Artikel zu Kategorie "Kunst & Kultur"

2254 ist nun vorbei

Wer kennt das nicht, liegt nachts wach, kann nicht pennen und in der Glotze kommt auch nur Mist? Na gut, abgesehen von tollen Schnäppchen auf Pearl.TV bzw. individuell einsetzbaren Lock & Lock Dosen auf QVC. Ich habe dann ab und an das Radio eingeschaltet in bin ca. 2006 bei einem Sender hängen geblieben und mich in die verschiedenen Diskussionen einer Sendung vertieft: 2254.

Ich habe schon vor einiger Zeit den Radiosender Deutschlandradio Kultur entdeckt und mit ihm die nächtliche RadioTalksendung, die den Hörerinnen und Hörern ein Forum geboten hat sich nachts zwischen 1:05 Uhr und 2 Uhr über tagesaktuelle Themen auszutauschen.

Radiotalk 2254

Radiodiskussion 2254

Die Sendung lief über 23 Jahre im Radio, zuerst bei RIAS, Deutschlandradio Berlin und schlussendlich bis Juni 2014 bei Deutschlandradio Kultur.

Anrufen konnten alle unter der europaweit kostenlosen Rufnummer: 0800 2254 2254. Die Nummer hat der Sendung auch den Namen gegeben. Nun soll es vorbei sein. Am 20. Juni 2014 lief die letzte Sendung, moderiert vom „dienstältesten Moderator der Sendung“ Oliver Thoma. Begründung ist eine allgemeine Programmreform des Senders. Es heiße, dass sich das Programm auch mehr vom Schwestersender Deutschlandfunk abheben solle. Anstelle des täglichen Radiotalks wird nun die musikalische Sendung „Tonart“ um eine Stunde erweitert, auf insgesamt 3 Stunden.

Ich gebe zu, dass ich die Sendung nicht jeden Morgen gehört habe, allerdings war sie seit ca. 2006  ein ständiger Begleiter als ich ein Jahr in Spanien lebte, sowie heute noch auf dem Weg zur Arbeit. Podcast sei Dank. 

Einige Hörerinnen und Hörer kämpfen durch eine Petition oder anderen Zusammenschlüssen für eine Fortsetzung des Radiotalks:

#2254 muss bleiben: Deutschlandradio will demokratischste Radiosendung Deutschlands einstellen

Nachtgespräche auf Deutschlandradio Kultur retten

Schade, dass diese Sendung eingestellt wurde.
Vielleicht hört man sich an anderer Stelle nochmal.

In dem Sinne: Guten Abend Frau Kolkmann, guten Abend in die Runde….

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Zweites Semifinale

Gestern Abend war es soweit. Um 21 Uhr gingen in Kopenhagen die Lichter an und die zweite imposante Live-Show, das zweite Semifinale, des Eurovision Song Contest 2014 startete. Auch diesmal traten einige starke, einige weniger starke Kandidatinnen und Kandidaten aus 15 Ländern an. Klar war nur, für fünf Länder war das Semifinale die letzte Etappe in dem diesjährigen ESC.

Eurovison Song Contest - 2. Semifinale

Eurovison Song Contest – 2. Semifinale

Der wohl spannendste und umstrittenste Auftritt, auf den die Zuschauerinnen und Zuschauer gefiebert haben, war Conchita Wurst aus Österreich. Der Österreicher Tom Neuwirth steht als Travestiekünstler Conchita Wurst, elegant gekleidet mit einem schwarzen Bart auf der Bühne. Grade im Vorfeld des Semifinales gab es viel Tumult um dessen Auftritt, neben Petitionen gegen den Auftritt, „Die Teilnahme ist beleidigend“, hieße es wohl, so Eurovision.de, dass diese Art zu Leben für die weißrussische Gesellschaft „inakzeptabel“ sei und dieses eine Gefahr für Kinder darstelle, es sei eine „Brutstätte der Sodomie“. (Zitat 1, Zitat 2).

Nun aber zum Semifinale zurück. Für mich war es gestern der spannendere Abend von beiden Halbfinalen, da sich hier eine größere Traube meiner Favoriten im Rennen befand.

Let the Song Contest begin!

Malta startete direkt Firelight und „Coming Home“ und legte die Latte auf ein sehr hohes Niveau.

Nach Israel und einem akzeptablen Auftritt, der leider nicht für das Finale gereicht hat, kam Norwegen. Ein stämmiger Mann, Carl Espen, ehemals Türsteher, sang im zweiten Semifinale die Ballade „Silent Storm“. Schon auf dem aktuellen Album des Song Contests hat mich das Lied wenig begeistert, auf der Bühne irritierte es mich noch viel mehr. Woher dann die große Zustimmung kam und schlussendlich das Finalticket…, macht euch am besten selber ein Bild.

Den verrücktesten Auftritt dieses Semifinales hatte allerdings Georgien. Georgien schickten The Shin & Mariko ins Rennen mit dem Song „Three Minutes to Earth“. Was der Fallschirmspringer auf der Bühne sollte, ach fragt besser nicht. Der Song selber war zwar nicht mein Fall, allerdings hob er sich gut von den anderen Ländern ab! Und das macht ja grade den Reiz am ESC aus. Dennoch leider nicht mehr dabei. Schade.

Auch Polen legte eine gute Performance mit einem ungewöhnlichen Song hin. Meine Befürchtungen sind allerdings wahr geworden. So habe ich erst nicht an einen Einzug in das Finale geglaubt, wurde aber eines besseren belehrt.

Und dann folgte definitiv der bisher größte, glamouröseste Abend der bisherigen Auftritte. Conchita Wurst präsentierte sich nicht nur in einem großartigen Bühnenbild, auch gesanglich ließ sie viele Künstlerinnen und Künstler einfach weit hinter sich. Auch wenn die Österreicher bis zum letzten Platz um das Finale bangen mussten, der Einzug war eigentlich klar! Verdient!

Litauen versuchte sich nach dem gewaltigen Auftritt von Conchita noch mit „Attention“ und der Sängerin Vilija Mataciunaite Gehör zu verschaffen, ging schlussendlich dann leider unter. Und dann, meine persönliche Nummer 2 meines Rankings! Finnland. Softengine brachten etwas Rock mit „Something Better“ in den ESC und durften sich zu Recht über einen Einzug ins Finale freuen.

Den typischen ESC Sound brachte dann Irland nach Kopenhagen, der sich nach diesem Semifinale bereits verabschieden muss. Was macht eigentlich dieser Robin Thicke da auf der Bühne und wo sind die nackten Frauen und Ballons?  

Und Weißrussland sollte recht behalten. Sie haben den Sprung vom Semifinale ins Finale geschafft.

Dass allerdings Mazedonien nicht mehr dabei ist habe ich nicht verstanden. Gerne hätte ich ein Finalticket an Tijana Dapcevic gegeben. Schließlich war sie in meiner Liste in der Top 10!


Hier brauch ich gar nichts sagen! Wahnsinns Auftritt, super Stimmung und Twitter überschlug sich mit Nachrichten über den Sänger! Ihr wollt überzeugt werden? Gerne! Hier der Auftritt vom zweiten Semifinale:

Dann folgten noch Griechenland mit einer durchwachsenden Performance, aber zum Glück der Griechen im Finale sowie Slowenien mit einem tollen Auftritt und einem Ticket ins Finale. Das letzte Land war Rumänien. Das Lied Miracle von Paula Seling & Ovi ist zwar gut, allerdings war es sehr laut, da waren die Zuschauerinnen und Zuschauer auf jeden Fall wieder wach!

Zusammengefasst verabschiedeten sich gestern Abend, und das mit einem kräftigen Tschüss, Auf Bald und Auf Wiedersehen:

Israel, Georgien, Litauen, Irland und Mazedonien!

Tolle Show! Super zweites Semifinale! Und immer wieder ein großartiges Bühnenbild! Da freue ich mich schon auf morgen Abend! Zur großen ESC PARTY 2014! Ich kann es kaum erwarten, wenn es wieder heißt:

LET THE SONG CONTEST BEGIN!

In dem Sinne! 🙂

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Teilnehmer 2. Halbfinale ESC 2014

Heute Abend findet das zweite Halbfinale des Eurovision Song Contest 2014 statt!

In der Tabelle habe ich mal die 15 Kandidatinnen und Kandidaten, die heute antreten, mit meiner persönlichen Ranking-Liste aufgeführt. Nur 10 Künstlerinnen und Künstler können sich für das große Finale am Samstag qualifizieren.

Nicht über die Platzierungen wundern, das sind die Gesamt-Platzierungen aller Teilnehmenden, sprich inkl. Big-Five, Gastgeberland und den schon vom ersten Halbfinale eingezogenen Kandidatinnen und Kandidaten! Insgesamt bleiben aktuell noch 31 Kandidaten von ehemals 37 übrig. Im Finale nehmen 26 Länder teil.

Platzierung Land Künstler/in Song
2 Finnland Softengine Something Better
3 Schweiz Sebalter Hunter Of Stars
7 Malta Firelight Coming Home
8 Mazedonien Tijana Dapcevic To The Sky
9 Slovenien Tinkara Kovac Spet (Round And Round)
10 Israel Mei Finegold Same Heart
11 Irland Can-Linn Heartbeat
13 Rumänien Paula Seling & Ovi Miracle
14 Griechenland Freaky Fortune feat. Risky Kidd Rise Up
15 Österreich Chonchita Wurst Rise Like A Phoenix
17 Litauen Vilija Mataciunaite Attention
22 Weißrussland Teo Cheesecake
25 Georgien The Shin & Mariko Three Minutes To Earth
27 Polen Donatan & Cleo Slavic Girls
28 Norwegen Carl Espen Silent Storm

Das zweite Halbfinale wird wieder Live auf EinsPlus ab 21 Uhr übertragen! Ich drücke die Daumen und wünsche allen viel Spaß!

In dem Sinne!

 

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Das war das erste Halbfinale

So schnell ist das erste Halbfinale des ESC 2014 vorbei und die ersten Kandidatinnen und Kandidaten sind rausgeflogen. Ich hatte ja hier meine ganz persönliche Liste der Favoritinnen und Favoriten aufgestellt. Das erste Halbfinale war allerdings überwiegend mit den Künstlerinnen und Künstlern besetzt, die sich auf meiner unteren Hälfte der Liste befanden.

Eurovison Song Contest - 1. Halbfinale

Eurovison Song Contest – 1. Halbfinale

Also wer ist raus und wer darf darf noch zittern?

Wir sagen Tschüss, Au revoir, Adios, Ciao und Good bye zu:

  • Lettland – Aarzemnieki – Cake To Bake (35)
  • Estland – Tanja – Amazing (16)
  • Albanien – Hersi Matmuja – One Night’s Anger (28)
  • Belgien – Axel Hirsoux – Mother (33)
  • Moldau – Cristina Scarlat – Wild Soul (31)
  • Portugal – Suzy – Quero ser tua (24)

Die Zahlen hinter den Kandidatinnen und Kandidaten zeigen an, welchen Platz sie in meinem Ranking eingenommen haben. Hier fällt nur Estland auf, die mit dem 16. Platz in meinem Finale hätte singen sollen, genauso wäre Portugal knapp reingekommen.

Überrascht war ich über Schweden, die einfache Performance und die Stimme von Sanna Nielsen waren echt gut! Die Ballade fand ich sehr schön, habe ich eigentlich zu Unrecht so tief platziert: Platz 20. Twitter überschlug sich mit Meldungen, dass es die schwedische Helene Fischer sei, meiner Meinung ist es eher das Abbild von Britt in jungen Jahren.

Auch Tick-Tock aus der Ukraine von Maria Yaremchuk hat klar überzeugt und hat für gute Laune im Publikum und bei mir vor dem Fernseher gesorgt.

Auch ein alter Bekannter war wieder dabei und versuchte sich noch Mal im ESC zu verwiegen. Ralph Siegel! Er schrieb das Lied für San Marino: „Maybe“ gesungen von Valentina Monetta. Er lies es sich auch nicht nehmen gleich selbst am Flügel auf der Bühne zu sitzen. Und siehe da?! Er hat es geschafft! Er ist im Finale. Die Twittergemeinde hatte schon Angst, dass er Schnappatmung bekommt.

Die Überraschung des Abends waren die Niederlande im ersten Halbfinale. Das ruhige Lied „Calm After The Storm“ von The Common Linnets ist einer der Favoriten der Zuschauerinnen und Zuschauern, meine Twitter-Timeline war total begeistert von diesem Song. Doch mich konnte nur das Bühnenbild überzeugen. Ich verstehe den Hype nicht. Dennoch Glückwunsch zum Einzug ins Finale. Bei mir hatten ihr den letzten Platz.

Meine Euphorie galt ganz klar dem ungarischen Künstler András Kállay-Saunders mit „Running“.


Schön ist, dass auch die Moderatoren während des ersten Halbfinale twitterten.

 

Halbfinale inkl. SecondScreen bei Einsplus!

Halbfinale inkl. SecondScreen bei Einsplus!

Aus dem ersten Halbfinale gratuliere ich: Montenegro, Ungarn, Russland, Armenien, Aserbaidschan, San Marino, der Ukraine, Schweden, den Niederlande, und Island zum Einzug ins Finale.

Ein Wort noch zur Übertragung! EinsPlus sowie Phoenix haben das Halbfinale übertragen. Bei Phoenix konnte man den Contest in Vollbild und ganz traditionell schauen. EinsPlus wurde gleich zur „SocialMedia-App“ die gleich eine Twitter/Facebook/Instagram Timeline einblendete! Eine gelungene Einbeziehung des Netzes! Gefiel mir sehr gut, als ich mich selbst dann sogar dort entdeckte, freute ich mich umso mehr! So macht TV & SocialMedia Spaß!

Heute Abend geht es weiter! Die nächste Runde des Halbfinale beginnt wieder um 21 Uhr! Ich freue mich wieder sehr drauf. Wer dieses mal im Halbfinale steht seht ihr hier.

In dem Sinne!

Europe Start Voting Now!

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Der Eurovision Song Contest 2014

Die Woche hat begonnen, die Woche des Eurovision Song Contest 2014. Dänemark hat letztes Jahr in Malmö, Schweden, mit Emmelie De Forest und dem Titel „Only Teardrops“ den Eurovision Song Contest gewonnen und ist somit das diesjährige Austrägerland.

Schon lange stehen die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten fest, die dieses Jahr für die insgesamt 37 Länder antreten werden. Einige Länder, wie Bosnien-Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Serbien und Zypern werden dieses Jahr nicht teilnehmen. Sie haben aus finanziellen Gründen abgesagt.

Durch eine Auslosung im Januar dieses Jahres, wurden die Länder in verschiedene Gruppen des Eurovision Song Contest gelost und folgend darauf in die vorangehenden Halbfinale (SemiFinals) eingeteilt. Nach dem Voting ziehen die zehn Länder mit der höchsten Punktzahl in das Finale am 10. Mai 2014 ein.

Folgende Länder starten am 06. Mai 2014 um 21 Uhr zum ersten SemiFinal:

Armenien, Lettland, Estland, Schweden, Island, Albanien, Russland, Aserbaidschan, Ukraine, Belgien, Moldawien, San Marino, Portugal, Niederlande, Montenego, Ungarn.

Das zweite SemiFinal findet am 08. Mai 2014 um 21 Uhr statt, mit folgenden Ländern:

Malta, Israel, Norwegen, Georgien, Polen, Österreich, Litauen, Finnland, Irland, Weißrussland, Mazedonien, Schweiz, Griechenland, Slowenien, Rumänien.

Wer sich jetzt fragt, wo Deutschland in diesen Listen ist; Deutschland ist ein bereits qualifiziertes Land, das nicht an den SemiFinals teilnimmt. Die sogenannten Big-Five und das Gastgeberland, in diesem Fall Dänemark, erhalten gleich ein Finalticket des Eurovision Song Contests für den kommenden Samstag!

Die Mitglieder der Big-Five inkl. Gastgeberland sind 2014:

Dänemark, Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Vereinigte Königreich.

Für Deutschland tritt in diesem Jahr Elaiza an mit dem Song Is It Right. Sie qualifizierten sich im Vorentscheid am 13. März 2014.

Inzwischen habe ich mir, wie jedes Jahr das Album zum europäischen Musikwettbewerb besorgt und vorab schon mal die einzelnen Kandidatinnen und Kandidaten für mich in einem kleinen Vorentscheid bewertet. Allerdings ist das gar nicht so einfach, bei 37 Liedern. Wie jedes Jahr sortiere ich die Lieder in Gruppen: mag ich nicht, durschnittlich, mag ich. Und danach werden sie nochmals durchgehört zum bestimmen meiner eigenen Liste.

Die grobe Abstimmung und die erste Feinabstimmung habe ich schon geschafft. Heute 14108427831_744bd7af56_bwird dann noch mal ein wenig justiert, dann kann ich euch heute Abend auch das Ergebnis meiner Top 10 präsentieren.

Diese wird allerdings nach den ersten beiden SemiFinals wieder total umgeworfen. Ich bin schon wahnsinnig gespannt!

Ich freue mich schon sehr auf den Eurovision Song Contest 2014. Wie jedes Jahr ist es ein spannender Wettkampf mit vielen unterschiedlichen Songs, von vielen unterschiedlichen Kandidatinnen und Kandidaten, aus sehr unterschiedlichen Ländern. Und vor allem darf einer nicht fehlen! Peter Urban! Der Kommentator des Song Contest ist unter den ESC Fans bereits absolut Kult! Seine lustigen, zynischen und großartigen Sprüche werden den musikalischen Abend abrunden!

Ich mach jetzt noch meine Top 10 fest und ihr könnt ja schon mal reinhören. Auf dem Youtube Channel vom Eurovision Song Contest gibt es viele Songs und Eindrücke für uns. 🙂

In dem Sinne 🙂

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Im Fadenkreuz der Walfänger

Seit langen habe ich es geschafft mal wieder ein Buch zu lesen. Ein spannendes Buch über Walfänger.

Ich bin zwar kein Mitglied bei Greenpeace und Umweltaktivist kann man mich nun wirklich nicht nennen, dennoch interessiere ich mich sehr für solche Reiseberichte und Erfahrungen. Somit habe ich mir das Buch:

Im Fadenkreuz der Walfänger: Bordtagebuch einer Greenpeace-Aktivistin von Regine Frerichs

gekauft.

Das Buch ist im September 2008 im Kosmos Verlag erschienen.

Im Fadenkreuz der Walfänger

Im Fadenkreuz der Walfänger

Das Buch ist ein Reisebericht bzw. Reisetagebuch der Greenpeace Aktivistin Regine Frerichs von der Expedition ins Südpolarmeer. Ziel ist es, die „angeblichen“ Japanischen Forschungen zu stoppen, hinter denen, so Greenpeace, nur der verbotene Walfang, keine Forscher sondern Walfänger, stehen. Ferichs berichtet in den verschiedenen Kapiteln von der Freude der Gemeinschaft, das spannende Abenteuer, aber auch der Wut und die Emotionalität die eine solche Expedition bzw. ferne Reise von der Heimat mit sich bringt.

Doch die gefährliche Konfrontation mit den japanischen Waljägern ist nicht tagtägliches Geschehen auf dem Greenpeace Schiff Esperanza. Regine Frerichs bringt dem Leser den Alltag und die Enge des Schiffes nah zeigt auf, dass die Crew auch viel Zeit und Geduld mitbringen muss, wenn man auf der offenen See die Waljäger erst mal finden und verfolgen muss.

Grade die Verfolgungsjagd und die Vertreibung der japanischen Flotte aus den Walgebieten haben eine große Wirkung. Frerichs schreibt, dass jeder Tag ohne Walfang ein gewonnener Tag ist. Auch wenn die Reise der Experanza nach der Verfolgungsjagd frühzeitig, aus Kraftstoffgründen, abgebrochen werden musste.

Ich habe das Buch relativ schnell durchgelesen. Frerichs hat mich quasi mit auf die Esperanza genommen und ich konnte leicht durch Witz, Wut und Spannung eintauchen in die spannende Welt der Greenpeace Aktivisten gegen den Walfang. Mich begeisterte das Thema und Ihr Schreibstil, dass ich das Buch in kürzester Zeit durchgelesen habe. Eine klare Leseempfehlung!

Ich habe mir gleich mal die dazu passende DVD bei Amazon bestellt.

Jagdzeit: Den Walfängern auf der Spur

Auch diese werde ich, sobald ich sie gesehen habe, mal beschreiben.

In dem Sinne 🙂

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