Artikel zu Kategorie "Information"

Geocacher entdecken eine Leiche in Hannover

Polizeiabsperrung Leiche Hannover Geocaching Quarteragent LangenhagenImmer wieder erfährt man von gruseligen Funden von Geocacherinnen und Geocachern. Das liegt vor allem daran, dass Cacherinnen und Cacher Orte aufsuchen, die dem einen oder der anderen oftmals verborgen bleiben. Immer wieder streifen wir durch unbekannte Landstriche oder Waldstücke. Gestern wurde wieder von einem gruseligen Erlebnis zweier Geocacher/in in der niedersächsischen Landeshauptstadt berichtet. Man fand eine Leiche in Hannover Langenhagen.

Die Geocacher/in (46/47) trafen am Dienstagmittag bei ihrer Suche auf eine Leiche, die in der Nähe der Autobahn A352 in Langenhagen, Stadtteil Kaltenweide, lag. Der Fundort liegt ca. 50 Meter in der Nähe eines Parkplatzes an der Wagenzeller Straße. Da der öffentliche Parkplatz zu dem von einem sogenannten „Lovemobil“ genutzt wird, ist die Frage offen, warum erst jetzt der Tote gefunden wurde.

Die beiden Geocacher/in haben sofort die Polizei verständigt, die den Toten und die Örtlichkeiten untersuchten. Aktuell wird versucht, die Identität des Toten zu bestimmen. Da der Tote schon sehr verwest ist, ist diese Bestimmung recht schwer, man gehe allerdings stark davon aus, dass es sich hierbei um einen Mann handelt.

Weitere Informationen zur Todesursache liegen noch nicht vor. Eine Obduktion soll die näheren Umstände aufklären. Aktuell liegen keine Erkenntnisse über ein Fremdverschulden vor. Die lokalen Medien berichten über erste Spekulationen ob es sich bei dem Toten ebenfalls um einen Geocacher oder um einen Freier handeln könnte.

Temporarily Disable Listing Toter Hannover GeocachingIch möchte davon absehen, den Cache, um den es sich handelt, hier in dem Beitrag bekannt zu geben. Allerdings wurde der Cache aus den aktuellen Anlässen vom Owner auf Geocaching.com deaktiviert. Meines Erachtens die richtige Entscheidung.

 

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Hügelgräberfeld Osterholz

Hügelgräber OsterholzZwischen den Jahren bin ich etwas unterwegs, wandere etwas durch den Landkreis Hildesheim und sammel den einen oder anderen Cache ein. In einem kleinen Waldstück zwischen Betheln und Heyersum liegt etwas ganz besonderes. Schon oft bin ich diese Straße in Richtung Hildesheim gefahren und habe mich gefragt, was denn dort zu sehen ist. Ein kleines grünes Schild an einem Parkplatz verrät das Geheimnis des kleinen Waldstücks: „Hügelgräber„. Als Kind war mir das immer recht egal, man sieht da ja eh nichts, man weiß nur, dass da mal Gräber waren.

Doch gestern habe ich mir die Gegend etwas genauer angeschaut. Durch den Cache „GC4VPJ4 Mitten im Osterholz“ habe ich auf dem Parkplatz gehalten und bin in den Wald spaziert. Dank einer Informationstafel wurde ich gleich genau aufgeklärt und die Erhebungen wurden sichtbar.

Was sind Hügelgräber?

HuegelgrabDie Anlegung der Hügelgräber geschah in der Bronzezeit. Die Bevölkerung begrub ihre Toten zum Teil in Baumsärgen, ähnlich wie in den heutigen Särgen, und vergruben sie in kleinen Erdanhäufungen. Eine Brandbestattung war allerdings in einigen Regionen ebenfalls schon üblich.

Um diese kleinen Hügel wurden Steine gelegt bzw. ein kleiner rundlicher Graben ausgehoben. Auf dem obersten Punkt des Hügels wurden teilweise Steinverzierungen vorgenommen. Diese Verzierungen sollten die „Totenbezirke“ kennzeichnen. Zwar wurde immer nur eine Tote / ein Toter in den Grabhügeln bestattet, doch auch Nachbestattungen waren üblich. Die Hügel besaßen bzw. besitzen immer noch einen Durchmesser von zehn und bis zu 30 Metern!

Da nicht alle ein solches monumentales Grab bekamen, muss man davon ausgehen, dass nur höherangesehene Menschen eine solche Grabstätte und Grabbeigaben erhielten. Oftmals lagen diesen Gräbern noch einige Grabbeigaben bei. Hierzu zählen vor allem Schmuck und Waffen. Die rangniedrigere Bevölkerung bekam nur Grabhügel mit einer geringen Höhe und auch die Beigaben fielen kleiner aus.

Hünengräber oder Hügelgräber?

Baumsarg Hügelgräber

Rechte: Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz, Deutschland. Fotografiert: Bullenwächter

Sind Hünengräber nur für Hünen? Wo liegt hier der Unterschied? Eigentlich gibt es keinen. Auch wenn man im ersten Moment denken könnte, dass Hünengräber nur für Hünen, also für sehr große Menschen (Riesen) oder besonders athletische Menschen waren. Doch die Bezeichnung bezieht sich schon auf die Größe, denn das Wort Hüne bedeutet nichts anderes als groß bzw. riesig. Somit bezeichnet der Name Hünengräber nur große bzw. riesen Gräber. Ansonsten stellen Hünengräber und Hügelgräber die selbe Bestattungsart dar.

Hügelgräberfeld Osterholz

Über das Hügelgräberfeld Osterholz liegen keine archäologischen Untersuchungen vor, allerdings schätzt man die Anlegung auf ca. 1600 bis 1200 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Das lokale Salzvorkommen im Bereich des Hildesheimer Waldes war wahrscheinlich der Grund für die Ansiedlung der bronzezeitlichen Bevölkerung in dieser Region. Salz galt in dieser Zeit als ein sehr wertvoller Rohstoff. Die Infotafel berichtet auch, dass zwar in der Bronzezeit der Fortschritt der Legierungen aus Kupfer und Zinn hervorkam, allerdings diese Rohstoffe durch den langen Transport von den Alpen zu teuer wurden. Deshalb wurde auch in späterer Zeit noch Steinwerkzeuge, wie Beile und Dolche, verwandt. Auf der Karte wurden im Bereich des Osterholzes über 17 Hügelgräber eingezeichnet.

Wieder einmal liegt ein spannendes, historisches Thema direkt vor der Haustür! Entdecke dein Zuhause! Gehe Geocachen!

In dem Sinne 🙂

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Die Gelben Engel

Die Zeit wird etwas ruhiger, die Weihnachtsfeiern sind zum Teil vorbei, die meisten Geschenke sind besorgt und das Wetter ist saumäßig schlecht. Willkommen im Dezember. Ich bin ja schon froh, dass wir keinen besten Sonnenschein haben und hoffentlich nicht zum Heiligabend schwitzen müssen. Doch das gestrige Unwetter hatte einige Konsequenzen für mich, auch wenn das Wetter eigentlich nicht wirklich etwas damit zu tun hatte. Die Gelben Engel durfte mir heute mal aus der Patsche helfen.

Gestern Nachmittag sah es so aus, als ob in Hannover die Welt untergehen wollte. Es war superschwarz, es gewitterte ohne Ende und fing an ordentlich zu hageln. Ich befand mich zu der Zeit Einkaufen und stand an der Kasse. Die nette Mitarbeiterin hatte jedoch ziemlich Angst, war nicht mehr wirklich im Kopf bei der Arbeit, sodass ich sie öfters auf die Zahlung mit Karte und den Bon ansprechen musste. Im Eiltempo verstaute ich den Einkauf im Auto und fuhr Heim. Das Aufknallen der Hagelkörner war ziemlich gruselig.

ADAC Gelben EngelKurz vor dem Haus melde ich mich schon, dass man mir die Tür aufhalten solle, da ich einfach nur reinlaufen möchte. Ich schnappte mir meinen Korb und die Tüten schloss das Auto ab und lief los. Und heute Morgen fiel mir dann auf, dass ich das Licht brennen lies. Natürlich kommt so was auch dann nur vor, wenn man etwas Stress hat. Das Auto sprang nicht mehr an und gab keinen Mucks mehr von sich. Zeit für die Gelben Engel. Ich habe den ADAC angerufen (01802 22 22 22 / 22 22 22), sie haben meine Daten aufgenommen und teilten mir mit, dass sich innerhalb von einer Stunde jemand bei mir melden würde. Ich solle das Telefon freihalten für mögliche Rückrufe. Ich wollte es mir im Auto schon gemütlich machen, als nach ca. 10 Minuten schon der erlösende Anruf kam. Die Gelben Engel sind in der Nähe und in fünf Minuten da. Super schnell!

Der nette Herr der Gelben Engel schloss meine Batterie an und ich sollte versuchen den Wagen zu starten, doch nichts passiert. Inzwischen jedoch blinkten alle Kontrollleuchten und Displays unkontrolliert auf. Der Motor blieb jedoch aus. Mit dem Satz: „Ich hoffe der Seat hat nicht alles vergessen„, machte mich der Herr etwas unruhig. Erst als er eine zweite Batterie dazuschaltete, rüttelte sich etwas und der Motor zündete. Die Gelben Engel teilten mir mit, dass ich auf jeden Fall mindesten 30 Minuten mit meinem kleinen Seat fahren müsse. Da ich eh ca. 35 Kilometer vor mir hatte, war das gar kein Problem.

Ich danke dem ADAC für die schnelle und unkomplizierte Hilfe. Keine 15 Minuten musste ich warten und schon war die Hilfe da. Das nenne ich mal Service.

Was heute Mittag jedoch auf der Strecke blieb, war das gelöste Mystery-Rätsel, an dem ich vorbeifahren musste. Dieser Mystery sollte gleich zu Beginn der Strecke eingesammelt werden. Der Plan für heute erfährt also eine Änderung und der lange geplante Nachtcache wird heute Abend auf uns warten.

In dem Sinne 🙂

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Die gute alte Post

Das Gewinnspiel ist am Sonntagabend ausgelaufen und alle Teilnehmer/innen wurden per E-Mail kontaktiert. Ruck zuck ging es und alle Adressen kamen zu mir, sodass ich Montagabend alle Wooden Coins in die Briefe verpacken konnte. Gestern Morgen ging es dann zur Post. Ich hoffe, dass alle Wooden Coins schnell und heile bei euch ankommen! Ich wünsche euch viel Spaß damit und freue mich auf eure Rückmeldungen!

Jetzt zu etwas Unangenehmen:

Liebe gute alte Deutsche Post AG,

Deutsche Post Klebepauschale Quarteragentich brachte heute einige Briefe zu euch an den Schalter, da ich nicht genau den Wert wusste (es befand sich eine hölzerne Münze darin). Ein etwas grummeliger Postangestellter murmelte erst etwas von Automat und fing dann doch an, zu vermessen und zu wiegen. Er sagte auch, dass die Briefe 90 Cent kosten. Super. Das kann ich mir mal merken, gut nur solange bis das Briefporto von euch wieder mal erhöht wird.

Während der Herr die Briefe frankierte, zählte ich das Geld zusammen. Doch sein Endbetrag passte nicht zu meinem. Ich überschlug noch einmal im Kopf und sagte ihm, dass es doch nicht hinkomme. Das einfache 1 x 1 beherrsche ich doch noch. „Da kommt ja auch noch 1,50 Euro, drauf“. Als Begründung bekam ich die Antwort, dass er ja alle Briefe beklebt hätte. 1,50 Euro als Klebepauschale? Geht’s noch? Gut, wenn ich mit einem Container von Briefen angekommen wäre, das wäre verständlich, aber in einer leeren Postfiliale und meinen neun Briefen? 16,67 Cent pro Brief Klebebetrag. Nicht mal anlecken musste der Herr die Marken, sondern die Aufkleber nur auf die Briefe drücken.

Meines Erachtens liebe Deutsche Post AG, ist das Service. Und auf der Quittung diesen Posten ebenfalls als Labelfreimachung zu titulieren ist echt nicht in Ordnung.

Kundenfreundlichkeit ist das nicht.

In dem Sinne 🙂

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Geo Infothek

Geomorphologie Geocaching Earth Cache Quarteragent Geo InfothektEinige haben es sicherlich schon mitbekommen, es gibt wieder eine kleine Neuigkeit auf der Seite www.quarteragent.de. Ihr findet oben im Menü nun den Bereich „Geo Infothek„. Diese Seite ist ein kleines Informationsportal, dass immer weiter ausgebaut wird. Hier werden konkrete Themen zu verschiedenen geomorphologischen Prozessen erläutert und anhand einfacher Abbildungen erklärt.

Da ich sehr begeisterter Earth Cache Geocacher bin, und ich immer wieder auf neue, spannende Themen stoße, möchte ich die Geo Infothek anhand dieser Begegnungen ausbauen.

Doch nicht nur ich bin hier gefragt. Auch wenn ihr Fragen, Wünsche habt oder gerne eine Erklärung für bestimmte Formungsprozesse bekommen möchtet, biete ich euch an, mich für euch mit den Themen zu beschäftigen und sie hier zu thematisieren. Falls auch ihr Interesse habt, eigene Texte über bestimmte Geofelder zu verfassen, die hier mit in die Geo Infothek aufgenommen werden sollen, schreibt mich einfach an. Gemeinsam können wir eine tolle Informationsplattform für Geocacher/innen und Geo-Interessierte schaffen.

Das erste Thema ist, wie schon angekündigt, die ausführlichere Erklärung der halokinetischen Bewegungen bzw. der Halokinese. Dieses Themengebiet ist mir bis her bei zwei Earth Caches im Landkreis Hildesheim begegnet und meines Erachtens ein spannendes Feld. Die Earth Caches von denen ich spreche, findet ihr auch in diesen Blogeinträgen: Sieben Berge, Mathildenhall.

Jetzt freue ich mich, dass die Geo Infothek eröffnet ist, und hoffe, dass sich schnell unterschiedliche Themenfelder eingliedern. Mein Ziel ist es, jede Woche mindestens ein neues Thema hinzuzufügen. Da die Ausarbeitungen etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, als die Blogeinträge, ist für den Anfang ein Feld pro Woche schon mal ganz gut.

Wie findet ihr diese Neuerung, was wünscht ihr euch für die Geo Infothek? Schreibt mir unten in den Kommentaren eure Meinung darüber!

In dem Sinne 🙂

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Geocaching – auf den Spuren der deutschen Geschichte

Für heute habe ich mir das Städtchen Holzen vorgenommen. Ich hatte schon vor einiger Zeit zusammen mit MaJo einige Geocaches eingesammelt, doch die Runde um Holzen fehlte mir noch. In diesem Zusammenhang wollte ich auch noch weitere schöne Caches einsammeln. Doch worauf man da alles zufällig stößt, ist immer überraschend. Eine Tour in die deutsche Geschichte.

Start war direkt in Holzen, wo ich vereinzelte Geocaches eingesammelt habe. Nach dem ich mir die Caches „GC3VFYX Rund um Holzen 1“ geschnappt hatte und einen schönen Ausblick auf das Weserbergland erhaschen konnte, wollte ich mir den Mystery „GC3X5NN Dazwischen“ vornehmen. Das Rätsel gefiel mir sehr gut, und die Antworten waren schnell herausgefunden. Leider musste ich mich dann über mich selber ärgern. Ich suchte die Zielkoordinaten auf und fand nichts. Es kann immer mal sein, dass die Dosen fehlen, aber wenn ich selber es nicht mal schaffe vorher in die Logs zu gucken, um zu sehen, dass lange keine/r mehr den Cache gefunden hatte…. Naja, auch ich habe dem Owner mal ein DNF geloggt.

Geocaching Holzen KZ Buchenwald Außenstelle Hecht Deutsche GeschichteDanach bin ich auf etwas gestoßen, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Das Ziel am heutigen Tag war eine schöne Wanderung und den einen und anderen Cache zu finden. Doch dass ich heute mit der deutschen Geschichte konfrontiert wurde, hätte ich nicht erwartet. Der nächste Cache hieß „GC1YRME Geschichte im Hils: KZ Holzen„. Und das Listing klärte mich über die hiesige deutsche Geschichte auf. Wie schon bei dem Besuch bei dem Stollen Mathildenhall geht es um den Zweiten Weltkrieg. Es ist eine historische Runde, die über die Zwangsarbeit zwischen 1943 und 1945 im Hils aufklärt, und wurde von den Geocachern Hödeken, Garf und Die Zwerge ausgelegt.

Geocaching Holzen KZ Buchenwald Außenstelle Hecht Steinbruch Deutsche GeschichteAn dem „KZ Holzen“ Cache befand sich 1944 ein Häftlingslager am Greitberg. Die Häftlinge mussten damals verschiedene Baracken aufbauen. Dieses Lager galt als Außenlager des Konzentrationslagers Buchenwald. Das Lager wurde unter dem Decknamen „Hecht“ bekannt. Insgesamt wurden ca. 2.000 Häftlinge in diesem Lager einquartiert. Ein über zwei Meter hoher elektronischer Zaun befand sich um das Lager. Die Häftlinge mussten unter Tage arbeiten für die Minette GmbH. Der Hauptgesellschafter der GmbH war das Volkswagenwerk. Ein weiteres Lager war im nahegelegenen Eschershausen.

Weiter ging es zu dem Cache „GC1YN83 Geschichte im Hils: Marquis de Vichy„. Unter den Gefangenen befand sich ebenfalls der Neffe des französischen Generals und Staatsmanns Charles De Gaulle: Marquis de Vichy. Nach dem Ende des Krieges sollte der Neffe gefunden werden. Erst 1946 wurden seine Überreste in der Nähe des Kriegsdenkmals gefunden.

Die Geocaches „GC52545 Geschichte im Hils: Greitberg“ und „GC5253Q Geschichte im Hils: Greitbergbaude“ führten mich an verschiedenen Gesteinshaufen und dem Steinbruch vorbei. Es sind Überreste der im Steinbruch abgebauten Gesteine, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges nicht mehr abtransportiert wurden. Da es, so das Listing, noch einige nummerierte Steinbrocken gibt, waren die letzten Arbeiten Auftragsarbeiten für ggf. ein im Bau befindliches staatliches Gebäude in Berlin. Betrieben wurde der Steinbruch von 1941 an durch die Hannoversche Philipp Holzmann AG.

Ingesamt befanden sich zur Zeit des Krieges mehr als 10.000 Häftlinge und Zwangsarbeiter in dieser Region. Sie wurden in über 30 Lagern im Hils beschäftigt. Zwei Räumungstransporte transportierten die Häftlinge am 31. März 1945 ab. Ziel war das Konzentrationslager Buchenwald. Der erste brachte 696 Menschen am 3. April 1945 in das KZ. Der zweite Transport geriet in einen Bombenangriff der Amerikaner, der viele Menschenleben kostete.

Durch die Besetzung der Region durch die Amerikaner konnten die noch gefangenen Häftlinge am 7. April 1945 befreit werden.

Diese Geocaches im Hils waren für mich sehr interessant und ebenfalls schockierend. Denn ich wusste nicht, dass dort ein Außenlager der dunklen, deutschen Geschichte bestand. Ich danke den drei Geocachern für diese tolle und interessante Runde. Es ist ein wichtiges Thema.

Nicht nur die Umgebung war sehr kühl, auch das Gefühl an diesen Orten fühlte sich sehr kühl an.
Nach diesen spannenden Erfahrungen wurden noch einige kleinere Geocaches in Eschershausen eingesammelt.

Ingesamt habe ich heute 26 Geocaches gefunden und geloggt. Ich danke dafür!

In dem Sinne 🙂

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Munzee – Klappe die Zweite!

Munzee GPS-SpielSo ich habe mich die Tage noch einmal aufgemacht und habe mir die Munzee QR Codes vorgenommen. Also, den Vergleich mit Geocaches und auch das heranführen an besondere Orte, den ich in meinem vorherigen Beitrag gezogen habe möchte ich einmal aufheben.

In der Tat haben Geocaching und Munzee eine gleiche Basis, dass man sich Standorte heraussucht und anschließen mit Smartphone oder GPS-Gerät aufsucht. Aber das ist in dem Falle schon fast alles. Nach meinen Erfahrungen sieht Munzee wirklich nicht seinen Schwerpunkt im Aufsuchen bzw. Heranführen von Suchenden an besondere Orte. Es ist wirklich ein, zum Teil witziges, Spiel, bei dem man nach und nach den Ansporn entwickelt, mehr Punkte zu erreichen. Grade wenn man eine größere Tour an Mystery Munzees findet, und man bei jedem Scannen hofft, dass man eine höhere Anzahl an Punkten erreicht, als die Standard 5 Punkte.

Innerhalb einer kurzen Zeit konnte ich auch ordentlich Leveln. Ich startete heute Morgen bei Level 6 und habe innerhalb von einer knappen halben Stunde mich auf das Level 22 hochgepowert. Das ist beispielsweise den Mysteries zu verdanken, da man bei denen, wie gesagt, bis zu 50 Punkte erhalten kann.

Ebenfalls sind mir noch weitere verschiedene Munzees aufgefallen, wie Motel, Jewel und weitere, die unterschiedlich viele Punkte geben. Was sie nun bedeuten, und was ich nun von diesen habe, ist mir nur bis jetzt noch nicht ganz klar. Ich werde mich mal weiter einlesen.

Auffällig ist, dass es manche Ecken gibt, an denen gibt es zwar ordentlich viele QR Codes, allerdings gibt es seit dem Deploy (Veröffentlichung), das schon im letzten Jahr war (!), kaum oder sogar gar keine User diese gecaptured (eingelesen) haben.

Was die Preise angeht, bin ich schon ziemlich überrascht. Ich finde sie schon sehr teuer. Die Premiumversion von Munzee ist vergleichbar mit Geocaching, sie kostet 30$ pro Jahr. 20 QR Code Stickers kosten beispielsweise 7,50$, und bei Diamond Munzees kostete eine schon 5$, im Fünfer Pack hat man somit für die reinen Codes schon 25$ zu zahlen. Bei Travelbugs muss man zwar auch für einen Code bezahlen, aber hat meines Erachtens etwas mehr davon. Ich weiß nicht, ob mir für die reine Auslegung von Codes ein solcher Preis es wert ist. Vor allem, da man meist gleich etliche in den Straßen verteilt.

Wie sich meine Spiellaune und Motivation in den nächsten Tagen verändert, werde ich euch natürlich berichten!

In dem Sinne 🙂

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Winter-Spendenaktion

Vor einigen Tagen bin ich durch Twitter und Facebook auf ein ganz besonderes Vorhaben gestoßen: die Winter-Spendenaktion 2014 zu Gunsten der Kinderkrebshilfe.

Winter-Spendenaktion 2014 zu Gunsten der KinderkrebshilfeDie Organisation dieser weihnachtlichen Aktion übernehmen die Geocacher André Schröter und Mario Kahn (Laser-Logo-Shop). André und Mario rufen auf zur Spende und werden in den kommenden Wochen ordentlich Arbeit mit dem Packen und Verpacken der zu kaufenden Weihnachtspakete haben. Laut Projektbeschreibung soll es um die 250 Weihnachtspakete geben, die vollgepackt mit lauter Utensilien sind, die die Cacherherzen höher schlagen lassen. Wer sich für diese Aktion interessiert, sollte bei Facebook in die Gruppe „Winter-Spendenaktion 2014 zu Gunsten der Kinderkrebshilfe“ eintreten. Dort bekommt man schon mal einen kleinen Überblick über die wahnsinnig vielen und tollen Artikel, die in diese weihnachtlichen Boxen landen. Alles sind Gaben von anderen Cachern und Sponsoren für diese Aktion. Neben Sachgegenständen kann man auch direkt einen oder zwei Groschen an die beiden Überweisen und diese tolle Winter-Spendenaktion unterstützen. Die Kontodaten findet ihr hier!

Im Vorfeld gibt es schon Versteigerungen, die die Kosten der Aktion deckeln soll. Die bereits abgeschlossene Versteigerung der 50 „GE Geocoins“, also der GönnerEdition, hat eine Gesamteinnahme von über 3200€ gebracht. Wahnsinn! Absolut genial! Und die nächste Runde steht schon in den Startlöchern. Die weiteren Details erhaltet ihr ab 20 Uhr, 13.10.2014, auf der Facebook Seite der Aktion. Und die AE Geocoin (Artist Edition) ist wirklich schön!

Ich persönlich finde diese Aktion eine sehr schöne und tolle Idee und bin echt überrascht, wie viel Zuspruch und Unterstützung die beiden Organisatoren André und Mario erhalten. Ich selber bin auch interessiert an einem der tollen Pakete, bis jetzt habe ich gelesen, dass sie für 39 Euro verkauft werden sollen. Ich hoffe, dass ich ebenfalls zum Zug komme. Denn eine solche Aktion möchte ich gerne unterstützen!

An euch beiden André und Mario: ich wünsche euch noch ganz viel Erfolg und einen schönen großen finanziellen Top für die Kinderkrebshilfe!

In dem Sinne 🙂

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Wasserrohrbruch?

Wasserrohrbruch oder ist Indiana Jones hierHeute war ein keine Zeit für das Suchen von Caches. Leider. Allerdings stand auch kein vergleichsweise schönes Alternativprogramm an. Seit einigen Tagen ist der Keller an einigen Stellen feucht, und zum Schluss war er nicht nur feucht, sondern das Wasser stand schon einigen Zentimeter hoch. Befürchtung, dass ein Wasserrohrbruch vorliegt.

Also hieß es heute Morgen alte Klamotten an und dann ging es los. An mehreren Stellen haben wir Bodenplatten weggenommen und fingen an zu graben. Die alten Tonrohre waren allerdings ordentlich versteckt. Am liebsten hätte ich  Koordinaten gehabt und könnte gezielt losbuddeln. Leider nein.

Wasserrohrbruch gefixt!So gruben wir relativ lange, bis wir auf das Rohe in ca. 80 Zentimetern tiefe stießen. Allerdings wunderten wir uns, da wir annahmen, dass das Rohr an einer anderen Stelle zu finden sei, und dass ein weiteres Rohr direkt darauf zu laufen würde. Die erste Grube war somit leider total unnütz. Viel Arbeit, viel Schutt und Erde hin und her geräumt, leider für nichts. Dafür wussten wir aber genau, wo im Bereich des Kellereingangs das Tonrohr nun verlaufen musste, und somit ging die Buddeltour dort weiter.

Und kaum haben wir das Rohr gefunden, bemerkten wir schon, ja hier riecht es muffig und ist es sehr nass. Das Leck war kein Loch im Rohr, sondern die Dichtung des Tonrohres. Da lief das Wasser einfach so raus, versickerte etwas im Boden und lief dann im Keller wieder raus. Nach dem wir das Problem erkannt hatten, teilte uns der Baustoffhändler unseres Vertrauens, mit teilweise superunfreundlichem Personal in der Warenausgabe, mit, dass es keine passenden Dichtungen mehr für diese alten Tonrohre (wohl von ca. 1927) mehr gebe. Wir behalfen uns schlussendlich mit einer Kunststoffdichtung, viel Silikon und einem neuen Kunststoffrohr, dass das ehemalige Tonrohr überbrück soll.

Hoffentlich ist es die einzige undichte Stelle. Wir haben die Kuhle mal offen gelassen und überprüfen die kommenden Tage mal, ob alles dicht hält. Drückt uns mal die Daumen! So etwas tut einfach nicht not.

In dem Sinne 🙂

 

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Das erste Wochenende im Oktober

Und langsam neigt sich das erste Oktober Wochenende in diesem Jahr dem Ende zu. Und was alles passiert ist… Schon am Freitag ging es los mit der großen Einheitsfeier „Tag der Deutschen Einheit„. In meinem letzten Blogeintrag könnt ihr meinen kleinen Spaziergang über das Fest in Hannover nachlesen. Gestern, Samstag, hatten wir eine schöne Familienfeier. Grund? Naja, irgendein Geocaching-Blogger feierte Geburtstag ;).

Geburtstaggrüße von Google im OktoberEs war ein schöner Samstag im Oktober mit schönen Gesprächen und tollen Geschenken! Neben den obligatorischen Socken freue ich mich über eine neue Dolby Digital 5.1. Anlage. Kaum habe ich sie angeschlossen, fragte ich mich, wie ich es nur ohne ausgehalten habe. Mir ist schon vorher oft aufgefallen, dass die Musik bzw. die Hintergrundgeräusche von Filmen oftmals extrem laut sind, aber die Stimmen sehr leise. Das hat nun ein Ende!

Auch mein kleines Auto freut sich über ein neues Rücklicht, da das alte ziemlich stark verrostet war, nach dem nur ca. 2 Liter Rostwasser aus der ehemaligen Lampe herausgelassen wurden. Jetzt kann es wieder in vollem Lichte strahlen.

Geocaching Geschenkkorb Geburtstag im OktoberEin Geocacher ohne Geocaching Geschenk zum Geburtstag? Natürlich nicht. Meine Geocaching Ausrüstung hat auch ein Upgrade bekommen. Eine nagelneue, ausziehbare, 3,8 Meter hohe Alu-Leiter ist jetzt mit mir unterwegs um höher gelegte Caches zu bergen. Und die Leiter ist absolut klasse, in nur wenigen Sekunden ist die Leiter aufgebaut und man kann loslegen! Des Weiteren habe ich mir den Karabinerhaken für mein Garmin Etrex 30 gewünscht, da die Klipphalterung nicht immer so bombenfest hält, und das GPS-Gerät das eine oder andere Mal abgestürzt ist. Und dann gab es da noch einen kleinen Korb, der gegen die Auflagen von Groundspeak verstoßen hat. Ich habe einen tollen Cache-Korb geschenkt bekommen, in dem sich 10 Caches auf nicht mal einem halben Quadratmeter befanden. Die Abstandsregel muss ich da glaub ich noch mal erläutern :D. Spaß beiseite, es ist ein tolles Geschenk mit fiesen Verstecken, die ich schon bald verteilen werde, eine Idee habe ich schon, vielleicht habe ich im Monat Oktober noch Zeit ihn zu verlegen!

Was ist das Wichtigste nach einer ordentlichen Geocaching-Tour? Entspannung! Und damit bin ich dann bei meiner neuen Massagematte, die ich bekommen habe! Wie oft bin ich bei verschiedenen Technik-Geschäften auf diesen Matten hängen geblieben und wollte gar nicht mehr aufstehen? Jetzt muss ich das gar nicht mehr, und ja auch jetzt nutze ich sie, aber kann ja nicht jeder so tiefenentspannt vor dem Rechner hocken :).

Vor einiger Zeit habe ich beim Tonangeber von Massengeschmack.tv eine Musikkritik über das neue Album von Robert Plant gehört. Allein das Lied Rainbow hat mich schon mitgerissen und auf der heutigen Tour nach Hannover, musste das Album sofort eingelegt werden.

Ein weiteres Highlight ist die QUMOX Actioncam SJ4000. Noch bin ich wenig ActionCam erprobt, doch ihr werden die Ergebnisse in den kommenden Wochen und Monaten mitbekommen. Meine ersten Versuche haben echt Spaß gemacht, aber das Handling, auch die Einstellungen, Licht etc. muss ich mir erst mal genauer anschauen.

„The Human Scale – Bringing Cities to Life“ ist ein Film, den ich bekommen habe. Er handelt von einem Architekten und Städteplaner, der sich mit Visionen von neuem Leben in den Großstädten beschäftigt. Genaueres  werdet ihr in den kommen Tagen erfahren, da ich über die DVD einen weiteren Blogeintrag verfassen werde, schätzungsweise noch im Oktober.

Super Sushi SonntagApropos Cities, ein weiteres Geschenk handelt von Hildesheim „Bei uns im Potte – Geschichten und Anekdoten aus dem alten Hildesheim“ von Monika Steinmetz.

Und meine SmartWatch Samsung Gear Fit hat nun auch ein neues Erscheinungsbild, ein schönes, zum „Owner“ passendes blaues Armband.

Ich danke allen, die gestern an mich gedacht haben, mir Glückwünsche zukommen lassen haben, oder auch zu mir gekommen sind!

Heute ließ ich den Oktobertag ruhiger angehen. Gemeinsam mit Mäx haben wir heute wieder einen Tag zelebriert, der fast in Vergessenheit geraten ist: der #SuperSushiSonntag! Wir hatten spontan für heute einen Tisch reserviert und sind zum genüsslichen Mittagessen in die niedersächsische Hauptstadt gereist. Inzwischen ist der Friedrichswall wieder vom Feiertag geräumt und kann wieder befahren werden.

Auf dem Rückweg hielt ich dann noch kurz in Sarstedt an und habe den Cache „GC4T0HT Ebbe & Flut“ erneut besucht. Schon im Listing steht, dass man ggf. zwei Mal vorbeikommen muss. Heute konnte ich mit den richtigen Utensilien das Logbuch erreichen und bei der schönsten Herbstsonne im Oktober loggen.

 

Der Rest des Sonntags wird nun ganz ruhig, eventuell schaue ich heute Abend noch einen Film. Vielleicht E.T.? Ich mag es gar nicht sagen, aber der Film befindet sich inzwischen in meiner Sammlung :S. Allerdings kann ich nicht versprechen ihn noch im Monat Oktober anzuschauen. Dazu brauche ich Unterstützung oder einen super Tag 😀

In dem Sinne 🙂

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