Opencaching Projekt 12

Ich bin ja seit Oktober 2013 ein aktiver Geocacher. Angemeldet bin ich auf der Geocachingseite: www.geocaching.com. Über diese Seite bekomme ich immer alle neuen Koordinaten, Caches, Listings und Co angezeigt. Ebenfalls nutze ich die Online-Logbuch-Funktion, sodass ich auch eine schöne Übersicht über meine Funde bekomme. Doch neben Geocaching.com von Groundspeak gibt es auch noch alternative Seite. Eine davon ist Opencaching.de (OC).

OpencachingIhm Gegenzug zu Geocaching.com ist Opencaching ein nichtkommerzielles Projekt mit aktuell fast 30.000 online gelisteten Geocaches. Der Betreiber dieser Plattform ist ein Verein: Opencaching Deutschland e.V. mit Sitz in Bad Homburg vor der Höhe. OC finanziert sich ausschließlich durch Spenden.

Im Allgemeinen unterscheiden sich die beiden Plattformen im Umfang kaum. Die Inhalte von OC sind allerdings für alle interessierten Geocacherinnen und Geocacher ohne Anmeldung einsehbar. Bei der Nutzung von Logbüchern oder der Erstellung von Caches kann man sich einfach registrieren.

Das aktuelle Projekt von Opencaching.com ist „Projekt 12“

In der letzten Mitteilung von OC, möchte das Team gerne die Attraktivität der Geocaches auf der Plattform steigern. Da einige Caches sowohl auf Geocaching.com als auch auf der OC Plattform zu finden sind, sollen die individuellen Caches auf OC ausgebaut werden, sogenannte „OConlys„. Laut Beitrag ist dieses freiwillige Projekt an alle Geocacheverstecker/innen gerichtet, die in diesem Jahr jeden Monat einen neuen OConly verstecken. Hierbei spielt es keine Rolle, welche Art von Cache ausgelegt wird.
Hier werden sicherlich schon einige Cacher/innen unruhig und hoffen, dass es nicht zu weiteren einfachen Dosen kommt. Das Team möchte dieses auch nicht und bittet „anderen Cachern tolle Orte oder Verstecke zeigen.Hier gelangt ihr zum Blogeintrag!

Seid ihr bei Open Caching?

Seid ihr eigentlich auch bei beiden Plattformen registriert? Ich habe zwar einen Account auf beiden Seiten, muss aber zugeben, dass ich GC.com einfach als Hauptseite nutze. Dazu kommt, dass ich gerne alles an einem Ort organisiere. Da einige Caches auf beiden Seiten verfügbar sind, müsste ich theoretisch nachloggen, wozu ich nicht wirklich Lust habe. Und wenn ich Caches auf OC.de logge, finde ich die in meiner Statistik auf GC.com nun auch nicht. Interessehalber schaue ich allerdings immer wieder mal vorbei, um zu gucken, was es an Neuigkeiten gibt.

Werdet ihr am Projekt 12 teilnehmen oder habt ihr schon angefangen? Wie ist eure Erfahrung mit Opencaching? Und welche Plattform gefällt euch besser? Über eure Meinungen und Erfahrungen freue ich mich! Auf in die Kommentare!

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Geocaching

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Ohne meinen Handwärmer gehe ich nicht Cachen

Dass der Herbst und der Winter nicht die beliebtesten Geocaching-Jahreszeiten sind, ist bekannt. Zum einen liegt sehr viel Laub rum, sodass der eine oder andere Cache in der Schwierigkeitswertung um einige Punkte ansteigt, zum anderen wird es manchmal so kalt, dass einem die Finger regelrecht abfrieren. Klar habe auch ich Handschuhe, mit denen ich oft losziehe, doch beim blinden Suchen, oder sagen wir mal, wenn nur die Finger „sehen“,  sind Handschuhe oftmals unpraktisch. Ohne Handschuhe tun einem die Hände und Finger schnell sehr weh. Das heißt nur eins, Handwärmer müssen her.

Knick HandwärmerAbhilfe habe ich mir erst mit den typischen „Knick-Handwärmern“ verschafft. Jeder kennt diese weichen, geldurchsichtigen kleinen Kissen. Bei Bedarf muss man einfach nur das kleine Metallplättchen knicken und die Flüssigkeit wird hart und warm. Ich habe mir gleich ein Pack gekauft, bestehend aus 5 Kissen. Als es im letzten Jahr sehr kalt war, dachte ich, dass ich damit eine eiskalte und verschneite Geocaching-Tour durchstehe. Weit gefehlt. Diese Kissen hatten eine Wärmephase von maximal 10 Minuten. Allerdings waren sie schon nach fünf Minuten nur noch lauwarm, sodass die eiskalte Finger trotz leichter Wärme nicht mehr auftauen wollten. Die Kissen wurden auf der Tour schnell aufgebraucht.

Letztes Jahr verschenkte ich an einen Bekannten für sein Training andere Wärmepads, die mir jetzt wieder in den Sinn kamen.

ThermoPad Handwärmer Geocaching Wandern QuarteragentIch habe ein wenig gesucht und bin auf die Marke „ThermoPad“ gestoßen, die Handwärmer und Zehenwärmer und weitere Pads im Sortiment hat. Ich habe mir von den Zehen- und Handwärmern einige Exemplare bestellt, um diese Wärmequelle zu testen.

In einem Handwärmer- bzw. Zehenwärmerset sind zwei Pads enthalten, na klar, für zwei Hände bzw. Füße. Sobald die Verpackung geöffnet wird und die Pads mit der Luft in Berührung kommen, werden sie aktiviert. Es dauert ein paar Minuten und man spürt, dass die Kissen superwarm werden. Laut Verpackung halten die „ThermoPad Handwärmer“ bis zu acht Stunden, werden bis zu 55° warm und das kann ich auch bestätigen. Sie halten sehr lange und wenn man in jede Jacken- oder Hosentasche ein Pad steckt, können die Hände perfekt warmgehalten werden.
Auch die Zehenwärmer funktionieren sehr gut. Man klebt sie direkt unterhalb oder oberhalb der Zehen auf den Socken. Meines Erachtens sind die Zehenwärmer nicht ganz so warm. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Füße kochen, doch von Frieren war keine Spur. Die Zehen waren warm und taten nicht weh.

Das Einzige, das etwas schade ist, ist dass die ThermoPads nur einmal benutzt werden können. Nach dem sie aufhörten zu wärmen, kann man sie im Restmüll entsorgen. Die Inhaltsstoffe sind: Eisenpulver, Salz, Aktivkohle, Wasser und Vermiculit. Bei Amazon kosten zehn ThermoPads Handwärmer Packs 12,80€ und zehn Zehenwärmer Packs 11,99€.

Ich bin echt ein Freund von diesen Pads geworden und habe immer ein Pack in meiner Geocaching-Ausrüstung dabei. Man weiß ja nie, wie kalt die nächste Tour wird.

Welche Erfahrungen mit Handwärmern habt ihr gemacht? Wie haltet ihr euch bei Winter-Geocaching-Touren oder anderen Wanderungen warm? Über eure Erfahrungen und Tipps und Tricks in den Kommentaren freue ich mich.

In dem Sinne 🙂

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Was ist denn auf der Startseite los? Alles auf Anfang?

Quarteragent Website Startseite Logbuch GeneratorEinigen von euch ist es sicherlich schon aufgefallen. Die Startseite von Quarteragent.de sieht seit heute Mittag etwas anders aus. Doch ein neuer Anfang ist es natürlich nicht. Durch die neue Struktur auf der neuen Startseite bekommt ihr alle aktuellen Beiträge, Informationen, Tests etc. auf einer Seite angezeigt.

Ihr braucht euch nicht durch die ganze Website und Kategorien klicken, sondern habt immer alles sofort parat.

Eine weitere, mir sehr wichtige Sache, war es, auch die Geocaching-Tools ohne Umwege zu erreichen. Grade wenn man draußen unterwegs ist und der Handyempfang im Wald nicht der beste ist, möchte ich nicht einige Zwischenseiten laden, sondern direkt zum Ziel kommen. Gleich auf der Stadtseite findet ihr nun den Weg zu den Tools wie u. a. ROT13 und den Zahlen-Buchstaben-Decoder.

Dank der einigen Zuschriften zu meinem Logbuch-Generator wird es die Tage auch ein Update des Generators geben. Der größte Wunsch war es, eigene Logos oder Bilder hochladen zu können. Diese Möglichkeit der Individualisierung steht euch schon bald zur Verfügung. Dank der Erwähnung im Cachepodcast ist die Nutzung des Generators bei euch sehr beliebt. Ich freue mich sehr darüber, dass der Generator euch gefällt.

Und noch eine weitere Neuerung gibt es jetzt. Wenn ihr über aktuelle Beiträge oder weiteres Aktuelles informiert werden möchtet, könnt ihr euch in die Newsletter-Liste eintragen und einmal pro Woche alles Interessante in euren Postkasten bekommen.

Wie gefällt euch die neue Startseite von Quarteragent? Freut ihr euch über die neue Gestaltung? Was findet ihr besonders gut? Wo meint ihr, dass es noch Verbesserungsbedarf gibt?

Eure Gedanken, Ideen und Kritiken könnt ihr hier in den Kommentaren hinterlassen! Ich freue mich über alle Zusendungen.

In dem Sinne 🙂

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Wie jetzt vegan?

Vorsätze, immer hört man Vorsätze, man braucht doch einen Vorsatz für das neue Jahr. Ich habe mich noch nie an irgendwelche Vorsätze gehalten. Doch irgendwie kribbelt auch mich jedes Jahr etwas. Etwas das meint, ich müsste mal etwas Neues ausprobieren. Im letzten Jahr war es kein Alkohol mehr zu trinken. Schon vor einigen Wochen überkam mich der Gedanke, warum nicht mal vegan leben? Es muss ja nicht für immer sein. Aber man kann es ja mal ausprobieren.

Quarteragent VeganAm Montag ging es dann auch los. Ehrlich gesagt stand ich dann morgens da und wusste eigentlich noch gar nichts darüber. Was esse ich denn nun? Wo bekomme ich denn die Lebensmittel her? Und Brötchen ohne Frischkäse? Gibt es veganen Frischkäse? Ich habe dann erst mal den Rewe durchstöbert und fand, nunja, relativ wenig. Außer Fertigessen, wie vegane Frikadellen, Würstchen, Veggy King (das Pendant zu Curry King, der Currywurst aus der Mikro) und veganen Joghurt.

Eigentlich klar, ich will ja auch kein komplettes veganes Menü fertig einkaufen, macht man ja so auch nicht. Also musste eine andere Strategie her.

Ich suchte mir einige Rezepte aus dem Internet raus. Allerdings blieben nicht viele über, da ich von einigen fast gar keine Zutaten kannte und diese sicherlich auch nicht im Einkaufsladen neben an bekam.

Die Wahl fiel auf einen Gemüseauflauf. Klingt sehr normal, und die meisten Zutaten waren schnell zu finden. Ob Sojamilch oder vegane Margarine und das eigentliche Gemüse von Brokkoli bis Kartoffeln und Tomaten, das ist schnell besorgt. Doch was sind Hefeflocken? Im Laden lief ich am Regal in dem sich die Hefe versteckt auf und ab. Nun gut, dann verzichte ich halt auf die. Bei der geringen Menge kein Problem.

Ich muss sagen, vorurteilsmäßig hat man ja schon immer so einen alternativen Geschmack im Mund, doch das Rezept war ganz okay.

Wo ich schon mehr Probleme bekomme, ist die Schokolade. Gestern hatte ich die Chance in einem Ketten-Bioladen reinzuschauen. Erst war ich überrascht, dass es doch einige Tafeln Schokolade gab, die komplett vegan sind. Doch handelt es sich hierbei vor allem um Zartbitterschokolade. Ja ich weiß, dass Vollmilchschokolade nicht wirklich geht, aber gibt es da kein ähnliches Produkt? Ich muss mich erst mal in die Sache reinfuchsen.

Ich bin gespannt, ob ein veganes Leben etwas für mich ist. Einfach ist es jedenfalls nicht. Oder vielleicht noch nicht.

Jetzt seid ihr gefragt. Habt ihr gute, tolle, vielleicht für den Anfang auch einfache Rezepte für mich, die ihr mir empfehlen könnt? Wie seid ihr umgestiegen? Habt ihr bestimmte Tipps und Tricks? Auch beim Essen gehen ist es ja nicht wirklich einfach.

Ich freue mich über eure Erfahrungen und Tipps!

In dem Sinne 🙂

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Quarteragent im Cachepodcast!

Cachepodcast Podcast Quarteragent Logbuch GeneratorIch bin ein großer Freund von Podcasts. Immer auf dem Weg zur Arbeit verbinde ich mein Smartphone per Bluetooth mit dem Radio und höre mir die unterschiedlichsten Podcasts an. Auch wenn ich allein beim Geocachen bin, ist oftmals ein Ohrstöpsel im Ohr und spielt mir die aktuellen Folgen vor. Ich finde, dass diesen verschiedenen Sendungen viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte, denn es gibt sie in Hülle und Fülle. Einer davon überraschte mich gestern Abend. Der Cachepodcast!

Gestern Abend lag ich nichts ahnend im Bett und zappte lustlos durch die verschiedenen Fernsehkanäle. Wie immer nix Besonderes dabei. Schnell fiel die Wahl auf den Cachepodcast und die Glotze wurde ausgeschaltet. Ich muss ja zugeben, dass ich mir die, teilweise mühevoll geschriebenen Podcast-Beschreibungen nicht durchlese. Nach vielen Minuten toller Unterhaltung und dem langsamen Müde werden, saß ich auf einmal senkrecht im Bett, als doch der Name Quarteragent fiel. Wie ich? Meinen die mich? Noch mal zurückgespult. Doch. Es geht um mich und meinen Logbuch Generator!

Jetzt war ich baff. Ich und meine kleine Seite ist im Cachepodcast #161 vertreten, das gibt es ja nicht. Die Freude und Überraschung war riesig. Vielen Dank an Euch für den kleinen Beitrag in eurem Podcast! (Für Interessierte ab Minute 55 reinhören!).

Da ja noch einige offene Fragen im Raum standen, möchte ich euch auf diesem Wege antworten:

Ich bin Steffen, der Quarteragent (Kuarterädschent).

Ja, ihr habt richtig recherchiert, ich bin Geograf. Da die Frage aufkam, was Geografen eigentlich machen: Hier ist die Antwort aus dem Buch: „Der kleine Prinz“:

„Ich bin Geograph“, sagte der alte Herr.
„Was ist das, ein Geograph?“
„Das ist ein Gelehrter, der weiß, wo sich die Meere, die Ströme, die Städte, die Berge und die Wüsten befinden.“
„Das ist sehr interessant“, sagte der kleine Prinz. „Endlich ein richtiger Beruf!“ (Der kleine Prinz – Antoine de Saint-Exupéry)

Wie es weitergeht, schreibe ich mal besser nicht, das könnt ihr selber mal nachschlagen. Na gut, also was macht die Geografie? Die Geografie kann man zwischen Natur- und Geisteswissenschaften einordnen. Neben naturwissenschaftlichen Themen, wie Klima, Vegetation und Böden, interessieren wir Geografen/innen uns auch mit Bevölkerungsentwicklungen, Wirtschaftsanalysen und der Stadtgeografie. Wobei letzter, die Stadtgeografie und Raumplanung, mein Schwerpunkt ist. Böse Zungen behaupten Geografen/innen können alles und nichts. Das überhöre ich immer gerne :). Die Themenvielfalt ist in der Tat recht groß.

Ich danke für die Empfehlung und den netten Bericht im Cachepodcast! Ich habe mich riesig darüber gefreut, auch wenn ich dann wieder hellwach war und von Schlaf nicht mehr die Rede sein konnte.

Als Dankeschön möchte ich allen meinen Lesern/innen euren Podcast ans Herz legen. Ihr findet ihn auf der Seite www.Cachepodcast.de zum RSS Feed kommt ihr hier.

In dem Sinne 🙂

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Von Quadrocoptern und Tümpeln

Wie schon im letzten Jahr berichtet, habe ich am 30. Dezember 2014 meinen 800. Cache gefunden. Gemeinsam mit OceanSea habe ich mich dann mal getraut, mir einen Quadrocopter zuzulegen. Genauergesagt habe ich mich für den Quadrocopter Zoopa Q 650 entschieden.

Die ersten Flugversuche im eigenen Garten waren ziemlich rabiat. Ich muss dazu sagen, dass ich nicht wirklich Ahnung davon habe, wie man Quadrocopter bzw. Modellflugzeuge fliegt und auch noch nicht wirklich vorher einen geflogen bin. Nun bin ich also Besitzer eines solchen Flugobjektes und die Büsche im Garten durften sich ebenfalls schon der Drohne vorstellen. Laut der Anleitung habe ich die Einstellungen für Anfänger gewählt und bin gescheitert. Gestern sind wir dann von dem Garten auf einen nahegelegenen Sportplatz umgezogen, auf dem wir wesentlich mehr Platz zum Fliegen hatten.

Seit heute haben wir auch mal die ActionCam Qumox SJ4000 unter die kleine Drohne gehängt, doch wie man im Video sehen kann, brauchen wir noch wirklich viel Übung. Aber es macht schon extrem viel Spaß mit dem Quadrocopter zu fliegen.

Die zweite Station heute war Elze. Besser gesagt navigierte uns unser Garmin Oregon zum AsbostgrabenAsbostgraben 1K4 HeckMeck Geocaching Elze Quarteragent Quadrocopter, in dem sich ein Jubiläumscache befindet. Es handelt sich um „GC45HTT 1K4 HeckMeck“ ein Cache mit einer Terrainwertung von 4,5 und einer Schwierigkeit von 2. Schon die Attribute, die Fotos und die Vorlogs verraten schon, dass man ggf. schwimmen, waten oder mit dem Boot fahren muss. Gut, dass meine neue Anglerhose im Auto wartete. Schnell haben wir die Hose angezogen und sind in den kleinen Tümpel gestapft.

Mit jedem Schritt sackte ich weiter in den Schlick ein. Und es muffelte. Mit jedem Schritt blubberten kleine Blasen an die Wasseroberfläche. Bah. Aber Nase zu und durch, man ist ja kein Sissi-Cacher. 🙂 Schnell war das Objekt der Begierde erreicht und wir konnten uns in das Logbuch eintragen!

 

In dem kleinen Video könnt ihr den kleinen Tümpelbesuch anschauen. Wenn wir jetzt schon etwas fitter gewesen wären mit dem Quadrocopter, dann hätten wir natürlich spektakuläre Szenen gezeigt. Doch die Drohne wäre samt ActionCam, bei meinem Glück, im Schlick versunken.

Welche Erfahrungen habt ihr mit Quadrocoptern gemacht? In welche Tümpel seid ihr schon gestiegen und kamt evtl. nur nass oder supermatschig raus? Über eure Erfahrung und Berichte bin ich gespannt!

In dem Sinne 🙂

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Geocacher entdecken eine Leiche in Hannover

Polizeiabsperrung Leiche Hannover Geocaching Quarteragent LangenhagenImmer wieder erfährt man von gruseligen Funden von Geocacherinnen und Geocachern. Das liegt vor allem daran, dass Cacherinnen und Cacher Orte aufsuchen, die dem einen oder der anderen oftmals verborgen bleiben. Immer wieder streifen wir durch unbekannte Landstriche oder Waldstücke. Gestern wurde wieder von einem gruseligen Erlebnis zweier Geocacher/in in der niedersächsischen Landeshauptstadt berichtet. Man fand eine Leiche in Hannover Langenhagen.

Die Geocacher/in (46/47) trafen am Dienstagmittag bei ihrer Suche auf eine Leiche, die in der Nähe der Autobahn A352 in Langenhagen, Stadtteil Kaltenweide, lag. Der Fundort liegt ca. 50 Meter in der Nähe eines Parkplatzes an der Wagenzeller Straße. Da der öffentliche Parkplatz zu dem von einem sogenannten „Lovemobil“ genutzt wird, ist die Frage offen, warum erst jetzt der Tote gefunden wurde.

Die beiden Geocacher/in haben sofort die Polizei verständigt, die den Toten und die Örtlichkeiten untersuchten. Aktuell wird versucht, die Identität des Toten zu bestimmen. Da der Tote schon sehr verwest ist, ist diese Bestimmung recht schwer, man gehe allerdings stark davon aus, dass es sich hierbei um einen Mann handelt.

Weitere Informationen zur Todesursache liegen noch nicht vor. Eine Obduktion soll die näheren Umstände aufklären. Aktuell liegen keine Erkenntnisse über ein Fremdverschulden vor. Die lokalen Medien berichten über erste Spekulationen ob es sich bei dem Toten ebenfalls um einen Geocacher oder um einen Freier handeln könnte.

Temporarily Disable Listing Toter Hannover GeocachingIch möchte davon absehen, den Cache, um den es sich handelt, hier in dem Beitrag bekannt zu geben. Allerdings wurde der Cache aus den aktuellen Anlässen vom Owner auf Geocaching.com deaktiviert. Meines Erachtens die richtige Entscheidung.

 

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Tschüss 2014!

Jubiläum Meilenstein Milestone 800 Geocaching Quarteragent 2014Tadaaa! Ich habe ja gestern schon einen kleinen Blogeintrag zum Ende des Jahres 2014 geschrieben. Und für dieses Jahr neigt sich auch das Geocaching dem Ende zu. Nein, natürlich nicht ganz, sondern nur für dieses Jahr. Gemeinsam mit OceanSea habe ich heute meine letzte Geocaching Tour gemacht. Gemeinsam haben wir einfache Filmdosen und Petlinge, sowie total kreative und schöne Caches gefunden.

Mit dem heutigen letzten Cache habe ich den letzten Meilenstein in diesem Jahr vollgemacht! Ich habe ein weiteres Mal genullt und die große runde Acht steht nun in meinem Profil! Ich hatte mein Ziel für dieses Jahr auf 750 Caches angehoben und ende nun mit 800! Na gut, eventuell kommt Morgen noch ein weiterer kleiner Cache dazu, ich will ja schließlich meine Erfolgssträhne nicht in diesem Jahr abreißen lassen:

„Längste Fundserie 68 aufeinanderfolgende Tage mit Funden seit 24 Oct 14“

Drohne Zoopa Q 650 Quarteragent GeocachingZum Jubel des Tages, hielten wir auf dem Rückweg noch an einem Elektronikfachgeschäft, um uns mal über die aktuellen Neuigkeiten der Elektronikbranche zu informieren. Wie es der Zufall will, stolperten wir über eine kleine aber feine Drohne. Kurzes Überlegen, kurzes Recherchieren und schwupps lag der kleine Flieger in unserem Kofferraum und wartet schon sehnsüchtig darauf von uns gestartet zu werden. Es handelt sich hierbei um eine Zoopa Q 650. Laut unserer Suche im Netz hat sie auch die Kraft mit einer GoPro oder meiner Sj4000 in die Lüfte zu steigen, und das ist ja auch unser Ziel.

Ich denke, wenn das Wetter morgen ein wenig mitspielt, werden wir am letzten Tag des Jahres die ersten kleinen Flugübungen durchführen. Wenn Mäx bis dahin die ActionCam auch angebaut hat, und die Drohne nicht direkt abgestürzt ist, werde ich vielleicht noch ein kleines Video posten. Angeblich sind Quadrocopter gar nicht so schwer zu fliegen. Allerdings bin ich auf diesem Gebiet ein absoluter Neuling und muss mich erst mal etwas in diese Materie einarbeiten. Ich denke, wenn ich den kleinen Flieger zu Beginn einige Sekunden in der Luft halten werde, werde ich schon superzufrieden sein. Bei Twitter werde ich euch auf jeden Fall auf dem Laufenden halten!

Falls wir uns nicht mehr hören, sehen, lesen, schreiben….

Ich wünsche euch Allen ein schönes Silvester! Genießt den letzten Abend des Jahres 2014 mit Freunden oder Familie und kommt gut in das neue, kommende Jahr 2015! Ich freue mich auf euch und weitere spannende Geschichten und Erlebnisse!

In dem Sinne 🙂

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Hügelgräberfeld Osterholz

Hügelgräber OsterholzZwischen den Jahren bin ich etwas unterwegs, wandere etwas durch den Landkreis Hildesheim und sammel den einen oder anderen Cache ein. In einem kleinen Waldstück zwischen Betheln und Heyersum liegt etwas ganz besonderes. Schon oft bin ich diese Straße in Richtung Hildesheim gefahren und habe mich gefragt, was denn dort zu sehen ist. Ein kleines grünes Schild an einem Parkplatz verrät das Geheimnis des kleinen Waldstücks: „Hügelgräber„. Als Kind war mir das immer recht egal, man sieht da ja eh nichts, man weiß nur, dass da mal Gräber waren.

Doch gestern habe ich mir die Gegend etwas genauer angeschaut. Durch den Cache „GC4VPJ4 Mitten im Osterholz“ habe ich auf dem Parkplatz gehalten und bin in den Wald spaziert. Dank einer Informationstafel wurde ich gleich genau aufgeklärt und die Erhebungen wurden sichtbar.

Was sind Hügelgräber?

HuegelgrabDie Anlegung der Hügelgräber geschah in der Bronzezeit. Die Bevölkerung begrub ihre Toten zum Teil in Baumsärgen, ähnlich wie in den heutigen Särgen, und vergruben sie in kleinen Erdanhäufungen. Eine Brandbestattung war allerdings in einigen Regionen ebenfalls schon üblich.

Um diese kleinen Hügel wurden Steine gelegt bzw. ein kleiner rundlicher Graben ausgehoben. Auf dem obersten Punkt des Hügels wurden teilweise Steinverzierungen vorgenommen. Diese Verzierungen sollten die „Totenbezirke“ kennzeichnen. Zwar wurde immer nur eine Tote / ein Toter in den Grabhügeln bestattet, doch auch Nachbestattungen waren üblich. Die Hügel besaßen bzw. besitzen immer noch einen Durchmesser von zehn und bis zu 30 Metern!

Da nicht alle ein solches monumentales Grab bekamen, muss man davon ausgehen, dass nur höherangesehene Menschen eine solche Grabstätte und Grabbeigaben erhielten. Oftmals lagen diesen Gräbern noch einige Grabbeigaben bei. Hierzu zählen vor allem Schmuck und Waffen. Die rangniedrigere Bevölkerung bekam nur Grabhügel mit einer geringen Höhe und auch die Beigaben fielen kleiner aus.

Hünengräber oder Hügelgräber?

Baumsarg Hügelgräber

Rechte: Römisch-Germanisches Zentralmuseum, Mainz, Deutschland. Fotografiert: Bullenwächter

Sind Hünengräber nur für Hünen? Wo liegt hier der Unterschied? Eigentlich gibt es keinen. Auch wenn man im ersten Moment denken könnte, dass Hünengräber nur für Hünen, also für sehr große Menschen (Riesen) oder besonders athletische Menschen waren. Doch die Bezeichnung bezieht sich schon auf die Größe, denn das Wort Hüne bedeutet nichts anderes als groß bzw. riesig. Somit bezeichnet der Name Hünengräber nur große bzw. riesen Gräber. Ansonsten stellen Hünengräber und Hügelgräber die selbe Bestattungsart dar.

Hügelgräberfeld Osterholz

Über das Hügelgräberfeld Osterholz liegen keine archäologischen Untersuchungen vor, allerdings schätzt man die Anlegung auf ca. 1600 bis 1200 Jahre vor unserer Zeitrechnung. Das lokale Salzvorkommen im Bereich des Hildesheimer Waldes war wahrscheinlich der Grund für die Ansiedlung der bronzezeitlichen Bevölkerung in dieser Region. Salz galt in dieser Zeit als ein sehr wertvoller Rohstoff. Die Infotafel berichtet auch, dass zwar in der Bronzezeit der Fortschritt der Legierungen aus Kupfer und Zinn hervorkam, allerdings diese Rohstoffe durch den langen Transport von den Alpen zu teuer wurden. Deshalb wurde auch in späterer Zeit noch Steinwerkzeuge, wie Beile und Dolche, verwandt. Auf der Karte wurden im Bereich des Osterholzes über 17 Hügelgräber eingezeichnet.

Wieder einmal liegt ein spannendes, historisches Thema direkt vor der Haustür! Entdecke dein Zuhause! Gehe Geocachen!

In dem Sinne 🙂

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Jahreswechsel

Kaum freut man sich auf die vorweihnachtliche Zeit, ist schon Heilig Abend und Weihnachten vorbei und man befindet sich zwischen den Jahren, kurz vor dem Jahreswechsel. Dieses Jahr war wahnsinnig aufregend und mein erstes vollständiges Geocaching Jahr. In keinem Jahr war ich so viel draußen in der Natur unterwegs. In keinem Jahr bin ich nachts noch losgezogen um mich in diverse Logbücher einzutragen oder um kleinen Travelbugs die Weiterreise zu ermöglichen.

Geocachingtechnisch war dieses Jahr absolut erfolgreich. Erst vor wenigen Tagen habe ich mein 750. Found gefeiert, und denke, dass ich noch bis Mittwoch die restlichen Geocaches finde, dass die letzte Null in diesem Jahr vervollständigt werden kann.

DGeocaching Quarteragent Rössing Rössingbach Jahreswechselurch die stetige Erweiterung meiner Geocaching-Ausrüstung konnte ich immer mehr in die Geocaching Materie eintauchen. Jetzt zum Jahreswechsel gab es noch einmal eine Anglerhose, mit der ich nun auch durch tieferen Schlamm oder Bäche und Flüsse waten kann. Kaum hat der Weihnachtsmann diese bei mir unter dem Weihnachtsbaum versteckt, stand ich am nächsten Tag im Rössingbach. Bis dato habe ich in diesem Jahr 577 Geocaches gefunden, und wenn alles gut geht, darf ich in diesem Jahr zum Jahreswechsel mit 588 Funden abschließen. Elf Caches, die ich noch vor mir habe. Also alles ist möglich.

Im kommenden Jahr wird es auch endlich wahr, Quarteragent hangelt sich langsam nach oben. Ich habe mich für den ersten Termin zum Geocaching-T5-Klettergrundkurs angemeldet, der im März in Hannover stattfinden wird. Ich bin gespannt, ob ich hochkomme, und ob T5er mit auf meine Liste kommen.

Zum Abschluss in diesem Jahr habe ich noch ein traditionelles Weihnachtsevent besucht. Das „GC5GJY7 Flashwichteln im Infiland 2014“ stand an. Ich war dieses Jahr zum ersten Mal dort und fand es toll, mit vielen Cacherinnen und Cachern kleine und größere Gespräche zu führen. Besonders spannend waren die Berichte über das Geocachen im Ausland und die dortigen, spannenden Trails.

Geocaching Quarteragent Bad Salzdetfurth Salzeview Adolf Stoffregen Turm VirtualCache JahreswechselUnd auch zwischen den Jahren nahm sich mein Hobby keine Auszeit und OceanSea und ich habe uns einige spannende Caches rausgesucht. Zum einen gab es ein EarthCache in Bad Salzdetfurth und, für mich auch neu, einen VirtualCache. Mein erster Geist, den ich auf der Geocachingkarte zum Jahreswechsel gelöst habe. „GCG05M Salzeview“ hieß der Cache, den ich beinahe ganz falsch angegangen bin. Es galt drei Aufgaben zu lösen. Die erste Station war recht einfach und schnell gefunden. Dann ging es weiter, es musste gepeilt werden. Alles deutete auf einen Platz hin, den wir schnell sahen und dann untersuchten.

Doch irgendwie passten die vorherigen Logs nicht mit unseren Angaben überein. Möchte der Owner wirklich, dass wir ihm die vorhandene Grillhütte beschreiben? Und ihm berichten, dass sich dort und dort eine einfache Hütte befindet? Nein, sicherlich nicht. Und nachdem wir den Radius noch etwas erweitert haben, konnten wir das eigentliche Ziel finden und eine tolle Aussicht über Bad Salzdetfurth und den Hildesheimer Wald genießen!

Blitzableiter Mahlerten Geocaching Quarteragent JahreswechselEs ist immer wieder erstaunlich, welche kleinen Schätze man nur durch das Geocachen findet. Ohne eine kleine Dose im Hildesheimer Wald wäre ich auf diesen besonderen „Blitzableiter“ gar nicht gestoßen. „GC1Z64A Blitzableiter!“ heißt der Tradi. An den Koordinaten findet man einen Turm. Nein, ein Turm ist es nicht, denn er ist nicht wirklich hoch und man kann ihn auch nicht besteigen. Laut des Listings, ist der Sinn und Zweck dieses Bauwerks bis heute noch nicht wirklich geklärt. Der Erbauer ist Georg Friedrich Ludwig Conradi, ein Religionswissenschaftler, die mit 50 Jahren nach Mahlerten zog. Den Übermittlungen nach besaß Conradi ein gestörtes Urteilsvermögen, er war senil und litt wahrscheinlich unter Schizophrenie. Sein Turm erbaute er zwischen 1850 und 1860. An diesem Platz im Hildesheimer Wald vollzog Georg Friedrich Ludwig Conradi seine Kulte und Riten.

Es sind so Kleinigkeiten, die mir als Muggle sicherlich verborgen geblieben wären. Es ist ein spannender Ort, den ich auch für nicht Geocacher/innen empfehlen kann.

Jetzt muss ich aber los. Die letzten Caches warten auf mich! Euch wünsche ich noch einige schöne Tage im noch alten und bekannten Jahr 2014, bevor es Mittwochnacht in das neue, noch unbekannte Jahr 2015 übergeht!

In dem Sinne 🙂

Veröffentlicht in: Geocaching

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