Artikel zu Kategorie "Filme & Serien"

Sightseers – Killers on tour!

Sightseers Killers on Tour QuarteragentHeute habe ich euch den Film „Sightseers – Killers on Tour!“ von Regisseur Ben Wheatley mitgebracht. Der englische Film, mit den Hauptdarstellern Steve Oram (Chris), Alice Lowe (Tina), gesprochen von Bjarne Mädel und Anke Engelke, startete in den deutschen Kinos am 28. Februar 2013.

Tina fällt es schwer neue Menschen oder einen Mann kennenzulernen. Grade deshalb klammert sie sich an ihren neuen Freund Chris und plant mit ihm eine Urlaubsreise, quer durch Yorkshire. Tinas Mutter hingegen findet das Vorhaben alles andere als gut für ihre Tochter und hat Angst, ihr Mädchen an den neuen „Fremden“ zu verlieren. Mit allen Mitteln versucht sie, ihre Tochter von der Reise abzuhalten und sie an sich zu klammern.

Das frischverliebte Paar, Chris und Tina, wollen möglichst viel der britischen Inseln, als „Sightseers“, erkunden und haben sich verschiedene Ziele, wie das Eisenbahn- oder das Stiftmuseum, rausgesucht. Das Roadmovie nimmt seinen Lauf.

Ein Haken hat die Reise allerdings. Neben der ständigen Romantik und dem typischen Wohnwagen-Wackeln überkommen Chris immer wieder nervöse Attacken, ausgelöst durch ihn nervende Mitmenschen. Diese Attacken bringen Tinas Liebhaber zum Töten, sodass der eine oder die andere nach einer Begegnung mit Chris nicht mehr nach Hause kommt. Sei es durch Überfahren oder Erschlagen, Chris findet immer einen Weg, seinen Gegenüber loszuwerden. Der Soziopath hat jedoch immer eine, seiner Meinung nach, sehr plausible Antwort dafür, warum die Menschen ihr Leben lassen mussten. Doch trotz der schockierenden Erkenntnis will Tina die gemeinsame Reise nicht abbrechen, sondern weiter die Freiheit und die Unabhängigkeit ihrer Mutter spüren und genießen. Aus dem „Mauerblümchen-Paar“ wird ganz schnell ein killendes Sightseer-Pärchen.

ChrisDas kannst du auch gleich dem National Trust melden. Jetzt stell dir mal vor, vor 300 Jahren vielleicht, ist einer seiner Vorfahren hier ganz gemütlich vorbeispaziert und ist dann einer, wie hat man damals gesagt, Dirne begegnet, so eine wie dir und hat gesagt >>och die vernasch ich jetzt <<, dann hät‘ ich danebenstehen und zugucken müssen. Denn ich wär der verdammte Knecht gewesen und der der Lehnsherr oder so was, und das nenne sie die gute alte Zeit. 

Tina Da ist was dran. So gesehen hast du eigentlich, ja nur meine Ehre verteidigt.

Chris Och, dank nicht mir, dank dem Demokratisierungsprozess.

TinaAus dem Blickwinkel habe ich das Ermorden unschuldiger Menschen noch nie betrachtet.

„Sightseers – Killers on Tour!“ ist eine böse, dunkle Komödie für den kurzen Zeitvertreib. Grade die Filmliebhaber und Liebhaberinnen, die auf schwarzen, britischen Humor stehen, können sich diesen Film anschauen. Man merkt den beiden Schauspielern Lowe und Oram den Spaß am Film an. Dass sie zusammen das Drehbuch geschrieben haben, unterstreicht ihr Schauspiel. Es ist ein witziger und etwas spannender Film, eine Mischung zwischen Roadmovie und einem Horror-Film.

Ich empfehle „Sightseers – Killers on Tour“ als Film „zwischendurch“, an dem man allerdings nicht die höchsten Erwartungen haben sollte.

In dem Sinne 🙂 Ich fahre Campen 🙂

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Das Leben des David Gale

Heute habe ich mir die BlueRay des Films: „Das Leben des David Gale“ besorgt. Der Film ist ein amerikanischer Spielfilm aus dem Jahre 2002 und wurde produziert von Alan Parker und Nicolas Cage. Regie führte ebenfalls Alan Parker.

Das Leben des David GaleDer Film handelt vom Philosophie Professor Dr. David Gale (Kevin Spacey), der neben seiner Tätigkeit an der Universität Austin, Texas, ein aktives Mitglied der Gruppierung „Death Watch“ ist, die gegen das System der Todesstrafe ankämpft.

Schon zu Beginn des Films „Das Leben des David Gale“ wird klar, dass der Professor selbst mit der Verurteilung zum Tod im Gefängnis sitzt. Einige Tage vor der Durchführung der Strafe lässt Gale das erste, exklusive Interview zu, dass er mit der Journalistin Bitsey Bloom (Kate Winslet) führen möchte. Die Interviews sollen an drei Tagen für jeweils zwei Stunden in Huntsville, Texas, stattfinden. Gemeinsam mit ihrem Praktikanten Zack Stemmons (Gabriel Mann), fährt die junge Journalistin zum Gefängnis von Huntsville. Durch die Gespräche zwischen Gale und Bloom, werden die Geschehnisse, die vor über sechs Jahren stattgefunden haben, erzählt und aufgearbeitet. Der Film zeigt aktuelle Handlungen und Rückblenden.

Als Professor hält Gale Vorlesungen an der Uni Austin und ist auch für die Überprüfung der Studentin zuständig. Die Studentin Berlin (Rhona Mitra) zeigt schlechte Leistungen und befürchtet den Kurs nicht zu bestehen. Sie versucht dem Professor ein Sex-Angebot zu unterbreiten, damit Gale ihr trotz miserabler Leistung, bessere Noten gibt. Gale lehnt dieses unmoralische Angebot ab. Auf einer Feier zusammen mit den Studenten der Universität kommt es dennoch zum Sex zwischen Gale und Berlin, in dem die Studentin Gale im Badezimmer einsperrt und ihn küsst, bis der Professor nicht mehr widerstehen kann. Berlin fordert ihn immer wieder dazu auf, sie zu beißen, zu kratzen und ihre Kleidung zu zerreißen.

Das Leben des David Gale Kevin SpaceyNach einer Fernsehdebatte mit dem texanischen Gouverneur über die Abschaffung der Todesstrafe wird Gale verhaftet, da die Studentin aus Rache den Vorwurf erhebt, Gale habe sie vergewaltigt. Die Anklage wurde allerdings trotz eindeutiger Fakten, Hautspuren etc., fallen gelassen und  Gale kam geschädigt aus dem Verfahren. Gale verliert nicht nur seine Frau und seinen Sohn. Er verfällt in Depressionen, fängt an vermehrt Alkohol zu konsumieren, verliert seine Anstellung an der Universität und wird aus der „Death Watch“ Gruppierung geworfen. Das Leben des David Gale gerät außer Kontrolle.

Das Leben des David Gale Kate WinsletBitsey Bloom und Zeck Stemmons machen sich auf und untersuchen die Wohnung einer Leiche, namens Constance Harraway (Laury Linney), die gefesselt und tot aufgefunden wurde, mit dem Schlüssel für die Handschellen im Magen. Constance war die letzte Bezugsperson Gales. Bei der Obduktion stellten die Gerichtsmediziner wiederum Fingerabdrücke und Spermaspuren von David am und im Körper der Toten fest. Die Indizien sprechen gegen Gale, sodass ihm die Taten der Vergewaltigung und des Mordes zur Last gelegt werden und David Gale zum Tode verurteilt wird. Im Interview erfährt Bloom, dass dieser Mord Gale nur untergeschoben werden sollte und Gale versucht sie von seiner Unschuld zu überzeugen. Er möchte, dass die Journalistin für ihn weiter recherchiert, um seine Unschuld zu beweisen.

Ein der Journalistin zugespieltes Video der sterbenden Constance zeigt, dass es sich um einen Selbstmord handeln könnte. Bloom kommt der Verdachte, dass absichtlich Gale diese Tat zur Last gelegt werden sollte, damit ein unschuldiger zum Tod verurteilt wird und somit die Todesstrafe stärker infrage gestellt wird.

Wie es weitergeht und wie der Film „Das Leben des David Gale“ endet, solltet ihr euch selber anschauen.

Das Leben des David Gale“ ist ein spannender, sehr guter Thriller von Alan Parker, der eine durchgehend fesselnde Geschichte gegen die Todesstrafe erzählt und die Zuschauer mitnimmt. Kate Winslet und Kevin Spacey zeigen eine unglaubliche schauspielerische Leistung, die die dramatische Wirkung des Films klar unterstreichen.

Ich kann diesen gesellschaftskritischen Film über die noch immer übliche Todesstrafe durchweg empfehlen. Ich gebe zu, erst etwas Bedenken gehabt zu haben, da das Thema eine schwerere Kost darstellt, als beispielsweise „Little Miss Sunshine„. Umso mehr freue ich mich über diesen, in meinen Augen, wichtigen und spannenden Film, der den dramaturgischen Wettlauf zwischen dem Angeklagten Gale und der Todesstrafe aufzeigt.

Ich danke Jojo für diese Filmempfehlung und rate euch: besorgt euch den Film „Das Leben des David Gale„!

Weitere Filmkritiken oder Serienempfehlungen findet ihr in meinem Blog oder bei Filme und Serien! 

In dem Sinne 🙂

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Little Miss Sunshine

Little Miss SunshineHeute berichte ich von dem Film „Little Miss Sunshine„, dem US-Roadmovie von 2006. Regie führte in diesem Film Jonathan Dayton und Valerie Faris, das Drehbuch wurde von Michael Arndt geschrieben.

Der Film handelt von der Familie Hoover, die in Albuquerque, im Süden der Vereinigten Staaten von Amerika, lebt. Die kleine Olive Hoover, gespielt von Abigail Breslin, schaut sich viele Misswahlen im Fernsehen an und wünscht sich nichts mehr als selber bei einem Schönheitswettbewerb zu gewinnen. Bei einem kleinen Wettbewerb in ihrer Heimatstadt belegte sie schon den zweiten Platz.

Der Roadmovie beginnt, als die kleine Tochter von Sheryl und Richard Hoover, Toni Collette und Greg Kinnear, erfährt dass sie nachträglich beim Wettbewerb „Little Miss Sunshine“ gewonnen hat, da die eigentliche Gewinnerin Diätpillen genommen habe. Somit ist sie für den Landeswettbewerb  nachnominiert. Doch die finanzielle Lage könnte die Reise zum Entscheid in in Kalifornien zum Scheitern bringen, da Richard Hoover noch relativ erfolglos an seinem Buch „Neun-Stufen-Programm − wie man zu einem Gewinner wird“ arbeitet und händeringend einen Verlag für die Veröffentlichung sucht. Doch die ganze Familie tritt die Reise an. Hierzu gehören die beiden Eltern Sheryl und Richard, der drogenabhängige Opa und Trainer von Olive Edwin Hoover (Alan Arkin), Olives stummer Bruder Dwayne Hoover (Paul Dano), der ein Schweigegelübde  für eine Karriere bei der Air Force abgelegt hat, und dem homosexuellen Onkel Frank Ginsburg (Steve Carell), der grade erst aus einer Klinik entlassen wurde aufgrund eines Selbstmordversuches.

Gemeinsam ziehen sie in einem gelben Volkswagen-Bus in Richtung Los Angeles. Während der Fahrt kommen die Familienmitglieder immer wieder in Streitsituationen, die durch einzelne Pannen, wie die kaputte Kupplung des VW Bullys, noch verstärkt werden.

Die ganze Fahrt ist geprägt von persönlichen Rückschlägen der einzelnen Familienmitgliedern. So trifft der selbstmordgefährdete Onkel Frank bei einem Zwischenstopp an einer Tankstelle den Grund seines Selbstmordversuches, den Mann, in den er unglücklich verliebt ist. Auch der schweigsame Dwayne muss erfahren, dass er seinen Berufswunsch bei der Air Force aufgeben muss, da er eine Farbschwäche hat. Auch der erfolglose Vater erfährt einen Rückschlag, da sein „Karrierebuch“ nicht mehr veröffentlicht werden soll. Schlussendlich plagen selbst die kleine Olive Zweifel, dass sie nicht hübsch und schlank genug für den anstehenden Wettbewerb ist.

Aufgrund einer Überdosis an Heroin wacht Edwin im Motel nicht mehr auf, wird ins Krankenhaus, wo die Ärzte nur noch seinen Tod feststellen. Damit der Landeswettbewerb der „Little Miss Sunshine“ nicht in Gefahr gerät, entscheidet die Familie den Großvater aus dem Krankenhaus illegalerweise mitzunehmen und die Fahrt fortzusetzen.

Ob die Hoovers beim Wettbewerb ankommen, oder wie die weitere Fahrt verläuft müsst ihr selber im Film sehen 🙂

Little Miss Sunshine ist ein wirklich lustiger und gleichzeitig dramatischer Roadmovie. Der Film wurde bei den Oscar Verleihungen 2007 mit zwei Preisen für den „besten Nebendarsteller“ Alan Arkin und „bestes Originaldrehbuch“ ausgezeichnet. Weitere Preise und Nominierungen, unter anderem für den Golden Globe, hat der Film „Little Miss Sunshine“ absolut verdient. Es ist ein grandioser Film, mit einer tollen Geschichte, tollen Schauspielern und einer perfekten Einteilung von Drama, Komödie und Sozialkritik. Ich kann eine klare Empfehlung aussprechen! Schaut euch den Filmtrailer an und wenn ihr Interesse an dem Roadmovie bekommt, nichts wie los zur nächsten Videothek und leiht euch „Little Miss Sunshine“ aus!

Weitere Filmkritiken von mir findet ihr auf der Seite Filme und Serien.

In dem Sinne 🙂

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Good Morning Vietnam!

Schon letzte Woche habe ich mir mal wieder einen Klassiker aus der Blue-Ray-Theke gefischt, den ich ehrlich gesagt, vorher gar nicht kannte. „Good Morning Vietnam!„.

Der Spielfilm stammt aus dem Jahr 1987 und wurde von Mark Johnson und Larry Brezner produziert. Regie führte Barry Levinson. Die Geschichte basiert auf einer wahren Geschichte von AFN-Moderator Adrian Cronauer, der durch Robin Williams gespielt wird.

Der Film spielt im Jahre 1965, zur Zeit des Vietnam-Krieges, als der Radiomoderator Adrian Cronauer nach Vietnam reist, um dort als Moderator für die US ARMY zu arbeiten. Seine außergewöhnliche Art, der Humor und der „neue Musikgeschmack“ des Moderators gefallen den stationierten Soldaten. Adrian Cronauer begrüßt seine Landsleute immer mit dem lauten Spruch „Gooooooood Moooooorning Vietnaaaaaam!“ (wenn man es mal nachschreiben möchte 🙂 ) und spielt den angesagten „Rock ’n Roll“. Im Gegenzug zum Gefallen der Soldaten stößt Cronauer bei seinen Vorgesetzten immer wieder auf Widerstand, sie schätzen seinen unkonventionellen Charakter nicht, beispielsweise, als er ein Gespräch mit dem damaligen Präsidenten Richard Nixon vorspielt und ihn bescheiden darstellt.

Um Trinh, einer vietnamesischen Frau, näherzukommen, übernimmt Cronauer den Englisch-Kurs in Saigon und versucht sich mit dem Bruder der Dame, Tuan, anzufreunden. Beim Kennenlernen kommt es zu einem kleinen Eklat, als Cronauer mit Tuan eine lokale Wirtschaft betritt, die eigentlich nur von Amerikanern genutzt wird. Adrian Cronauer verteidigt seine Begleitung Tuan und gewinnt sein Vertrauen. Dieser verübt als Mitglied der Vietcong wenig später einen Anschlag auf diese Kneipe, aus der Tuan zu vor Adrian herausholte.

Adrian Cronauer möchte durch seine Radiosendung die stationierten Amerikaner über die aktuelle Situation aufklären, doch diese offene Art wird ihm verwehrt. Es dürfen ebenfalls nur gefilterte und zensierte Nachrichten aus Amerika vorgetragen werden. Diese Art missfällt dem Moderator, sodass er sich der Anweisung einfach widersetzt und über diesen Anschlag in seiner Sendung berichtet. Die Radioshow wird daraufhin von den Vorgesetzten abgeschaltet und Cronauer auf unbestimmte Zeit abgesetzt.

Diese Zeit nutzt Adrian um sich Trinh zu nähern und die Menschen, das Land und die Kulturen Vietnams kennen zulernen. Trinh aber gibt ihm klar zu verstehen gibt, dass eine Beziehung keine Chance hätte. Als Cronauer wieder als Moderator eingesetzt werden sollte, zeigt er kein Interesse und will mit dem Gewissen des ungerechten Krieges, keine Sendung mehr durchführen. Doch die Soldaten schaffen es ihn umzustimmen. Sgt, Major Dickerson ist Cronauer dennoch ein Dorn im Auge und schickt den Moderator für eine Berichterstattung absichtlich über eine Strecke, die mit Landminen versehen ist, an die Front. Sein Plan Cronauer loszuwerden misslingt. Adrian überlebt und wird im Dschungel von seinem Freund Tuan aufgesammelt und anschließend von Soldaten in einem Hubschrauber gerettet. Da Tuan allerdings Mitglied der Vietcong ist, und er gemeinsam mit Adrian aufgefunden wurde, wird Adrian Cronauer als Radiomoderator abgesetzt und muss zurück nach Amerika. Als Dankeschön für die Zeit hinterlässt er den Soldaten ein Tonband, auf dem seine letzte Show aufgezeichnet ist.

Good Morning, Vietnam

Ich war sehr gespannt auf den Film „Good Morning Vietnam“ und finde, dass er die Genre Drama, Komödie, Krieg sehr gut verbindet. Robbin Williams spielt die Rolle des von Soldaten geliebten und von den Vorgesetzten gehassten Radiomoderator mit seiner offenen und unkonventionellen Art großartig. Es zeigt, die Menschlichkeit auf, die während eines solchen Krieges sich abspielen kann, welche anderen Dramen und auch Nettigkeiten sich unter den Menschen verschiedener Länder abspielen können. Die musikalische Untermalung des Films unterstreicht nochmals die Dramaturgie und die Absurdität.

Von mir eine klare Filmempfehlung! Weitere Filme die ich mir angeschaut habe findet ihr in meiner Rubrik „Filme & Serien“. Einfach mal reinschauen!

In dem Sinne  – What a wonderful World….. 🙂

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Nebraska

Schon seit einiger Zeit steht die Blue Ray „Nebraska“ bei mir im Regal. Gestern Abend habe ich mir die Zeit genommen, mir diesen Film anzuschauen. Und was soll ich sagen? Ich war begeistert.

NebraskaNebraska ist ein Roadmovie von Alexander Payne aus der Kategorie Komödie und Drama. Der Film handelt von Woody Grant, gespielt von Bruce Dern, und seinem Sohn David Grant, Will Forte, die sich auf die Reise begeben einen angeblichen 1 Millionen Dollar Gewinn aus Nebraska abzuholen. Woody Grant ist ein leichtgläubiger, leicht dementer und alkoholabhängiger Mann, dem ein Brief zugeschickt wurde, auf dem steht, dass er 1 Million Dollar gewonnen habe. Seine Familie versucht ihn davon zu überzeugen, dass es nur ein Lockangebot für ein Zeitungsabonnement sei, doch Woody glaubt an diesen Gewinn und zieht täglich zu Fuß los um nach Lincoln zu kommen, um den Gewinn abzuholen. Dabei wird er von der Polizei gestoppt oder von seinem Sohn immer wieder eingefangen.

David Grant nutzt jedoch die Chance ein wenig Zeit mit seinem Vater zu verbringen und bietet ihm an, gemeinsam mit dem Auto nach Lincoln zu fahren. Unterwegs machen sie in Hawthorne, der Heimatstadt von Woddy und seiner Frau Kate, halt, treffen auf die Familie und alte Freunde. Schnell spricht sich rum, dass Woody ein angeblicher Millionär sei und viele seiner Freunde und Verwandte möchten an dem Gewinn teilhaben.

Der Film zeigt auf der einen Seite viel Witz und Charme und zeigt auf der anderen Seite die Verletzlichkeit und Hilflosigkeit der Menschen. Der Farbton des Films ist in Schwarz-Weiß gehalten, was die einfache und ruhige Erzählfarbe unterstreicht. Vor allem muss die schauspielerische Leistung von Bruce Dern gewürdigt werden, die die Zuschauerinnen und Zuschauer ergreifen und mitziehen.

Ich kann den Film „Nebraska“ durchweg empfehlen! Es ist ein liebevoller, trauriger aber auch lustiger Film, der die Geschichte eines alten Mannes und seinem Sohn erzählt.

In dem Sinne 🙂

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E.T. mein außerirdischer Albtraum

Gestern schrieb ich ja, dass ich mir zum 30 jährigen Jubiläum die „Ghostbusters“ Blue Ray gegönnt habe. Heute stand ich wieder vor der Auswahl Blue Rays und hätte beinahe zu „E.T. – Der Außerirdische“ gegriffen. Doch eine kindliche Stimme in mir drin wollte es mir vehement ausreden. Gut, es gab als Kind einen kleinen Zwischenfall wegen dem Außerirdischen. Aber inzwischen werde ich wohl alt genug sein, dem Film noch mal eine Chance zu geben. Hm…

E.T. der AußerirdischeDas erste und letzte Mal als ich E.T. sah muss ich so sechs oder sieben Jahre alt gewesen sein. Wir waren mit der Familie in der Heide im Urlaub, hatten uns eine kleine Ferienhütte gemietet und der Film lief abends im Fernsehen. Soweit war meines Wissen alles gut! Bis dann die Nacht für mich einbrach und ich in den weiten Welten der Träume verschwand. Denn da war er wieder. E.T. der Außerirdische mit dem leuchtenden Finger. Gruselig, gemein und fies. Ich kauerte im Traum in einer Ecke und er kam immer näher zu mir. Er hielt mir eine Maschine unter die Nase. Es waren zwei Lampen darauf die im Wechsel grün und rot leuchteten. Darunter zwei Knöpfe. Seine Ansage hab ich heute noch klar im Ohr: „Drück den falschen und du wirst tief fallen!“.

Ich muss nicht erwähnen, dass ich nur den falschen Knopf treffen konnte. Und ich fiel. Ich fiel tief. In dem Moment fiel ich aus dem Hochbett und wachte unten auf.

Meine Eltern sprechen heute noch, dass ich wie verstört nach diesem Film war. Und ich sage ja, bis heute habe ich diesen Film nie wieder gesehen, und wenn ich ehrlich sein soll, weiß ich nicht wirklich, worüber er handelt, außer von E.T., der nach Hause will. Alf war da irgendwie viel lieber. Der hätte auch so viele Katzen mampfen können, wie er möchte, die mag ich eh nicht.

Und jetzt war sie da. Die Blue Ray von E.T. In meinen Händen. Ich habe sie zurückgelegt. Ohne zu wissen ob ich ihm noch eine Chance geben möchte ohne nicht.

Ich habe den Außerirdischen mal auf meine Wunschliste gesetzt. Ich kaufe sie nicht. Aber vielleicht bekomme ich sie irgendwann geschenkt. Und dann…. dann muss ich dem kleinen Außerirdischen Asyl gewähren.

In dem Sinne 🙂

 

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Ghostbusters feiert 30 Jahre Jubiläum

Das Jahr 2014 steht im Zeichen von Geistern und Geisterjägern. Vor genau 30 Jahren lief der erste Ghostbusters Film auf den Leinwänden der Kinos auf der ganzen Welt.

Ghostbusters Vor 30 Jahren befreiten Dr. Peter Venkman, Raymond „Ray“ Stantz, Erwin Spengler und Winston Zeddemore New York von der Geisterplage und wurden als große Helden von den Einwohnerinnen und Einwohner New Yorks gefeiert.

Nach dem die Herren Venkman, Stantz und Spengler erfolglos an der Uni im Bereich Parapsychologie forschten und rausgeworfen wurden, gründeten sie die Geisterjäger Agentur „Ghostbusters„. Nach anfänglicher Pleiten, steigt die Nachfrage an die Geisterjägern, da in New York immer mehr Geister bzw. paranormale Phänomene auftreten. Da die Nachfrage so groß wird, stellen den vierten Jäger ein, Herrn Zeddemore.

Vor allem Gozer, ein Gott der sich als Vernichter bezeichnet, möchte mit Hilfe von Zuul, dem Torwächter, und dem Schlüsselmeister Vinzenz Clortho in die heutige Zeit nach New York zurückkehren und die Welt zerstören.

Auf einem Hochhaus in der Metropole kommt es zum großen Showdown zwischen den Geisterjägern und Gozer. Beim Kampf überlässt der Vernichter den Ghostbusters die Wahl, welche Gestalt er annehmen soll. Da Ray in dem Moment an den Marshmellow Mann dachte, ist Gozer die überdimensionierte Version des Werbemännchens.

Bis heute ist dieser Film ein absoluter Kultfilm und zählt mit zu den bekanntesten Filmen.

Dank des Podcasts „Radio Nukular“ wurde ich mal wieder auf den Film aufmerksam gemacht und musste heute einfach zuschlagen, als ich die Blue Ray im Laden entdeckt hatte.

Wie ich ebenfalls im Podcasts erfahren habe, kann es eventuell bald zu einem weiteren Teil der Ghostbusters Reihe kommen. Das Drehbuch sei bereits von Etan Cohen geschrieben und die Regie soll wieder von Ivan Reitman übernommen werden. Wie die Besetzung aussieht ist noch ungewiss. Start soll im Jähr 2016 sein.

Ich hatte heute Abend von Beginn an Spaß an dem ersten Teil und freue mich diese Blue Ray nun in meiner Sammlung begrüßen zu dürfen.

In dem Sinne 🙂

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Inside Llewyn Davis

Endlich habe ich es geschafft, mir den aktuellen Film von den Coen Brüdern, Ethan und Joel Coen, anzuschauen: Inside Llewyn Davis 

Der Film Inside Llewyn Davis spielt im Jahre 1961 und dreht sich um den erfolgslosen Folkmusiker Llewyn Davis. Trotz großen Talents schafft Llewyn es nicht in der Zeit des Folks in New York durchzubrechen und einen Erfolg zu erzielen. Seine aktuelle Platte „Inside Llewyn Davis“ wird einfach nicht verkauft und auch privat geht es weiter Bergab. Ohne Geld und ohne Wohnung zieht es den launischen Llewyn durch die Stadt von einer Couch zur nächsten.

Blue Ray Cover von Inside Llewyn Davis

Blue Ray des Films Inside Llewyn Davis.

Zum Teil sind seine Mitmenschen Schuld, zum Teil steht sich der Folkmusiker selber im Weg, beispielsweise wenn er keine musikalischen Alternativen ausprobieren möchte. Nach dem er in New York wenig Chancen sieht, erhofft sich Llewyn Davis neue Karriereschritte in Chicago, wo er sich mit Bud Grossmann, einem sehr bekannten und erfolgreichen Clubbesitzer, treffen wird. Doch schon auf dem Weg in die Hauptstadt Illinois‘ wird seine Lebensart und die Musik durch den Jazzmusiker Roland Turner in Frage gestellt. Erfolgsaussichten ungewiss….

Der Film ist immer wieder mit den Songs des Künstlers geschmückt, die die Geschichte weiter vertiefen und die Qualen des Llewyn Davis verdeutlichen.

Zwar habe ich schon viel negatives über diesen Film gehört, es fehle an Inhalt, er zieht sich so durch, doch gerade diese Eigenschaften ließen mich in diesen Film eintauchen und ihn genießen.

Meines Erachtens ist der Film „Inside Llewyn Davis“ ein toller Film, der in vielen Hinsichten, wie der hervorragende Schauspieler Oscar Isaac, die Inszenierung, der großartige Soundtrack und vor allem der Anstoß zum Nachdenken, klar überzeugen kann. Denn wie schon bei LLewyn Davis gilt auch heute noch das Scheitern in der Karriere das Scheitern in der sozialen Gruppe und somit teilweise der Ausschluss aus der Gesellschaft.

Von mir gibt es eine klare Empfehlung! Toller Film, den es sich lohnt anzuschauen! Am besten gleich die Blue Ray von „Inside Llewyn Davis“ besorgen!

(Hochgeladen auf Youtube von „diefilmfabrik“ am 17.05.2013)

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Gravity

Endlich habe ich es geschafft den Film Gravity zu sehen. Die Blue Ray hat lange in meinem Schrank gestanden und darauf gewartet endlich eingelegt zu werden.

Und endlich wurde das Warten erlöst. Ich habe mir den Film allein angeschaut, irgendwie wollte kein anderer mitgucken. Ich möchte eine wirkliche Empfehlung aussprechen.

Es ist ein toller, spannender Film mit fantastischen Bildern. Der Golden Globe, der Directors Guild Award und der Oscar für den mexikanischen Regisseur Alfonso Cuarón ist absolut berechtigt.

Auch Sandra Bullock konnte mich überzeugen und spielte die im Weltall verlorene Dr. Ryan Stone großartig!

Kurz zum Inhalt des Films Gravity:

Dr. Ryan Stone und Matt Kowalski (gespielt von George Clooney) führen mit einem weiteren Kollegen im Weltall Reparaturen am Hubble-Weltraumteleskop durch, als  Trümmerteile eines russischen Satellites auf weitere Satelliten treffen und die herumfliegenden Teile eine große Bedrohung für das Teleskop und die Reparaturarbeiten darstellen.

Durch die Zerstörung des Hubbles werden Dr. Ryan Stone und Matt Kowalski in den Weltraum geschleudert und das Drama nimmt seinen Lauf.


Es ist ein wahnsinnig toller Film, der mit einer eigens angefertigten Technik gedreht wurde. Das Making Of lohnt sich also anzuschauen.

Dann kommt der große Witz. Im Making Of werden besonders die Szenen angesprochen, in denen man nichts hört. Da im Weltall der Schall nicht übertragen wird, sollte den Zuschauen ebenfalls ein solches Gefühl übermittelt werden.
Doch warum hatte ich diese Szenen nicht bemerkt?
Bei mir gab es keine stillen Phasen. Jedesmal, wenn der Film keinen Ton abspielte, hörte ich ein Piepen, Brummen, dass teils mechanisch Klang und mir symbolisierte sollte, dachte ich jedenfalls, das sei der Weltraum.

Erst nach dem ich das Making Of  von Gravity gestoppt habe fiel mir auf, dass es von einer externen Soundkarte kam.
Die war sehr laut eingestellt und gab diese Geräusche im ausgeschalteten Zustand des Notebooks ab. Da ich diese Soundkarte für die Verbindung meines Notebooks zum Fernseher nutze, kamen die Töne ebenfalls aus der Musikanlage des Fernsehers. Was ein Mist!

Ich denke, dass ich mir den Film noch einmal anschauen werden. So geht das ja nicht und dann genieße ich die Stille.

In dem Sinne 🙂

Der Youtube-Clip: „Gravity – Trailer (Deutsch | German) | HD | George Clooney wurde von Moviepilot Trailer auf die Video-Plattform hochgeladen.

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Super Tribute Wii

Seit gestern haben wir Besuch von den Cousinen aus der Schweiz. Und gleich der erste Abend wurde durchgezockt. Naja fast. Die gute alte Wii von Nintendo wurde wieder mal ausgepackt und Mario Bros. Wii eingelegt.

Lange nicht gespielt und zu viert doch wieder mal riesig Spaß gehabt. Allerdings merkt man, dass man lange nicht gespielt hat. Aber Mario verlernt man eigentlich nicht. Oder? Nein, ich denke nicht. Allerdings war ich echt schlecht am Anfang, meines Erachtens nach laufen die Charaktere viel zu langsam, das war doch in früheren Spielen ganz anders oder? Ich denke ja. Alles doch schon sehr vereinfacht und für mich dadurch irgendwie schwerer :D. Vielleicht sollte ich mich doch noch mal für die WII U entscheiden. Interessant wird es vor allem, wenn Mario Cart dann bald erscheint. Gute Frage, schwere Frage, stolzer Preis. Ich werde sehen.

Zum Abschluss haben wir dann nachts noch den zweiten Teil der Tribute von Panem „Catching Fire“ angeschaut. Ich dachte ich halte es nicht durch, doch dank Cola konnte ich den Film bis zum Ende verfolgen. Ich habe zwar die Bücher der Hunger Games nicht gelesen, doch die beiden ersten Filme fand ich sehr spannend und gut gemacht!

Ich war dann froh, als ich im Bett lag und bei Lars Golenias „Pressesch(l)au“ von auf dem Portal Massengeschmack.tv von Holger Kreymeyer eingepennt bin.

In dem Sinne 🙂

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