Artikel zu Kategorie "Geocaching"

Zu langsam für den Geocache?

Und da war es wieder, das Klingeln meines Smartphones. Es war eine E-Mail. Ich befand mich grade in Eime und wollte einige Portale aus den Händen der Erleuchteten reißen, als mich das Vibrieren und der Klingelton in die Wirklichkeit zurückholten. Es war eine Benachrichtigung von Geocaching.com, es gibt einen neuen Geocache. Die Jagd nach einem FTF habe ich bis jetzt noch nicht versucht. Alle Mails, die bis dato rein kamen, waren Hinweise auf neue Geocaches, die mehr als 25 Kilometer entfernt veröffentlicht wurden. Die Chancen waren somit relativ gering. Doch diese Mail ließ meinen Puls etwas aufsteigen. Mein Herz pochte; nur ca. sechs Kilometer Luftlinie trennten mich vom Geocache und vielleicht dem FTF. Das Portal musste warten, ich stieg sofort ins Auto und machte mich auf den Weg in Richtung Oldendorf zum Cache: „GC5G7H4 Steingrab zu Oldendorf„.

Die Aufregung stieg mit jedem Meter, den ich hinter mir ließ. Als es nur noch wenige Meter, waren setzt mein Herz kurz aus. Da standen zwei Männer, das kann doch nicht, nein, so schnell kann es nicht sein. Doch dann sah ich sie blitzen, die neue Dose, mitten in der Hand von futurecube. Der Cube stand gemeinsam mit Pepe1211 und plauschten in Ruhe, nach der bereits getanen Arbeit, der Unterzeichnung des neuen Logbuchs. Sie sind einfach zu schnell für mich. Wir alle hatten Glück, dass wir in der Nähe waren und somit die ersten Plätze ergattern konnten. Ich gratuliere natürlich fair den beiden für den FTF und freue mich selber ebenfalls über meinen ersten „STF“ :). Wenn schon nicht Platz 1, dann doch verdientes kleines Treppchen.

Who Is It? (AC) GC5D9BM Geocaching Wherigo Quarteragent GeocacheIm Gegenzug zu gestern Abend, da war ich schnell genug. Mich erreichte die Nachricht, dass schon wieder ein Mörder sein Unwesen im Landkreis Hildesheim treibt. Diesmal allerdings direkt in der Innenstadt von Hildesheim. Ich machte mich, nach meinen grandiosen Ermittlungen vom „Jack The Ripper Fall„, sofort auf in die Stadt und begann mit den Wherigo Untersuchungen. Codewort: „GC5D9BM Who it it? (AC)„. Ich schlüpfte in die Rolle des Ermittlers Kommissar Bilewski des Polizeipräsidiums Hildesheim. Schon kurz nach meinem Einstieg in den Fall, wurde ich mit zwei Morden in der Innenstadt konfrontiert. Gemeinsam mit dem Labor und der Asservatenkammer, konnten mein Team und ich schnell auf die Schliche des Massenmörders kommen und ihn nach kurzen Ermittlungen in Untersuchungshaft nehmen. Da wir eine Frau aus den Händen des Täters retten konnte, konnte sie uns helfen den Täter zu überführen.

Alle Stationen, alle definierten Gebiete haben mit dem Smartphone Samsung Galaxy S5 und der App WhereYouGo super funktioniert. Kein Absturz, kein Haken, top!. Nur meine eigenen Augen hätten an der finalen Position noch ein wenig schärfer sein können, da sie erst ein wenig blind waren, den finalen Geocache zu finden. Ich danke janole 174 für den schönen, kurzweiligen Wherigo Geocache. Es war genau das richtige für den gestrigen Abend.

In dem Sinne 🙂

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EarthCache Muschelkalk an den Giesener Teichen

Ich berichte ja öfter davon, dass ich sehr gerne EarthCaches löse. Vielleicht bringt es meine Ausbildung mit, oder ich bin einfach interessiert in die spannenden Erdgeschichten. Heute berichte ich euch über das Muschelkalkvorkommen bei den Giesener Teichen.

Geocaching EarthCache Hildesheim Himmelsthür MuschelkalkSomit war das Ziel am Sonntagmorgen die „GC2CQE3 Erdzeitreise an den Giesener Teichen„. Nördlich von Himmelsthür und südlich von Giesen befindet sich das Naturschutzgebiet und der ehemalige Standortübungsplatz der Bundeswehr. Der EarthCache befindet sich direkt am Fuße des Mastberges im Weidewald und steht in direkter Nachbarschaft zur Innerste. Die Giesener Berge sind überwiegend Erhebungen aus Buntsandstein.

Die Giesener Teiche berichten heute noch aus der Zeit vor ca. 225 bis 237 Millionen Jahren, aus dem Trias Zeitalter. An den Steilhängen der Teiche können auch heute noch Kalkvorkommen mit Muscheleinschlüssen gefunden werden. Diese fossilführenden Vorkommen bildeten sich, als das Germanische Becken noch komplett mit einem warmen und flachen Meer überflutet war. Dieses Sedimentationsgebiet in Europa erstreckt sich von England bis Polen. Durch die Ansammlung von Muscheln, sowie Armfüßer und Resten von Stachelhäutern entstand dieses Sedimentgestein. Im Listing bzw. an den Schautafeln habt ihr die Möglichkeit ein Bild des Kalks zu betrachten, auf dem man die fossilen Einschlüsse wunderbar erkennt.

Beispiel für Muschelkalk und fossile Einschlüsse  - EarthCache Hildesheim WikipediaOft ist die Bezeichnung Muschelkalk verwirrend, da zum einen das Endprodukt sowie die Zeit, in der sich das Sediment gebildet hat, den Namen tragen. Durch Verwitterungen, Abtragungen bzw. Ablagerungen wurde dieses Gebiet geformt und die tiefer liegenden Sedimentgesteine nach und nach freigegeben. So können die Versteinerungen im Muschelkalk in den Hängen heute gefunden werden.

Die Aufgabe dieses EarthCaches ist vielleicht etwas ungewöhnlich. Oftmals muss man Experimente durchführen, Gesteine finden etc. Zwei der hiesigen Aufgaben lauteten, den Pavillon der Informationstafeln näher zu beschreiben. Hier hätte man gegebenenfalls noch etwas mehr zu der Entstehung fragen bzw. etwas mehr Recherchearbeit den Cachern/Cacherinnen zutrauen können.

Dennoch erfährt der/die Cacher/in etwas über die Entstehung der Hildesheimer Erdoberfläche und etwas über die verschiedenen geomorphologischen Prozesse. Auch ein Spaziergang in diesem Naturschutzgebiet ist eine Reise wert, auch wenn man öfter auf Tretminen achten sollte. Da sich hier noch weitere Tradis und ein EarthCache befinden, werde ich noch mal wiederkommen. Nächstes Mal vielleicht mit dem Fahrrad.

In dem Sinne 🙂

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Ein Freudensprung in Hildesheim

Und wieder ist ein ereignisreiches Wochenende rum. Es wurden einige verschiedene Cache-Arten im Landkreis Hildesheim besucht.

Ich muss sagen, dass ich bis jetzt recht konsequent bin meine Geocaching Statistik etwas aufzumöbeln. Vor einigen Tagen berichtete ich ja, dass ich gerne meine längste Fundserie von ehemals neun Tagen etwas verlängern würde. Aktuell stehe ich bei 17 Tagen. Das heißt, wenn ich heute einen Cache finde, dann habe ich die Serie verdoppelt. Ich bin gespannt, wann die diese Phase abreißen wird. Natürlich kann ich nicht jeden Tag mehrere Caches loggen, sodass ich mir für knappe Tage auch nur einen Cache rausgesucht habe.

Ich weiß, dass es diverse Geocaching Challenges gibt, bei denen man jeden Tag einen Cache loggen muss, aber ich glaube nicht, dass ich mir diesen Stress geben möchte: 365 Tag ohne Unterbrechung ist schon wirklich nicht einfach.

Quarteragent LHR 5 Geocaching Leine Heide Radweg Atlan68 HildesheimHabe ich vor einigen Tagen gejault, dass ich etwas matschig von einem Mystery Cache wiederkam? Heute kann ich sagen, das war Kindergarten. Heute weiß ich, was es heißt, im Matsch zu wühlen.

Am Freitag wollte ich endlich den Leine-Heide-Radweg zwischen Gronau und Brüggen (Landkreis Hildesheim) abschließen, alle Caches wurden eingesammelt, außer „GC4EGK5 LHR 5„. Hier brauchte man Gummitstiefel oder eine Anglerhose, und die Stiefel habe ich ja erst seit einigen Tagen. Schon auf dem Weg zum Cache sah ich in der Ferne einen Menschen wild um die Brücke laufen.

Als er mir dann entgegen kam, entdeckte ich sein GPS-Gerät und fragte ihn beiläufig, ob meine Gummistiefel ausreichen. Wir beide wollten diesen Cache heute loggen, komme, was wolle. Doch, dass es so matschig wird… Ich war unter der Brücke, in einer nebenarmigen Röhre, im Wasser, überall. Es nutzte nix. Dank eines Telefonjokers von Atlan68 konnten wir einen Tipp bekommen, wo sich der Fiesling befindet, denn der Hint brachte uns beide nicht weiter. Toller Cache, doch, ich hätte wirklich überall noch gesucht, aber bestimmt nicht an dieser Stelle.

Ich danke Atlan68 für seine tolle Hilfe und Unterstützung. Allein wäre ich hier saumäßig gescheitert.

Da am Samstag großer Familienbesuch anstand, blieb wenig Zeit für eine größere Cacherunde, doch das Wetter hat mich quasi gefordert. So besuchte ich den „GC32X15 Der Bachwächter“ in Heyersum bei Hildesheim. Abends wurde dann noch gemeinsam ein großes Familienfest gefeiert.

Dafür rief ich den gestrigen Tag erneut aus zu einer großen Runde. Ehrlich gesagt habe ich bei meinem ersten EarthCache am Morgen noch nicht geahnt, was ich am Abend feiern könnte. Neben dem EarthCache „GC2CQE3 Erdzeitreise an den Giesener Teichen„, zu dem ich in diesem Bericht etwas ausführlich schreiben möchte, nahm ich noch zwei weitere kleinere Caches nördlich von dem Hildesheimer Stadtteil Himmelsthür mit: „GC2GDQN Luftschlösser“ und „GC40QXQ Hildesheimer Leuchtturm„.

Mittags haben OceanSea und ich dann noch einen kleinen Abstecher nach Banteln unternommen und haben endlich Zeit gehabt, den niedlichen, kinderfreundlichen vier Stationen-Multi-Cache „GC1F3JH Allee der uralten Bäume“ zu absolvieren. Hier geht auch oftmals meine Joggingstrecke vorbei. Es ist immer wieder überwältigend, wie groß, breit und alt diese tollen Bäume sind.

Auch ein Mystery durfte heute nicht fehlen. Da ich grade dabei bin, die nähere Umgebung etwas aufzuräumen, widmete ich mich noch dem „GC4782J Schloss Brüggen

Gegen 19 Uhr überkam mich dann noch einmal die Lust, mich noch mal dem Cachen zu widmen. Es fehlen ja nur noch wenige Funde, bis der nächste Meilenstein erreicht ist. So startete ich meine Nachtcache-Runde wieder mal in Himmelsthür. Ich habe mir allerdings für die Runde nur innerstädtische Caches rausgesucht, da ich nicht im Dunkeln allein durch Wälder spazieren wollte. Ich weiß jedoch nicht, welches Gefühl entspannter ist, mitten in den verlassenen Hildesheimern Industriegeländen zu suchen oder in einem Wald. Begonnen habe ich bei „GC5ED6B Ein Kletterbaum im Park von Himmelsthür„.

Nach und nach zog es mich nach Hildesheim rein. Angst hatte ich vor dem Cache „GC4JRG2 Cachers Alptraum oder wie auf dem Präsentationsteller„. Da ich dort öfter zum Einkaufen vorbeikomme, weiß ich, wie voll diese Kreuzung tagsüber ist. Heute Abend war es allerdings ein Witz. Sonntagabends ist hier fast totenstille, ein Traum für jeden Cacher!

Über mich selber habe ich mich beim Coca Cola Werk geärgert. Der kleine Fiesling wollte sich mir heute einfach nicht zeigen. Ich suchte dort beinahe eine Stunde lang. Ich muss einfach blind gewesen sein

Als es 23:48 Uhr war, ich an der Bundesstraße in Hildesheim stand, konnte ich mir ein Grinsen und ein Luftsprung nicht verkneifen. Anders wollte ich nicht den Tag abschließen. „GC3MRJE An der B1“ war der Glückliche, der gemeinsam mit mir meinen neuen Meilenstein feierte:

Geocaching Meilenstein 600 HildesheimIch fand meinen 600. Cache in Hildesheim!

Unglaublich. Langsam wird es unheimlich. Es ist immer wieder eine Freude, wenn man einen weiteren Meilenstein erreicht und über die letzten Cacher-Erfahrungen nachdenkt! Ganz toll. Ob es der 400., der besondere 500. oder jetzt der 600. Cache ist.

Ich wollte in diesem Jahr den 400. finden. Jetzt muss ich mir wohl doch evtl. das Ziel setzen, das MaJo mir schon vor wenigen Wochen per Twitter mitteilte.

Meilenstein Geocaching Quarteragent

 

In dem Sinne 🙂

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Listing published! Automatische Benachrichtigung

Ich fragte mich schon lange, wie die FTF Jäger/innen vorgehen um als Erstes an einem neuen Geocache zu sein. Man sieht ja öfters dieselben Namen, die innerhalb kürzester Zeit einen Geocache suchen, finden und sich als Erste/r oder Zweite/r eintragen können. Ich dachte monatelang, dass diese Geocacher/innen die Übersichtskarte quasi auswendig kennen müssen und mehrmals am Tag vorbeischauen, um eventuell einen neuen Cache auszumachen. Aber nein, es ist viel einfacher, wie ich jetzt für mich herausgefunden habe. Geocaching.com hat natürlich eine automatische Benachrichtigungs-Funktion, die uns Geocacher/innen mit den neuesten Geocaching-Informationen versorgt.

Hier ist eine kleine Anleitung, wie auch ihr euch diese automatische Benachrichtigung in euer E-Mail Postfach schicken lassen könnt.

  1. Ihr geht auf www.geocaching.com und meldet euch an.
  2. Unter dem Menü „Dein Profil“ klickt ihr auf „Übersicht„.
  3. Direkt unter dem Menü tauchen nun einige Punkte auf. Ihr wählt den Link „Mitgliederfunktion„. Hier findet ihr Informationen über die Pocket Queries, eure Favoriten etc.
  4. Scrollt runter bis zu dem Punkt: „Instant Log Notification Feature“ und folgt dem Link „Instant-Notify„.
  5. Ihr gelangt nun auf die Seite „Funktion für Sofortbenachrichtigungen„, endlich wieder auf Deutsch :). Die von Geocachin.com angebotenen Erklärungen sind allerdings wieder auf Englisch.
  6. Ihr klickt nun auf „Eine neue Sofortbenachrichtigung einrichten.
    1. Als Erstes wählt ihr einen Namen für die automatische Benachrichtigung, damit ihr später auch gezielt Änderungen vornehmen könnt.
    2. Im zweiten Reiter wählt ihr aus, bei welchen Caches oder Events ihr eine E-Mail bekommen möchtet.
      1. Darauf hin müsst ihr auswählen, worüber ihr informiert werden möchten. Für neue veröffentlichte Listings wählt ihr: „Publish Listing“.
    3. Jetzt gebt ihr entweder eure Koordinaten oder eure Postleitzahl an und wählt einen Radius aus.
    4. Als Letztes überprüft ihr eure E-Mail-Adresse und schickt das Formular mit dem Button „Benachrichtigung einrichten“ ab.

Listing published Automatische BenachrichtigungJetzt bekommt ihr immer aktuelle Informationen sobald ein neuer Cache innerhalb des Radius veröffentlicht wird. Damit ihr jedoch über alle Geocaches bzw. Events informiert werdet, müsst ihr diese automatische Benachrichtigung für jede Cacheart bzw. Event neu anlegen. Denkt immer daran, einen prägnanten Namen zu wählen, am besten die Cache-Art, damit ihr schnell und einfach später Änderungen vornehmen könnt.

Die E-Mails die ihr bekommt, nennen euch dann den Namen, den/die Owner/in, den Cachetyp, das Datum sowie die Lokation und die Entfernung von deinen Home-Koordinaten.

Und jetzt viel Spaß beim Nervenkitzel des FTF /STF Jagens.

In dem Sinne 🙂

 

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Wooden Coins

Seit Tagen habe ich ja Interesse an den Wooden Coins. Also Geocoins bzw. Geotokes aus Holz. Ich bin auf verschiedene Anbieter im Internet gestoßen, alle mit einer, na gut, mehr oder weniger deutschen Internetseite. Die Anbieter befinden sich überwiegend in Tschechien. Nach einigen Recherchen und einigen positiven Kritiken habe ich mich für Geocoin-Land entschieden. Ich möchte euch allerdings darauf hinweisen, dass die Seite für Gegner von Kitsch gegebenenfalls nicht geeignet ist :).

Quarteragent Wooden Coin Geocoin RückseiteGeocaching Wooden Coin Geocoin QuarteragentLaut der Anleitung habe ich meine Vorstellung der Wooden Coin designt und vorab den Mitarbeitern in Tschechien per E-Mail zugesandt. Nach ca. 2 Tagen kam dann eine E-Mail von Radek mit dem Vorschlag und der Bitte, dass ich diesen Vorschlag bestätigen soll. Da genau meine Vorstellungen umgesetzt wurden, ist auch nicht sooo schwer gewesen, habe ich das sofort bestätigt und danach online auf der Seite den Einkauf getätigt. Ich habe mich für 150 Wooden Coins aus Massivholz Buche entschieden. Ich dachte, dass 100 Stück zu wenig zum Tauschen und Verstecken sind. Bei dem Ausfüllen meiner Daten musste ich allerdings noch einmal auf den Google Übersetzer zurückgreifen, da nicht alle Beschriftungen übersetzt wurden.

Versand werden die Wooden Coins aus Nezvěstice mit GLS. Der Versand inklusive der Verpackung kostet 9,50€, und die Coins insgesamt 25,15€. Der Gesamtpreis meiner Bestellung beläuft sich somit auf 36,65€.

Ich bin nun wirklich gespannt, wie lange die Produktion und Lieferung dauert. Der Versand selber soll, so Angabe in der Bestellung, zwei Tage dauern. Natürlich kann es etwas länger dauern, da es schließlich aus Tschechien zu mir geschickt wird. Ist ja nicht grade um die Ecke!

Wenn die Wooden Coins bei mir eingetroffen sind, werde ich sie euch vorstellen und die ersten, hölzernen „Visitenkarten“ verlosen!

In dem Sinne 🙂

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Geocaching Tools

Geocaching Logbuch Generator Quarteragent Logbook Geocaching ToolsEinige von euch haben sie schon entdeckt und benutzen sie auch schon regelmäßig. Die Geocaching Tools auf meiner Seite sind zwar noch sehr übersichtlich, aber nach und nach sollen die Tools ausgebaut werden. Aktuell findet ihr in dem Menü-Reiter „Geocaching“ die Seiten Geocaching Tools und Geocaching Logbuch Generator.

Unter den Geocaching Tools befindet sich aktuell ein ROT13 Decoder bzw. Endcoder, mit denen ihr Hints ver- bzw. entschlüsseln könnt. Ebenfalls habt ihr die Möglichkeit auf der Seite Buchstaben in Zahlen umzuwandeln. Für Geocacher/innen sind dieses typische Verschlüsselungstechniken. Auf meiner Liste der möglichen Tools stehen aber noch einige Ideen, doch für die Umsetzung braucht es etwas Zeit und Geduld. Aber es muss ja nicht alles sofort und gleich fertig sein. Zu den Ideen zählen:

  • Zahlen zu Buchstaben
  • Römische Zahlen
  • Morsecode
  • Ascii nach Binär
  • QR Code Generator / Reader

Nach und nach wird diese kleine Toolsammlung ausgebaut und ich halte euch natürlich darüber auf dem Laufenden.

Seit Sonntag kam der Logbuch-Generator dazu. Auf der Seite des Generators habt ihr die Möglichkeit, euer eigenes Logbuch für Mikros herzustellen. Durch die Angabe eures Namens und des GC Codes des Caches können die Logbuchstreifen auch personalisiert werden. Wir haben ansonsten auf Text verzichtet und nur auf Icons gesetzt, damit alle Geocacher/innen die Logbücher einfach verstehen können. Auch dieser Generator ist erst der Anfang, der nach und nach für weitere Caches ausgebaut wird.

Doch ich möchte die Tools bzw. Generatoren nicht nur für mich ausbauen. Was braucht ihr denn? Gibt es etwas, dass ihr euch wünscht, bzw. was euch bis her zu kurz kam? Ich freue mich, wenn ich auch auf eure Wünsche eingehen kann und eure Ideen und Gedanken für euch umsetzen kann.

Also schreibt mir hier in den Kommentaren, bei Twitter @quarteragent, oder per Facebook eure Wünsche und ich werde mich daran setzen!

In dem Sinne 🙂

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Matsch… überall ist Matsch!

Matsch überall ist Matsch Geocaching Quarteragent Gummistiefel

Das Wetter an diesem Montagmorgen ist ja eher bescheiden. Es nieselt leicht vor sich hin, es windet ordentlich und es ist kalt. Ich habe mir zwar keine Challenge vorgenommen, aber wie ich gestern Abend schon schrieb, möchte ich die Anzahl an Fundtagen am Stück etwas ausweiten und habe mir dafür jeden Tag ein zwei kleine Tradis oder Mystery-Caches vorgenommen. Schon gestern Abend konnte ich mithilfe eines kleinen Stubsers einen Zahlen-Mystery lösen, den ich heute auch unbedingt finden wollte. Doch dass ich am Ende des Tages so matschig nach Hause kommen sollte…

Begonnen habe ich heute Morgen also mit dem „GC4NAWP Fluch der Taler„, einem Mystery-Cache, bei dem man aus einem Bild voller römischer Zahlen die Koordinaten herausfinden musste. Doch oftmals gibt es einfach nichts zu rechnen oder so zu suchen. Die ganzen Zeit des Rätselns war umsonst, als ich einen kleinen Tipp von Mopple the Wale bekommen hatte. Natürlich, klar… Man kennt das ja. Gut, dass ich nach und nach hinter diese ganzen Rätsel steige. Es hat auf jeden Fall Spaß gemacht, auch wenn ich zu erst in die falsche Richtung rechnete. Heute Morgen ging es dann auch schnell zu den finalen Koordinaten, wo ich dann auf ein Steinbeet gestoßen bin. Ich möchte nichts verraten, aber auch hier wurde ich mal wieder geblendet und suchte zu erst vergeblich das Falsche :).

Einen kurzen Schlenker in Richtung des Tafelberges zum „GC3GTEY Plumps!!!„, vorbei an „GC57EYM Auf weiter Flur / HI-Caching“ (oh hier oben angekommen habe ich, dank der Höhe und dem teils matschigen Aufstiegs ganz schön gepustete, aber die Aussicht machte die Anstrengung wieder wett) und dem „GC587C8 Der Dichter“ ging es zu einem kleinen Lost Place. Der „GC47Y94 Bahnhof Godenau“ ist ein ehemaliger Bahnhof, der heute nicht mehr angefahren wird. Die Schienen neben ihm sind aber noch in Betrieb. Hier war ich schon zwei Mal gewesen und musste wieder ungeloggt fahren. Heute lächelte mich nach einer kurzen Suche etwas an, dass ich aber erst wieder aus meinem Blickfeld verschwinden lassen wollte. „Das kann es nicht sein, so etwas machen Cacher nicht„, oder doch? Ein kurzer prüfender Griff und schwupps hielt ich das Logbuch dieses alten, verlassenen Bahnhofs in den Händen und konnte mich eintragen.

Geocaching Rrrring! Es darf geklingelt werden. Quarteragent GC3PTRHMeine nächsten Ziele sollten wieder zwei Mystery-Caches sein. Beginnen wollte ich mit dem „GC2XJA8 Die geheime Botschaft„. Mit einem genauen Blick lassen sich die Koordinaten erahnen und ich zog zu den finalen Koordinaten. Dort angekommen sah ich auch den Cache schon baumeln, doch der Matsch…. „Ach komm, rein da, so schlimm kann es nicht sein“. Ein erster Schritt und ich wusste genau: „Nein, das war ein Fehler„. Ich sackte mit meinen Schuhen in eine riesen Matschpfütze. Der Matsch sah vorher irgendwie nach einem stabileren, sandigen Untergrund aus. Mit den matschigen, triefenden Schuhen brach ich das Bergen kurzerhand ab. Nein, hier musste erst die Cacher Ausrüstung erweitert werden, bevor ich den Cache logge.

Ab in das Cachermobil und weiter ging die Reise zu dem Mystery „GC3PTRH Rrrring! Es darf geklingelt werden.“ Dank meiner tollen Aluleiter, konnte ich diesen „Baum“ schnell hochklettern und mich in das tolle Logbuch verewigen. Wäre es heute nicht so windig und nasskalt gewesen, hätte man von diesem Ort aus den Blick auf die Sieben Berge sehr genießen können. Ich war allerdings froh, dass ich bei dem Sturm wieder mit beiden Beinen auf der Erde stand.

Meine neuen Gummistiefel kamen sofort in den ersten Einsatz! Geocaching Quarteragent MatschIch ärgerte mich immer noch ein wenig, dass ich die geheime Botschaft nicht geloggt habe. Das nächste Ziel hieß Baumarkt. Ich kaufe mir nun Gummistiefel. Ein Cacher ohne Gummistiefel? Das geht nicht. Kurze Anprobe und ruck zuck war ich zurück am Final und konnte durch den Matsch waten. Ich freute mich, dass ich so gut durchkam, trotz der sehr geringen Höhe, und loggte den Cache. Es wurde doch grade irgendwie kühl…?! Ich musste so sehr geduckt gehen, dass ich mit der Hose schon wieder im Matsch saß. Ich sah aus, das war keine Freude… So ein matschiges Erlebnis hatte ich selten beim Cachen! Die Hände, die Schuhe, die Hose, der Pullover, alles war voll.

Zu Hause ging es direkt unter die Dusche und ich habe entspannt meine Erlebnisse online in die Geocaching.com Logbücher eingetragen!

In dem Sinne 🙂 Matsch auf!

 

 

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Erste Runde der Winter-Spendenpakete ist beendet

Winter-Spendenaktion 2014 zu Gunsten der Kinderkrebshilfe Winter-SpendenpaketUnd so schnell ist die erste Runde durch. Ich berichtete vor einigen Tagen über die Geocaching Winterspendenaktion, die von Mario Kahn (Laser-Logo-Shop) und André Schröter organisiert wird. Die Winteraktion wird zugunsten der Kinderkrebshilfe durchgeführt. Es wurden bereits einige Versteigerungen von exklusiven Geocoins durchgeführt, bei denen die Geocacher/innen per E-Mail mitbieten konnten. Jetzt ging es um die Winter-Spendenpakete.

Freitagnacht begann der erste Verkauf der Winter-Spendenpakete. André und Mario werden sich in den kommenden Tagen daran setzen und sämtliche Geschenke und Spenden auf die verschiedenen Pakete zu verteilen. Die erste Runde startete also in der Nacht von Freitag auf Samstag, genauer gesagt um 00:00 Uhr. Alle interessierten Geocacher/innen konnten ein E-Mail an Rudi@email.de senden und eines der ersten 150 Winter-Spendenpakete „bestellen“. Schon kurz vor Beginn der Runde waren viele Geocacher/innen in der dazugehörigen Facebook-Gruppe sehr gespannt und wollten zu den Ersten gehören. Die Angst war da, dass man ggf. kein Paket der ersten Runde ergattert. Doch diese Sorge blieb unbegründet. Zwar waren innerhalb von nur 20 Minuten schon über 120 Pakete bestellt worden, das Letzte ging wohl erst, so Mario Kahn,  gegen 9:26 Uhr über die Theke.

Winter-SpendenpaketIch habe am Samstag dann auch gleich die Bestellbestätigung erhalten und war auf Platz 54! Ich war sehr erschrocken und dachte mir nur, dass soooo viele doch gar nicht vor mir bestellt haben können. Später wurden wir bei Facebook aufgeklärt, dass 50 Pakete davon als „Gönnerpakete“ ausgegeben werden, die schon mit auf den Listenplätzen eingetragen waren. Somit habe ich das vierte Winter-Spendenpaket der ersten Runde ergattert.
Wer sich jetzt ärgert, dass er/sie die Aktion vergessen oder erst jetzt davon erfahren hat, dem kann ich sagen, dass am Samstag die nächsten 100 Pakete verkauft werden. Diesmal beginnt die Verkaufsrunde jedoch nicht um 00:00 Uhr nachts, sondern gegen 12 Uhr am Mittag.

Ich freue mich, dass ich das Paket Nr. 54 erwischt habe. Per Online Banking wurde der Betrag auch sofort überwiesen. Jetzt beginnt die Vorfreude auf das tolle Winter-Spendenpaket!

Falls ihr die Aktion gerne auch finanziell unterstützen wollt, findet ihr hier die Kontodaten!

In dem Sinne 🙂

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Ein ruhiges Wochenende

Geocaching Quarteragent Wochenende Weißstörche im Leinetal GC5AND1

Nach der turbulenten Geocaching Zeit in den letzten Tagen, habe ich mir dieses Wochenende mal einige ruhige Tage vorgenommen. Doch ganz ohne geht auch nicht. Besonders gruselig wurde es nur, als ich im Traum anfing mir Koordinaten zu merken, Rätsel zu lösen und Dosen zu suchen. Ich weiß zwar nicht an welchem Multi ich saß, aber ich weiß, dass ich die ganze Nacht von Freitag auf Samstag unruhig schlief und im Traum ordentlich auf Tour war.

Das Wochenende habe ich dennoch mit einem schönen EarthCache und einem MultiCache begonnen. Freitagmorgen ging es nach Ockensen. Ein Dorf am Fuße des Iths gelegen. Hier wartete der EarthCache „GC20AQ8 Kalktuffsäule am Ith“ auf mich. Hierbei handelt es sich um eine von Menschenhand gebaute Quelle am Rande des Dorfes. Die Kalktuffsäule oder auch unter dem Namen „Wasserbaum“ bekannt, sieht aus wie ein Baumstamm aus dem ununterbrochen kalkhaltiges Wasser, typisch für das Dolomitgestein des Iths, quellt. Hermann Meyer, der Sägemüller von 1904, baute diese Quelle aus vier 12 Zentimetern breite Holzbrettern auf. Meyer war auf das Wasser des Speicherteiches, in ca. 250 Meter Entfernung, angewiesen. Durch die Wasserkraft hat Meyer eine Turbine in Gang gesetzt, mit der er schon in früher Zeit elektrischen Strom erzeugte. Doch, damit sein Sägewerk auch vernünftig mit Strom versorgt werden konnte, bedurfte es einem regelmäßigen Wasserdruck. Dieses musste Hermann Meyer tagtäglich am Quellteich überprüfen, dieses wurde ihm schnell zur Last. Durch den Bau des Überlaufventils erübrigte sich der tägliche Marsch und der Sägemeister konnte aus seinem Haus aus sehen, ob genügend Wasser im Stauteich vorhanden war.

Geocaching Quarteragen Wochenende EarthCache GC20AQ8 Kalktuffsäule am IthDieses Überlaufventil habe ich an diesem Wochenende besucht, und aus dem kleinen Rohr ist ein hoher Stamm geworden. Da das Wasser, wie eingangs beschrieben, aus der Schichtrippe des Iths austritt und sehr kalkhaltig ist, kann der Wasserbaum wachsen. Beim Austreten aus dem Rohr trennt sich der Kalk vom Wasser und setzt sich als Tuff ab. Auf dem Tuff sammeln sich Moose und setzen sich fest. Durch den weiter ablagernden Tuff, versteinert das Moos, und der Baum wächst ganz langsam immer weiter empor.

Dieses inzwischen hoch „gewachsene“ Rohr ist wirklich toll anzusehen und ist die Reise wert.

Die zweite Station habe ich dann abends absolviert. Dieser MultiCache befindet sich in Barfelde und trägt den Namen „GC5BPFR Zeitunnel Barfelde 3.0„. Die Stationen hatte ich letzte Woche schon besucht und mir Notizen aufgeschrieben. Nach dem letzten Waypoint habe ich die Koordinaten errechnet und bin zum vermeintlichen Final gelaufen. „Hier soll es sein?“ oder „Das kann doch nicht hinkommen!“ sind Sätze, dich ich mir immer wieder zumurmelte. Wieder alle Notizen durchgeschaut, alle Berechnungen durchgeführt. Wieder selbes Ergebnis. Eine Mail an die Owner „Die Z Bande“ ergab, dass ich wirklich falsch liegen musste. So zog ich mit OceanSea noch einmal los.

Waypoint für Waypoint, Notiz für Notiz wurden überprüft. Bis zur vorletzten Station war alles korrekt. Doch dann… „Hier steht Ihr vor einem Hof. Notiert die Jahreszahl über dem großen Scheunentor, nicht die vom kleineren Gebäude.“ Ja, ich muss es sagen, ich stand vor der falschen Scheune. Gut, dass Barfelde fast nur aus Scheunen mit Jahreszahlen besteht. Schnell rechnete OceanSea nochmals alles durch. Neuer Versuch… „Piep“… Mist. Die Akkus meines Garmin Etrex30 waren leer. Das kann doch nicht wahr sein, so kurz vor dem Ziel. Da war nur spontan losfuhren, hatte ich auch nicht meine Geocaching Ausrüstung inkl. Ersatzakkus dabei. Doch OceanSea, oder auch Macgyver, konnte diese Lage anhand einer zu kleinen Batterie und einem vorhandenen Netzwerkkabel lösen, sodass wir schnell die finalen Koordinaten und den Cache erreichten.

Eine schöne Runde durch das Dorf Barfelde.

AnGeocaching Logbuch Generator Quarteragent Logbooksonsten standen am Wochenende noch ein kurzer Besuch bei den „GC5AND1 Weißstörche im Leine“ an. An der Stelle des Caches hatte man einen fantastischen Ausblick auf die Sieben Berge. Leider waren keine Weißstörche im Nest. Für heute Abend habe ich mir noch einen kleinen Tradi ausgesucht, da ich gerne meine längste Fundreihe (9 Tage bis jetzt) gerne etwas ausbauen möchte. Dieser Cache wird aber etwas später besucht.

Doch ganz vom Geocachen kam ich auch an diesem Wochenende nicht los. Seit diesem Sonntag könnt ihr auf www.quarteragent.de neben den ROT13 und Buchstabenzahlen-Tool auch eigene Logbücher mit eurem Namen und euren GC-Codes erstellen! Ich wünsche viel Spaß beim Legen neuer Caches oder beim Pflegen der vorhandenen!

Ich wünsche einen schönen Sonntagabend!

In dem Sinne 🙂

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EarthCache: Die Sieben Berge und die Sackmulde

Die Sieben Berge Geocaching EarthCache Quarteragent.de

Die Sieben Berge sind ein Höhenzug im Landkreis Hildesheim. Der Höhenzug, zu dem auch die Vorberge und der Sackwald gehören, liegt im östlichen Leinebergland und wird umgeben von den Städten Gronau, Sibbesse und Alfeld.

Geocaching Gestein Sedimentite Kalkstein EarthCache Alfeld LeineDas Schneewittchen hier lebte bleibt jedoch wohl nur ein Märchen. Schneewittchen lebte hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen und ist ein Märchen aus den Federn der Gebrüder Grimm. Die Geschichte um das Mädchen mit schwarzen Haaren, wie Ebenholz, stammt aus dem Jahr 1812, lange bevor die Gebrüder Grimm in der nahegelegenen Universität Göttingen lehrten. Der Höhenzug der Sieben Berge ist unbesiedelt, sodass sich hier eine ausgeprägte Waldlandschaft mit diversen Wanderwegen befindet. Der Schneewittchenpfad, der über die Berge entlang führt, kann aber die Wandernden vielleicht gedanklich in die Märchenwelt eintauchen lassen.

Geologisch betrachtet befindet sich in dieser Erhöhung die sogenannte „Sackmulde“. Diese Vertiefung, auch Synklinale genannt, ist das ausgeprägte Tal zwischen den Erhöhungen. Die Sackmulde ist um die 20 Kilometer lang und an der breitesten Stelle ca. sechs Kilometer breit. Der Name „Sackmulde“ wurde nach dem Alfelder Stadtteil „Sack“ benannt, da dieser direkt in der Falte liegt. Diese ist das Ziel des heutigen EarthCaches „GC2M7QX Die Sieben Berge„.

EarthCache Sieben Berge Alfeld Leine Geocaching QuarteragentEntstanden ist dieses Gebiet durch Halokinese bzw. Salztektonik. Wie beim Hildesheimer Wald hat ein hoher Druck, der über den Salzen liegender Schichten, das Buntsandsteingewölbe geformt. Die Seiten, oder auch Flanken, bestehen überwiegend aus Schichten von Muschelkalk und Keuperschichten. Da das Salz in bestimmten Bereichen in die Salzstöcke aufgestiegen ist, bildeten sich hohle Räume, die sich abgesenkt haben. Durch dieses Aufsteigen und Absenken haben sich der Höhenzug und die Sackmulde gebildet. Diese Verformungen sollen im Keuper, vor 235 bis 199,6 Millionen Jahren, begonnen haben.

Wie auch im gestrigen Bericht über den Ith, haben die Sieben Berge, die Vorberge und der Sackwald die heutige Formation aufgrund der unterschiedlicher Verwitterungs- und Abtragewiderstandsfähigkeiten.

Heute findet man zwischen den Satteln, in der Mulde, überwiegend einen landwirtschaftlichen Betrieb.

Es ist ein EarthCache, der die Geocacher/innen zu einer schönen Wanderung einlädt. Ob vom Himmelbergturm aus oder auch von anderer Stelle, ein Spaziergang durch lohnt sich immer. Auch der Tafelturm, am besten von Brüggen aus zu erreichen, auf dem Tafelberg ist ebenfalls ein Marsch wert. Die Erklärungen des Listings sind zwar nicht für alle leicht zu verstehen, aber die Fragen, die zum Loggen berechtigen, sind einfach gestellt und gut zu beantworten. Wieder ein weiterer Punkt auf meiner Beliebtheitsskala der EarthCaches: Die Sieben Berge und die dazugehörige Sackmulde im Leinebergland!

In dem Sinne 🙂

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