Artikel zu Kategorie "Traveling"

16 Länder*Caches in 24 Stunden

Wenn Geocacher/-innen auf eine Reise gehen. Was war das für ein Wochenende. Ich kann abschließend sogar sagen, dass ich in der Tat einen Jetlag habe. Na gut, kein Wunder, wenn man innerhalb von 24 Stunden in mehr als 16 Länder gereist ist. Denn das war die Challenge, zu der „N52E10“ und „anke.rainer“ am Wochenende von Freitag den 20. März bis Sonntag den 22. März 2015 eingeladen hatten. Es ging um alles oder nichts: 16 Länder*Caches in 24 Stunden! #16in24

Meine Reise begann am Freitag um 16:55 Uhr, als ich voll bepackt mit einigen Tüten in den Regional Express von Hannover Hauptbahnhof nach Braunschweig fuhr. Pünktlich kurz vor sechs Uhr kam ich an und zog mein GPS-Gerät aus der Tasche. Der Startpunkt war am Busbahnhof, an dem sich schon einige Geocacher/-innen tummelten, denn der Abschied wurde natürlich passend mit einem Event zelebriert: GC5NMQQ Schwenkt das Taschentuch.

Travelbug 16 Länder*Caches in 24 StundenKurz vor sieben Uhr kam dann unser großes Reisemobil von Ulli Reisen an und wir verstauten das ganze Gepäck. Bei den Massen sah man schon, dass wir auf Weltreise gingen. Im Bus erhielten wir auf der Reise nach Hannover, da warteten weitere Geocacher/-innen, die ersten Instruktionen, wo protokollieren wir die gefundenen Caches, wie tracken wir den Bus, etc.

Natürlich hätte auch ich in Hannover einsteigen können, doch ich wollte von Anfang an dabei sein.

Kurzer Halt in Hannover bei dem Event „GC5NM9Q Goodbye Weltenbummler“ und schon waren wir vollständig. 41 Geocacher/-innen wollten die Challenge „16 Länder*Caches in 24 Stunden (#16in24) meistern.

Damit man einen Challenge-Cache erfolgreich loggen darf, muss man vorweg eine bestimmte Aufgabe lösen. In unserem Fall der „16 Länder*Caches in 24 Stunden“ Herausforderung, mussten wir 16 verschiedene Geocaches innerhalb eines Tages (also von 00:00 Uhr bis 23:59 Uhr) loggen. Die sogenannten Ländercaches liegen jedoch nicht außerhalb der Grenze von Deutschland. Als Land definiert, sind jeder Ort bzw. Ortsteil, Gemeinden oder Ortschaften, die den Namen eines Landes oder bekannter Stadt eines Landes tragen. Nur wenn innerhalb von 24 Stunden alle Länder* bereist wurden, gilt die Challenge als bestanden und darf geloggt werden.

Damit bei uns nicht nur das Reisen im Vordergrund steht, haben sich N52E10 und anke.rainer viele Gedanken gemacht. Der Spaßfaktor stieg enorm in die Höhe, da wir an jedem Ortsschild mit etwas Gebastelten oder einem passenden Kostüm posieren durften.

Die gesamte Strecke der Challenge“16 Länder*Caches in 24 Stunden“ konnte von allen Daheimgebliebenen verfolgt werden. Durch ein von N52E10 gebasteltes Tool, konnten alle Smartphonebesitzer/-innen im Bus live den Weg „tracken“, also die aktuelle Position an die Website senden. Gut, dass mein Samsung S5 MultiWindows unterstützt, so konnte ich neben dem Tracken auch twittern bzw. meine Freunde und Bekannte auf dem Laufenden halten.

Von Hannover aus ging es direkt zum ersten Cache nach Norwegen. Ca. eine Stunde vor Beginn der Challenge sind wir dort angekommen und konnten uns „warm“ machen. Dank gesponserte Flaschen Bier und Fassbrause von Oettinger und Sternburger Bier, gelang es uns auch ganz gut. Pünktlich um 00:00 Uhr befanden wir uns an der Dose, der Bus drehte schon, und wir loggten schnell. Damit wir bloß keine Zeit verlieren, sprangen wir auf und die Reise „16 Länder*Caches in 24 Stunden“ hatte begonnen.

Die Stimmung im Bus war super. Ob ein Quiz, Spiele, Basteln, es war eine schöne Fahrt. Zwei Vorträge wurden ebenfalls von zwei Geocacherinnen gehalten, die uns über das Eider-Sperrwerk und die Schlacht um Waterloo aufklärten.

Fähre 16 Länder*Caches in 24 StundenMorgens gegen kurz vor fünf Uhr erreichten wir Wischhafen, da wir mit der Fähre über die Elbe nach Glückstadt schippern wollten. Gegen 5:30 Uhr setzten wir uns dann in Bewegung und genossen, die frische Brise und konnten einen langsamen Sonnenaufgang beobachten.

Es ist Wahnsinn, wie wir in „16 Länder*Caches in 24 Stunden“ von Ort zu Ort reisten. Von Niedersachsen, nach Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und zurück. Von der Nord- zur Ostsee zum Arendsee. Besonders beeindruckend war auch der kleine Ausflug nach Kiel.

Wir sind zum Color Line Terminal gefahren, in dem auch die riesen Fähre nach Oslo stand. Viel Zeit blieb nicht, bis wir weiter mussten, aber ein wenig staunen und mit den Gedanken auf Reisen gehen war schon möglich.

Brasilien 16 Länder*Caches in 24 StundenKurz darauf waren wir schon wieder im Bus und kamen in Kalifornien und Brasilien an. Besonders Brasilien war schön, da wir hier am Strand saßen und das Meer beobachten konnten. Drei Mädels waren ganz hart! Bei Regen und Kälte sprangen sie quietsch vergnügt in die Ostsee. Respekt, das hätte ich nicht geschafft.

Bis zur Mittagszeit am Samstag waren wir alle ziemlich wach. Doch dann kam der Durchhänger und man nickte mal für wenige Minuten ein. Also so 10 Minuten, bis zum nächsten Auftrag der Orga. Dafür war der Abend dann umso stimmungsvoller. Die Sitzreihe von heikeoli2 und mir war, meines Erachtens, die Sieger in Waterloo. Auch wenn wir alle gemeinsam beschlossen haben, dass wir mit unseren gebastelten Schwertern eher nichts erreichen konnten. Vielleicht auch besser so.

Und wir haben es geschafft. Superpünktlich erreichten wir über eine Stunde vor Deadline unser Ziel. 22:46 Uhr waren wir in Kamerun und haben gemeinsam unsere geschaffte Challenge „16 Länder*Caches in 24 Stunden“ gefeiert. Fast landestypisch mit Kamerunern und Sekt.

Unsere Strecke führte uns in der Reihenfolge in folgende Länder:

  1. Route 16 Länder*Caches in 24 StundenNorwegen (GC1H1FM)
  2. Neuengland (GC5NHP3)
  3. Amerika (GC2HER8)
  4. Rußland (GC5NPXK)
  5. Nordpol (GC5N7WZ)
  6. Grönland (GC5NV89)
  7. Welt (GC45TJ8)
  8. England (GC5JWCN)
  9. Kalifornien (GC44W7C)
  10. Brasilien (GC5086E)
  11. Berlin / SH (GC5NWJH)
  12. Salem (GCG0T2)
  13. Picher (GC40RYD)
  14. Rom (GC5P024)
  15. Waterloo (GC2NPFZ)
  16. Kamerun (GC259N0)

Das waren die offiziellen Geocaches dir wir innerhalb der 24 Stunden finden mussten. Doch diese waren definitiv nicht alle. Insgesamt haben wir auf der Strecke von Braunschweig bis zum Ziel in Hannover 39 Geocaches gefunden und zwei Events besucht.

Welt 16 Länder*Caches in 24 Stunden

Was war das für eine Reise. Wahnsinn. Erst überlegte ich noch, ob ich für eine solche Challenge ein Wochenende opfere. Im Nachhinein wäre ich schön blöd gewesen, wenn nicht. Es war eine tolle Reise. Es war eine super Organisation von N52E10 und anke.rainer. Es waren superviele nette Geocacher/-innen dabei und die Stimmung im Bus war klasse. Ich freue mich, dass ich dabei sein durfte, und freue mich riesig über das Bestehen der Challenge „16 Länder*Caches in 24 Stunden“. Ich hatte währenddessen auch getwittert, unter dem Hashtag #16in24, könnt ihr gerne noch mal die Reise nachlesen.

Danke an alle Mitreisenden und vor allem an N52E10 und anke.rainer. Das war superklasse.

Ich hoffe, dass es bald wieder eine solche Challenge gibt. Ich überlege dann nicht mehr, sondern melde mich gleich an!

Habt ihr auch schon mal eine solche Geocaching-Reise wie die Challenge „16 Länder*Caches in 24 Stunden“ gemacht? Was für Herausforderungen habt ihr bereits gemeistert? Über eure Erfahrungen in den Kommentaren freue ich mich sehr.

In dem Sinne :)

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Schleuse Anderten – Hindenburgschleuse

Schleuse Anderten Mittellandkanal HindenburgschleuseDurch das Geocaching kommt man immer wieder an besondere Orte. Am vorletzten Wochenende sind OceanSea und ich zu einem Cache gefahren, der in unmittelbarer Nähe zum Mittellandkanal und zu einer Schleuse liegt: der Schleuse Anderten, auch bekannt unter dem Namen Hindenburgschleuse.

Die Schleuse befindet sich im Süd/Osten von Hannover und liegt in Anderten. Bereits 1919 begannen die ersten Erdarbeiten und Vorbereitungen für den Schleusenbau. 1924 begannen die Bauarbeiten. 1928 wurde die Schleuse vom damaligen Reichspräsidenten von Hindenburg eröffnet, das erklärt auch den Namen. Zur Zeit der Eröffnung war sie die größte Binnenschleuse in Europa. Auch heute ist sie noch die größte Schleuse am Mittellandkanal. Betrieben wird die Schleuse Anderten vom Wasser- und Schifffahrtsamt Braunschweig. Die zwei Schleusenkammern (Ost- und Westkammer) haben eine Länge von ca. 214 Meter und eine Breite von 12 Metern. Damit die Schiffe weiter auf dem Mittellandkanal schippern können, müssen sie einen Höhenunterschied von ca. 14,7 Meter überwinden.

Für die Schließung der Tore werden 86 Tonnen schwere Hubtore im Unterwasser und 20 Tonnen schwere Klapptore im Oberwasser genutzt. Die Schleuse Anderten ist eine Sparschleuse, das heißt, dass beim Schleusen ca. 75 Prozent des Wassers in 50 Sparbecken neben den Schleusenkammern gepumpt wird. Diese Becken sind stockwerkartig neben den Kammern angeordnet.

Ein Schleusenvorgang dauert in etwas 15 Minuten und es werden ca. 40.000m³ Wasser benötigt. Laut Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, sind die baulichen Gegebenheiten der Schleuse Anderten auch heute noch optimal, um selbst den zukünftigen Schifffahrtsverkehr zu genügen.

Rund um die Uhr, also 24 Stunden am Tag, ist die Schleuse in Betrieb, sodass laut der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes pro Jahr ca. 17.000 Schiffe und 11 Millionen Gütertonnen die Schleuse Anderten passieren. Ein Durchgang, mit Ein- und Ausfahrt der Schiffe, dauert in etwas 25 Minuten.

Gesteuert werden beide Schleusenkammern von der Leitzentrale Anderten (ehemalig die Fernbedienzentrale Anderten). Ebenfalls werden von hier aus die Schleusen in Linden und Bolzum fernbedient.

Schon bei der Anzahl an Schleusengängen ist es fast unmöglich, keinen Vorgang zu erwischen. Auch wir haben gespannt darauf gewartet, als das erste Schiff einfuhr, wie schnell ein solcher „Fahrstuhl“ funktioniert. Trotz eiskalter Hände und Finger, haben wir einige kleine Aufnahmen unseres Besuches festhalten können! Da ein Teil des Videomaterials noch fehlt, ich danke Apple :), hier schon mal ein Ausschnitt.

In dem Sinne :)

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Park der Sinne

Mitten in Laatzen befindet sich ein wunderschöner Park, der die Menschen einlädt zum Verweilen, die Natur zu genießen und vor allem um auf Entdeckungstour zu gehen. Der Park der Sinne ist ein Projekt der Expo 2000, der Weltausstellung in Hannover, und wurde auf einer ehemaligen Mülldeponie errichtet. Der Park gehört zur Stadt Laatzen und wird unterstützt durch den Förderverein „Park der Sinne e. V.„. Der Garten- und Landschaftsarchitekt Hans-Joachim Adam, hat das Konzept zu diesem vielfältigen Park entwickelt, und unter seiner Leitung wurde diese Grünanlage umgesetzt.

Übersicht Park der Sinne EarthCache GC4BR8VNeben einem gemütlichen Rundgang durch den Park kann man seine Sinne schweifen lassen, oder besser noch aktivieren und schärfen. Denn es gibt verschiedene Entdeckungen im Bereich der vier Elemente: Wasser, Feuer, Luft und Erde, die nur mit Körper, der Seele oder dem Geist zu finden sind. Geschmacks- und Geruchsproben sind neben dem Hören und Sehen und Fühlen natürlich erlaubt.

Und es gibt einiges zu entdecken: einen Kräutertisch, den Echogarten, die Klangschalen, den Summstein, den Märchenwald, die Quelle, das Instektenauge, eine große Sonnenuhr, Wasserspiele, den Sabbattisch und vieles mehr. Ein weiteres Highlight sind die verschiedenen Gesteine, die im Park der Sinne zu finden sind. Im gesamten Park trifft man auf eine geologische Vielfalt an Gesteinen des niedersächsischen Berglandes und des Harzes. Sogar ein „erzählender Stein“ ist zu finden. Er berichtet von den verschiedenen Vorkommen.

Eine Freilichtbühne mitten im Park lädt die Besucherinnen und Besucher von nah und fern zu regelmäßigen Veranstaltungen ein.

Zum Verweilen lädt auch das „Café der Sinne“ ein, das die Besucherinnen und Besucher mit verschiedenen Köstlichkeiten versorgt.

Wie komme ich auf den Park der Sinne? Mir ist der Park schon länger bekannt, da ich in der Nähe arbeite, heute allerdings habe ich den Park mit anderen Augen besucht. Es war ein EarthCache, der mich an diesen besonderen Ort brachte. Der Cache „GC4BR8V Glubschi und die Steine der Sinne -EarthCache-“ hat 4 Stationen, an denen man etwas über die verschiedenen Gesteine und den Park lernen kann.

Die Aufgaben waren sehr schön gewählt. Zum einen muss man dem „erzählenden Stein“ lauschen, dann zwei besondere Steine beschreiben und einen kleinen Selbstversuch mit Wasser und einem Gestein durchführen. Der EarthCache im Park der Sinne hat sich wirklich gelohnt, denn der Park ist immer wieder eine Reise wert. Toller Cache, toller Park, so macht Cachen Spaß! Ein weiterer Multi mit neun Stationen wartet schon auf mich.

In dem Sinne :)

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Tag der Deutschen Einheit

Tag der Deutschen Einheit 2014 in HannoverHeute am dritten Oktober weiß jede bzw. jeder Deutsche, dass der Tag der Deutschen Einheit gefeiert wird. Dieser Feiertag steht für die Wiedervereinigung Deutschlands, der Zusammenschluss der Bundesrepublik Deutschland mit der Deutschen Demokratischen Republik. Seit dem 3. Oktober 1990 ist die Wiedervereinigung vollständig abgeschlossen und Deutschland feierte seine 16 Bundesländer.

Jedes Jahr an diesem Feiertag gibt es einen Austragungsort, an dem die verschiedenen Bundesländer sich auf einem Bürgerfest vorstellen dürfen. In diesem Jahr, dem 25. Jahr nach der Wiedervereinigung, stand Hannover im Mittelpunkt Deutschlands. Hannover war der Austragungsort der diesjährigen Einheit. Unter dem Motto „Vereint in Vielfalt“ erinnern zwei spannende Programmtage, der 2. und 3. Oktober 2014, mit verschiedenen Ausstellungen, Diskussionen, Präsentationen etc. an die getrennten, die gemeinsamen und vor allem die kommenden Zeiten.

Die Ländermeile zum Tag der Deutschen Einheit befand sich am Ufer des Maschsees und bot jedem Bundesland die Möglichkeit seine vielfältigen Regionen, Geschichten und Traditionen aber auch Visionen vorzustellen. Abgerundet wurden die einzelnen Präsentationen mit landestypischen Speisen und Getränken oder auch Persönlichkeiten und Musik.

Schon im Vorfeld habe ich das Verkehrschaos in der niedersächsischen Hauptstadt mitbekommen, denn neben dem täglichen Verkehr findet aktuell das Oktoberfest statt und auch die IAA auf dem Messegelände war noch im vollen Gange. Als da noch die ersten Vollsperrungen aufgrund des Festes zum Tag der Deutschen Einheit dazu kamen, war das Autofahren in Hannover keine Freude. Also wusste ich heute Morgen, dass es nur eine Möglichkeit gab: ab ins Netz, Niedersachsen-Ticket gekauft, und mit dem Metronom in die Hauptstadt und den Tag der Deutschen Einheit feiern.

Schon am Bahnhof war eine tolle Stimmung und viel Musik vertreten. Vom Bahnhof zum Maschsee führten immer wieder einzelne Musikgruppen, Fanfarenkorps, leckere Verköstigungsstände, sodass man direkt zum Fest getragen wurde.

Ich habe ja geahnt, dass es voll wird, dass es allerdings so ein gut besuchter Nationalfeiertag wurde, habe ich nicht gedacht. Allerdings waren es teilweise so viele Besucherinnen und Besucher, dass man gar nicht die Chance hatte, alle Stände in Ruhe und mit der eigentlich notwendigen Aufmerksamkeit besuchen konnte. Das Flanieren am Maschsee bei bestem Wetter und die Entdeckungsreise durch die einzelnen Bundesländer hat richtig Spaß gemacht und hat sich definitiv gelohnt.

Weiter gab es drei große Live-Bühnen verteilt im Stadtgebiet, vom NDR, Radio ffn und Hitradio Antenne. Sie hatten neben kleineren Auftritten von lokalen Künstlern und Sportlern, auch große Künstler, wie Elaiza, Jupiter Jones, Laith Al-Deen, im Repertoire des Feiertages Tag der Deutschen Einheit.

Im HCC (Hannover Congress Center) haben der Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel den offiziellen Festakt eröffnet, zu dem über 1000 geladene Gäste kamen.

Gut, dass wir schon gegen 11:30 Uhr in Hannover angekommen sind, denn mit dem Nachmittag füllte sich die Bürgermeile immer mehr.

Ich freue mich über diese Veranstaltung und habe in diesem Jahr wieder etwas Neues gelernt, denn ich wusste nicht, dass es wechselnde Austragungsorte zum Tag der Deutschen Einheit gibt. Laut Schrittzähler haben wir ca. 10 Kilometer zurückgelegt und ich war froh, gegen 16:30 Uhr im Zug zurück zu sitzen, obwohl ich das Feuerwerk und die Lichtershow auf dem Maschsee noch gerne gesehen hätte.

In dem Sinne :)

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WildPark Lüneburger Heide

Heute stand er an: unser Ausflug in den WildPark Lüneburger Heide Nindorf-Hinstedt. Ich kenne diesen Tierpark schon, da ich schon früher oftmals mit meiner Familie dort hingefahren bin, als wir in der Heide den Urlaub verbrachten. Da wir aktuell ja auf einem Campingplatz in Lüneburg einquartiert sind, wollten wir uns diesen Spaß natürlich nicht entgehen lassen und sind nach Nindorf gefahren.

Der Eintritt ist recht günstig und kostete pro erwachsene Person nur 10 Euro. Für Kinder kostet der Eintritt 8 Euro und Hunde dürfen für einen Euro ebenfalls mit in den WildPark genommen werden. Der Tierpark ist das ganze Jahr über geöffnet, nur sollte man sich vorher über die verschiedenen Öffnungszeiten zur Haupt- bzw. Nebensaison erkundigen.

WildPark Lüneburger Heide ParkplanInsgesamt bietet der WildPark auf einer Fläche von rund 60 Hektar über 1.200 Tiere und 140 verschiedene Tierarten aus den unterschiedlichsten Bereichen aller Kontinente. Von den einheimischen Heidschnucken, über Sibirische Tigern, Wisents, schottischen Hochlandrindern, vorbei an verschiedenen Hühnern, Enten und Greifvögel, zu den Eseln, Hirschen, Elche und Wölfen, sind viele spannende Wildtiere im WildPark Lüneburger Heide zu entdecken.

An den jeweiligen Gehegen sind Informationstafeln angebracht, auf denen interessante Fakten zu den Tieren und der eigentliche Heimat den Besucherinnen und Besuchern nahe gebracht werden. Dank eines QR Codes an den Tafeln, können die Informationen auch in anderen Sprachen abgerufen werden.

 

Meine größte Sorge im WildPark Lüneburger Heide waren jedoch die Freilaufgehege, durch die man gezwungenermaßen durch muss, um den Rundweg fortzuführen. Die freilaufenden Rehe analysieren die Besucherinnen und Besucher genau, sobald sie das Futter, dass man an den verschiedenen Automaten für einen Euro kaufen kann, riechen oder das Rascheln der Boxen hören. Die Tiere nehmen sofort die Verfolgung auf und schnüffeln an den Taschen und Händen. Ich kam relativ ruhig durch das Gehege. Ein Glück :).

Neben den Rundgängen, werden auch verschiedene Shows angeboten. Es gibt Vorträge zu den Tigern oder den Wölfen, aber auch diverse Vogel- und Greifvögelshows oder Tierfütterungen, wie die Otterfütterungen.

Es war ein schöner Nachmittag, den wir im WildPark Lüneburger Heide verbracht haben. Abgeschlossen haben wir den Besuch mit einem Geocache, der direkt vor dem Parkgelände versteckt war. Dort durfte ich nicht nur ein Smiley setzen, sondern konnte auch noch zwei weitere TravelBugs discovern.

Es wird sicherlich nicht mein letzter Besuch dort gewesen sein! Lieber Tierpark in der Heide, ich komme wieder!

In dem Sinne :)

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Sonne, Regen, Smartphone, Lüneburg

Und täglich grüßt das Murmeltier. Gestern hatten wir wunderschönes Wetter, es war warm, die Sonne schien und wir konnten in Ruhe los ziehen, Lüneburg zu erkunden.

Badesee in LüneburgUnd Lüneburg bietet einiges. Bemerkenswert finde ich, dass von einer typischen Uniformisierung, wie in anderen Großstädten, weniger die Rede sein kann. Natürlich findet man viele bekannte Geschäfte und Restaurants, allerdings auch noch regionale und vor allem kleine Lokale Geschäfte, die den Besuch der Heidestadt interessant machen.

Nach dem gemütlichen, und auch warmen Bummeln, ging es dann noch zum Einkaufen in den Aldi. Das Wetter muss ausgenutzt werden und die nächsten Bratwürstchen und das Grillfleisch wurde eingekauft.

Heute Morgen, nun ja. Es überraschte uns nicht, stand die Regenwolken dick und schwarz wieder über uns. Die Angst überkam uns, dass wieder ein total verregneter Tag folgen wird. Wir haben zwar draußen noch gefrühstückt, zogen uns dann aber zurück ins Zelt um den Tag in Ruhe zu starten und haben erste Pläne über mein zukünftiges Smartphone geschmiedet.

Kartoffelsalat in LüneburgAusgang: entweder zieht es mich wieder zu Samsung oder ich warte auf das neue Google Smartphone Nexus X (so der angeblich aktuelle Name). Alle anderen Modelle überzeugen mich zurzeit nicht. Eventuell kommt noch das LG G3 in die engere Auswahl, nur ist das schon ziemlich groß. Die KeyNote von Apple heute Abend? Ach die ist mir ziemlich egal.
Ich bin ja vom Grundsatz her mit dem aktuellen Nexus 5 zufrieden. Doch nach einem Jahr, freut man sich auch über einen Fortschritt, oder?
Irgendwie schaffen wir es nie, unsere Smartphones richtig aufzuladen. Trotz Ladegerät und Powerbank ist mein Nexus immer leer (verständlich bei der ganzen WLAN- und Netzsuche). Leider scheint die Sonne nicht so viel, dass mein Solarpanel nicht zum Einsatz kommt.

Ich setze jetzt Kartoffeln auf für den heutigen Kartoffelsalat und wünsche mir einen trockenen und warmen Nachmittag in Lüneburg, ich will doch noch in den Badeteich bzw. in die Ilmenau.

In dem Sinne :)

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Camping in Lüneburg

Camping in Lüneburg ZeltUnd da ist er, der Urlaub. Es wurde aber auch Zeit. Drei Wochen wird er gehen, davon ist eine Woche allerdings schon rum.Doch richtig losgehen tut er erst jetzt. In Lüneburg. Camping. Wir haben uns entschieden im Norden zu bleiben und zwei Wochen in Lüneburg zu Zelten.

Gestern, Samstag, sind wir bei tollsten Wetter losgefahren und kamen bei strahlenden Sonnenschein auf dem Campingplatz „Rote Schleuse“ an. Dieses Mal sollte das Zelt von Anfang an richtig aufgebaut werden, nicht so wie damals am Arendsee. Man staune, wie viel Platz man im Vorzelt auf einmal haben kann. So macht Camping Spaß!

Kurz die Umgebung erkundet, wollten wir uns nur kurz hinlegen und bums… Kamen zwei Stunden Mittagsschlaf bei raus. So ein Mist, ich vertrage es überhaupt nicht und bin total matschig hinterher.

Camping in Lüneburg Der KocherNaja, nicht nur ich. Auch der Sonnenschein war wohl nicht mehr so gut drauf und dunkle, schwarze Gewitterwolken zogen auf. Dann ging das Donnern auch schon los. Das Grillen fiel also ins Wasser und unsere Nudeln somit dann auch, die schmeckten aber umso mehr.

Erste Nacht im Zelt haben wir aber gut überstanden. Es hat zwar sehr stark gewittert und das Zelt leuchtete so stark auf als wäre es Tag, aber es war warm und gemütlich.

Camping in Lüneburg Auf zum CachenHeute Morgen tropft es noch ein bisschen, aber das pusteten wir auch noch weg, so dass wir gemütlich frühstücken und anschließend zur ersten Geocaching Runde aufbrechen konnten.

Heute Nachmittag geht es auf nach Lüneburg. Wir haben schon gesehen, dass es ordentlich Sushi Läden gibt. Wie können wir da nein sagen?

In dem Sinne :)

 

 

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Geocaching-Steinbergrunde Delligsen

Heute wurde es langsam mal wieder Zeit auf Geocaching-Cachesuche zu gehen. Ich habe mir eine kleine Runde bei Delligsen ausgesucht mit 7 Caches, gelegen an einem Berg und einem Waldrand.

Steinberg 1- 7 von Delliman

Als ich in Delligsen angekommen bin, dachte ich, als ich den Berg sah, dass ich keine große Lust auf eine Bergwanderung habe, aber zum Glück bin ich wirklich losgegangen. Es war eine total schöne Cache Runde, die mit Kreativität glänzte. Der Owner hatte sich wirklich Mühe gegeben. So macht Geocaching Spaß!

In der unteren Galerie habe ich euch mal einige Fotos von den Caches hochgeladen. Aber Achtung, wer sich den Spaß am Cachen nicht verderben möchte, da er/sie vielleicht selber noch diese kleine Runde absolvieren will, sollte sich die Bilder vielleicht nicht anschauen. Ich rufe allgemein mal den SpoilerAlert aus :)

Nach der Runde bin ich dann noch an der B3 einem Travelbug Hotel begegnet, dass unbedingt gefunden werden wollte.

TB Hotel B3 von Doc7204

Und siehe da, ich hatte sogar noch einen nagelneuen Travelbug Dog Tag bei mir in der Geocaching Tasche, den ich dann natürlich gleich mal auf die Reise geschickt habe. Zusammen mit dem Einkaufswagenchip von „Der Gründel“, ich ich gewonnen habe, ist nun ein weiterer Travelbug im Umlauf, der die Welt erkunden darf. Allerdings hoffe ich, dass dieser etwas weiter reisen darf, als mein letzter Bug, der nach wenigen Kilometern vermisst wurde. Also falls ihr meinen EKW Travelbug mal findet, gleich loggen und weiterreisen lassen.

Schön mal wieder auf einer GPS Geocaching Schatzsuche gewesen zu sein.

In dem Sinne :)

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Neue Laufstrecken

Ich mag es ja gerne zu joggen, allerdings nerven mich recht schnell immer dieselben Strecken auf und abzulaufen. Und so ging es mir auch heute Morgen mal wieder. Und so suchte ich mal nach neuen Laufstrecken in der Gegend. Da in der näheren Umgebung viele von mir schon so abgelaufen wurden, dachte ich mir, nimmst’e das Auto und fährst halt ein Stück.
Und so habe ich bei Runtastic zwei Strecken gefunden, die zwar anspruchsvoll aber interessant waren. Naja, anspruchsvoll für mich, andere Jogger mögen über diese Höhenmeter lachen, ich bin allerdings nicht gewohnt, Höhenmeter zu überwinden.

Also eine Laufstrecke befindet sich im Duinger Wald, einer in Eimer und dem Thüster Berg. Heute Morgen entschied ich mich für die Strecke im Wald, und schon waren die Sachen gepackt und meine Reise ging los. Auf der Fahrt geht man noch mal alles durch, und auch Zweifel kamen auf, wenn man das nicht schafft. Aber man kann ja immer noch zurückgehen oder umkehren.

Apemap zum Orientieren beim Lauf

Apemap zum Orientieren beim Lauf

Auf dem Parkplatz in Duingen angekommen schnallte ich mir schnell den Pulsgurt um, startete das Polar GPS Gerät trank noch einen Schluck und wollte mir die Strecke raussuchen…….. Wie schön und toll die Online-Welt doch ist, wenn man keinen Netzempfang hat. Problem an der Sache ist, das ist zwar ein „einfacher Rundlauf“ ist, allerdings der Wald Tausende Abzweigungen mit sich bringt und ich nur einmal am Rand des Waldes zum Geocachen war.
Orientierung… Also langsam und vorsichtig wurde also der Parkplatz nach einem Funken Empfang abgesucht. Dauerte auch nur 10min und die Strecke konnte endlich geladen werden. 10 Minuten, die fast endlos sind, wenn man bedenkt, wo man da schon alles sein könnte :D.

Zusätzlich zu der Runtastic-App hatte ich mir vorher noch eine Art Wanderapplikation heruntergeladen, und vorsichtshalber auch die GPX Datei hereingeladen. Da die Zoom-Funktion in Runtastic nur gering ausfällt,
wollte ich im Zweifel diese App nutzen. Und ich muss sagen, dass mir die App: ApeMap sehr gut gefällt, einfach zu bedienen ist und auch mit verschiedenen Karten und Ansichten zu nutzen ist. Bei einigen Abzweigungen war sie eine tolle Hilfe!

Ich bin froh, dass ich diese 13,71 Kilometer geschafft habe und vor allem bin ich froh, dass ich mir die richtige Richtung des Rundlaufes ausgesucht hatte! Man merkt wirklich, dass ich absolut untrainiert beim Joggen mit Höhenmetern bin. Somit hab ich diese Höhenmeter zwar geschafft, auch wenn es langsam war, dafür konnte man bergab dann sich in Ruhe auslaufen.

Auswertung des Laufes bei Runtastic

Auswertung des Laufes bei Runtastic

Vor der vermeintlichen letzten Abbiegung sah ich quasi fast durch das Gebüsch schon den Parkplatz und schloss innerlich zufrieden mit der Runde ab, wollte noch mal leicht Gas geben, als ich nach der Kurve feststellte, Parkplatz? Bestimmt, nur mit Sicherheit nicht hier. Kurzer Blick in die Apemap und festgestellt…. es fehlt noch knapp ein Kilometer… Naja also noch mal sammeln und nicht verzweifeln. Grade nach der Freude zieht sich dann die letzte Strecke leider etwas.

Doch ich hab es geschafft. 13,71 Kilometer in 1 Stunde und 11 Minuten und 251 Höhenmetern.

 

Für denn Fall ich hätte mich verlaufen, hätte Twitter mich bestimmt rausgeholt 😀


 

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Der Regentag

Was ein Sonne-Regen-Tag…
Er begann schon bescheiden gegen 6 Uhr, als ich mitten aus dem Schlaf gerissen wurde, da ich keine Luft mehr bekam und Kopfschmerzen hämmerten. Also entweder bin ich wirklich irgendwo gegen allergisch oder ich weiß es echt nicht mehr. Einziger Lichtblick war, dass die Sonne schien und ich gleich losjoggen wollte. Gleich den Tag nutzen!
Leichter gesagt, als getan. Weder die Kopfschmerzen ließen nach, noch fand ich meine Polar Pulsuhr, ohne die ich nicht joggen wollte. Also vorsichtig und versucht ruhig das Haus durchsucht, vergebens. Die Anzeige der „Genervtheits-Skala“ wuchs und wuchs, sodass ich mein Vorhaben vorerst cancelte und einfach nur frische Brötchen vom Bäcker holte.

Nach dem Frühstück fand ich dann meine Uhr, anscheinend habe ich sie im Schlaf abgemacht…toll…. So konnte ich noch vor dem Regen los und bin ca. 9,5km von Wettensen nach Hause gejoggt. Neuer Rekord vielleicht nicht, allerdings mit einem schönen Durchschnitts-Pace von 4:33min/km. Und ein Glück, dass ich noch in der Sonne gelaufen bin.

Wie schon angekündigt, verdunkelte sich das Wetter zum Nachmittag hin dermaßen, dass es nur noch schüttet und gewitterte, von einem Unwetter will ich aber nicht sprechen. Schade nur, dass für heute das Frühlingsfest in Gronau geplant war. Also Schirm gegen den Regen eingepackt und losgegangen. Einmal rübergehen kann man ja mal und man ist ja nicht aus Zucker.
Doch wie erwartet bei Regen fiel gegen 15 Uhr die Besucheranzahl eher gering aus. Die Stadtwette haben wir leider verpasst.
Schade für Gronau, die Veranstalter und die Verkaufsstände. Dennoch habe ich einige Impressionen mal festgehalten.

Eigentlich wollte ich noch einen schönen Blue-Ray-Film für heute Abend besorgen, das habe ich wohl vergessen. Zur Not wiegt mich Pearl.TV oder andere Verkaufssender in den Schlaf. Schnell beenden einen solchen verregneten Regentag :).

In dem Sinne :)

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