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Was ist denn auf der Startseite los? Alles auf Anfang?

Quarteragent Website Startseite Logbuch GeneratorEinigen von euch ist es sicherlich schon aufgefallen. Die Startseite von Quarteragent.de sieht seit heute Mittag etwas anders aus. Doch ein neuer Anfang ist es natürlich nicht. Durch die neue Struktur auf der neuen Startseite bekommt ihr alle aktuellen Beiträge, Informationen, Tests etc. auf einer Seite angezeigt.

Ihr braucht euch nicht durch die ganze Website und Kategorien klicken, sondern habt immer alles sofort parat.

Eine weitere, mir sehr wichtige Sache, war es, auch die Geocaching-Tools ohne Umwege zu erreichen. Grade wenn man draußen unterwegs ist und der Handyempfang im Wald nicht der beste ist, möchte ich nicht einige Zwischenseiten laden, sondern direkt zum Ziel kommen. Gleich auf der Stadtseite findet ihr nun den Weg zu den Tools wie u. a. ROT13 und den Zahlen-Buchstaben-Decoder.

Dank der einigen Zuschriften zu meinem Logbuch-Generator wird es die Tage auch ein Update des Generators geben. Der größte Wunsch war es, eigene Logos oder Bilder hochladen zu können. Diese Möglichkeit der Individualisierung steht euch schon bald zur Verfügung. Dank der Erwähnung im Cachepodcast ist die Nutzung des Generators bei euch sehr beliebt. Ich freue mich sehr darüber, dass der Generator euch gefällt.

Und noch eine weitere Neuerung gibt es jetzt. Wenn ihr über aktuelle Beiträge oder weiteres Aktuelles informiert werden möchtet, könnt ihr euch in die Newsletter-Liste eintragen und einmal pro Woche alles Interessante in euren Postkasten bekommen.

Wie gefällt euch die neue Startseite von Quarteragent? Freut ihr euch über die neue Gestaltung? Was findet ihr besonders gut? Wo meint ihr, dass es noch Verbesserungsbedarf gibt?

Eure Gedanken, Ideen und Kritiken könnt ihr hier in den Kommentaren hinterlassen! Ich freue mich über alle Zusendungen.

In dem Sinne :)

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Hügelgräberfeld Osterholz

Hügelgräber OsterholzZwischen den Jahren bin ich etwas unterwegs, wandere etwas durch den Landkreis Hildesheim und sammel den einen oder anderen Cache ein. In einem kleinen Waldstück zwischen Betheln und Heyersum liegt etwas ganz besonderes. Schon oft bin ich diese Straße in Richtung Hildesheim gefahren und habe mich gefragt, was denn dort zu sehen ist. Ein kleines grünes Schild an einem Parkplatz verrät das Geheimnis des kleinen Waldstücks: „Hügelgräber„. Als Kind war mir das immer recht egal, man sieht da ja eh nichts, man weiß nur, dass da mal Gräber waren.

Doch gestern habe ich mir die Gegend etwas genauer angeschaut. Durch den Cache „GC4VPJ4 Mitten im Osterholz“ habe ich auf dem Parkplatz gehalten und bin in den Wald spaziert. Dank einer Informationstafel wurde ich gleich genau aufgeklärt und die Erhebungen wurden sichtbar.

Was sind Hügelgräber?

HuegelgrabDie Anlegung der Hügelgräber geschah in der Bronzezeit. Die Bevölkerung begrub ihre Toten zum Teil in Baumsärgen, ähnlich wie in den heutigen Särgen, und vergruben sie in kleinen Erdanhäufungen. Eine Brandbestattung war allerdings in einigen Regionen ebenfalls schon üblich.

Um diese kleinen Hügel wurden Steine gelegt bzw. ein kleiner rundlicher Graben ausgehoben. Auf dem obersten Punkt des Hügels wurden teilweise Steinverzierungen vorgenommen. Diese Verzierungen sollten die „Totenbezirke“ kennzeichnen. Zwar wurde immer nur eine Tote / ein Toter in den Grabhügeln bestattet, doch auch Nachbestattungen waren üblich. Die Hügel besaßen bzw. besitzen immer noch einen Durchmesser von zehn und bis zu 30 Metern!

Da nicht alle ein solches monumentales Grab bekamen, muss man davon ausgehen, dass nur höherangesehene Menschen eine solche Grabstätte und Grabbeigaben erhielten. Oftmals lagen diesen Gräbern noch einige Grabbeigaben bei. Hierzu zählen vor allem Schmuck und Waffen. Die rangniedrigere Bevölkerung bekam nur Grabhügel mit einer geringen Höhe und auch die Beigaben fielen kleiner aus.

Hünengräber oder Hügelgräber?

Baumsarg Hügelgräber

Rechte: Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz, Deutschland. Fotografiert: Bullenwächter

Sind Hünengräber nur für Hünen? Wo liegt hier der Unterschied? Eigentlich gibt es keinen. Auch wenn man im ersten Moment denken könnte, dass Hünengräber nur für Hünen, also für sehr große Menschen (Riesen) oder besonders athletische Menschen waren. Doch die Bezeichnung bezieht sich schon auf die Größe, denn das Wort Hüne bedeutet nichts anderes als groß bzw. riesig. Somit bezeichnet der Name Hünengräber nur große bzw. riesen Gräber. Ansonsten stellen Hünengräber und Hügelgräber die selbe Bestattungsart dar.

Hügelgräberfeld Osterholz

Über das Hügelgräberfeld Osterholz liegen keine archäologischen Untersuchungen vor, allerdings schätzt man die Anlegung auf ca. 1600 bis 1200 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Das lokale Salzvorkommen im Bereich des Hildesheimer Waldes war wahrscheinlich der Grund für die Ansiedlung der bronzezeitlichen Bevölkerung in dieser Region. Salz galt in dieser Zeit als ein sehr wertvoller Rohstoff. Die Infotafel berichtet auch, dass zwar in der Bronzezeit der Fortschritt der Legierungen aus Kupfer und Zinn hervorkam, allerdings diese Rohstoffe durch den langen Transport von den Alpen zu teuer wurden. Deshalb wurde auch in späterer Zeit noch Steinwerkzeuge, wie Beile und Dolche, verwandt. Auf der Karte wurden im Bereich des Osterholzes über 17 Hügelgräber eingezeichnet.

Wieder einmal liegt ein spannendes, historisches Thema direkt vor der Haustür! Entdecke dein Zuhause! Gehe Geocachen!

In dem Sinne :)

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Richtig angekommen im Geocaching?

Das Ziel ist so greifbar nah. Nach dem 400. Cache, dem 500. Cache, dem 600. Cache und letzte Woche dem 700. Cache bin ich meiner immer wieder erhöhten Zielmarke für 2014 mächtig näher gekommen. Bis zu meinem 750. Cache sind es nur noch zwei Caches. Zwei Caches, die mein persönliches Ziel bedeuten. Die letzten beiden Monate waren für mich wieder mal eine intensive Geocaching-Erfahrung. Nach dem ich in der eigentlich besten Geocaching Zeit mir eine Auszeit nahm, ging es nun wieder los. In den letzten Tagen, nach der großen Geocaching-Tour bei Hameln, habe ich zwar nur vereinzelte Caches geborgen, doch dadurch, dass ich aktuell an jedem Tag ein Versteck aufsuche, ist die Intensität mit diesem Hobby aktuell sehr groß.

Schon die Planung am Abend vor dem nächsten Tag ist wie eine Meditation, wenn man sich die Geocaching-Karte anschaut, durchscrollt und rein- und rauszoomt. Ich bin ehrlich ab und zu wird es an dem einen oder anderen Tag stressig, aber jeden Sonntag, wenn ich in meine Statistik schaue, freut es mich, wieder eine tolle Woche gemeistert zu haben. Auch das Anziehen der Wanderschuhe, das Packen meiner Gürteltasche und das Einlegen der Batterien in mein GPS-Gerät lässt meine Laune schnell ansteigen. Da spielt es auch keine Rolle, wenn ich, wie so oft, eher allein durch die Wälder, an den Leitplanken durch die Städte oder auf Feldwegen entlang laufe.

Förster Diekholzen Wald Geocaching Quarteragent HundInzwischen kenne ich schon die eine Geocacherin oder den anderen Geocacher, man hat auch mich schon mal zu diesem oder jenem Cache befragt. Ich habe mich lange als Newbie bezeichnet, doch inzwischen denke ich, dass ich nun in meinem Hobby richtig angekommen bin. Es gibt unendlich viele Schätze, die noch geborgen werden möchte, denen ich mich annehme, sodass der aktuelle Hunger unendlich gestillt werden kann. Auf meiner Wunschliste für Weihnachten steht nun der lang ersehnte Kletterkurs. Wenn das klappen würde, dann wäre es toll, wenn ich neben dem Boden eventuell auch die geringeren Höhen unsicher machen kann.

Die Gedanken über die Zufriedenheit mit diesem Hobby kamen auf, als ich diesem kleinen Mann mitten im Wald zwischen Diekholzen und Söhre traf. Ein kleiner Förster mit seinem Hund, ein Fernglas vor den Augen, wie er den Wald beobachtet. Ohne das Geocaching wäre ich an viele, tolle, interessante und spannende Orte nicht gelangt. Hätte vielleicht nie von der Steinernen Eiche, dem Förster oder dem altsächsischen Gräberfeld gehört.

Ich freue mich auf den morgigen Tag. Der Tag meines persönlichen nächsten Meilensteins und mein Geocaching-Ziel für 2014!

In dem Sinne :)

 

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Ein Freudensprung in Hildesheim

Und wieder ist ein ereignisreiches Wochenende rum. Es wurden einige verschiedene Cache-Arten im Landkreis Hildesheim besucht.

Ich muss sagen, dass ich bis jetzt recht konsequent bin meine Geocaching Statistik etwas aufzumöbeln. Vor einigen Tagen berichtete ich ja, dass ich gerne meine längste Fundserie von ehemals neun Tagen etwas verlängern würde. Aktuell stehe ich bei 17 Tagen. Das heißt, wenn ich heute einen Cache finde, dann habe ich die Serie verdoppelt. Ich bin gespannt, wann die diese Phase abreißen wird. Natürlich kann ich nicht jeden Tag mehrere Caches loggen, sodass ich mir für knappe Tage auch nur einen Cache rausgesucht habe.

Ich weiß, dass es diverse Geocaching Challenges gibt, bei denen man jeden Tag einen Cache loggen muss, aber ich glaube nicht, dass ich mir diesen Stress geben möchte: 365 Tag ohne Unterbrechung ist schon wirklich nicht einfach.

Quarteragent LHR 5 Geocaching Leine Heide Radweg Atlan68 HildesheimHabe ich vor einigen Tagen gejault, dass ich etwas matschig von einem Mystery Cache wiederkam? Heute kann ich sagen, das war Kindergarten. Heute weiß ich, was es heißt, im Matsch zu wühlen.

Am Freitag wollte ich endlich den Leine-Heide-Radweg zwischen Gronau und Brüggen (Landkreis Hildesheim) abschließen, alle Caches wurden eingesammelt, außer „GC4EGK5 LHR 5„. Hier brauchte man Gummitstiefel oder eine Anglerhose, und die Stiefel habe ich ja erst seit einigen Tagen. Schon auf dem Weg zum Cache sah ich in der Ferne einen Menschen wild um die Brücke laufen.

Als er mir dann entgegen kam, entdeckte ich sein GPS-Gerät und fragte ihn beiläufig, ob meine Gummistiefel ausreichen. Wir beide wollten diesen Cache heute loggen, komme, was wolle. Doch, dass es so matschig wird… Ich war unter der Brücke, in einer nebenarmigen Röhre, im Wasser, überall. Es nutzte nix. Dank eines Telefonjokers von Atlan68 konnten wir einen Tipp bekommen, wo sich der Fiesling befindet, denn der Hint brachte uns beide nicht weiter. Toller Cache, doch, ich hätte wirklich überall noch gesucht, aber bestimmt nicht an dieser Stelle.

Ich danke Atlan68 für seine tolle Hilfe und Unterstützung. Allein wäre ich hier saumäßig gescheitert.

Da am Samstag großer Familienbesuch anstand, blieb wenig Zeit für eine größere Cacherunde, doch das Wetter hat mich quasi gefordert. So besuchte ich den „GC32X15 Der Bachwächter“ in Heyersum bei Hildesheim. Abends wurde dann noch gemeinsam ein großes Familienfest gefeiert.

Dafür rief ich den gestrigen Tag erneut aus zu einer großen Runde. Ehrlich gesagt habe ich bei meinem ersten EarthCache am Morgen noch nicht geahnt, was ich am Abend feiern könnte. Neben dem EarthCache „GC2CQE3 Erdzeitreise an den Giesener Teichen„, zu dem ich in diesem Bericht etwas ausführlich schreiben möchte, nahm ich noch zwei weitere kleinere Caches nördlich von dem Hildesheimer Stadtteil Himmelsthür mit: „GC2GDQN Luftschlösser“ und „GC40QXQ Hildesheimer Leuchtturm„.

Mittags haben OceanSea und ich dann noch einen kleinen Abstecher nach Banteln unternommen und haben endlich Zeit gehabt, den niedlichen, kinderfreundlichen vier Stationen-Multi-Cache „GC1F3JH Allee der uralten Bäume“ zu absolvieren. Hier geht auch oftmals meine Joggingstrecke vorbei. Es ist immer wieder überwältigend, wie groß, breit und alt diese tollen Bäume sind.

Auch ein Mystery durfte heute nicht fehlen. Da ich grade dabei bin, die nähere Umgebung etwas aufzuräumen, widmete ich mich noch dem „GC4782J Schloss Brüggen

Gegen 19 Uhr überkam mich dann noch einmal die Lust, mich noch mal dem Cachen zu widmen. Es fehlen ja nur noch wenige Funde, bis der nächste Meilenstein erreicht ist. So startete ich meine Nachtcache-Runde wieder mal in Himmelsthür. Ich habe mir allerdings für die Runde nur innerstädtische Caches rausgesucht, da ich nicht im Dunkeln allein durch Wälder spazieren wollte. Ich weiß jedoch nicht, welches Gefühl entspannter ist, mitten in den verlassenen Hildesheimern Industriegeländen zu suchen oder in einem Wald. Begonnen habe ich bei „GC5ED6B Ein Kletterbaum im Park von Himmelsthür„.

Nach und nach zog es mich nach Hildesheim rein. Angst hatte ich vor dem Cache „GC4JRG2 Cachers Alptraum oder wie auf dem Präsentationsteller„. Da ich dort öfter zum Einkaufen vorbeikomme, weiß ich, wie voll diese Kreuzung tagsüber ist. Heute Abend war es allerdings ein Witz. Sonntagabends ist hier fast totenstille, ein Traum für jeden Cacher!

Über mich selber habe ich mich beim Coca Cola Werk geärgert. Der kleine Fiesling wollte sich mir heute einfach nicht zeigen. Ich suchte dort beinahe eine Stunde lang. Ich muss einfach blind gewesen sein

Als es 23:48 Uhr war, ich an der Bundesstraße in Hildesheim stand, konnte ich mir ein Grinsen und ein Luftsprung nicht verkneifen. Anders wollte ich nicht den Tag abschließen. „GC3MRJE An der B1“ war der Glückliche, der gemeinsam mit mir meinen neuen Meilenstein feierte:

Geocaching Meilenstein 600 HildesheimIch fand meinen 600. Cache in Hildesheim!

Unglaublich. Langsam wird es unheimlich. Es ist immer wieder eine Freude, wenn man einen weiteren Meilenstein erreicht und über die letzten Cacher-Erfahrungen nachdenkt! Ganz toll. Ob es der 400., der besondere 500. oder jetzt der 600. Cache ist.

Ich wollte in diesem Jahr den 400. finden. Jetzt muss ich mir wohl doch evtl. das Ziel setzen, das MaJo mir schon vor wenigen Wochen per Twitter mitteilte.

Meilenstein Geocaching Quarteragent

 

In dem Sinne :)

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EarthCache: Die Sieben Berge und die Sackmulde

Die Sieben Berge Geocaching EarthCache Quarteragent.de

Die Sieben Berge sind ein Höhenzug im Landkreis Hildesheim. Der Höhenzug, zu dem auch die Vorberge und der Sackwald gehören, liegt im östlichen Leinebergland und wird umgeben von den Städten Gronau, Sibbesse und Alfeld.

Geocaching Gestein Sedimentite Kalkstein EarthCache Alfeld LeineDas Schneewittchen hier lebte bleibt jedoch wohl nur ein Märchen. Schneewittchen lebte hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen und ist ein Märchen aus den Federn der Gebrüder Grimm. Die Geschichte um das Mädchen mit schwarzen Haaren, wie Ebenholz, stammt aus dem Jahr 1812, lange bevor die Gebrüder Grimm in der nahegelegenen Universität Göttingen lehrten. Der Höhenzug der Sieben Berge ist unbesiedelt, sodass sich hier eine ausgeprägte Waldlandschaft mit diversen Wanderwegen befindet. Der Schneewittchenpfad, der über die Berge entlang führt, kann aber die Wandernden vielleicht gedanklich in die Märchenwelt eintauchen lassen.

Geologisch betrachtet befindet sich in dieser Erhöhung die sogenannte „Sackmulde“. Diese Vertiefung, auch Synklinale genannt, ist das ausgeprägte Tal zwischen den Erhöhungen. Die Sackmulde ist um die 20 Kilometer lang und an der breitesten Stelle ca. sechs Kilometer breit. Der Name „Sackmulde“ wurde nach dem Alfelder Stadtteil „Sack“ benannt, da dieser direkt in der Falte liegt. Diese ist das Ziel des heutigen EarthCaches „GC2M7QX Die Sieben Berge„.

EarthCache Sieben Berge Alfeld Leine Geocaching QuarteragentEntstanden ist dieses Gebiet durch Halokinese bzw. Salztektonik. Wie beim Hildesheimer Wald hat ein hoher Druck, der über den Salzen liegender Schichten, das Buntsandsteingewölbe geformt. Die Seiten, oder auch Flanken, bestehen überwiegend aus Schichten von Muschelkalk und Keuperschichten. Da das Salz in bestimmten Bereichen in die Salzstöcke aufgestiegen ist, bildeten sich hohle Räume, die sich abgesenkt haben. Durch dieses Aufsteigen und Absenken haben sich der Höhenzug und die Sackmulde gebildet. Diese Verformungen sollen im Keuper, vor 235 bis 199,6 Millionen Jahren, begonnen haben.

Wie auch im gestrigen Bericht über den Ith, haben die Sieben Berge, die Vorberge und der Sackwald die heutige Formation aufgrund der unterschiedlicher Verwitterungs- und Abtragewiderstandsfähigkeiten.

Heute findet man zwischen den Satteln, in der Mulde, überwiegend einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Es ist ein EarthCache, der die Geocacher/innen zu einer schönen Wanderung einlädt. Ob vom Himmelbergturm aus oder auch von anderer Stelle, ein Spaziergang durch lohnt sich immer. Auch der Tafelturm, am besten von Brüggen aus zu erreichen, auf dem Tafelberg ist ebenfalls ein Marsch wert. Die Erklärungen des Listings sind zwar nicht für alle leicht zu verstehen, aber die Fragen, die zum Loggen berechtigen, sind einfach gestellt und gut zu beantworten. Wieder ein weiterer Punkt auf meiner Beliebtheitsskala der EarthCaches: Die Sieben Berge und die dazugehörige Sackmulde im Leinebergland!

In dem Sinne :)

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Tour durch den Hildesheimer Wald

Hildesheimer Aussichtsturm Sonnenberg 1881 Geocaching QuarteragentDa ich diese Woche freihabe, habe ich auch Zeit, den zauberhaften Herbst in der Natur zu genießen. Nach dem gestrigen Ziel, der Ith, ging es heute nord/östlich in Richtung Hildesheim und Diekolzen. Es ging wieder in den Hildesheimer Wald. Genauer gesagt habe ich mir den Hildesheimer Aussichtsturm ausgesucht, von dem aus eine schöne Geocaching-Runde angegangen wurde.

Der Hildesheimer Aussichtsturm befindet sich auf dem Sonnenberg. Der Turm ist ca. 19 Meter hoch und wurde, der Erzählung nach, durch die Sportvereine „Turn Klub Hannover“ und „MTV Eintracht Hildesheim“ errichtet worden. Der Turm sollte als eine Schutzhütte dienen, auf dem Weg bis zur höchsten Spitze des Hildesheimer Waldes. Die Sportler bekamen keine Unterstützung vom Magistrat, sodass sie den rötlichen Sandstein aus dem naheliegenden Steinbruch in Diekholzen selbstständig besorgten und auf dem Sonnenberg aufbauten. Im Juli 1881 wurde der Turm eröffnet.

Hildesheimer Wald Herbst QuarteragentInsgesamt habe ich mir 16 Caches vorgenommen, wovon 11 eine direkte Runde um den Aussichtsturm ausmachten. Gestartet wurde auf dem Parkplatz am Turm. Der Cache „GC4R5PR HI-AT1-Parking“ war somit der Start der 12 Kilometer langen Wanderung durch den Hildesheimer Wald. Die Tour von „Mopped65“ ist eine Runde, die für Kinder und Erwachsene sehr zu empfehlen ist. Die Caches wurden mit viel Liebe, Mühe und manchmal einem Tropfen Heißkleber zu viel gebastelt. Ebenfalls ist zu erwähnen, dass alle Caches trocken und die Logbücher in Ordnung waren. Das hat man bei solchen Touren nicht immer. Schon jeder Titel der einzelnen Caches ließ die Vorfreude steigen, wieder einen interessanten Cache zu finden. Das Einzige, das ich vielleicht anders gemacht hätte, wäre eine größere Versteckvariation. Aber das soll die Runde im Hildesheimer Wald auf keinen Fall mindern.

Hildesheimer WaldMitten der Tour haben habe ich jedoch noch einen kleinen Richtungswechsel vorgenommen und bin in Richtung Süd/Westen marschiert. Hier warteten weitere Caches darauf geloggt zu werden. Zum einen traf ich auf einen kleinen Lost Place „GC24KQV Südwald LP„. Allerdings kein Lost Place in Form eines alten Gebäudes, sondern die baulichen Überreste der Grubenbahn, die zwischen den beiden Bergwerkstollen „Mathildenhall“ und „Hildesia“ verkehrte. Da ich eh schon in der Nähe von Mathildenhall war, habe ich auch noch mal einen Abstecher zu diesen tollen EarthCache (GC3XK33) gemacht.

Zurück auf der Route konnte ich noch einige „Riesen“ begutachten. Die Caches „GC3PV57 Junger Riese„, „GC3PVEM Der Riese“ und „GC3PVEV Noch ein Riese“ führten mich zu verschiedenen Bäumen in dem Hildesheimer Wald.

Restaurant Hildesheimer Aussichtsturm 1881 Geocaching QuarteragentBei der 12 Kilometer Wanderung bin ich auch an dem Firmengelände von „Bosch“ vorbeigekommen. Ich wusste ja, dass Bosch in Hildesheim bzw. auch dort seinen Standort hat, doch, dass es sich um ein so großes Gelände handelt, hätte ich nicht gedacht.

Wer einen schöne Wanderung plant und dabei einige Caches, inklusive eines EarthCaches, einsammeln möchte, kann ich diese Tour durch den Hildesheimer Wald ans Herz legen. Ebenfalls kann am Ende der Tour das Restaurant am Hildesheimer  Aussichtsturm (am Start/Ziel) aufgesucht werden. Nur aufgepasst, am Montag und am Dienstag ist Ruhetag.

In dem Sinne :)

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Oktober Cache

Heute Morgen machte ich mich auf den Weg meine neuen Begleiter auszutesten. Zum einen meine neue ActionCam und zum anderen die neue, ausziehbare Aluleiter, die ich zum Geburtstag bekommen habe. Das erste Ziel war gleich in Gronau an der Umgehungsstraße. Dort befindet sich ein Cache in mehreren Metern Höhe über dem Überflutungsbecken. Voller Elan und Freude packte ich meine Leiter aus, zog sie auf, und… fand nichts. „GC4GWEJ Hochwassergebiet“ heißt der Schlingel, der sich mir nicht zeigen wollte. Ich habe zwar mit meiner Taschenlampe eventuell einen kleinen Behälter entdeckt, der in einer Röhre in einigen Zentimetern Tiefe versteckt ist, doch trotz Magnetstab bekam ich es nicht raus. Vielleicht habe ich mich auch nur getäuscht. Ich muss da die Tage noch mal vorbeischauen.

GC3P49Z Unter dem Königsstuhl Quarteragent Unterführung CacheDie nächste Station war „GC3P49Z Unter dem Königsstuhl„. Doch die Logs und das Listing hatten mich bis heute von der Suche abgehalten. Man muss in ein Rohr, eine Unterführung unter der B3, krabbeln, in dem sich mitten drin ein Cache befindet. Also machte ich mich auf den Weg, alte Hose und Outdoor Schuhe an, ich war vorbereitet für die Robben-Aktion. Bei den Koordinaten angekommen, war ich etwas erleichtert, dass es doch größer, allerdings dafür länger war, als erwartet. Ich konnte im Watschelschritt in der Hocke mich dem Cache nähern. Eigentlich ganz easy, wenn es nicht dunkel, gruselig und voll mit Spinnenweben gewesen wäre. Man hatte das Gefühl, dass man gegen eine Wand von Spinnenweben läuft. Kurz bevor ich dachte, dass ich bald wieder herauskommen müsste, entdeckte ich einen Punkt, an dem ich mich aufrecht hinstellen konnte. Und siehe da… taadaaa hing der Cache! Ich war froh, als ich schnell einige Fotos geschossen hatte und mich von diesem gruseligen Ort entfernen konnte.

 

Nach einem selbst ernannten Statistik-Cache (GC54WQE Statistik + 1) machte ich mich auf den Weg zu einem mysTeRADI. Was das ist? Eigentlich ein Tradi-Cache, der sich allerdings nicht für mich öffnete. Es ist eine Mischung zwischen Mystery und Tradi und vor Ort fand ich viele Caches, doch sie wiesen mich nur darauf hin, den falschen in den Händen zu halten. Schade. Hier kam ich heute alleine nicht weiter. Der Cache „GC5DPDY Der mysTeRADI“ muss noch mal besucht werden.

GC6NQ4K Kanutenfoto oben angekommen QuarteragentEin weiteres Highlight war der „GC6NQ4K Kanutenfoto“ Cache. Hier stand ich schon einmal zum Beginn meines Geocaching Hobbys. Damals dachte ich, dass ich den wohl nie bekomme. Doch dank meiner neuen Aluleiter konnte ich den Cache unter der Brücke aber über der Leine endlich erreichen. Zwar fehlten mit die Gummistiefel, aber es war noch nicht so kalt, dass ich einfach barfuß in die Leine stapfte. Hierüber freute ich mich heute sehr!

Auch eine kleine „Protest“ Geodose war heute in meiner Runde dabei. In Schulenburg befindet sich ein Cache Namens „GC53DRN Pro Erdkabel„, der über die Verlegung der neuen Hochspannungsleitungen berichtet.

Weitere kleinere Caches die ich heute Morgen eingesammelt habe sind:

Ebenfalls liefen mir drei Trackables über den Weg, die nur darauf warteten Discovert zu werden. Es war ein schöner Oktober-Montag mit einer kleinen Geocaching-Runde und neun gesetzten Smileys. Insgesamt kommt meine Statistik jetzt auf 432 Einträge. Mein Ziel war in diesem Jahr den 400. Cache zu schaffen, ich denke, ich setze die Messlatte mal etwas höher an und versuche nun die 500 zu knacken! Ich wüsste dann schon ein schönes Weihnachtsgeschenk für mich.

In dem Sinne :)

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