Figibox – Turn your message into treasures

FigiboxGestern bin ich auf einen neuen Internetdienst gestoßen. „Turn your message into treasures“ ist der Slogan der Firma Figibox. Ich wurde auf diese neue Art von virtuellen Schätzen durch Twitter aufmerksam.

Ich kam etwas ins Gespräch mit Mathieu France, dem Gründer von Figibox, der mich zuvor um interessante Geocaches im Bereich Hannover für seine Reise zur CeBIT 2015  befragt hatte. Beim Durchstöbern seinen Profils sah ich, dass sich da etwas neues im Netz entwickelt. Ein Dienst, der ähnliche aufgebaut ist wie Geocaching oder Munzee, aber wie immer doch sehr unterschiedlich. So kam ich zu der Frage:

Was ist eigentlich Figibox?

Er antwortete mir „well Figibox is a bit like WhatsApp for fans (Private Figiboxes), a sort of reloaded (Public Figiboxes)„. Also nahm ich mir die Sache mal an und schaute mich auf deren Homepage mal etwas genauer um.

Der Name ist eine Abkürzung aus zwei Worten: Fi von physical (physisch) und GI von digital.  Das Logo an sich, so das Video, symbolisiert keine Pyramide oder einen Smaragden: „We wanted to hide a physical box within a digital box“ – Wir wollten eine physische Box in einer digitalen Box verstecken.

Das Ziel der Augmented Reality Applikation ist es, kleine Text-Schätze, sogenannte Figiboxen, mit der Welt zu teilen. Dabei gibt es die Möglichkeit zu entscheiden, wer diese Schätze öffnen darf: public (grünes Icon), also alle Nutzer/-innen oder private (rotes Icon) nur ausgewählte Nutzer/-innen.

Location FigiboxBei der Variante Public legt man einen Schatz an einem bestimmten Ort mit der Smartphone-App ab. Neben einem Titel und einer Kurzbeschreibung legt man auch die Zeit fest, wann der Schatz erscheinen bzw. wieder verschwinden soll.
Das eigentliche Anliegen ist aber der „Content„, der Inhalt. Man hat dann die Möglichkeit einen Text an alle Nutzer/-innen zu hinterlassen. (In diesem Fall alle, da wir ja die public Variante genutzt haben).

Dann schickt man seinen Schatz ab. Sobald man nun mit seinem Smartphone in einen gewissen Radius der abgelegten Figibox kommt, kann man die hinterlassene Nachricht öffnen, lesen und mit dem/der „Inhaber/-in“ der Box in Kontakt treten. Befindet man sich außerhalb des Radius‘, bleibt der Inhalt verborgen.

Die privat Box ist nur für ausgewählte Nutzer/-innen bestimmt. Hier hat man die Möglichkeit seinen Freunden, den Bekannten oder der Familie auf eine besondere Art und Weise Nachrichten zu hinterlassen. Empfehlungen, Stadtführungen, eine kleine Schnitzeljagd oder vieles mehr ist möglich.

Ich habe die App auf meinem Samung S5 (Android) getestet und sie läuft sehr stabil und ist selbsterklärend. Doch die Verbreitung von diesem Dienst ist noch sehr gering in Deutschland. Aktuell gibt es insgesamt sieben versteckte Boxen in Deutschland, davon habe ich schon mal testweise drei Stück gelegt. Doch auch ich habe schon überlegt, was möchte ich denn der Welt mitteilen? Ich habe mich mal zurückerinnert, welche Orte mir in der letzten Zeit besonders im Gedächtnis geblieben sind und diese habe mich mal mit einem Textschatz versehen. Dazu natürlich einige Erklärungen oder Öffnungszeiten beigefügt, sodass der/die Besucher/-in auch besondere Informationen zu diesen Orten hat.

Figi box Logo Quarteragent

Habt ihr noch weitere Fragen oder möchtet diese Boxen einmal selber ausprobieren? Auf der Homepage findet ihr noch weitere Informationen und ebenfalls einen Pressebereich (Media Kit). Falls ihr Fragen habt, könnt ihr euch auch direkt per Twitter an Herrn France wenden, in der Regel habt ihr in wenigen Minuten eine Antwort. Die Apps stehen im Appstore von Android und Apple kostenfrei zur Verfügung. Die Registrierung ist ebenfalls recht schnell erledigt, sodass man zügig loslegen kann. Probiert es einfach mal aus und setzt kleine Boxen an Orte, die für euch wichtig sind.

Was haltet ihr von dieser neuen Art, die digitale Welt mit der realen Welt zu verschmelzen? Habt ihr Ideen, wie ihr diese Figiboxen nutzen könnt? Wofür könnten diese Textschätze für euch sinnvoll sein? Wie könnte eine Stadtführung mit diesem Dienst aussehen? Oder könnt ihr euch eine Art Wherigo vorstellen, die mit diesen „Umkreisschätzen“ funktionieren? Wie immer sind die Möglichkeit riesig, wenn man einen Funken Kreativität besitzt. Habt ihr schon eine Box ausgesetzt? Dann teilt mir mal mit, wie ihr dabei vorgegangen seid. Über Eure Ideen und Anregungen diskutiere ich gerne mit euch in den Kommentaren.

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Technik, Tests & Reviews

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1 Comment

  1. PapaGei April 17, 2015

    Hab heute davon in nem Geocaching-Podcast gehört und gleich mal ausprobiert.
    Ich find’s ne echt interessante Sache. Bin gespannt, wie sich die Sache entwickelt.

    reply

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