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Mein Freund der Außerirdische

E.T. der AußerirdischeGestern war es so weit. Ein alter Bekannter hat noch mal Kurs auf die Erde genommen und mich dieses Mal besucht. Die Rede ist von E.T. dem Außerirdischen. Wie ich schon in meinem Beitrag: Mein E.T. Albtraum erwähnt habe, hatte ich in meiner Kindheit die schlimmsten Erfahrungen gemacht. Und gestern Abend hat mich E.T. wieder besucht. Ich habe es dieses Mal tatsächlich geschafft, diesen Film von Anfang bis Ende zu schauen. Und auch die darauf folgende Nacht verlief, bis auf einige komische Geräusche, die durchaus auch nur durch den anhaltenden Regenguss kommen konnten, ruhig. So hoffe ich es doch. Allerdings kann es auch sein, dass mich die danach folgenden Folgen von Family Guy ordentlich abgelenkt haben. Vielleicht auch besser so.

Dennoch bin ich froh dem Film von 1982 noch mal eine Chance gegeben zu haben und verstehe nun den riesigen Erfolg des Spielberg Klassikers. Der kleine Außerirdische wirkt zu erst gruselig, und für Kinder erst recht, und wird mit jeder Szene ein weiterer Teil der Familie, bzw. ein weiterer Teil von Elliott. Dank Elliott, den Geschwistern und Kinderspielzeug bzw. Fernsehsendungen, lernt der kleine Fremde ein paar Sätze und berührt die Zuschauerinnen und Zuschauer des Films mit dem bekannten Zitat:

E.T. nach Hause telefonieren.“

E.T. der Außerirdische ist ein niedlicher, ulkiger, aber auch spannender und trauriger Film, der den Grundsatz des Fremden und des Freundes in den Vordergrund stellt. Ich habe es nicht bereut, den Film noch einmal anzuschauen. Nein, ich habe es nicht bereut, mir den Film das erste Mal richtig anzuschauen und freue mich, diese Blue Ray jetzt in meiner Sammlung begrüßen zu dürfen. Auch wenn ich ehrlich sein soll und am Anfang skeptisch war. Bei Twitter wurde ich gleich mal gemaßregelt :D.

In dem Sinne 🙂

„Auf Wiedersehen kennt er nicht.“

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E.T. mein außerirdischer Albtraum

Gestern schrieb ich ja, dass ich mir zum 30 jährigen Jubiläum die „Ghostbusters“ Blue Ray gegönnt habe. Heute stand ich wieder vor der Auswahl Blue Rays und hätte beinahe zu „E.T. – Der Außerirdische“ gegriffen. Doch eine kindliche Stimme in mir drin wollte es mir vehement ausreden. Gut, es gab als Kind einen kleinen Zwischenfall wegen dem Außerirdischen. Aber inzwischen werde ich wohl alt genug sein, dem Film noch mal eine Chance zu geben. Hm…

E.T. der AußerirdischeDas erste und letzte Mal als ich E.T. sah muss ich so sechs oder sieben Jahre alt gewesen sein. Wir waren mit der Familie in der Heide im Urlaub, hatten uns eine kleine Ferienhütte gemietet und der Film lief abends im Fernsehen. Soweit war meines Wissen alles gut! Bis dann die Nacht für mich einbrach und ich in den weiten Welten der Träume verschwand. Denn da war er wieder. E.T. der Außerirdische mit dem leuchtenden Finger. Gruselig, gemein und fies. Ich kauerte im Traum in einer Ecke und er kam immer näher zu mir. Er hielt mir eine Maschine unter die Nase. Es waren zwei Lampen darauf die im Wechsel grün und rot leuchteten. Darunter zwei Knöpfe. Seine Ansage hab ich heute noch klar im Ohr: „Drück den falschen und du wirst tief fallen!“.

Ich muss nicht erwähnen, dass ich nur den falschen Knopf treffen konnte. Und ich fiel. Ich fiel tief. In dem Moment fiel ich aus dem Hochbett und wachte unten auf.

Meine Eltern sprechen heute noch, dass ich wie verstört nach diesem Film war. Und ich sage ja, bis heute habe ich diesen Film nie wieder gesehen, und wenn ich ehrlich sein soll, weiß ich nicht wirklich, worüber er handelt, außer von E.T., der nach Hause will. Alf war da irgendwie viel lieber. Der hätte auch so viele Katzen mampfen können, wie er möchte, die mag ich eh nicht.

Und jetzt war sie da. Die Blue Ray von E.T. In meinen Händen. Ich habe sie zurückgelegt. Ohne zu wissen ob ich ihm noch eine Chance geben möchte ohne nicht.

Ich habe den Außerirdischen mal auf meine Wunschliste gesetzt. Ich kaufe sie nicht. Aber vielleicht bekomme ich sie irgendwann geschenkt. Und dann…. dann muss ich dem kleinen Außerirdischen Asyl gewähren.

In dem Sinne 🙂

 

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