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Gronauer Wasserfall und Nacht-Cache in Alfeld

Cache auf der Niedersächsische AlmetalbahnHeute bin ich mit OceanSea mal wieder in Gronau losgezogen, um ein, zwei Caches einzusammeln. Da immer noch in Gronau einige fehlen, dachte ich mir, dass die Home-Basis langsam mal etwas „Smiley-hafter“ werden muss. Eigentlich hatten wir uns nur den Gronauer Wasserfall vorgenommen. Eine besonders schöne Ecke in Gronau an der Leine, die ich OceanSea unbedingt zeigen wollte. Ich war vor einiger Zeit schon einmal dort gewesen und habe fast jeden Stein umgedreht und wieder und wieder nichts gefunden, obwohl der Cache laut D/T Wertung nur bei 1,5 liegt.

Heute haben wir dann also noch mal die Beine in die Hand genommen und sind losgezogen zum „GC2VY3N Leine-Insel-Cache #4 (Wasserfall)“ und siehe da: die Wertungen stimmen und ich war auch letztes Mal nicht blind. Der Geocache war einfach damals nicht da gewesen. Nach dem gemeinsamen Loggen haben wir dann noch bei leichtem Sonnenschein die dortige Ruhe und die Idylle genießen können! Ich kann jedem nur empfehlen, dem Wasserfall einen Besuch abzustatten.

Und wie es immer ist, wenn man mit dem Geocaching beginnt, stoppt man nicht wieder nach einem Cache. Die zweite Etappe war dann die „Niedersächsische Almetalbahn – GC1G5CC„. Auf der Brücke der Bahn kraxelte ich schon einmal herum. Nur glaube ich, dass ich das letzte Mal einfach wirklich nur blind war. Mit der Hilfe von OceanSea, der oberhalb der Brücke „Wache“ gehalten hat, konnte ich ungestört herumklettern und bei einem Hinweis mich schnell verstecken. So konnten wir dann ganz in Ruhe, mugglefrei loggen.

Probeweise haben wir schon mal im „GC4GWEJ Hochwassergebiet“ vorbeigeschaut. Da ich aus dem Listing schon wusste, dass wir so keine Chance haben, wollte ich schon mal auschecken, welche Ausrüstung wir denn für die Bergung des Caches benötigen. Und es ist ziemlich offensichtlich. Dennoch ist auch hier Vorsicht geboten, denn am heutigen Sonntag standen einige Muggelautos auf der Fläche rum.

Der letzte Geocache vor dem Eis in der Eisdiele Da’Ros war dann die „Black Box #1 – GC479K7„. Doch von Box kann momentan leider nicht die Rede sein, und die Utensilien, die im Listing angegeben sind, werden auch nicht benötigt. Ich fand eine kleine Tüte mit einem Logbuchzettel am Ort vor. Schade, hier muss der Owner noch mal dran. Wäre schade für diesen Cache in der Nähe des Stadtzentrum Gronaus.

Heute Abend zog ich dann noch mal allein los. Ziel war Alfeld Leine. Eigentlich hatte ich nur vor den Multi-Cache „GC1ZXBY Papierfabrik Alfeld“ von HoGiPoGi zu lösen, da ich seine Tradis bei Giften und der Almetalbahn sehr schön fand. Doch da es noch hell war, dachte ich, kann ich noch einige Tradis am Waldrande Alfelds lösen. So begann ich beim „GC3D4CF Stiefels Teich“ und zog nach einer kurzen Kletterei im „GC3X7RH Kletterbaum am Kuckuck“ zum „GC409YF Blutpfad„. Beim Blutpfad dachte ich eigentlich, dass ich den schnell finden könnte, doch mein Garmin Etrex30 sagte mir dann, dass ich insgesamt ca. 30 Minuten am Wühlen war. Das Problem war der GPS-Empfang, denn meine Anzeige sprang unter dem Blätterdach hin und her. Das zweite Problem war, dass ich beim ersten, eigentlich richtigen Gucken, etwas ungründlich war und das Versteck übersehen hatte. Somit dauerte die Suche etwas an.

Ein Highlight war der folgende Cache: „GC3R5YK Heiligenhölzchen„. Da es inzwischen echt finster war, habe ich eigentlich nichts mehr gesehen, da ich meine Taschenlampe im Auto vergessen hatte, musste ich mir mit der Nexus5 Taschenlampe abhelfen, unpraktisch, aber man konnte wenigstens etwas erkennen. Doch zu finden war nichts. Jedenfalls nicht sehend. Den tollen Cache habe ich nur gefunden, da ich in den „entscheidenden Seilen“ (fest-)hing. Für diesen Cache gab es auch eine kleine blaue Schleife. Gefiel mir sehr, sehr gut. Der letzte Tradi des Tages war dann noch der Premium-Cache „GC3QGCJ Gesellige Runde„.

Dann ging es ins Stadtzentrum Alfelds, schnell das Auto geparkt und losgezogen zum Kreisel an der Papierfabrik. Das Rätsel des Multi-Caches „GC1ZXBY Papierfabrik Alfeld“ von HoGiPoGi wurden schnell gelöst und in die Koordinatenformel eingesetzt. Doch nachdem ich die Daten in mein Garmin GPS Gerät eingetragen habe, stellte ich fest, dass ich über 1,7 Kilometer laufen müsste, da konnte doch etwas nicht stimmen. Noch mal das Rätsel angeschaut. Hm da stimmte alles. Der Fehler war allerdings, dass ich eine entscheidende Ziffer nicht verändert hatte. Nach der erneuten Eingabe waren aus den Kilometern wenige 100 Meter geworden, sodass ich schnell zur nächsten Station und zum anschließenden Finale eilen konnte. Mir hat der Multi-Cache sehr gut gefallen und freue mich, dass ich diesen zum Abschluss des heutigen Abends bzw. des heutigen Tages lösen durfte.

Dieses Mal habe ich wenige Informationen im Blogtext zu den einzelnen Geocaches mitgeteilt. Allerdings warne ich euch, wie immer, vor der Galerie. Einige schöne Fotos sind dabei, aber auch Spoiler. Achtet also darauf, was ihr euch anschauen wollt, nicht dass ihr euch den Spaß damit verdirbt.

In dem Sinne… Gute Nacht 🙂

 

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Geocaching Tierrunde am Waldrand von Mehle

Geocaching MehleWas macht man an einem etwas kühlen, wolkigen, langweiligen Sonntag? Ganz klar man sucht sich eine schöne Runde an Geocaches auf der Karte raus und fängt an zu suchen. Heute haben wir, Quarteragent und OceanSea, uns einen Waldrand bei Mehle rausgesucht, an dem noch einige kleine Smileys fehlten.

Die Aussicht am Waldrand bei Mehle über das Leinetal ist wahnsinnig schön. Wir konnten, trotz diesigen Wetters, bis zum Brocken schauen!

Wir starteten im Westen und haben unsere Suche in Richtung Osten vollzogen. Insgesamt konnten wir sieben Geocaches finden und loggen. Und ich muss sagen, dass ich so schöne, detailreiche, handwerklich großartige vier Caches der „Tierrunde“ noch gar nicht gesehen habe. Hier geht ein ganz großes Lob an den Owner, also den Besitzer, der Geocaches raus: Wuschty!

Alle Caches der Tierrunde hatten ein bestimmtes Tier als Grundlage und man musste entweder ein Rätsel lösen, oder man konnte einfach die schön gestalteten Caches betrachten, am liebsten hätte man für jeden Cache ein kleines blaues Schleifen da lassen, sprich ein Favoritenpunkt abgeben. Ich habe mich aber, stellvertretend für die gesamte Tierrunde, für den Wildkater entschieden, da das mit der beste Cache der Runde war. Auf unserem gemütlichen Weg durch den Wald und am Waldrand entlang konnten wir noch ein Radrennen beobachten, dass „RTF, RV Concordia Hannover„. Wir haben den Teilnehmer/innen ein wenig zugejubelt und sie angefeuert.

Und schon ging die Geocaching Runde mit OceanSea los. Einen „Bären Cache“ am Waldrand bei Mehle! Was sich wohl darin versteckt? Wie der Cache Name schon verrät, ein etwas blaues Tier. Eigentlich kenne ich nur den blauen Elefanten. Heute also der blaue Bär. Wie auch in der Galerie zu sehen, befand sich ein kleines „Vogelhaus“ mit einer Tür (!) mitten im Wald die einen quietsch blauen kleinen Bären enthielt, dieser konnte allerdings nur kurz von dem Logbuch ablenken.

Kurz nach dem wir uns durch das Dickicht geschlagen haben, erreichten wir schon den „Hahn„! Wir waren begeistert, so viel gut ausgebaute Infrastruktur in Mehle haben wir gar nicht erwartet. Da steht ein kleiner Wasserhahn inmitten des Waldes.

Dann wurde es kratzig. Je näher wir dem Geocache kamen, desto mehr fauchte es schon aus dem Wald. Und dann standen wir vor ihm, den kratzigen „Wildkater“ von Mehle. Der gestiefelte Kater lachte uns quasi ins Gesicht und meinte, wir müssen erst an die Dose herankommen, so leicht dürfe man dort nicht loggen. Es gab ein Rohr mit ganz vielen Löchern darin, dazu zwei Nägel, die durch die Löcher passten. Durch die Löcher im Rohr konnten die Nägel die Dose langsam nach oben an die offene Seite des Rohres transportieren! Die Dose war ganz schön zerkratzt, da hat der Kater wahre Arbeit geleistet.

Die letzte Station der Tierrunde Mehle war bei Herrn „Krokodil„. Schon auf dem Weg zur Panzerechse hatten wir einen Anstieg unseres Adrenalinpegels zu spüren bekommen: Schrie da jetzt ein Kind oder knarzte nur ein Baum? Warum liegt hier ein „Kuscheldecke“ mitten auf dem Weg? Und wieso gehen jetzt zu einem gefräßigen Tier?
Das Krokodil war allerdings ganz ruhig und harmlos und ließ uns ein paar Mal an ihm vorbei, bis wir die richtige Dose mit dem Logbuch erwischt hatten.

Entlang der Radrenn-Strecke kehrten wir dann noch in der Nähe von Kendelke, einem Wald-Café, beim kleinen Baumstamm-Cache „Zum Kendelke“ ein, besuchten die große alte „Castanea Sativa“ und fanden „Zwei Wasser„, die leider unversteckt am Wegesrand liegen. 

Dass wir dann zum Ende hin noch ein paar Hinterlassenschaften von Gronkh in Mehle finden würden, hätten wir nicht gedacht. Mensch Gronkh, du musst schon mal zwischen Wirklichkeit und Spiel unterscheiden. Du kannst nicht einfach, wie im Spiel „The Forest“, über all ein „Hunting Sehlter“ aufstellen. 🙂

Trotz des dunklen und windigen Wetters regnete es nicht. So konnten wir schön in Ruhe suchen und die tollen Dosen genießen! Ich wünsche allen viel Spaß bei der Suche und beim Bestaunen der Geocaches. Aber bitte, Münder wieder schließen danach 😉

In dem Sinne 🙂

 

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