Katakomben – As Above, So Below

KatakombenDer Film Katakomben fand im letzten Jahr im September seinen Start in den deutschen Kinos. Katakomben ist ein amerikanischer Film aus dem Genre Horror. Der Originaltitel lautet „As Above, So Below„. Die Filmart ist den meisten bekannt und erinnert zum Beispiel an den Film „Blair Witch Project“. Inhaltlich geht es um die Archäologin Scarlett Marlowe (Perdita Weeks), die dabei ist den Stein der Weisen zu finden. Ihre Forschungen sollen in einem Dokumentarfilm festgehalten werden. Bei den Forschungen filmen sich die Mitreisenden selber, anhand von Kameras, die an den Stirnlampen angebracht wurden. Regie führte John Erick Dowdle. Der Film ist freigegeben ab 16 Jahren.

Inhalt

Die Archäologin Scarlett Marlow ist beinahe von ihrem Beruf und ihren Forschungen besessen. Sie möchte die Forschungsarbeiten ihres Vaters fortsetzen und den Stein der Weisen finden. Ihre Reise quer durch verschiedene Länder führten sie schlussendlich nach Frankreich, wo der sagenumwobene Stein versteckt sein soll. Laut ihren Aufzeichnungen und weiteren Hinweisen wird schnell klar, dass der Stein nur in den Katakomben von Paris sein kann. Inhalt

Gemeinsam mit einigen ortskundigen Jugendlichen ziehen die jungen Forscher/innen los und dringen in die eigentlich versperrten Bereiche der Pariser Unterwelt ein. Doch der Weg wird schwieriger als geahnt und führt vorbei an einigen Massengräbern mit unzählbaren Knochen.

Nach einigen Torturen wird die Truppe fündig und stößt auf eine geheime Schatzkammer und dem vermeintlichen Stein der Weisen, der laut der Überlieferungen dem Besitzer ein unsterbliches Leben beschert. Doch die Rückkehr aus den Katakomben erweist sich ein reiner Überlebenskampf der Archäologen.

Fazit

Der Horrorfilm Katakomben ist im September 2014 in die Kinos gekommen und ich habe ihn verpasst, dort anzuschauen. Nun haben wir den Film auf Blue Ray besorgt. Gegenüber einigen negativen Bewertungen fand ich den Film gar nicht so schlecht. Besonders fand ich schon, dass das Beklemmnis der Katakomben und eine gewisse gruselige Atmosphäre in das Wohnzimmer transportiert wurden. Dazu kommen einige Schockmomente, die mich zusammenzucken ließen. Besonders, wenn man durch die Filmart „Found Footage“, also der vermeintlichen eigenen Sicht, mit in den Katakomben steckt.

Inhaltlich ist der Film vielleicht nicht ein Meisterwerk, doch als kurzweiliger Horrorfilm dient er auf jeden Fall.

Habt keine zu großen Erwartungen und freut euch auf etwas Gruseln, dann könnt ihr diesen genießen.

Aktuell könnt ihr die Blue ray von Katakomben bei Amazon für 14,99 Euro kaufen. Oder ihr wartet noch ein Weilchen, bis sie in der Online-Videothekt eures Vertrauens auftaucht.

In dem Sinne 🙂

Der Trailer wurde unter dem Titel: Offizieller KATAKOMBEN HD-Trailer 2014 (German / Deutsch) am 26.05.2014 von KinoCheck auf Youtube veröffentlicht.

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Mergelgrube Hannover-Misburg

Mergelgrube Misburg Hannover Google EarthDas tolle Wetter am Wochenende musste ausgenutzt werden. Nachdem ich die ganze Woche im Bett verbracht habe, da ein toller Virus meinte, auch mich zu befallen, musste die Sonne ausgenutzt werden. Das Ziel war ein EarthCache in Hannover Misburg. Genauer gesagt zog es OceanSea und mich zum stillgelegten Mergelbruch HPC I „GC16E6Y Mergelgrube Misburg„. Das HPC steht für „Hannoverschen Portland Cementfabrik“.

Die Grube ist bekannt geworden durch den Abbau von Mergel in der Zeit, als Zement immer mehr genutzt wurde. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde hier der Kalkmergel abgebaut für die Herstellung von Zement. Direkt neben der Grube befindet sich auch heute noch die Zementindustrie Hannover mit dem Werk Teutonia. Der Mergelabbau wurde vor ungefähr 45 Jahren eingestellt. Die ca. 100 Jahre alte Grube ist ca. 30 bis 40 Meter tief und hat einen Durchmesser von 430 Metern.

EarthCache Hannover Misburg Mergelgrube MisburgIn der Kreidezeit befand sich hier ein Kreidemeer, das vor bis zu 80 Millionen Jahren austrocknete. Die Überreste der Urzeitiere, wie diverse Fische und Tintenfische, Haie und weitere Meeresbewohner, haben sich dann abgelagert und bildeten mit den Jahren die Vorkommen des Mergels. Durch die stetige Ablagerung von Kalkschlamm und den Einschlüssen von Tieren, werden heute noch Spuren von diesen Tieren in der Grube gefunden. Laut EarthCache-Listing lassen sich die unterschiedlichen Farben der Mergelschichten mit einem höheren Tonanteil erklären: „die dunkleren haben einen höheren Tonanteil, die helleren enthalten mehr Kalk.“ (Cacherschmiede Linden April 2007)
Das Gebiet ist auch als „Seckbruch“ bekannt und erstreckt sich von Hannover Kirchrode bis zu den Autobahnen A2 und A7.

Quarteragent EarthCache Hannover Misburg Mergelgrube MisburgBereits vor dem Abbau war der Seckbruch ein einzigartiges Biotop, das von staunassen Böden gekennzeichnet war und ein einen Lebensraum für Flora und Fauna bot. Nach der Zeit des Mergelabbaus in Hannover Misburg, eroberte die Natur sich ihr Gebiet zurück und die Mergelgrube steht heute unter Naturschutz und beherbergt 177 unterschiedliche Pflanzenarten, wovon, so die Stadt Hannover, 45 Stück auf der gefährdeten Liste stehen. Damit dieser Lebensraum erhalten bleibt, wird auch heute noch das aufsteigende Grundwasser aus der Grube gepumpt. Ziel ist es, die natürlichen Kalkniedermoore und Gewässer, wie vor dem Abbau, zu erhalten und zu schützen. Im Gegensatz zur weiteren Grube der HPC II, die in einigen Jahren durch das Grundwasser geflutet und als Badesee fungieren wird.

Erstaunlich, was sich alles in einem vermeintlichen Industriegebiet versteckt. Das Luftbild ließ gar nicht erahnen, was wir dort gefunden haben. Da der EarthCache direkt an einer Ausguckplattform liegt, kann man von dort diesen riesigen Bereich anschauen und staunen.

EarthCaches sind immer etwas ganz Besonderes! Wir sagen Danke für das Herführen und Zeigen!

In dem Sinne 🙂

Update:

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Schleuse Anderten – Hindenburgschleuse

Schleuse Anderten Mittellandkanal HindenburgschleuseDurch das Geocaching kommt man immer wieder an besondere Orte. Am vorletzten Wochenende sind OceanSea und ich zu einem Cache gefahren, der in unmittelbarer Nähe zum Mittellandkanal und zu einer Schleuse liegt: der Schleuse Anderten, auch bekannt unter dem Namen Hindenburgschleuse.

Die Schleuse befindet sich im Süd/Osten von Hannover und liegt in Anderten. Bereits 1919 begannen die ersten Erdarbeiten und Vorbereitungen für den Schleusenbau. 1924 begannen die Bauarbeiten. 1928 wurde die Schleuse vom damaligen Reichspräsidenten von Hindenburg eröffnet, das erklärt auch den Namen. Zur Zeit der Eröffnung war sie die größte Binnenschleuse in Europa. Auch heute ist sie noch die größte Schleuse am Mittellandkanal. Betrieben wird die Schleuse Anderten vom Wasser- und Schifffahrtsamt Braunschweig. Die zwei Schleusenkammern (Ost- und Westkammer) haben eine Länge von ca. 214 Meter und eine Breite von 12 Metern. Damit die Schiffe weiter auf dem Mittellandkanal schippern können, müssen sie einen Höhenunterschied von ca. 14,7 Meter überwinden.

Für die Schließung der Tore werden 86 Tonnen schwere Hubtore im Unterwasser und 20 Tonnen schwere Klapptore im Oberwasser genutzt. Die Schleuse Anderten ist eine Sparschleuse, das heißt, dass beim Schleusen ca. 75 Prozent des Wassers in 50 Sparbecken neben den Schleusenkammern gepumpt wird. Diese Becken sind stockwerkartig neben den Kammern angeordnet.

Ein Schleusenvorgang dauert in etwas 15 Minuten und es werden ca. 40.000m³ Wasser benötigt. Laut Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes, sind die baulichen Gegebenheiten der Schleuse Anderten auch heute noch optimal, um selbst den zukünftigen Schifffahrtsverkehr zu genügen.

Rund um die Uhr, also 24 Stunden am Tag, ist die Schleuse in Betrieb, sodass laut der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes pro Jahr ca. 17.000 Schiffe und 11 Millionen Gütertonnen die Schleuse Anderten passieren. Ein Durchgang, mit Ein- und Ausfahrt der Schiffe, dauert in etwas 25 Minuten.

Gesteuert werden beide Schleusenkammern von der Leitzentrale Anderten (ehemalig die Fernbedienzentrale Anderten). Ebenfalls werden von hier aus die Schleusen in Linden und Bolzum fernbedient.

Schon bei der Anzahl an Schleusengängen ist es fast unmöglich, keinen Vorgang zu erwischen. Auch wir haben gespannt darauf gewartet, als das erste Schiff einfuhr, wie schnell ein solcher „Fahrstuhl“ funktioniert. Trotz eiskalter Hände und Finger, haben wir einige kleine Aufnahmen unseres Besuches festhalten können! Da ein Teil des Videomaterials noch fehlt, ich danke Apple :), hier schon mal ein Ausschnitt.

In dem Sinne 🙂

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Pfostendose 2.0

Pfostendose 2.0 Petling Gewinde Deckel Mit der Zeit entwickeln Geocacher/innen einen besonderen Blick für bestimmte Verstecke. Viele Geocaches werden in ähnlichen Verstecken, Gehäusen untergebracht. Ob Petling, Clipdosen, Filmdosen, oder Nanos,  das sind alles Gegenstände, mit denen Geocacher/innen etwas anfangen können. Vor einigen Tagen bin ich auf den Beitrag: Cache aus’m 3D Drucker – Pfostendose 2.0 vom 31. Januar 2015 von „Das Geocaching Handbuch – Immer das Final im Blick“ gestoßen.

Geocaching in Pfosten ist keine Seltenheit. Vor allem erkennt man diese Verstecke oftmals daran, dass die Deckel der Straßenpfosten schon oft ramponiert aussehen. Manchmal läuft man auch darauf zu und dann ist er doch trickreich an anderer Stelle positioniert. Nun was ist nun die Pfostendose 2.0?

Pfostendose 2.0 GewindeDas Team vom Geocaching-Handbuch hat eine innovative Halterung entwickelt, die in fast jedem Pfosten zum Einsatz kommen kann. Entwickelt wurde der Aufsatz für Pfosten mit einem Durchmesser von 60 Millimetern (Standard). Der Clou an der Sache ist, dass der Geocache aus dem Drucker kommt. Besser gesagt aus dem 3D Drucker! Zu Beginn dieses Jahres ist aus der innovativen Idee ein fertiges Produkt geworden. Laut des Beitrages, beklagt das Team, dass es immer schwer war, einen Cache vernünftig in einem Pfosten zu sichern: „sei es im Punkt Langlebigkeit (billige Schnuraufhängung etc.) oder beim Problem Wasserfestigkeit. Auch ein sichtbarer Schraubenkopf war nicht wirklich das Gelbe vom Ei.“ (Team Geocaching-Handbuch, 31.1.2015).

Die Pfostendose ist eine im Deckel des Pfostens integrierte Halterung für einen Petling, natürlich mit einem Gewinde, sodass der Geocache gut festgehalten wird und vor Feuchtigkeit geschützt ist.

Pfostendose 2.0 LieferumfangInzwischen läuft der Verkauf der neuen Pfostendosen. Auch ihr könnt euch eine beim Team des Geocaching Handbuch’s kaufen. Schaut einfach mal auf ihrer Internetseite: www.geocaching-handbuch.de vorbei oder klickt hier für den direkten Link zum Beitrag. Aktuell liegt der VK bei 7,99 Euro plus einer kleinen Versandpauschale.

Auch ich bin schon ein stolzer Besitzer der Pfostendose 2.0. Im Lieferumfang befand sich die Pfostendose 2.0 inkl. eines Petlings und einem Deckel! Meines Erachtens eine echt tolle, innovative und schöne Idee und dann aus einem 3D Drucker! Toll!

Ich danke euch dafür und für den super schnellen Versand! Ich sende Grüße und kann allen, die einen Cache in einem Pfosten verstecken möchten, die Pfostendose 2.0 empfehlen!

Falls ich noch nicht im Besitz seid, wie sichert ihr eure Geocaches in den Pfosten ab? Welche Halterungen habt ihr euch gebastelt, dass der Cache nicht gleich bis zum Grund durchrauscht? Über eure Erfahrung freue ich mich.

In dem Sinne 🙂

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Virtual Reality Brille

Virtual Reality BrilleIhr seht schon, dass eine relativ große Bestellung aus China zu mir gefunden hat. Neben dem PotatoExpress, dem Survival-Kit kam auch eine Virtual Reality Brille an. Einigen ist diese Brille sicherlich bekannt aus der Google-Werbung. Google bietet ja eine aus Pappe geformte Brille an, die sogenannte Google Cardboard.

Ich habe mich allerdings für eine schon fertige Virtual Reality Brille entschieden, da ich annahm, dass sie etwas besser sein würde, als diese Pappebrillen.

Beschreibung der Virtual Reality Brille

Laut des Herstellers ist die Brille 100 % Brand New Aftermarket High Quality. Was auch immer das bedeutet. Die Brille ist für sämtliche Smartphones generiert, die eine Größe von 3,5 bis ca. 5,6 Inch besitzen.
Virtual Reality Brille SchaumstoffWie eine Kopflampe wird auch die Virtual Reality Brille aufgesetzt. Ein waagerechter Gummigurt und ein senkrechter Gummigurt halten die Brille inklusive im Inneren versteckten Smartphone gut fest. Dieser Kopfgurt lässt sich auch der Größe nach anpassen, sodass alle Kopfgrößen ihren Spaß haben können. Durch eine Schaumstoffpolsterung liegt die Brille einfach auf dem Gesicht auf und tut nicht weh. Gut, der Gurt sollte auch richtig eingestellt werden, sonst erhaltet ihr wie ich ordentliche Druckpunkte beim ersten Tragen :).

Virtual Reality Brille SaugnäpfeAn der Vorderseite kann die Virtual Reality Brille geöffnet werden. Auf der Innenseite der Klappe befinden sich kleine Saugnäpfe, die das Smartphone festhalten. Bei meinen bisherigen Tests, halten diese auch wirklich, sodass das Smartphone während der Nutzung der Virtual Reality Brille nicht verrutscht.

Auf der Oberseite der VR Brille kann man auch noch die beiden Linsen auf die Augen einstellen. Dabei hat man die Möglichkeit, die Linsen näher zusammenzuschieben oder weiter zu entfernen. Leider fehlt die Möglichkeit, die Linsen näher ans Auge oder an das Smartphone zu schieben. Denn ich glaube das ist noch ein Problem, zu dem ich abschließend noch etwas sagen möchte.

Durch die beiden Linsen könnt ihr Crossed Eyes Filme anschauen. Das sind Filme, die aus zwei Sichtfeldern bestehen. Wenn die Augen beide Filme zusammenlegen, entsteht ein 3D Effekt. Auf einem normalen Bildschirm müsstet ihr durch Schielen versuchen diesen Effekt zu bekommen, durch die Virtual Reality Brille habt ihr den richtigen Fokus schnell automatisch erreicht.

Virtual Reality Brille LinsenDie Größe dieser Brilleist: 10,5 cm breit und 8,5 cm hoch.

Neben der Brille liegt auch eine Anleitung bei, die einige Tipps für Apps und Videos mitbringt. Die installierte App ist allerdings komplett in Chinesisch gehalten, sodass ich keine Ahnung habe, was ich machen soll.

Fazit

Die Brille sieht sehr stabil aus und macht einen guten Eindruck. Mein Samsung Galaxy S5 hält sehr gut im Inneren der Brille. Auch das Einstellen des Kopfgurtes ist einfach und die Brille kann somit schnell angepasst werden.
Ein Blick in diverse Foren und eine Suche im Appstore von Google haben mir schnell einige Apps und Videos beschert, die ich mit der Brille ausprobiert habe.
Da ich die Crossed Eye Methode schon aus der Kartografie / Fernerkundung kenne, wusste ich schon, wie meine Augen sich zu verhalten haben. Allerdings hatte ich das Problem, dass das Bild nicht wirklich scharf werden wollte. Also nein, das Bild war in HD nur meine Augen spielten noch nicht mit. Aber nach einiger Zeit gewöhnt man sich daran und auch die Sicht wird besser. Wenn die Linsen nicht nur seitlich verschiebbar wären, sondern auch zu den Augen / zu dem Bildschirm, könnte man diese Problematik auch ausbessern.

Virtual Reality Brille QuarteragentZur Freude gibt es nicht nur Filme, sondern auch schon wirklich interessante Spiele, die man mit der Virtual Reality Brille spielen kann. Hier kann ich nur einen Bürostuhl empfehlen, der sich drehen kann. Ansonsten sollte man im Stehen spielen, aber Achtung! Man sieht von seiner Umgebung gar nichts, und man kann schon mal erstaunt die Virtual Reality Brille abnehmen und sich an einem ganz anderen Fleck im Raum befinden. Stolperfallen sollten aus dem Weg geräumt werden.

Noch nicht ganz ausgreift und noch viel Entwicklungsspielraum würde ich sagen, aber für eine Brille für ca. 10 Euro schon sehr gut! Auch Samsung bringt aktuell eine solche Brille für das Note 4 auf den Markt, die wohl um die 200 Euro kosten soll. Da war meine, leider ohne NFC, doch ein glatter Schnapper.

Habt auch ihr solche Brillen? Wofür nutzt ihr diese Virtual Reality Brillen? Habt ihr bestimmte Apps, Spiele oder Videos, die ihr mir empfehlen könnt? Was würdet ihr euch für diese Brillen noch wünschen? Oder was geht eurer Meinung nach gar nicht?
Schreibt mir eure Meinungen in die Kommentare!

Ich tauche mal wieder ab!

In dem Sinne 🙂

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Der Potatoexpress – die Mikrowellenkartoffel

Potato Express PotatoexpressEgal wo man heute hinschaut, es muss alles schnell gehen. Man hat ja kaum noch Zeit für etwas. Mal eben Kartoffeln kochen? Unmöglich! Das hat jetzt ein Ende! Mit dem Potatoexpress – der Mikrowellenkartoffel, kann man kurz und knapp des/der Deutschen Lieblingsbeilage in Nullkommanichts gar bekommen.

Für Rund 1,50 Euro erhält man den Potatoexpress oder auch Potatobag genannt. Es ist ein Stoffbeutel, in dem bis zu vier Kartoffeln Platz finden. Laut Hersteller dauert der Prozess der Garung nur vier Minuten und die perfekte Ofenkartoffel sei fertig. Während der Zeit in der Mikro entsteht im Potatoexpress Dampf, der die Kartoffel „kocht“.

Ich weiß, dass inzwischen viele Online-Bewertungen nicht mehr ganz zu trauen sind, doch die Fülle an fünf Sternen und einigen Youtube Videos haben mich neugierig gemacht und für 1,50 Euro kann man ja mal zuschlagen.

Der Beutel an sich ist sehr gut verarbeitet. Wie üblich finden sich auf ihm auch sämtliche Sicherheitshinweise zur Benutzung und der Warnung, dass der Inhalt sehr heiß sein kann.

Der Potatoexpress Test

Anleitung laut des Beutels:

  1. Lege 1-4 gewaschene Kartoffeln in den Potato Express und schließe die Klappe
  2. Lege den Beutel in die Mikrowelle und koche ihn für 4 Minuten
  3. Nehme vorsichtig den Potato Express aus der Mikrowelle und nehme vorsichtig die Kartoffeln heraus
  4. Genieße sie!

Potatobag Potatoexpress Potato Express in der MikrowelleZum Versuchsaufbau: Ich habe zwei mittelgroße Kartoffeln in den Sack gelegt. Zwar sind auf den Verkaufsfotos echt große Ofenkartoffeln, aber man muss ja nicht gleich versuchen, das Maximum auszureizen.

Garzeit habe ich auf vier Minuten eingestellt bei maximaler Wattzahl.

Während der Garzeit roch es schon ein wenig nach Kartoffeln. Wie erwartet, knallte nix, brizelte nichts oder funkte auch nichts.

Nach den ersten vier Minuten waren die Erdäpfel schon ziemlich heiß und fast durch. Doch da es nichts Unschöneres gibt, als rohe Kartoffeln, habe ich ihnen noch mal weitere zwei einhalb Minuten Mikrowelle gegönnt.

Fazit

Fertige Kartoffeln Potatobag Potatoexpress Potato ExpressDie Kartoffeln wurden im Potatoexpress sehr heiß und sind nach einer kurzen Zeit in der Mikrowelle wirklich gar. Geschmacklich sind sie genauso, als wären sie im Wasser gekocht. Für ein schnelles Essen für mich allein ist es top. Wenn ich Gäste bekomme, würde ich allerdings auf das traditionelle Kartoffelkochen zurückgreifen. Da ich schon bei zwei mittelgroßen Kartoffeln mehr als sechs Minuten brauchte, will ich mir das Drama nicht für einen Abend mit Gästen vorstellen.

Bei Amazon ist der Potatoexpress ebenfalls erhältlich für aktuell 3,51 Euro oder 0,99 Euro, die Händler sitzen allerdings auch in China.

Was habt ihr schon für tolle Kartoffeln mit dem Potatoexpress oder dem Potatobag gezaubert? Wie gefällt euch das China-Gadget geschmacklich? Oder auf welche Gadgets in der Essenszubereitung setzt ihr?

Ich wünsche jetzt allen einen guten Appetit!

In dem Sinne 🙂

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Der DNF-DIY-Geocache!

Und da ist die DNF-DIY-Geocache-Dose (Did-Not-Find-Do-It-Yourself) . Auch ich habe nun eine weitere Geocache-Dose bei meinem Cache. Ich habe einige Logs bekommen, die mich darauf hingewiesen haben, dass eine zweite Dose mit einem weiteren Logbuch vorhanden ist.

Am Zielgebiet haben wir fast gleichzeitig zwei Dosen gefunden.

Hier waren zwei von uns gleichzeitig fündig – an zwei verschiedenen Stellen. Es gibt zwei Dosen mit zwei Logbüchern – ist das Absicht? Egal – wir stehen jetzt in beiden!

Doppeltes Glück

DNF-DIY-Geocache-DoseEs ist ja schon irgendwie komisch, dass gerade nach dem kleinen Aufreger in der Geocaching-Community genau dieses Phänomen auftritt. Ich bin jetzt selber nicht böse darum, dass dort eine zweite Dose liegt, nur etwas irritiert, dass ich nicht Bescheid bekommen habe. Wenn jede/r Cacher/in einfach eigene Dosen auslegt, wie ich es bei „Der Cache ist tot es lebe der Cache!“ beschrieben habe, kommt man „Besonders bei Caches mit höherer D-Wertung […] schnell auf einige Dosen im nahen Umkreis des eigentlichen Caches.“. In meinem Fall ist es allerdings ein recht einfacher Cache, der im Sommer durch die wuchernden Brennnesseln nur etwas schwieriger wird.

Da ich sowieso das Logbuch tauschen musste, zu dem Cache gefahren und habe nach der zweiten DNF-DIY-Dose Ausschau gehalten. Damit diese nicht weiterhin für Irritationen sorgt, habe ich sie auch entfernt. Also die Informationen, dass das Logbuch voll sei, bezog sich nicht einmal auf meinen Cache. Nun gut.

Wahrscheinlich war es ja nett gemeint, und der/die  Geocacher/in wollte nur helfen, dann bitte ich jedoch darum, dass mir als Owner ein kleiner Hinweis geschickt wird. Falls jemand seine Dose vermisst, die da eventuell ausversehen hingekugelt ist, ich gebe sie gerne wieder ab. 🙂

Auch bei Opencaching.de habe ich vorbeigeschaut. Es muss ja nicht immer alles von Geocaching.com kommen. Nun gut. Die Verwirrung ist erst mal behoben.

Habt ihr, besonders nach dem Geocaching-Reviewer-Aufschrei, ebenfalls eine solche Situation gehabt? Vermehren sich eure Geocaches auch? Wie findet ihr diesen „Service“ und wie geht ihr damit um? Über eure Meinungen freue ich mich.

In dem Sinne 🙂

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Das Survival-Kit

Survival-KitWieder einmal habe ich eine kleine Lieferung aus China bekommen. Dieses Mal habe ich ein Angebot für ein Survival-Kit gesehen. Zwar bin ich oft in der Natur unterwegs, aber einen regelrechten Outdoor-Urlaub habe ich noch nicht gemacht. Dennoch, mein neuer kleiner Helfer soll mir in der einen oder anderen Situation eventuell helfen. Doch was kann das Survival-Kit eigentlich alles?

Die offizielle Bezeichnung lautet:

Compact Portable Multi-function Outdoor Travel Survival Tool Whistle / LED Light / Ruler Scale/ Flint / Compass / Mirror with Magnesium Fuel Block

Gefunden und bestellt habe ich es auf www.gearbest.com am 22. Januar 2015. Schon am 4. Februar 2015 hat das Survival-Kit seine lange Reise nach Deutschland beendet.

Die Hauptmerkmale dieses Outdoor-Tools sind:

  • Pfeife
  • Kompass
  • LED-Lampe
  • Hinweise zu SOS und alpine Notrufe
  • Lineal
  • Feuerstein
  • Spiegel
  • Magnesium Block

Klingt ganz schön viel für ein kleines Tool. Da jedoch das kleine Tool auch handlich und gut transportable sein soll, können die einzelnen Funktionen nicht riesig sein.

Zusammengebaut kann man das Survival-Kit mit der mitgelieferten Kordel, an der die Pfeife angebracht wird, um den Hals hängen.

An der Unterseite des Kits befindet sich der Kompass. Ich hatte schon einige kleine Kompasse, die leider bei der kleinsten Schräglage nicht mehr funktionierten, da das Blatt sich nicht mehr frei bewegen konnte. Doch wenn man das Kit mit der Unterseite nach oben aufstellt, funktioniert der Kompass einwandfrei.

Auf der gegenüberliegenden Seite, der Oberseite, befindet sich eine kleine LED, die mit zwei kleinen Knopfzellen betrieben wird. Die LED leuchtet, sobald ihr den Schalter an der Seite betätigt, eine dauerhafte Beleuchtung ist nicht möglich. Gut, ich gebe zu, die optimale Taschenlampe ist das nicht, und für Nachtcaches würde ich auch zu einer anderen, wesentlich besseren Taschenlampe greifen. Da es ja aber nur eine kleine Notfallbeleuchtung ist, mit der man im Ernstfall Notrufsignale absetzen kann, ist es okay. An den Seiten des Survival-Kits sind die Zeichen für SOS oder alpine Notfälle aufgezeichnet.

Wenn man das Tool nun öffnet, kommen einem zwei weitere Gadgets entgegen. Auf der einen Seite befindet sich das Lineal. Ehrlich gesagt ist das entweder so klein, man sieht 20mm, dass man es eigentlich nicht braucht, oder man müsste es herausziehen können, was ich bis jetzt noch nicht geschafft habe.
Auf der anderen Seite ist der Feuerstein. Wenn ich mit dem Lineal allerdings an dem Feuerstein reibe, entstehen ordentliche Funken, mit dem ich trockenes Brennmaterial sicherlich in Brand setzen kann. Nach einigem Benutzen sieht man allerdings, dass sich der Feuerstein schnell abnutzt.

Den Kompass auf der Unterseite kann man abschrauben. Im Inneren kommt ein kleiner Magnesium-Block zum Vorschein. In der Kappe des Kompasses befindet sich auch noch ein Spiegel, der allerdings so klein ist, dass man maximal sein eigenes Auge beim Reinschauen sehen kann.

Das Outdoor-Survival-Kit kostete bei GearBest.com, als ich es bestellte, 6,21$. Aktuell ist es für 5,55$ zu haben.

Fazit

Das „Compact Portable Multi-function Outdoor Travel Survival Tool“ ist natürlich kein professionelles, wirklich überlebenssicheres Tool, auf das man sich in der Wildnis verlassen sollte. Zwar ist es kein ganz billiges Plastikteil, wie andere Produkte, die ich schon als chinesische Gadgets erhalten habe, aber die schwache Taschenlampe, das Möchtegern-Lineal und Co, rechtfertigen schon den kleinen Preis. Ich für meinen Teil finde vor allem den Feuerstein ganz witzig. Das wird aber wahrscheinlich auch das einzige sein, was ich an diesem Survival-Kit nutzen werde. Für ein richtiges Überleben in der Wildnis braucht man ganz andere Hilfen!

Welche Erfahrungen habt ihr mit Survival-Kits gemacht? Welche Tools helfen euch bei Outdoor-Touren? Welche wirklich guten Helfer könnt ihr empfehlen? Oder wie steht ihr zu China-Gadgets?
Eure Erfahrungen…. ab in die Kommentare!

In dem Sinne 🙂

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Von deaktivierten Geocaches!

Die Abstandsregelung ist ja allgemein eine gute Sache. Durch diese Regelung kann gewährleistet werden, dass nicht alle paar Meter ein Geocache versteckt wird, und wenn mehrere Caches in der Nähe liegen, nicht verwechselt werden. Es gilt, dass physische Geocaches nicht näher als 161 Meter (also 0,1 Meile) voneinander ausgelegt werden dürfen. Ärgerlich wird es allerdings, wenn Geocaches wenig gewartet, gepflegt oder für eine sehr lange Zeit deaktiviert sind.

Ich habe mir schon im letzten Jahr eine Region rausgesucht, in der ich drei Geocaches versteckt und die jeweiligen Listing erstellt habe. Durch die inzwischen vorhandene Karte konnte ich einige Bereiche dank der Cacheumkreise Abstände rausfiltern. Natürlich werden weitere physische Stationen, von Multi- oder Mystery-Geocaches nicht angezeigt. Das ist auch gut so, das würde nur den Spaß am Rätseln nehmen. Die drei eingereichten Caches wurden jedoch schon in der ersten Runde durch den/die Reviewer/in gecancelt. Alle drei Caches bekamen Abstandskonflikte mit nur einem Mystery. Ich muss dazu sagen, sie lagen ordentlich weit auseinander.

Abstandskonflikt Geocaching Geocache Abstand Distance QuarteragentIch wollte diesen Mystery bereits vorher, als auch darauf hin lösen, um dann die Genauigkeit zu haben, wo ich denn noch eine Chance habe, weitere Caches auszulegen. Ich habe jedoch den Cache nicht lösen können, und auch Nachfragen beim Owner, oder den letzten Funden blieben unbeantwortet.

Inzwischen ist der Mystery seit Oktober 2014 deaktiviert. Zwar drohte schon fast die Archivierung, doch außer einer Antwort vor fast einem Monat, dass es noch etwas dauern würde, ist nichts passiert.

Was mich daran stört? Dass ein über vier Monate lang deaktivierter Cache, einen sehr großen Spielraum für neue Caches einnimmt und somit auch versperrt.
Also um es vorwegzunehmen, der Mystery war zu erst da und hat daher natürlich seine Berechtigung, doch dann bitte auch mit einer vernünftigen Portion Wartung und auch etwas schnellerem Handeln. Vier Monate sind dann wirklich schon zu lange.

So, Luft ist draußen! Neuer Mut und neue Ideen sind gefragt!

Gibt es bei euch auch solche Geocaches, die euch etwas ärgern möchten? Wie geht ihr mit solchen Situationen um? Sucht ihr euch einfach andere Gebiete? Über eure Erfahrungen und Berichte in den Kommentaren freue ich mich.

In dem Sinne 🙂

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ACHTUNG: GeoCheck.org wurde gehackt!

Geocaching GeoCheck.org HackDas finale Ziel eines jeden Geocaches ist es, gefunden zu werden. Ob einfache Tradis, Multis oder auch Mystery Geocaches. Letztere sind jedoch nicht ohne Weiteres zu erreichen. Bei den Mystery Geocaches muss man vorher ein bestimmtes Rätsel lösen. Der Kreativität der Owner/innen ist hierbei keine Grenzen gesetzt. Ob schnelle kleine Puzzle oder Gedanken verknotende Rechen- und Rechercheaufgaben, alles ist erlaubt. Was viele Mystery Caches jedoch verbindet, ist die Überprüfung der Lösungen. Hierfür benutzen einige Owner/innen die Funktionen der Seite GeoCheck.org.

Diese Seite wurde leider Zielscheibe eines Hackerangriffs und sämtliche Daten inkl. Koordinaten und Passwörter wurden bei dem Angriff heruntergeladen. GeoCheck.org hat eine offizielle Stellungnahme auf ihrer Homepage veröffentlicht, in der es unter anderem heißt: „The entire database has been downloaded, including cache solutions and hashed passwords. The passwords are hashed, so they are fairly secure, especially for longer or more complex passwords. However, to be sure, it is recommended for everyone to change their passwords.“ (GeoCheck.org 2015). Zwar wurden die Passwörter, so GeoCheck, verschlüsselt und sind damit einigermaßen sicher, aber jede/r Nutzer/in sollte sichergehen und seine Passwörter ändern, vor allem auch auf Geocaching.com.

Geocaching GeoCheck.org Hack QuarteragentWeiter heißt es, dass ein Dokument mit über 27.000 Lösungen aufgetaucht sei, allerdings nur ca. die Hälfte dieser Daten von GeoCheck.org stammen. Da jedoch nur ein Teil der Lösungen von der angegriffenen Seite bis dato veröffentlicht wurde, kann es sein, dass in näherer Zeit weitere Dokumente mit Koordinaten auftauchen. Diesen Weg kann man wohl kaum noch stoppen. Das Internet vergisst ja schließlich nie.

I can only appeal to the better nature of geocachers worldwide and earnestly implore folks to not use the coordinates to cheat – but instead acknowledge the time and effort cache owners have dedicated to creating interesting and ingenious puzzles.“ Samuel von GeoCheck.org kann nur an die ehrlicheren Geocacher/innen appellieren, und bittet ernsthaft die veröffentlichten Koordinaten nicht zu nutzen. Man solle auch die Zeit und Mühe hinter einem Mystery erkennen, die der/die Owner/in bei der Erstellung eines interessanten und genialen Rätsels hineingesteckt hat.

Auch das Headquarter von Geocaching.com hat sich zu diesem Hackangriff auf GeoCheck.org geäußert. Auch sie kündigen an, dass alle Datenbanken und Websites hinsichtlich von Datenlecks überprüft werden sollen. Auch betonen sie, dass „Ehrliche Geocacher […]hier von nicht betroffen.“ sind. Die ganze Stellungnahme von Geocaching HQ findet ihr auf der Seite von Geocaching-Franken. Vielen Dank an Euch für die Weitergabe dieser Informationen!

Habt ihr eure Passwörter geändert, oder seht ihr diesen Angriff eher gelassen? Nutzt ihr GeoCheck.org sehr häufig, habt ihr dort selber ein Account?

Über eure Erfahrungen und Ängste können wir uns gerne in den Kommentaren austauschen!

In dem Sinne 🙂

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