Artikel zu Kategorie "Games & More"

Super Mario Odyssey – Wahnsinn

Als die neue Spielekonsole von Nintendo im März 2017 erschien, war ich erst hin und weg. Als man dann erfuhr, welche Spiele mit der Release erscheinen, war ich schon sehr enttäuscht. Mario ist ein Klassiker, der schon zu Beginn, meines Erachtens nach, mit auf den Markt geworfen werden sollte. Gut, kurze Zeit später kam Mario dazu, allerdings erst in Form von Mario & Rabbids Kingdom Battle. Seit dem 27. Oktober ist es nun endlich soweit und die Super Mario Reihe weist ein neues, wahnsinniges Spiel auf: Willkommen Super Mario Odyssey! 

20171105_092310Schon kurz nach dem Einlegen der Cartridge in die Nintendo Switch war das Gefühl von früher wieder da, als ich als kleiner junge bis nachts vor dem N64 mit Super Mario 64 saß. Ganz Mario-typisch hat auch Super Mario Odyssey eine klassische Story, die wie die anderen Mario-Spiele natürlich von was handeln? Prinzessin Peach wird von Bowser entführt, dieses Mal aber wird direkt bei der Flucht von Bowser schon die Hochzeit der beiden geplant und er überrumpelt verschiedene Länder um sich die die Hochzeitssuppe, den Hochzeitskuchen und vieles mehr zusammen zu klauen. 

So muss der Klempner von Welt zu Welt reisen, und erlebt in den jeweiligen Ländern kleine für sich handelnde Geschichten, die es zu erkunden, und zu erledigen gibt. Beim Kampf gegen Bowser verlor Mario leider seinen roten Hut. Fast verzweifelt, erscheint ein ebenso gebeutelter Mitstreiter: auf Marios Reise wird er von einem kleinen, leuchtenden, weißen Hut begleitet: Cappy. Dank Cappy erhält Mario auch noch eine weitere kleine Spezialfähigkeit. Sobald Mario Cappy auf Gegner wirft, kann er in sie schlüpfen und als Pilz, Hammerbruder oder Kettenhund Hindernisse zerstören oder überwinden. 

Die klassischen Sterne sind in diesem Spiel Monde, und von denen gibt es wirklich viele zu sammeln. In jeder Welt braucht es eine Mindestanzahl an Monden, damit man mit dem Luftschiff nächste Welten erreichen kann, darüber hinaus gibt es aber noch eine Vielzahl an Monden mehr, die es zu suchen gibt. Viele kleine Aufgaben erwarten Mario in allen Ecken der verschiedenen Welten. 

Ein besonderes Highlight ist, dass auch immer wieder das klassische NES Super Mario Bros. Design auftaucht und man durch eine Röhre in die 2D Welt eintaucht und als 8-Bit Mario Monde erreichen oder Rätsel lösen muss. 

Fazit:

Super Mario Odyssey ist, und ich kann sagen, dass ich wirklich nicht übertreibe, ein wahnsinnig gutes Spiel, sowohl auf dem Fernseher als auch als auch im Handheldmodus der Nintendo Switch. Die Detailverliebtheit zeigt sich in allen Welten, die Designs können zum Teil nicht unterschiedlicher sein, der Bezug zu früheren Konsolen und Nintendo-Klassikern und die neue Cappy ist einfach stark. Das Gameplay ist intuitiv und man hat schnell den Dreh raus. Ein Highlight, das ich wirklich unterstreichen möchte, ist das große Festival in New Donk City, auf das sich jede Spielerin und jeder Spieler wirklich freuen kann. Ein „Level“ das ich wirklich sehr feiere. Das Spiel Super Mario Odyssey ist ein Mariospiel, das definitiv auf den Thron der besten Mariospiele gehoben werden muss und bekommt von mir eine hundertprozentige Kaufempfehlung und lässt die Switch in einem ganz neuen Licht erscheinen. 

Wer jetzt Lust auf die tolle neue Mariowelt bekommen hat, kann sich, zum Beispiel bei Amazon, weitere Informationen erhalten, oder direkt das Spiel Super Mario Odyssey oder auch die Konsole mit dem Spiel im Bundel kaufen

Veröffentlicht in: Games & More

Hinterlasse einen Kommentar (0) →

Ingress – Auf welcher Seite stehst du?

Nach Geocaching und Munzee möchte ich mich heute mit dem Thema Ingress beschäftigen. Ingress ist ein Alternate-Reality-Game, das heißt, dass es eine Spielwelt gibt, die in unserer Welt spielt. Das Spiel verschmilzt mit der Welt vor der Haustür. Herausgeber ist die Firma Niantic Labs, eine Tochterfirma des Internetgiganten Google. Seit Oktober 2013 ist das Spiel Ingress öffentlich verfügbar und seit Dezember 2013 auf den Android Geräten verfügbar. Die Iphone Nutzer mussten bis Juli dieses Jahres auf die Veröffentlichung im AppStore warten.

Ich selber hatte mich Anfang 2014 schon einmal für dieses Spiel interessiert und es mir aus dem Google PlayStore geladen. Schon nach wenigen Minuten habe ich allerdings die Lust an diesem Spiel verloren, da ich es nicht verstanden hatte. Weder was Ziel des Spieles ist, noch welche Rolle ich einnehme.

Seit einigen Wochen habe ich mich allerdings dem Thema Ingress noch ein weiteres Mal angenommen. Ich wollte nun endlich verstehen, worum es geht. Also hier mal eine kurze Einführung über dieses Maps basierte Google Spiel: Ingress!

Inhalt von Ingress

In Ingress kämpfen zwei Gruppen gegeneinander. Auf der einen Seite sind die Enlightened, die Erleuchteten, und auf der anderen Seite die Resistance, der Widerstand. Zu Beginn des Spiels hat sich der Spieler/in zu entscheiden, welcher Gruppe er/sie angehören möchte.

Warum stehen die Gruppierungen so konträr zu einander?

Auf der Ingress Welt entstehen verschiedene Portale, die sich meist an besonderen Orten befinden: an Kunstwerken, an Gebäuden, an Kreiseln, etc. Aus diesen Portalen entspringt seit neusten einer neue unbekannte Energie, die die Gruppe der Enlightened (grün) nutzen möchte. Die blaue Gruppe, die Resistance, versucht diese Energie aufzuhalten und die Ausbreitung dieser Quellen entgegen zu wirken, da man nicht wisse, welche Folgen diese neue Kraft für die Erdbewohner hat. Beide Gesellschaften versuchen, ihre Gebiete auf der Welt auszubreiten. Hierzu werden die Portale eingenommen und Kontrollfeldern ausgebaut.

Wie spielt man Ingress?

Ingress Google QuarteragentGespielt wird auf der Ingress Karte. Man sieht seine eigene Position auf der digitalen Karte, die Scanner genannt wird. Es werden nur Straßen und Wege aufzeigt, Umrisse von Gebäuden oder das Gelände werden vernachlässigt. Um die eigene Person liegt ein runder Kreis, der Interaktions-Radius. Alle Portale, alle Items, Resonatoren oder die Exotic Matter XM (sozusagen die Spielenergie), die sich innerhalb dieses Interaktions-Radiuses befinden können mit dem Spieler interagieren. Die Exotic Matter befindet sich überall im Raum und wird automatisch beim Eintreten in den Radius aufgesammelt. Diese Energie braucht sich auf, wenn man die Portale hackt, Portale aufbaut bzw. auflädt und wenn man gegen feindliche Portale kämpft.

Die Portale befinden sich, wie anfangs beschrieben, an besonderen Örtlichkeiten, wie Kunstwerken und co. Durch den Scanner kann man diese Portale entdecken. An diesen Portalen können die Spieler/innen die Funktion Hacken wählen. Hierbei erhalten die Spieler/innen unterschiedliche Items, wie Waffen/Munition, Resonatoren (zum Aufbauen von Portalen), Portal-Keys, PowerCubes oder weitere Items. Gehackt werden können alle Portale. Die eigenen Portale bringen am meisten Items, feindliche hingegen mehr Erfahrungspunkte (sog. Action Points) ggf. aber auch Schaden, da das Portal die Gegenspieler/innen angreifen.
Durch die Waffen, die sogenannten XMP Burster, können feindliche Portale angegriffen werden. Wenn es einem gelingt, alle 8 Resonatoren eines feindlichen Portals zu zerstören, kann dieses Portal eingenommen werden.
Eine weitere Aufgabe ist es die eigenen Portale miteinander zu verbinden, zu verlinken. Dieses ist nur möglich, wenn man zuvor einen PortalKey durch Hacken bekommen hat. Verlinkt man drei Portale miteinander, entsteht ein Feld. Diese Felder sind für die allgemeine Ausgangslage des Spiels sehr entscheidend, da die Summe alle Felder die globale Stärke der Konkurrenten aufzeigt.
Durch die Nutzung von verschiedenen Modifikationen können die Portale ausgestattet werden. Hier kann die Abkühlungsdauer bis zum nächsten Hack verkürzt werden, das Widerstandsschild erhöht werden etc.

Fazit

Nur durch das eigentliche Spielen wurde mir nach und nach Spielverlauf etwas klarer. Alle, die an solchen Augmented-Realty-Games Spaß haben, sollte sich einfach trauen, direkt in das Spiel einzusteigen. Interessanter wird es direkt, wenn man sich für die Gruppe von Ingress entscheidet, die aktuell hinten liegt.

Ich hatte mich für die Resistance entschieden, und musste feststellen, dass in meinem Gebiet relativ viel schon in Blau gefärbt war, sodass ich vor allem Unterstützung biete beim Wiederaufladen der Resistoren, beim Verlinken und Upgraden. Lasst euch am Anfang nicht von den verschiedenen Einstellungen und Modifikationen verschüchtern. Nach und nach ist das Spiel recht einfach zu verstehen.

Was ich bisher noch nicht erlebt habe, ist, das Miteinander spielen oder Kämpfen vor Ort. Ob in Hannover oder auf dem Land, ich befand mich immer recht allein vor den Portalen und konnte keine weiteren Spieler ausmachen. Hierfür soll es aber auch richtige Treffen geben, denn hinter Ingress steht eine große Community .

Ich für meinen Teil habe immer wieder etwas Spaß in diese Welt einzutauchen und meiner Gruppe, der Resistance, den Rücken zu stärken. Ob das Spiel auch auf Dauer mich in den Bann zieht, werde ich berichten.

Und jetzt hoch von der Couch! Entscheide dich, auf welcher Seite stehst du?

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Games & More

Hinterlasse einen Kommentar (0) →

Zombies Run

Ich bin ja seit einer kurzen Zeit wieder am Laufen und freue mich jedes Mal nach einem Run meine Strecke am PC oder auf dem Smartphone zu sehen.
Daher war von Anfang an klar, dass ich mir eine neue Pulsuhr kaufen wollte mit GPS.
Ich kannte die Garmin Produkte schon etwas länger, habe mich dann aber schlussendlich für die Polar RCX3 entschieden, da ich diese als normale Uhr, GPS Tracker und Herzfrequenzmesser nutzen kann.

Eigentlich eine feine Sache und man braucht kein Handy mehr mit sich rumschleppen.
Doch auch Runtastic ist immer wieder mal gefragt und die Anfeuerungen von Bekannten sind eine tolle Sache!

Seit heute läuft neben der Polar und Runtastic ein drittes Programm mit.Zombie Run

Zombies Run 3
Ehrlich gesagt, klang die Beschreibung und das Video sehr interessant und ich bekam sofort Lust mit den Zombies  im Nacken los zulaufen.
Dass die Applikation komplett auf Englisch ist stört mich nicht, auch die englische Story ist leicht zu verstecken.
Problem nur an der Sache ist, dass ich keine Ahnung habe was wie und wo ich machen soll, außer zu joggen.
Man findet auf der Strecke einige Items, von, Batterien über Medipacks bis hin zur Unterwäsche, welche eine nette Dame jedes Mal ansagt. Doch was mache ich damit? Brauche ich die beim Laufen? Und dann ist da noch diese Basis in der Applikation zu sehen, die ausgebaut werden kann. Eine richtige Einführung gibt es nicht.
Ich glaube, ich muss mich in Zombies Run 3 erst einmal reinarbeiten bevor es weiter geht.

 

Eines fiel mir jedoch gleich negativ auf. Ich wählte eine Musikplaylist aus in der sich neben motivierender Laufmusik auch die Laufpodcasts befinden. Nach dem ich los gelaufen bin und die Einführungssequenz von ZombiesRun3 durch war, begann die Playlist. Allerdings kam keine Musik, sondern der erste Podcast mit Dehnübungen startete. Während des Laufens das Smartphone bedienen ist schon eine Sache, dann noch festzustellen, dass man nicht das Lied wechseln kann, nervt gewaltig. Allgemein finde ich die Integration eigener Musik gut, die von weiteren Storysequenzen und Zombie Gemurmel unterbrochen oder über spielt wird.

Laut Bewertungen im Google Playstore gibt es quasi eine große, ich möchte mal sagen, Fangemeinde, die das Laufspiel in den Himmel loben. Vielleicht verstehe ich es auch bald und feiere eine weitere Laufapp.

Die APP selber kostet ca. 3,50Euro.

Veröffentlicht in: Games & More

Hinterlasse einen Kommentar (0) →

Gefährliche Experimente

Was ist schon Sea Life Center, wenn man live und „in echt und in bunt“ physische und chemische Experimente direkt am Küchentisch haben kann? Die strahlenden Augen der Cousinen konnte man gar nicht übersehen!

Aber von vorne: Heute hatten wir noch einige Experimente á la „Experimentierkasten“. Unser Experiment-Experte Mäx, oder auch der Aiman Abdallah vom Küchentisch, hat mit uns einen fast echten Plaste-Vulkan ausbrechen lassen, unser Regenwasser getestet, ob es sauer ist. Und zum Schluss haben wir Metall-Schlüsselanhängern Formen mit einer Säure beträufelt und somit Formen hineingeätzt.

Und das wichtige ist, dass man echt noch etwas lernen kann. So gingen die Mädels mit der Erfahrung raus: Lässt man Regenwasser durch Sand und ein Stück Kaffeefilter filtern entsteht, ganz klar und für uns Großen natürlich absolut logisch und verständlich: ESSIG.

Gut, der Spaß kostete jeweil 1,99€ und haben wir bei Wiglo Wunderland in Elze gekauft.

Spaß gemacht hat es dennoch, die Abdrücke der Experimentbrillen sind allerdings immer noch in unseren Gesichtern zu erkennen. Wir sind halt Große-Kinder 🙂

Veröffentlicht in: Games & More

Hinterlasse einen Kommentar (0) →

Super Tribute Wii

Seit gestern haben wir Besuch von den Cousinen aus der Schweiz. Und gleich der erste Abend wurde durchgezockt. Naja fast. Die gute alte Wii von Nintendo wurde wieder mal ausgepackt und Mario Bros. Wii eingelegt.

Lange nicht gespielt und zu viert doch wieder mal riesig Spaß gehabt. Allerdings merkt man, dass man lange nicht gespielt hat. Aber Mario verlernt man eigentlich nicht. Oder? Nein, ich denke nicht. Allerdings war ich echt schlecht am Anfang, meines Erachtens nach laufen die Charaktere viel zu langsam, das war doch in früheren Spielen ganz anders oder? Ich denke ja. Alles doch schon sehr vereinfacht und für mich dadurch irgendwie schwerer :D. Vielleicht sollte ich mich doch noch mal für die WII U entscheiden. Interessant wird es vor allem, wenn Mario Cart dann bald erscheint. Gute Frage, schwere Frage, stolzer Preis. Ich werde sehen.

Zum Abschluss haben wir dann nachts noch den zweiten Teil der Tribute von Panem „Catching Fire“ angeschaut. Ich dachte ich halte es nicht durch, doch dank Cola konnte ich den Film bis zum Ende verfolgen. Ich habe zwar die Bücher der Hunger Games nicht gelesen, doch die beiden ersten Filme fand ich sehr spannend und gut gemacht!

Ich war dann froh, als ich im Bett lag und bei Lars Golenias „Pressesch(l)au“ von auf dem Portal Massengeschmack.tv von Holger Kreymeyer eingepennt bin.

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Filme & Serien, Games & More

Hinterlasse einen Kommentar (0) →