Die Gelben Engel

Die Zeit wird etwas ruhiger, die Weihnachtsfeiern sind zum Teil vorbei, die meisten Geschenke sind besorgt und das Wetter ist saumäßig schlecht. Willkommen im Dezember. Ich bin ja schon froh, dass wir keinen besten Sonnenschein haben und hoffentlich nicht zum Heiligabend schwitzen müssen. Doch das gestrige Unwetter hatte einige Konsequenzen für mich, auch wenn das Wetter eigentlich nicht wirklich etwas damit zu tun hatte. Die Gelben Engel durfte mir heute mal aus der Patsche helfen.

Gestern Nachmittag sah es so aus, als ob in Hannover die Welt untergehen wollte. Es war superschwarz, es gewitterte ohne Ende und fing an ordentlich zu hageln. Ich befand mich zu der Zeit Einkaufen und stand an der Kasse. Die nette Mitarbeiterin hatte jedoch ziemlich Angst, war nicht mehr wirklich im Kopf bei der Arbeit, sodass ich sie öfters auf die Zahlung mit Karte und den Bon ansprechen musste. Im Eiltempo verstaute ich den Einkauf im Auto und fuhr Heim. Das Aufknallen der Hagelkörner war ziemlich gruselig.

ADAC Gelben EngelKurz vor dem Haus melde ich mich schon, dass man mir die Tür aufhalten solle, da ich einfach nur reinlaufen möchte. Ich schnappte mir meinen Korb und die Tüten schloss das Auto ab und lief los. Und heute Morgen fiel mir dann auf, dass ich das Licht brennen lies. Natürlich kommt so was auch dann nur vor, wenn man etwas Stress hat. Das Auto sprang nicht mehr an und gab keinen Mucks mehr von sich. Zeit für die Gelben Engel. Ich habe den ADAC angerufen (01802 22 22 22 / 22 22 22), sie haben meine Daten aufgenommen und teilten mir mit, dass sich innerhalb von einer Stunde jemand bei mir melden würde. Ich solle das Telefon freihalten für mögliche Rückrufe. Ich wollte es mir im Auto schon gemütlich machen, als nach ca. 10 Minuten schon der erlösende Anruf kam. Die Gelben Engel sind in der Nähe und in fünf Minuten da. Super schnell!

Der nette Herr der Gelben Engel schloss meine Batterie an und ich sollte versuchen den Wagen zu starten, doch nichts passiert. Inzwischen jedoch blinkten alle Kontrollleuchten und Displays unkontrolliert auf. Der Motor blieb jedoch aus. Mit dem Satz: „Ich hoffe der Seat hat nicht alles vergessen„, machte mich der Herr etwas unruhig. Erst als er eine zweite Batterie dazuschaltete, rüttelte sich etwas und der Motor zündete. Die Gelben Engel teilten mir mit, dass ich auf jeden Fall mindesten 30 Minuten mit meinem kleinen Seat fahren müsse. Da ich eh ca. 35 Kilometer vor mir hatte, war das gar kein Problem.

Ich danke dem ADAC für die schnelle und unkomplizierte Hilfe. Keine 15 Minuten musste ich warten und schon war die Hilfe da. Das nenne ich mal Service.

Was heute Mittag jedoch auf der Strecke blieb, war das gelöste Mystery-Rätsel, an dem ich vorbeifahren musste. Dieser Mystery sollte gleich zu Beginn der Strecke eingesammelt werden. Der Plan für heute erfährt also eine Änderung und der lange geplante Nachtcache wird heute Abend auf uns warten.

In dem Sinne 🙂

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Die Jukebox

Die Jukebox Geocaching Hameln Quarteragent Resi Bring BierDie Jukebox Geocaching Hameln Quarteragent Resi Bring Bier Organix SurvivalBei meinem Trip nach Hameln bin ich auf einen ganz besonderen Geocache gestoßen. Eine Jukebox. Nein, keine große Musikanlage, an der man in der vergangenen Zeit durch Münzeinwurf sich Lieder wünschen konnte, sondern ein besonders großer Cache, mit einer großen Anzahl an alten Musik-CDs und einer DVD.

Den Cache, den ich meine, findet ihr hier: „GC5AF52 Jukebox„. Er wurde von uragan1976 ausgelegt. Laut dem Listing, hat der Owner seinen Keller entrümpelt und möchte nun allen aktiven Geocacherinnen und Geocachern die Möglichkeit geben, CDs zu tauschen. Und es war eine riesige Kiste mit den besten Krachern aller Zeiten. Da ich spontan zu diesem Cache gekommen bin, habe ich mich für zwei Artikel der Jukebox entschieden und als vorläufiges Dankeschön Wooden Coins in der großen Box gelassen. Da ich die nächsten Tage jedoch wieder in die Gegend komme, werde ich auch zwei Kracher aus meiner Sammlung in den Cache legen.

Jetzt zu den Errungenschaften. Die brauchen sich gar nicht zu verstecken und sind wahre Partykracher… Besonders das Duett von Tony Marshall & Roberto Blanco hat es mir angetan. „Resi bring Bier„, die „Deutsche Originalaufnahme von „Crazy for You““. Die Maxi-CD erschien 1990 und wird nun bei mir des Öfteren zu hören sein, zum bereits jetzigen Leid meiner Mitfahrerinnen und Mitfahrer.

Der zweite Artikel den ich „ergattern“ konnte ist eine DVD. Noch original verschweißt. Der Name lautet: „Organic Survival – Der Eine Welt Gärtnerhof“ von Lahmanns-Bioland. Was mich da erwartet werde ich in einem weiteren Bericht erzählen.

Dass in dem einen oder andere Cache Gegenstände getauscht werden ist ja bekannt. Selbst Muggle meinen, dass das die Hauptaufgabe beim Cachen sei… So sagte man mir mal „Wie du hast nichts getauscht? Also dann ist es sinnlos, warum warst du dann da? Das gehört sich doch so!„. Naja, danke für die Erklärung meines Hobbys.

Zurück zum Thema. Also das teilweise getauscht wird, finde ich eine nette Sache. Dass dort keine Schätze lagern oder gefunden werden, ist denke ich mal jedem klar. Nur dass ich in den REWE, Edeka oder Real gehen muss, um zu erkennen, was in den nächsten Wochen in den Caches liegt, finde ich ehrlich gesagt auch nicht so prickelnd. Da kam diese Jukebox grade richtig, sodass ich vor Ort bei den Titeln laut lachen musste. Dieser Cache ist wirklich eine Reise wert.

Ich danke Uragan1976 für diese schöne Idee und die Entrümpelung seines Kellers.

Wer also eine Reise in die tollsten Musikmomente der letzten Jahre machen möchte, sollte diesen Jukebox-Cache besuchen! Es lohnt sich!

Welche besonderen Caches habt ihr bis jetzt gefunden? Oder gibt es besondere Orte, die ihr empfehlen könnt? Ab in die Kommentare!

In dem Sinne 🙂

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Mein Ziel ist erreicht! Die 750 sind voll!

Ziel JubiläumGestern Abend hatte ich es bereits angekündigt und heute habe ich die Ziellinie überschritten! Der 750. Cache wurde von mir geloggt. Damit wird das restliche Jahr etwas ruhiger. Dennoch werde ich auf jeden Fall an der Challenge jeden Tag einen Cache zu besuchen festhalten. Ich bin gespannt.

Aktuell liege ich bei einer Fundserie von 53 Tagen. Nur noch drei weitere Tage und ich habe eine längere Fundserie als „Längste Zeit ohne Fund“. Diese lag ja nach meinem Nicht-Caching-Sommer bei 56 Tagen. Ich möchte wenigstens den Dezember vervollständigen und an jedem Kalendertag ein Cache eintragen. Aktuell fehlen mir noch neun Tage. Dennoch denke ich grade jetzt, dass das Ziel, die 356 Tage-Challenge aktuell doch sehr interessant ist. Denn wenn nicht jetzt, nach fast zwei Monaten, wann dann? Es wird ja zunehmend schwerer Caches zu erreichen, wenn man sich im Alltag befindet.

Was für Ziele habt ihr euch in diesem Jahr gesetzt? Gibt es irgendwelche Aufgaben, Challenges oder bestimmte Errungenschaften, die ihr euch für dieses Jahr bzw. das kommende vorgenommen habt? Gibt es vielleicht auch Aufgaben, an denen ihr gescheitert seid und diese nicht unbedingt anderen Geocacherinnen und Geocachern empfehlen wollt?

Ich bin sehr gespannt auf eure Berichte und Anregungen, da auch ich mir immer wieder gerne neue Ziele setze oder Challenges ausprobiere. Wenn nicht am Ende des Jahres, kurz vor Silvester, kann man gut über die bisherige Zeit nachdenken und das neue, kommende Jahr schon etwas planen. Ein Plan ist es gemeinsam mit Majo1896 auf den Brocken zu wandern und dabei zu Cachen. Gibt es hier Harzer-Freundinnen und -Freunde, die uns eine tolle Strecke empfehlen können, die mit spannenden und interessanten Caches ausgestattet ist?

Ich durchforste ebenfalls schon mal die Karte und bin gespannt, von wo wir starten werden und was wir auf der Tour im neuen Jahr erleben.

Der heutige Abend wird nun ruhig ausklingen und ich freue mich über mein erreichtes Ziel!

Ich sage Dankeschön und Auf Wiedersehen!

In dem Sinne 🙂

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All Is Lost

All is Lost QuarteragentDer US-amerikanische Film „All Is Lost“ mit dem einzigen Schauspieler Robert Redford erschien im Jahr 2013 und ist ein Drama von J.C. Chandor. Die Deutschlandpremiere in den Kinos erfolgte im Januar 2014.

Der Film „All Is Lost“ beginnt und zeigt einen Frachtcontainer, der alleine im Meer treibt. Man hört die Stimme eines Mannes, der Zeilen eines Abschiedsbriefes vorliest. Es kommt zu einer Rückblende, acht Tage zuvor, die die dramatische Geschichte eines Schiffbrüchigen zeigt.

Der Segler, Robert Redford, wacht in seinem Segelboot, der Virginia Jean, auf. Um ihn rum ist Wasser in das Boot eingetreten, da das Boot mit einem Frachtcontainer kollidiert ist. Zwar kann der Segler die Not durch Gewebeflicken und Harz entschärfen, allerdings hat das eingetretene Meerwasser die Boardelektronik zerstört. Auch sein Funkgerät sowie das Notebook funktionieren nicht mehr, sodass er per Funk kein SOS-Notruf mehr absetzen kann. Vor einem weiteren aufziehenden Sturm, versucht der Segler die Virginia Jean auf das Unwetter vorzubereiten. Bei diesem Unwetter gerät der Mann weiter in Seenot und kann sich nur knapp vor dem Ertrinken retten. Mit Hilfe von Treibanker kann er das Boot, trotz des Sturmes, etwas stabilisieren und versucht sich in der Kajüte zu verschanzen. Durch ein einen Sturz und dem Aufprall gegen eine Stele, wird der Protagonist ohnmächtig.

Auch wenn der Sturm bei seinem Aufwachen vorüber ist, ist der Kampf um das Überleben noch lange nicht überstanden…

„All Is Lost“ ist der zum ein monotoner und zum anderen ein sehr fesselnder, einsamer Kampf um das Überleben des Protagonisten. Gesprochen wird in diesem Film so gut wie gar nicht. Abgesehen von den wenigen Sätzen am Anfang, erreichen die Zuschauer/innen nur wenige Worte. Das einzige Wort, das den Zuschauern/innen einprägend begegnet ist das emotionale „Fuck“, das dem sonst sehr ruhigen und gefassten Segler entgleitet. Ohne eine Beschreibung, ohne eine Erklärung der Person erfährt man keine weiteren Details über den Protagonisten. Allein dieser wortlose Charakter des Filmes lässt das Gefallen der Zuschauer schon sehr polarisieren, sodass manche Zuschauer/innen ggf. sich weniger für den Segler interessieren.

Ich finde, dass „All Is Lost“ mit den teils sehr ruhigen Szenen den Überlebenskampf des Seglers sehr überzeugend darstellt. Durch die teils sehr leisen Inszenierungen und teils rauen Szenen kann man erkennen, dass der Mensch in manchen Situationen, so kontrolliert er auch ist, nicht mehr überhand über die Natur haben kann. Meiner Meinung nach ist schauspielerisch Robert Redford eine absolut tolle Leistung zuzuschreiben.

Auch wenn die teilweise abstrusen Vorkommen die Handlung etwas trüben, habe ich mich sehr unterhalten gefühlt. Bei weiterer Recherche sind viele kritische Stimmen aufgetaucht, die die Handlungen des Seglers als komplett falsch und hanebüchen darstellen. Zu diesen Details kann ich mich, aufgrund des Nicht-Wissens, nicht äußern.

Ich kann „All Is Lost“ dennoch empfehlen! Allein der Soundtrack wegen, hat dieser Film schon gewonnen.

In dem Sinne 🙂

P.S.:Weitere Film und Serien? Die findet ihr hier!

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Richtig angekommen im Geocaching?

Das Ziel ist so greifbar nah. Nach dem 400. Cache, dem 500. Cache, dem 600. Cache und letzte Woche dem 700. Cache bin ich meiner immer wieder erhöhten Zielmarke für 2014 mächtig näher gekommen. Bis zu meinem 750. Cache sind es nur noch zwei Caches. Zwei Caches, die mein persönliches Ziel bedeuten. Die letzten beiden Monate waren für mich wieder mal eine intensive Geocaching-Erfahrung. Nach dem ich in der eigentlich besten Geocaching Zeit mir eine Auszeit nahm, ging es nun wieder los. In den letzten Tagen, nach der großen Geocaching-Tour bei Hameln, habe ich zwar nur vereinzelte Caches geborgen, doch dadurch, dass ich aktuell an jedem Tag ein Versteck aufsuche, ist die Intensität mit diesem Hobby aktuell sehr groß.

Schon die Planung am Abend vor dem nächsten Tag ist wie eine Meditation, wenn man sich die Geocaching-Karte anschaut, durchscrollt und rein- und rauszoomt. Ich bin ehrlich ab und zu wird es an dem einen oder anderen Tag stressig, aber jeden Sonntag, wenn ich in meine Statistik schaue, freut es mich, wieder eine tolle Woche gemeistert zu haben. Auch das Anziehen der Wanderschuhe, das Packen meiner Gürteltasche und das Einlegen der Batterien in mein GPS-Gerät lässt meine Laune schnell ansteigen. Da spielt es auch keine Rolle, wenn ich, wie so oft, eher allein durch die Wälder, an den Leitplanken durch die Städte oder auf Feldwegen entlang laufe.

Förster Diekholzen Wald Geocaching Quarteragent HundInzwischen kenne ich schon die eine Geocacherin oder den anderen Geocacher, man hat auch mich schon mal zu diesem oder jenem Cache befragt. Ich habe mich lange als Newbie bezeichnet, doch inzwischen denke ich, dass ich nun in meinem Hobby richtig angekommen bin. Es gibt unendlich viele Schätze, die noch geborgen werden möchte, denen ich mich annehme, sodass der aktuelle Hunger unendlich gestillt werden kann. Auf meiner Wunschliste für Weihnachten steht nun der lang ersehnte Kletterkurs. Wenn das klappen würde, dann wäre es toll, wenn ich neben dem Boden eventuell auch die geringeren Höhen unsicher machen kann.

Die Gedanken über die Zufriedenheit mit diesem Hobby kamen auf, als ich diesem kleinen Mann mitten im Wald zwischen Diekholzen und Söhre traf. Ein kleiner Förster mit seinem Hund, ein Fernglas vor den Augen, wie er den Wald beobachtet. Ohne das Geocaching wäre ich an viele, tolle, interessante und spannende Orte nicht gelangt. Hätte vielleicht nie von der Steinernen Eiche, dem Förster oder dem altsächsischen Gräberfeld gehört.

Ich freue mich auf den morgigen Tag. Der Tag meines persönlichen nächsten Meilensteins und mein Geocaching-Ziel für 2014!

In dem Sinne 🙂

 

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Powertrail von Klein Berkel

Durch meinen freien Tag hatte ich mir gestern Abend schon einen Bereich ausgeguckt, den ich heute erwandern wollte. Natürlich ganz im Sinne des Geocachings. Einen weiteren Powertrail habe ich mir vorgenommen im Landkreis Hameln-Pyrmont in Niedersachsen. Genauer gesagt bei Klein Berkel, wer kennt es nicht?!

Auf der Agenda stand also die CFWR. Die „Camas Feld Wald Runde“ vom Owner „Cama1812„. Damit die ihr die Runde einordnen könnt, gebe ich hier stellvertretend für die ca. 50 Caches das erste Listing an „GC3HE8N Powertrail – Anfang der Begin CFWR 1„.

Höhenmeter Temperatur Quarteragent PowertrailIm Listing wird immer wieder auf eine ungefähre Streckenlänge von 13 Kilometern hingewiesen. Da ich keinen Stress hatte, konnte ich diesen teils diesigen, teils sehr schön sonnigen Tag genießen und wanderte vor mich hin. Dass es am Ende des Tages dann doch 23 Kilometer waren, erstaunte mich. Gut, man darf auch nicht die Zeit vergessen, die ich vor Ort verbrachte hatte. Laut meinem Garmin Track, war ich von 08:25 Uhr bis 15:36 Uhr wandern. Immer wieder ging es auf und ab. Neben mir verbrachten auch einige Muggel ihren Tag vor Ort, sodass man ab und zu immer wieder auf dieselben Gesichter stieß.

Quarteragent Powertrail Geocaching Klein Berkel HamelnDie Caches der CFWR sind, wie sie traditionell bei Powertrails sind, vorwiegend Filmdosen in nicht allzu schweren Verstecken. Teilweise wurden sie auch von meinen Vorlogger/innen nicht ordentlich versteckt. Was mir besonders auffiel, war, dass ein Name online immer wieder auftauchte, allerdings in den Logbüchern vor Ort nie auftrat. Bevor hier eine Diskussion entfacht… mir ist es so was von egal, ob die Leute sich selber veräppeln oder nicht. Es interessiert mich nicht. Was mich nur dabei störte, ist, dass ich nach einigen DNFs (Did not found) ein Found vorfinde und weiter suchte, da der Cache schließlich doch gefunden wurde. Somit wusste ich, dass ich mich auf bestimmte Logs nicht verlassen konnte.

Auch weitere Caches, außerhalb der Runde sind sehr gut zu erreichen und komplettieren die schöne Wanderung.

Einen Hinweis habe ich jedoch dennoch an den Owner des Powertrails. Vor Ort ist ein Cache, der vom Anlieger nicht gewünscht ist. Schon im Listing von „GC3JTYR Bei der Waage CFWR 12“ wird darauf hingewiesen, dass der Schweinemastbetreiber nichts mitbekommen soll. Ich schaute vorsichtig, fand nichts und wollte verschwinden. Als ich weiterging und der Herr mich sah, allerdings nicht beim Suchen, sondern auf dem Weg, ging er schnell zur Waage und schaute selber nach. Wenn er vor Ort keinen Cache haben möchte, sollte dieser vielleicht auch archiviert werden. Er wirkte sehr grummelig. Des Punktes wegen sollte da kein Cache liegen.

AKW Grohnde Quarteragten PowertrailAuch ein kleiner Kletter-Cache war mit von der Partie „GC293R0 Murreweyn„. Ich will ja richtig klettern lernen, und an einem einfachen Kletterbaum kann man ja schon mal die Höhe testen, und dann schaut man nach oben und denkt… da jetzt hoch? Schnell habe ich meine Tasche und alles abgelegt und ab ging es in die Krone.

Die Aussicht ist auf dieser Runde wirklich einmalig, doch sobald der Blick in Richtung Osten fällt, wird einem etwas mulmig. Dort sieht man die riesen Kühltürme des Atomkraftwerkes Grohnde. Die Größe des AKW’s ist imposant aber auch wirklich gruselig.

Eine schöne, etwas größere Runde. Ich kann diesen Powertrail jedem empfehlen, der gerne wandert und vor allem auch Zeit zum Cachen hat.

In dem Sinne 🙂

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Letterbox an den Koldinger Teichen

Bei dem schönsten Herbst/Winter-Wetter heute Morgen bin ich losgezogen und hatte mir drei Geocaches rausgesucht, die ich besuchen wollte. Dabei war die erste Letterbox. Vorher hatte ich noch kein Kontakt mit Letterboxen gehabt, das sollte sich heute ändern.

Doch was sind Letterboxen?

Koldinger Teiche Südliche Leineaue QuarteragentLaut meiner kleinen Cache-Übersicht beansprucht der Letterbox-Hybrid-Cache für die Bergung traditionelle Hilfsmittel, ohne groß auf Koordinaten zurückzugreifen. Da die Art „Letterboxing“ eine ältere „Schnitzeljagd-Variante“ ist, kann durch die Messung von Schritten und Entfernungen, Analysen von Karten oder auch durch Angaben von Himmelsrichtungen diese Letterboxen gefunden werden. Traditionell ist es schön, wenn man seine eigenen Stempel mitbringt und diesen in das Logbuch einträgt. Im Gegenzug erhält der/die Geocacher/in auch einen Stempel in sein eigenes persönliches Logbuch.

Karins Letterbox

Koldinger Teiche Südliche Leineaue Quarteragent AussichtsturmMeine Reise ging also zu dem „Großen Koldinger See“ am Rande von Rethen. Der Letterbox Cache heißt „GC1X3ZH KARINs Letterbox„. Schon im Listing ist erwähnt, dass ein GPS Gerät mit Peilfunktion optimal ist, die Letterbox aber auch mit einem Kompass zu lösen sei. Nachdem ich mein Cachermobil an den angegebenen Parkplatz Koordinaten abgestellt habe, ging es auch sofort los. Es war zwar kühl und am Wasser zog ein eiskalter Wind durch Leib und Mark, aber das leicht sonnige Wetter und die wunderschöne Natur der südlichen Leineaue und den Koldinger Seen machten alles wett.

Nach dem ich die erste Station erreichte, erhielt ich die eingeschweißte Wegbeschreibung. Besonders gut finde ich, dass „WHAKA“ in der Beschreibung Hilfestellungen für Geocacher/in gegeben hat, sodass man ohne die Peil-Funktion den Cache lösen kann. Auch besondere Orte und Hinweise zum Besuch des Naturschutzgebiets wurden aufgezeigt. Insgesamt gibt es vier Stationen die es zu Besuchen gab.

Ich spazierte immer entlang der angegebenen Metern und Gradzahlen, als ich neben der Letterbox noch auf einen traditionalen Geocache gestoßen bin. „GC378XT woody woodpeaker’s home 1„. Ein kleiner niedlicher Cache am Rande des Sees. Ich war bei meiner Planung so vertieft auf die Letterbox gewesen, dass ich nicht auf weitere kleine Tradis zwischendurch geachtet hatte. Schnell habe ich mein Garmin Oregon 650 geschnappt, die Karte geöffnet, rausgezoomt und mir die weitere schöne Runde von „gblightyear“ rausgesucht. Sie verläuft nur an einem kleinen Teilstück gemeinsam mit der Runde von „WHAKA“, doch da ich Zeit und Freude an diesem schönen Naturschutzgebiet hatte, baute ich diesen kleinen Weg um den See mit ein. Und es hat sich gelohnt. Die Aussicht der zwei Aussichtstürme und die Ruhe. Einfach ein schönes Stück Erde.

Koldinger Teiche Südliche Leineaue Quarteragent LetterboxWieder zurück zur Letterbox waren die letzten Meter dem Folgen einer Leitplanke gewidmet. Wenn eins der/die Geocacher/in kennt, dann ist es die Leitplanke. Schnell hatte ich den Schlüssel zum Briefkasten in der Hand und ich konnte mich mit meinem Stempel in das Logbuch eintragen!

Ich kann diese Runde mit dem zusätzlichen Woddy Woodpeaker Schlenker allen empfehlen! Vor allem wenn man etwas Zeit und einen gemütlichen  Spaziergang einplant, ist es eine sehr schöne Runde durch die Natur!

Südlichen Leineaue & Koldinger Teiche

Die Südliche Leineaue liegt zwischen Hannover, Hemmingen, Laatzen, Sarstedt und Pattensen und ist durch ihre Auenlandschaft mit Seen und der Leine ein abwechslungsreiches Naturschutzgebiet. Zwar ist der natürliche Raum in der Vergangenheit durch den Menschen zum Teil vernichtet, allerdings auch wieder neu geschaffen worden.
Durch die vierzigjährige, großflächige Förderung und Bodenabbau von Ton, Kies und Sand beispielsweise sind die Koldinger Teiche entstanden. Mit Hilfe von Radladern, Planierraupen und Tieflöffelbaggern, Eimerlöffelbagger und Schwimmbaggern wurden die Kiessichten abgebaut. Die Förderung wurde im Jahr 2002 abgeschlossen. Die Förderfläche und die heutigen Koldinger Seen besitzen eine Fläche von rund 190 Hektar Wasserfläche.

Koldinger Teiche Südliche Leineaue Quarteragent TeichAuf meinem Rundgang der Letterbox bin ich auf viele Informationstafeln gestoßen, die über die Artenvielfalt von Tieren in dem Gebiet berichten. Das insgesamt 529 Hektar Naturschutzgebiet gehört zur NATURA 2000, ein Netz von Schutzgebieten innerhalb der Europäischen Union. Die NATURA 2000 möchte gefährdete, wild lebende heimische Tiere und Pflanzen sowie deren Lebensraum grenzüberschreitend schützen. Insgesamt wurden über 240 verschiedene Vogelarten in dem Schutzgebiet beobachtet. Da die Leineaue ein natürliches Überschwemmungsgebiet ist, kann es besonders nach der Schneeschmelze zu Überflutungen der Wiesen und Wege kommen.

Hiermit spreche ich eine klare Cache-Empfehlung aus! Aber bitte achtet darauf, dass man bei dem Besuch nicht die Wege verlassen soll.

In dem Sinne 🙂

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Winterspendenaktion – Unboxing

Die Winterspendenaktion ist fast abgeschlossen. Laut Mario vom LaserLogoShop wurden die letzten Pakete am Freitag in das Postauto geladen, sodass bald alle Spenderinnen und Spender ein tolles kleines Weihnachtspaket erhalten. So habe auch ich diese Woche voller Freude mein Paket erhalten. Ich konnte das Paket Nummer 54 aus der ersten Runde ergattern.

Oft habe ich im Vorfeld schon darüber nachgedacht, ob ich abwarte bis zum Heiligen Abend, aber die Neugier war einfach zu groß und mein Paket war innerhalb weniger Sekunden nach Erhalt geöffnet und die schönen Geschenke wurden begutachtet.

Und was da alles drin war. Da kommt die eine Geocacherin oder der eine Geocacher nicht mehr aus dem Staunen heraus:

  • Winterspendenaktion Geocaching QuarteragentNikolausstiefel
  • Rudolf (der darf einfach nicht fehlen)
  • Aufkleber
  • Filmdosen
  • Logbücher
  • Geocoins & Tokens
    • Winder-Spendenaktion GeoCoin, die unglaublich schön ist!
    • Geocoin Cosmic Compass von OakCoins.com
    • GeoCoin Ständer
    • McMarios WeihnachtsToken 2014
    • 3 Winterspendenaktion Wooden Coins
    • Giga München Pin
  • Bleistift von Cachers-World.de
  • Tolle Weihnachts- und Geocaching-Filz-Aufhänger
  • Gaaaaaanz viele Süßigkeiten

Da ist man schon echt überwältigt. Eine tolle Aktion, bei der wirklich alle Beteiligten gewonnen haben. Ich freue mich, dass die Aktion von Mario und André so erfolgreich gelaufen ist bzw. auch aktuell noch läuft. Wie das sein kann? Die beiden Organisatoren bekommen immer noch tolle Sachspenden, die an einige Geocacherinnen und Geocacher rausgehen. Alle, die in ihrem Weihnachtspaket ein „Hoffnungslos“ gefunden haben, haben die Chance noch eine weitere Überraschung zu bekommen. Euch viel Glück dabei!

Auch werden noch finanzielle Spenden angenommen. Hier gelangt ihr auf die Seite der Winterspendenaktion und erfahrt die Kontodaten.

Ich möchte mich bei dir Mario und dir André für diese ganz tolle Aktion bedanken. Es ist eine absolut tolle Aktion und sicherlich auch viel Arbeit, die ihr und alle weiteren Helferinnen und Helfer hattet. Ganz ganz toll. Dank der Facebook-Gruppe, konnten wir gespannten Geocacher/innen stetig auf dem Laufenden gehalten werden.

Also, vielen Dank an euch beide und alle, die dabei waren! Bei diesem Erfolg hoffe ich, dass wir uns nächstes Jahr um diese Zeit wieder hören!

In dem Sinne 🙂

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Garmin Oregon 650 Firmware 4.30

Ich bin seit Freitag stolzer Besitzer des Garmin Oregon 650. Die aktuelle Oregon Reihe, zu der die Geräte: Oregon 600, 600t, 650 und 650t gehören, haben im Oktober 2014 das letzte Update auf die Version 4.30 bekommen.

Ich möchte euch hier einen kleinen Überblick über die aktuellen Veränderungen seit dem Garmin Oregon 6X0 Firmware Update 4.10 geben.

Webupdater Garmin Oregon 650 Firmware Update 4.30 Quarteragent.de 600Garmin Oregon 6X0 Firmware Update 4.10

  • Fehlerbehebung des Barometers, bei ausgeschalteter, automatischer Kalibrierung
  • Fehlerbehebung der kyrillischen Zeichen der Richtungszeiger innerhalb der Wegpunkte-Bearbeitung
  • Fehlerbehebung der Statistik zum Auf-, Abstieg bzw. der Höhenstatistik in den Tracks
  • Fehlerbehebung der „Nächste Station“-Funktion beim Geocachen
  • Fehlerbehebung des Ausschaltens individueller Wegpunktsymbole.

Garmin Oregon 6X0 Firmware Update 4.20

  • Verbesserte kartographische Unterstützung bei Garmin Jagd
  • Verbesserte Startzeit des Systems (wenn bsplw. viele BirdsEye Images vorhanden sind)

Garmin Oregon 6X0 Firmware Update 4.30 (aktuelle)

  • Fehlerbehebung bei möglichen Problemen beim Aufladen des internen Akkupacks
  • Fehlerbehebung grafischer Probleme im Querformat bei der Nutzung des Nüvi-Modus

Damit ihr die aktuelle Firmware eures Oregon auf das Gerät laden könnt, braucht ihr den Garmin WebUpdater. Unter dem folgenden Button gelangt ihr zu der offiziellen Garmin Website, auf der Ihr euch den aktuellen WebUpdater für Windows und Mac herunterladen könnte.

Garmin WebUpdater

Wie sieht eure Erfahrung mit dem Oregon 650 bzw. der Oregon 6×0 Reihe aus? Habt ihr Probleme, die immer wieder auftreten oder seid ihr mit der aktuellen Firmware zufrieden? Über eure Erfahrungen, Beobachtungen oder auch Kritiken in den Kommentaren würde ich mich sehr freuen.

Bei meinem kleinen Einsatz habe ich noch keine Auffälligkeiten bemerkt. Bis jetzt bin ich mit der sehr stabilen Firmware zufrieden. Ich bin gespannt, wie sich das Oregon 650 in den kommen Tagen bewährt. Einen ersten Überblick und Test von mir findet ihr im aktuellen Blogeintrag „Garmin Oregon 650„.

In dem Sinne 🙂

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Der verflixte Cache

Ich habe ja Gronau schon fast leer gecacht. Es gib nur noch einen Multi im Gronauer Stadtpark und einen Nachtmulti inkl. Bonus, die mir noch fehlen. Umso mehr freute ich mich, als am Freitag eine Mail reinkam, dass ein neuer Cache veröffentlicht wurde. Und dann quasi um die Ecke versteckt. Schon am Freitagabend habe ich mich auf den Weg zum Denkmal der ehemaligen Gronauer Zuckerfabrik gemacht. Die Fabrik stellte bis 1987 Zucker in der Hansestadt her und befand sich auf dem heutigen Wohngebiet-Gelände, das noch als „Zuckerknoten“ bezeichnet wird.

Zurück zum Cache. Bevor ich überhaupt angefangen habe zu suchen, habe ich schon einen Logeintrag gesehen, der mich zum Nachdenken anregte. Es war ein DNF. So schnell ist der „GC5GX73 „Der Raffinierte““ wieder weg? Auch ich habe kein Glück gehabt und bin am Freitag erfolglos wieder abgezogen. Schon am Samstag häuften sich die DNF Logs… Insgesamt gab es fünf DNFs bis sich der Owner Phanthomas01 zu Wort meldete: „Liebe Cacher, wenn man nichts findet ist nicht immer der Owner schuld. Der Cache wurde gerade von mir kontrolliert und er ist da. Viel Spass beim Suchen Phanthomas01„.

Am Samstagabend machte ich mich also noch mal auf den Weg und traf am Denkmal auf Heidekraut4 und wir suchten eine gefühlte Ewigkeit in der Kälte nach dem kleinen Fiesling… Doch was soll ich sagen, bis heute gab es weitere sechs DNFs. Und dann kam der erste erlösende Log und es folgten weitere Funde.

DDer Raffinierte Quarteragent GC5GX73 Cacheank eines kleinen Tipps machte ich mich sofort noch einmal auf zu dem Denkmal. Und dennoch brauchte ich ungefähr 20 Minuten, bis ich ihn endlich in den Händen hielt. Erfolg! Ich habe ihn gefunden!

Ich finde es immer wieder toll, wenn man für manche Caches etwas mehr Zeit braucht und die Suche nicht nach wenigen Minuten oder Sekunden beendet ist. Auch ist es immer wieder spannend an den unterschiedlichen Orten mit den unterschiedlichen Cacher/innen gemeinsam zu suchen und sich auszutauschen.

In dem Sinne 🙂

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