dem Mystery „GC3PTRH Rrrring! Es darf geklingelt werden.“ Dank meiner tollen Aluleiter, konnte ich diesen „Baum“ schnell hochklettern und mich in das tolle Logbuch verewigen. Wäre es heute nicht so windig und nasskalt gewesen, hätte man von diesem Ort aus den Blick auf die Sieben Berge sehr genießen können. Ich war allerdings froh, dass ich bei dem Sturm wieder mit beiden Beinen auf der Erde stand.

Meine neuen Gummistiefel kamen sofort in den ersten Einsatz! Geocaching Quarteragent MatschIch ärgerte mich immer noch ein wenig, dass ich die geheime Botschaft nicht geloggt habe. Das nächste Ziel hieß Baumarkt. Ich kaufe mir nun Gummistiefel. Ein Cacher ohne Gummistiefel? Das geht nicht. Kurze Anprobe und ruck zuck war ich zurück am Final und konnte durch den Matsch waten. Ich freute mich, dass ich so gut durchkam, trotz der sehr geringen Höhe, und loggte den Cache. Es wurde doch grade irgendwie kühl…?! Ich musste so sehr geduckt gehen, dass ich mit der Hose schon wieder im Matsch saß. Ich sah aus, das war keine Freude… So ein matschiges Erlebnis hatte ich selten beim Cachen! Die Hände, die Schuhe, die Hose, der Pullover, alles war voll.

Zu Hause ging es direkt unter die Dusche und ich habe entspannt meine Erlebnisse online in die Geocaching.com Logbücher eingetragen!

In dem Sinne 🙂 Matsch auf!

 

 

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Ein ruhiges Wochenende

Geocaching Quarteragent Wochenende Weißstörche im Leinetal GC5AND1

Nach der turbulenten Geocaching Zeit in den letzten Tagen, habe ich mir dieses Wochenende mal einige ruhige Tage vorgenommen. Doch ganz ohne geht auch nicht. Besonders gruselig wurde es nur, als ich im Traum anfing mir Koordinaten zu merken, Rätsel zu lösen und Dosen zu suchen. Ich weiß zwar nicht an welchem Multi ich saß, aber ich weiß, dass ich die ganze Nacht von Freitag auf Samstag unruhig schlief und im Traum ordentlich auf Tour war.

Das Wochenende habe ich dennoch mit einem schönen EarthCache und einem MultiCache begonnen. Freitagmorgen ging es nach Ockensen. Ein Dorf am Fuße des Iths gelegen. Hier wartete der EarthCache „GC20AQ8 Kalktuffsäule am Ith“ auf mich. Hierbei handelt es sich um eine von Menschenhand gebaute Quelle am Rande des Dorfes. Die Kalktuffsäule oder auch unter dem Namen „Wasserbaum“ bekannt, sieht aus wie ein Baumstamm aus dem ununterbrochen kalkhaltiges Wasser, typisch für das Dolomitgestein des Iths, quellt. Hermann Meyer, der Sägemüller von 1904, baute diese Quelle aus vier 12 Zentimetern breite Holzbrettern auf. Meyer war auf das Wasser des Speicherteiches, in ca. 250 Meter Entfernung, angewiesen. Durch die Wasserkraft hat Meyer eine Turbine in Gang gesetzt, mit der er schon in früher Zeit elektrischen Strom erzeugte. Doch, damit sein Sägewerk auch vernünftig mit Strom versorgt werden konnte, bedurfte es einem regelmäßigen Wasserdruck. Dieses musste Hermann Meyer tagtäglich am Quellteich überprüfen, dieses wurde ihm schnell zur Last. Durch den Bau des Überlaufventils erübrigte sich der tägliche Marsch und der Sägemeister konnte aus seinem Haus aus sehen, ob genügend Wasser im Stauteich vorhanden war.

Geocaching Quarteragen Wochenende EarthCache GC20AQ8 Kalktuffsäule am IthDieses Überlaufventil habe ich an diesem Wochenende besucht, und aus dem kleinen Rohr ist ein hoher Stamm geworden. Da das Wasser, wie eingangs beschrieben, aus der Schichtrippe des Iths austritt und sehr kalkhaltig ist, kann der Wasserbaum wachsen. Beim Austreten aus dem Rohr trennt sich der Kalk vom Wasser und setzt sich als Tuff ab. Auf dem Tuff sammeln sich Moose und setzen sich fest. Durch den weiter ablagernden Tuff, versteinert das Moos, und der Baum wächst ganz langsam immer weiter empor.

Dieses inzwischen hoch „gewachsene“ Rohr ist wirklich toll anzusehen und ist die Reise wert.

Die zweite Station habe ich dann abends absolviert. Dieser MultiCache befindet sich in Barfelde und trägt den Namen „GC5BPFR Zeitunnel Barfelde 3.0„. Die Stationen hatte ich letzte Woche schon besucht und mir Notizen aufgeschrieben. Nach dem letzten Waypoint habe ich die Koordinaten errechnet und bin zum vermeintlichen Final gelaufen. „Hier soll es sein?“ oder „Das kann doch nicht hinkommen!“ sind Sätze, dich ich mir immer wieder zumurmelte. Wieder alle Notizen durchgeschaut, alle Berechnungen durchgeführt. Wieder selbes Ergebnis. Eine Mail an die Owner „Die Z Bande“ ergab, dass ich wirklich falsch liegen musste. So zog ich mit OceanSea noch einmal los.

Waypoint für Waypoint, Notiz für Notiz wurden überprüft. Bis zur vorletzten Station war alles korrekt. Doch dann… „Hier steht Ihr vor einem Hof. Notiert die Jahreszahl über dem großen Scheunentor, nicht die vom kleineren Gebäude.“ Ja, ich muss es sagen, ich stand vor der falschen Scheune. Gut, dass Barfelde fast nur aus Scheunen mit Jahreszahlen besteht. Schnell rechnete OceanSea nochmals alles durch. Neuer Versuch… „Piep“… Mist. Die Akkus meines Garmin Etrex30 waren leer. Das kann doch nicht wahr sein, so kurz vor dem Ziel. Da war nur spontan losfuhren, hatte ich auch nicht meine Geocaching Ausrüstung inkl. Ersatzakkus dabei. Doch OceanSea, oder auch Macgyver, konnte diese Lage anhand einer zu kleinen Batterie und einem vorhandenen Netzwerkkabel lösen, sodass wir schnell die finalen Koordinaten und den Cache erreichten.

Eine schöne Runde durch das Dorf Barfelde.

AnGeocaching Logbuch Generator Quarteragent Logbooksonsten standen am Wochenende noch ein kurzer Besuch bei den „GC5AND1 Weißstörche im Leine“ an. An der Stelle des Caches hatte man einen fantastischen Ausblick auf die Sieben Berge. Leider waren keine Weißstörche im Nest. Für heute Abend habe ich mir noch einen kleinen Tradi ausgesucht, da ich gerne meine längste Fundreihe (9 Tage bis jetzt) gerne etwas ausbauen möchte. Dieser Cache wird aber etwas später besucht.

Doch ganz vom Geocachen kam ich auch an diesem Wochenende nicht los. Seit diesem Sonntag könnt ihr auf www.quarteragent.de neben den ROT13 und Buchstabenzahlen-Tool auch eigene Logbücher mit eurem Namen und euren GC-Codes erstellen! Ich wünsche viel Spaß beim Legen neuer Caches oder beim Pflegen der vorhandenen!

Ich wünsche einen schönen Sonntagabend!

In dem Sinne 🙂

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Logbuch Generator

Was wären Geocaches ohne Logbuch?

Erstelle dir hier eines zum selber drucken oder als fertiges DIN A7- Logbuch bzw. Nano-Logstreifen

Ein Logbuch ist ein Dokument, in das verschiedene Daten, Erlebnisse, oder Hinweise eingetragen werden. Ein solches „Buch“ ist ein allgemeingültiges Beweismittel, mit denen man, beispielsweise in der Schifffahrt, ganze Routen und Stationen dokumentieren kann.

Doch auch für unser Hobby sind Logbücher das Ziel der Geocacher/in. In (fast) jedem Cache befindet sich ein Logbuch. Sobald man den Geocache geortet, gesucht, und schlussendlich gefunden hat, trägt man sich mit dem Usernamen, dem Datum und der Uhrzeit ein. So kann der Owner (Besitzer/in des Geocache) ermitteln, welche modernen Schatzsucher/innen das Versteck gefunden haben. Auch Hinweise zum Zustand des Caches oder Probleme beim Finden können dort optional eingetragen werden.

Weiße Streifen als Buch sind zwar einfach, sehen aber nicht so schön aus.Genau dem möchten wir nun Abhilfe schaffen. Du hast hier die Möglichkeit, dir deine eigenen Logstreifen für deine Geocaches auszudrucken. Gebe einfach deinen Geocaching Username in das erste Feld und die GC-Nummer deines Geocaches in das zweite Feld ein.Geocaching Logbuch Generator Quarteragent Logbook

Logbuch erzeugen

 

Unter den Geocachern/innen ist es üblich, dass erst online auf Webseiten, wie www.geocaching.com, geloggt werden darf, wenn zuvor das Buch auch wirklich signiert wurde.

Mit nur einem Klick hast du dein eigenes, kostenloses Logbook, dass du sofort ausdrucken, ausschneiden und in dem Cache verstecken kannst.

Nach und nach werden hier auch Logbücher für verschiedene Cachegrößen angeboten. Dieses Logbuch ist für Mikrocaches, wie Filmdosen und PETlinge geeignet. Gerne könnt ihr auch Einstellungs- oder Design-Wünsche äußern, die wir mit in die Erstellung aufnehmen. Wünsche!

Nun wünsche ich viel Spaß beim Auslegen oder Pflegen eures Caches.

In dem Sinne 🙂

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