Ein ruhiges Wochenende

Geocaching Quarteragent Wochenende Weißstörche im Leinetal GC5AND1

Nach der turbulenten Geocaching Zeit in den letzten Tagen, habe ich mir dieses Wochenende mal einige ruhige Tage vorgenommen. Doch ganz ohne geht auch nicht. Besonders gruselig wurde es nur, als ich im Traum anfing mir Koordinaten zu merken, Rätsel zu lösen und Dosen zu suchen. Ich weiß zwar nicht an welchem Multi ich saß, aber ich weiß, dass ich die ganze Nacht von Freitag auf Samstag unruhig schlief und im Traum ordentlich auf Tour war.

Das Wochenende habe ich dennoch mit einem schönen EarthCache und einem MultiCache begonnen. Freitagmorgen ging es nach Ockensen. Ein Dorf am Fuße des Iths gelegen. Hier wartete der EarthCache „GC20AQ8 Kalktuffsäule am Ith“ auf mich. Hierbei handelt es sich um eine von Menschenhand gebaute Quelle am Rande des Dorfes. Die Kalktuffsäule oder auch unter dem Namen „Wasserbaum“ bekannt, sieht aus wie ein Baumstamm aus dem ununterbrochen kalkhaltiges Wasser, typisch für das Dolomitgestein des Iths, quellt. Hermann Meyer, der Sägemüller von 1904, baute diese Quelle aus vier 12 Zentimetern breite Holzbrettern auf. Meyer war auf das Wasser des Speicherteiches, in ca. 250 Meter Entfernung, angewiesen. Durch die Wasserkraft hat Meyer eine Turbine in Gang gesetzt, mit der er schon in früher Zeit elektrischen Strom erzeugte. Doch, damit sein Sägewerk auch vernünftig mit Strom versorgt werden konnte, bedurfte es einem regelmäßigen Wasserdruck. Dieses musste Hermann Meyer tagtäglich am Quellteich überprüfen, dieses wurde ihm schnell zur Last. Durch den Bau des Überlaufventils erübrigte sich der tägliche Marsch und der Sägemeister konnte aus seinem Haus aus sehen, ob genügend Wasser im Stauteich vorhanden war.

Geocaching Quarteragen Wochenende EarthCache GC20AQ8 Kalktuffsäule am IthDieses Überlaufventil habe ich an diesem Wochenende besucht, und aus dem kleinen Rohr ist ein hoher Stamm geworden. Da das Wasser, wie eingangs beschrieben, aus der Schichtrippe des Iths austritt und sehr kalkhaltig ist, kann der Wasserbaum wachsen. Beim Austreten aus dem Rohr trennt sich der Kalk vom Wasser und setzt sich als Tuff ab. Auf dem Tuff sammeln sich Moose und setzen sich fest. Durch den weiter ablagernden Tuff, versteinert das Moos, und der Baum wächst ganz langsam immer weiter empor.

Dieses inzwischen hoch „gewachsene“ Rohr ist wirklich toll anzusehen und ist die Reise wert.

Die zweite Station habe ich dann abends absolviert. Dieser MultiCache befindet sich in Barfelde und trägt den Namen „GC5BPFR Zeitunnel Barfelde 3.0„. Die Stationen hatte ich letzte Woche schon besucht und mir Notizen aufgeschrieben. Nach dem letzten Waypoint habe ich die Koordinaten errechnet und bin zum vermeintlichen Final gelaufen. „Hier soll es sein?“ oder „Das kann doch nicht hinkommen!“ sind Sätze, dich ich mir immer wieder zumurmelte. Wieder alle Notizen durchgeschaut, alle Berechnungen durchgeführt. Wieder selbes Ergebnis. Eine Mail an die Owner „Die Z Bande“ ergab, dass ich wirklich falsch liegen musste. So zog ich mit OceanSea noch einmal los.

Waypoint für Waypoint, Notiz für Notiz wurden überprüft. Bis zur vorletzten Station war alles korrekt. Doch dann… „Hier steht Ihr vor einem Hof. Notiert die Jahreszahl über dem großen Scheunentor, nicht die vom kleineren Gebäude.“ Ja, ich muss es sagen, ich stand vor der falschen Scheune. Gut, dass Barfelde fast nur aus Scheunen mit Jahreszahlen besteht. Schnell rechnete OceanSea nochmals alles durch. Neuer Versuch… „Piep“… Mist. Die Akkus meines Garmin Etrex30 waren leer. Das kann doch nicht wahr sein, so kurz vor dem Ziel. Da war nur spontan losfuhren, hatte ich auch nicht meine Geocaching Ausrüstung inkl. Ersatzakkus dabei. Doch OceanSea, oder auch Macgyver, konnte diese Lage anhand einer zu kleinen Batterie und einem vorhandenen Netzwerkkabel lösen, sodass wir schnell die finalen Koordinaten und den Cache erreichten.

Eine schöne Runde durch das Dorf Barfelde.

AnGeocaching Logbuch Generator Quarteragent Logbooksonsten standen am Wochenende noch ein kurzer Besuch bei den „GC5AND1 Weißstörche im Leine“ an. An der Stelle des Caches hatte man einen fantastischen Ausblick auf die Sieben Berge. Leider waren keine Weißstörche im Nest. Für heute Abend habe ich mir noch einen kleinen Tradi ausgesucht, da ich gerne meine längste Fundreihe (9 Tage bis jetzt) gerne etwas ausbauen möchte. Dieser Cache wird aber etwas später besucht.

Doch ganz vom Geocachen kam ich auch an diesem Wochenende nicht los. Seit diesem Sonntag könnt ihr auf www.quarteragent.de neben den ROT13 und Buchstabenzahlen-Tool auch eigene Logbücher mit eurem Namen und euren GC-Codes erstellen! Ich wünsche viel Spaß beim Legen neuer Caches oder beim Pflegen der vorhandenen!

Ich wünsche einen schönen Sonntagabend!

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Geocaching

Hinterlasse einen Kommentar (0) ↓

Hinterlasse einen Kommentar

*